26.05.2011Kommentare 5Das Bandbreitenmodell – Ein Gespräch mit Jörg Gastmann

Das Bandbreitenmodell – Ein Gespräch mit Jörg Gastmann Unsere Gesellschaft braucht dringend eine Vision. Wir alle brauchen endlich ein umsetzbares Konzept, um die existentiellen Probleme unserer Gesellschaft zu lösen - wie z.B. Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, ausbleibende Familiengründungen und Geburten, unfinanzierbare Sozialsysteme, Staatsverschuldung, etc. Keines dieser Probleme ist konjunkturell/vorübergehend. Alle Probleme sind strukturell/dauerhaft. Also müssen wir die Strukturen ändern, statt wie bisher nur Daumen zu drücken und zu...
19.05.2011Kommentare 11In Zukunft Geld

Auch wenn es bald Sommer wird, ist es an der Zeit, sich langsam aber sicher warm einzupacken. Wir sollten realisieren, dass auf der Welt sehr wichtige Veränderungen anstehen und im Gange sind, die für uns alle von großer Bedeutung sind. Die Deutsche Bundesbank vermeldete soeben, dass die Banken auch in 2010 ihre Schulden bei den Anlegern erfolgreich erhöhen konnten und die Privathaushalte ihre Geldvermögensansprüche um 154 Milliarden Euro ausgeweitet haben. Insgesamt besitzen deutsche Haushalte nun ein „Vermögen“ an digital erzeugten Bits...
11.05.2011Kommentare 6Klopf – klopf – klopf!

Welch grandios spannende und interessante Zeiten durchleben wir gerade! Kurz nach dem Osterfest feierten Millionen von Christen einen Verstoß gegen das 5. Gebot Gottes und auch unsere Bundeskanzlerin freute sich darüber, dass ein Friedensnobelpreisträger die Hinrichtung durch Erschießen eines verdächtigen, unbewaffneten Mannes auf fremden Staatsgebiet ohne vorherige Gerichtsverhandlung anordnete. Auch wenn mich der ein oder andere Mitbürger an dieser Stelle als „Gutmensch“ beschimpfen mag, der einen Massenmörder á la Adolf Hitler schützen...
03.05.2011Kommentare 1Das Clearing zwischen Geschäftsbanken

Thema dieses Beitrags ist der technische Ablauf des Clearings zwischen Geschäftsbanken und ist Fortsetzung meiner früheren Beiträge zum bestehenden Geldsystem. Das Clearing zwischen zwei Banken Banken erhalten und senden bekanntlich Überweisungen im Auftrag ihrer Kunden. Oftmals hört man, dass jede Überweisung von Giralgeld in gleicher Höhe von Zentralbankgeld begleitet wird, doch tatsächlich wird am Tagesende nur die Differenz aus allen gestellten Überweisungen ermittelt. Das Verfahren wird als Clearing bezeichnet. Nur der Saldo (also...
02.05.2011Kommentare 9west.art Talk Videolink: "Lohnt sich ehrliche Arbeit noch?"

Er ist der Tag der Arbeit: der 1. Mai. Einst Kampftag der Arbeiterbewegung, wird er heute als Feiertag geschätzt und für Grillpartys im Grünen genutzt. Dabei wäre es höchste Zeit, dem Wert der Arbeit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken! Anbei finden Sie den Link zur Sendung, in der Dirk Müller zusammen mit u.a. Günter Wallraff und Norbert Blüm über die Frage "Lohnt sich ehrliche Arbeit noch?" diskutieren konnte. Link zur Sendung
15.04.2011Kommentare 16Videolink: Kann Deutschland Pleite gehen?

Ein treuer Cashkursleser hat mich auf diesen Videolink der Fernsehsendung Galileo aufmerksam gemacht, in dem auf sehr verständliche Weise die Frage erörtert wird: Kann Deutschland Pleite gehen? Ich wünsche Ihnen viel Spaß und wohliges Schaudern. Ihr Dirk Müller
04.04.2011Kommentare 1Im Gespräch mit einem Banker (Teil 4)

Helmut Reinhardt: Herr Sahm, Sie sagen, Geld solle ein guter Diener, aber kein schlechter Herr sein. Hat Norbert Blüm Recht, wenn er fordert, dass man Geld wieder mit ehrlicher Arbeit, anstatt mit Finanzspekulationen verdienen solle. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/live - /beitrag/video/1293760/Markus-Lanz-vom-24-März-2011Blüm behauptet, dass nur ein Prozent des weltweit vorhanden Geldes in der Realwirtschaft verwendet wird. 99 Prozent dienen seiner Meinung nach nur noch für Spekulationen an den Devisen- und Finanzmärkten. Ist...
29.03.2011Kommentare 1Der Anlegertraum – nur in guten Monaten dabei sein
28.03.2011Kommentare 2Im Gespräch mit einem Banker (Teil 3)

Fortsetzung von Teil 1 und Teil 2 H. Reinhardt: Lassen Sie mich eine vielleicht provokante These äußern: Meiner Meinung nach gehört Ihr Beruf als Finanzberater abgeschafft! Damit meine ich, dass jeder Anleger am besten beraten wäre, sich in Gelddingen soweit auszukennen, dass er selbst entscheiden kann. Und ist eine Risikostreuung nicht in Wirklichkeit nur etwas für Leute, die sich nicht auskennen. Ich persönlich habe zum Beispiel schon vor zehn Jahren meine beiden Lebensversicherungen und alle anderen Papierwerte verkauft und bin...
18.03.2011Kommentare 53Sind wir es überhaupt wert?

Man könnte derzeit glauben, man befinde sich in einem schlechten Horrorfilm der B-Klasse. Zu Beginn des Jahres fielen überall auf der Welt, zum Beispiel in den USA, aber auch in Italien und Rumänien tausende Vögel vom Himmel. Riesige Fischschwärme verendeten in Häfen und die Vereinten Nation machen sich nun auch noch Sorgen um den Rückgang der Bienenvölker. Über 80 Prozent der Bienen sollen auf der nördlichen Erdhalbkugel in den vergangenen Jahren gestorben sein.
14.03.2011Kommentare 1Im Gespräch mit einem Banker (Teil 2)

Fortsetzung von Teil 1 Helmut Reinhardt: Mal kurz eine Zwischenfrage, Herr Sahm. Wenn man Ihren Lebenslauf so betrachtet, fällt auf, dass Sie ab April 2004 plötzlich als selbständiger Finanzberater und Sales-Manager im mobilen Vertrieb der Deutschen Bank tätig waren. Es gibt ja Gerüchte, dass gegen die Deutsche Bank in Sachen "Scheinselbstständigkeiten" ermittelt wird. Ist an den Gerüchten was dran? Andreas Sahm: Wenn Sie sich meinen Lebenslauf anschauen, war mein Wechsel aus dem Angestelltenverhältnis als Trainer, Coach und...
10.03.2011Kommentare 5Im Gespräch mit einem Banker (Teil 1)

Liebe Cashkurs-Gemeinde, die Welt ist klein und so ergab sich rein zufällig ein Treffen mit einem Banker, den ich der letzten Woche kennenlernen durfte. Andreas Sahm hat eine bewegende Lebensgeschichte hinter sich und der Zufall wollte es, dass wir über gemeinsame Bekannte zusammengefunden haben. Herr Sahm hat mehr als 24 Jahre für die Deutsche Bank gearbeitet und war u.a. als Kompetenzfeldcoach & Trainer im Wertpapierbereich und als Spezialberater und stellvertretender Leiter der „Spezialberatung Investments“ bei der Deutschen Bank PGK...
09.03.2011Kommentare 15Wissen die eigentlich wirklich, was sie da tun? (Teil 2)

Die Notenbanken und neue Formen der Geldmengenausweitung Fortsetzung vom ersten Teil Zu Guttenberg hin oder her, - bei einer Sache ist unserem Ex-Doktor-Minister durchaus Recht zu geben: Der Fokus unserer Medienlandschaft richtet sich viel zu oft auf Dinge, deren Bedeutung gegenüber anderen Themen nicht im geringsten die Wichtigkeit dieser Vorgänge widerspiegelt. Sie werden schlichtweg ausgeblendet und unterdrückt. Sei es nun willentlich oder unabsichtlich, - wobei letzteres erdenklich unrealistisch sein dürfte, was wiederum dafür spricht,...
04.03.2011Kommentare 8Wissen die eigentlich wirklich, was sie da tun! (Teil 1 von...

Die Notenbanken und neue Formen der Geldmengenausweitung Man wundert sich. Nicht nur hin und wieder, - nein, immer öfter. Zum Beispiel neulich, als ich von einem, mir bis dahin unbekannten Mitmenschen den Link zu einer Publikation der Schweizer Nationalbank erhielt, mit der Bitte die Seite 18 zu kommentieren, da der Inhalt im Widerspruch zu meinen Veröffentlichungen stehe. Nun, was soll ich sagen? Meine Antwort fiel recht kurz und deutlich aus und bestand aus einem Wort, das mit Bull begann und auf Shit endete. Entschuldigung, aber es ging...
02.03.2011Kommentare 2Ab in die Wüste ... (Teil 2 von Helmut Reinhardt)

Fortsetzung des ersten Teils Ein Skydive-Urlaub ist doch etwas Schönes. Man kann mal abschalten und muss sich nicht ständig mit quälenden Fragen auseinandersetzen. Jeder, der einmal in 4500 Metern Höhe aus einem Flugzeug von oben auf unseren schönen Planeten geschaut hat, um im nächsten Moment abzuspringen, weiss, dass viele Dinge in diesem Moment völlig unwichtig werden. Was zählt ist das Hier und Jetzt und nicht etwa Fragen, die die Zukunft betreffen. Beispielsweise die zurzeit populären Rätsel, ob Griechenland und die restlichen 193 Länder...
24.02.2011Kommentare 6Ab in die Wüste ... (Teil 1 von Helmut Reinhardt)

Wer schon einmal die Wüste erlebt hat, weiß wie faszinierend sie sein kann. Unser diesjähriger Sporturlaub führte meine Springerkollegen und mich auf die arabische Halbinsel Qatar am persischen Golf. Ein überaus interessantes Land mit einzigartigen Sitten, Gebräuchen und Gesetzen, aus dem ich viele außerordentlich beflügelnde Eindrücke mit nach Hause genommen habe.
21.02.2011Kommentare 24Der Zauberer von OZ - die Hintergründe unseres Geldsystems...

Hier ein weiteres außergewöhnliches Video, das die Hintergründe des Geldsystems, seiner Entstehung und vor allem seiner Absurdität in verständlicher Weise erklärt. Vor allem den Jahrhunderte alten Kampf zwischen den sachverständigen Politikern und den privaten Banken um die Macht der Geldschöpfung. Auch wenn einige Aspekt des Films etwas merkwürdig anrühren (ich konnte gelegentlich das Thema „rote Schuhe“ nicht mehr hören) zeigt es doch in eindrucksvoller Weise Zusammenhänge auf und wichtige historische Entwicklungen, die man kennen sollte,...
17.02.2011Kommentare 4Die Staatsanleihe – ein ganz besonderes Konstrukt (Teil 3...

Der letzte Teil dieser Reihe beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Auswirkungen durch Kauf und Verkauf von Staatsanleihen durch Banken und Nichtbanken. Fortsetzung von: Die Staatsanleihe – ein ganz besonderes Konstrukt Entstehen, Wirkung, Verwendung und Vergehen (Teil 1) (Helmut Reinhardt) Die Staatsanleihe – ein ganz besonderes Konstrukt Entstehen, Wirkung, Verwendung und Vergehen (Teil 2) (Helmut Reinhardt) Kauf und Verkauf von Staatsanleihen durch Nichtbanken Nichtbanken sind natürliche Personen, Unternehmungen oder...
07.02.2011Kommentare 23WDR-Funkhausgespräch: "Kraftprotz in der Krise - Wie stabil...

Gestern Abend war ich zum WDR-Funkhausgespräch in Köln eingeladen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht in kleiner Runde viele wichtige Punkte zu diskutieren. Anbei finden Sie den Text der Redaktion zur Sendung und ganz unten noch den entsprechenden Link zum Podcast. Hier können Sie sich dann die Sendung noch mal anhören. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, Ihr Dirk Müller Redaktionstext: "Kraftprotz in der Krise - Wie stabil ist Deutschlands Aufschwung?" Deutschland freut sich: Denn die Konjunktur brummt. Verbraucher...
04.02.2011Kommentare 6"The Whipsaw Song" - Die 5 wichtigsten Börsenregeln (Dirk...

Viele Spekulanten (besonders technikbegeisterte in ihren ersten Börsenjahren) glauben noch immer an die Zauberformel. Man muss nur lange genug alle Indikatoren mit der 47. Ableitung durch den 9. Quadranten laufen lassen. Wenn man nun noch die Mondphasen im richtigen Verhältnis zur Geldmengenumlaufgeschwindigkeit mit der Hypotenuse des Ifo-Index korreliert, dann kommt man irgendwann auf die Formel, die einem ganz genau sagt, wann man Aktien kaufen muss und wann nicht. Nach vielen Jahren, die geprägt sind von Allmachtsgefühlen „Ich hab‘s...
31.01.2011Kommentare 4Private Rentenversicherungen: Weniger Netto vom Brutto...

Anbieter von privaten Rentenversicherungen liefern nun mehr Zahlen zu Wertentwicklung und Kosten. Dabei zeigt sich, wie wenig auch scheinbar üppige Versicherungszinsen wert sein können. Auf den ersten Blick scheinen private Rentenversicherungen in der Niedrigzinsphase eine lohnenswerte Anlageform zu sein: Marktführer Allianz bietet immerhin noch 4,1 Prozent, die HUK Coburg 4,25 Prozent und die Debeka sogar 4,3 Prozent auf die Versicherungssparverträge. Zum Vergleich: Bundesanleihen schaffen derzeit nur knapp über drei Prozent Rendite. Bringen...
27.01.2011Kommentare 6Feuer, Erde, Luft und Wasser (Teil 2 von Helmut Reinhardt)

Hier noch geht’s noch mal zum ersten Teil ... und so fragte der alte Mönch den Novizen: „Was ist für dich das Allerwichtigste im Leben?“. Der Novize überlegte kurz und antwortete mit dem Inbrunst der Überzeugung: „Mein Glaube an den Herrn!“ „Nein“, antwortete der Mönch schnell. „Überlege genau! Antworte dann!“ „Jetzt weiß ich es.“, erwiderte der junge Novize: „Das Wichtigste im Leben ist Gott selbst!“ „Blödsinn!“, widersprach der Mönch. „Rate nicht! Denke nach!“ „Die Liebe, - ist es die Liebe?“ fragte der Novize vorsichtig. „Komm...
24.01.2011Kommentare 7Feuer, Erde, Luft und Wasser (Teil 1von Helmut Reinhardt)

Wem gehört eigentlich das Universum, und wer ist Eigentümer der Planeten? Wem gehört die Sonne, - und wem gehört unser Erdtrabant? Wahrscheinlich niemandem, oder? Das dachte auch der Verfasser dieser Zeilen, bis ihm ein Bekannter erzählte, er habe seiner Freundin ein Mondgrundstück geschenkt, das er käuflich bei einer Firma namens ASTROX erworben habe. Auch wenn es albern klingt: der US-Amerikaner Dennis Hope hat an eben diese Firma tatsächlich Mondgrundstücke veräußert, die diese zum recht „vernünftigen“ Preis in Höhe von € 29,95 für 1.000...
19.01.2011Kommentare 0Der Meudalismus des Dr. Wo - Interview mit Dr. Harald...

hier finden Sie die vorangegangenen Teile des Interviews: Teil 1 des Interviews Teil 2 des Interviews Teil 3 des Interviews H. Reinhardt: Geld ist doch immer auch Schuld. Selbst bei einer Goldwährung geht der Besitz von Gold einher mit einer Forderung gegenüber dem Rest der Wirtschaftsteilnehmer, denn letztlich dient auch die Gold- oder Silbermünze dazu, hergestellte Güter und Dienstleistungen unter den Wirtschaftsteilnehmern aufzuteilen. Auch wenn Geldvermögen breit verteilt sind, haben Banken die bedauernswerte Aufgabe,...
14.01.2011Kommentare 2Plan B? (Helmut Reinhardt)

So, so die Schweinegrippe ist wieder da. Wurden vor einem Jahr noch Schulen geschlossen und das Händeschütteln verboten, scheint man sich an den Erreger gewöhnt zu haben und, - o Wunder - kaum jemand lässt sich noch medial erregen. http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Wolfsburg/Uebersicht/Schweinegrippe-wieder-da Irgendwann ist ein Thema ja auch mal ausgelutscht und dann muss ein Neues her. Ist es nicht schön? Immer wieder gibt es neue Aufreger, nie wird´s langweilig! Aller Voraussicht nach werden wir übrigens in diesem Jahr geschlossen am...
12.01.2011Kommentare 10Der Meudalismus des Dr. Wo - Interview mit Dr. Harald...

hier finden Sie die beiden vorangegangenen Teile des Interviews: Teil 1 des Interviews Teil 2 des Interviews H. Reinhardt: In der Regel handelt es sich bei nationalen und internationalen Großinvestoren doch meistens um große Aktiengesellschaften, Hedge Fonds oder Private Equitiy Gesellschaften, deren Eigentümerstruktur breit gestreut ist. Einzelunternehmer wie die Albrecht Brüder sind doch eher die Ausnahme oder konzentriert sich Geld (und Macht) tatsächlich bei nur 10.000 Menschen weltweit? Wenn ja, sind diese ultrareichen Menschen...
10.01.2011Kommentare 7Der Meudalismus des Dr. Wo - Interview mit Dr. Harald...

hier finden Sie den vorangegangen Teil 1 des Interviews: Der Meudalismus des Dr. Wo - Interview mit Dr. Harald Wozniewski vom Karlsruher Institut für Wirtschaftsforschung (Teil 1 mit Helmut Reinhardt) H. Reinhardt: Sie sprachen davon, dass es sich bei den Meudalherren größtenteils um ehrbare Kaufleute handelt. Diese Menschen sind durch beste Geschäftsideen, Erfindungen, Schweiß und in den Nachkriegsjahren durch harte Arbeit so erfolgreich geworden. Kurzum: diese Menschen haben doch eigentlich alles richtig gemacht. Was wollen Sie...
06.01.2011Kommentare 16Der Meudalismus des Dr. Wo - Interview mit Dr. Harald...

Dr. Harald Wozniewski – Jahrgang 1959 - schildert unsere Welt so, dass sie unzählige Menschen wiedererkennen - in ihrem ganz persönlichen Dasein. Aber sein Weltbild ist völlig anders, als es uns von Medien, Verbandsfunktionären, Politikern, Wissenschaftlern - kurz von unseren Eliten dargestellt wird. Das Karlsruher Institut für Wirtschaftsforschung - KIWIFO - hat es sich zur Aufgabe gemacht, tiefer in Zusammenhänge einer Volkswirtschaft zu schauen, als dies üblicherweise geschieht. H. Reinhardt: Guten Tag, Herr Dr. Wozniewski. Sie sprechen...
30.12.2010Kommentare 5Private Krankenversicherung: Wechseln wird einfacher, aber...

Seit dem 1. Januar 2011 können Arbeitnehmer schneller in die private Krankenversicherung wechseln. Mit dieser Maßnahme will der Gesetzgeber den Wettbewerb zwischen gesetzlichen Kassen und privaten Versicherern anheizen. Allerdings ist der Ausstieg aus der gesetzlichen Krankenkasse nicht immer sinnvoll. Wer der gesetzlichen Krankenkasse den Rücken kehren und sich bei einem privaten Anbieter krankenversichern will, hat es seit dem 1. Januar 2011 einfacher. Nicht nur deshalb, weil die Jahresarbeitsentgeltgrenze (ist das nicht ein wunderschönes...
03.12.2010Kommentare 26Joseph’s Cent und das Wunder des Zinseszins (Gastbeitrag)

Bei kaum einem meiner Vorträge fehlt die Geschichte vom Josephspfennig, mit der ich versuche das Phänomen des Zinseszinses anschaulich zu machen. Einer dieser Vorträge inspirierte den Diplom-Ingenieur Cezary Afeltowicz zu einer weiteren Betrachtung des Zinseszinseffektes, die ich Ihnen hier gerne vorstellen möchte. Joseph’s Cent und das Wunder des Zinseszins (Gastbeitrag) Joseph legt 0,01 € auf dem Tagesgeldkonto bei der Judäischen Volksbank mit einer Rendite von 5% pro Jahr an; nach 2011 Jahren befindet sich ein Betrag von...
01.12.2010Kommentare 33Ein kleines Potpourri an Fragen: Wie kann es eigentlich...

1. Wie kann es eigentlich sein, dass ein Bekannter, der mit der Stoßstange seines Autos schwarzen Gummiabrieb an einer Straßenlaterne hinterlässt innerhalb einer halben Stunde zuhause von vier Polizeibeamten in zwei Streifenwagen wegen Fahrerflucht aufgesucht wird, gleichzeitig aber für den durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführten Tod von 21 Menschen bei der Loveparade 2010 in Duisburg bis heute niemand verhaftet oder gar angeklagt wurde? 2. Wie kann es eigentlich sein, dass durch Fotos in den Medien sehr vielen Menschen suggeriert wird,...
25.11.2010Kommentare 1Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Hier noch mal Teil 1 Hier noch mal Teil 2 Hier noch mal Teil 3 Hier noch mal Teil 4 Hier noch mal Teil 5 Hier noch mal Teil 6 Manchmal spielt das Leben schon ein wenig verrückt. Da bin ich jemand, der von einem klassischen Goldstandard ohne Demurrage wenig hält und gleichzeitig wohl einer der ganz wenigen Menschen in heutiger Zeit, die eine etwas größere Rechnung vor kurzem tatsächlich in Gold bezahlt haben. Es ging dabei um eine Ausgleichszahlung im Rahmen einer Erbschaft in Höhe von € 11.900,00, die ich mit 34 Stück 10 gr....
16.11.2010Kommentare 11Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Hier noch mal Teil 1 Hier noch mal Teil 2 Hier noch mal Teil 3 Hier noch mal Teil 4 Hier noch mal Teil 5 Gold und Silber haben dieser Tage neue Höchststände in US$ erreicht und es ist davon auszugehen, dass die Preise weiter steigen werden, solange die Probleme des derzeitigen Geldsystems nicht nachhaltig gelöst werden oder ein neues Währungssystem, - welcher Art auch immer - eingeführt wird. Immer lauter werden die Rufe nach einer vermeintlich stabilen, durch Gold gedeckten Währung. Auf große Begeisterung bei den Goldbugs stieß...
09.11.2010Kommentare 9Von glücklichen Schwiegermüttern und Häusern (Helmut...

Meine Schwiegermutter ist recht glücklich. Ihr vor über einem Jahr, - auf meine Empfehlung hin - getätigtes Silberinvestment in amerikanische Adler- und österreichische Orchester-Münzen hat sich ausgezahlt. Mit 60 Prozent Wertzuwachs, - in Euro gerechnet - ist sie überaus zufrieden. Obwohl sie sich heute auch ganz schön ärgert, damals nicht noch mehr Silbertaler gekauft zu haben. Ich für meinen Teil habe mir beigebracht und antrainiert, die Preisentwicklung meiner Edelmetalle ganz entspannt zu sehen. Was nützt es mir, dauernd auf die Charts...
28.10.2010Kommentare 4Jahresendrally (G. Gekko)

Das Wort „Window Dressing“ haben Sie bestimmt schon einmal gehört. Typischer Weise gebraucht das die Gemeinde bei wichtigen Enddaten wie Jahresende oder auch Halbjahresende. Was aber könnten jetzt Sommereuphorie oder Jahresendrally mit „Window Dressing“ oder sagen wir mal Performanceabgrenzung zu tun haben. Um das näher zu bestimmen, sollten wir erst mal in den Fondsprospekt schauen. Das Schlagwort heißt TER, oder Total Expense Ratio. Wikipedia beschreibt den Ausdruck wie folgt: Die Total Expense Ratio (Abkürzung: TER) oder...
25.10.2010Kommentare 10Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Hier noch mal Teil 1 Hier noch mal Teil 2 Hier noch mal Teil 3 Hier noch mal Teil 4 Im weiteren Verlauf dieser Serie möchte ich möglichst intensiv die bereits angesprochenen Probleme unserer Geld- und Wirtschaftsordnung, - bedingt durch langfristige Geldanlagen und den damit verbundenen Zinseszinseffekt - weitergehend beleuchten und untersuchen. Es stellt sich die Frage, ob durch eine Golddeckung oder ein freies Marktgeld - ohne gleichzeitige grundlegende Neuerung der bestehenden Geldordnung - sämtliche zwangsläufig entstehenden...
20.10.2010Kommentare 9Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Hier noch mal Teil 1 Hier noch mal Teil 2 Hier noch mal Teil 3 Geld als Ware – ein gemeinsames Ziel! Kommen wir nun zu einem weiteren Punkt, der Sie wahrscheinlich überraschen wird. Es handelt sich um eine Gemeinsamkeit der Österreichischen Schule und der Freiwirtschaft, die von vielen Geldreformern beider Seiten anscheinend erfolgreich verdrängt wird, denn oftmals wird gestritten, gezankt und gezetert, ohne sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die „Österreicher“ wollen ein freies Marktgeld. In ihren Augen ist Geld nichts...
18.10.2010Kommentare 6Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Hier noch mal Teil 1 Hier noch mal Teil 2 Bevor ich im weiteren Verlauf dieser Artikelserie auf die Thematik „Edelmetalle als Währung“ zu sprechen komme, möchte ich zunächst noch einmal auf das Quantitative Easing der Zentralbanken eingehen. Quantitative Easing (QE) – schlimmer geht´s nimmer Die Maßnahme des Quantitative Easing (QE) wird oft in den Medien mit „Gelddrucken“ gleich gesetzt, doch halte ich diese Maßnahme der Zentralbanken noch für weitaus problematischer als das bloße Drucken von Geld. Zunächst sei angemerkt, dass der...
13.10.2010Kommentare 8Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Anbei noch mal zum Nachlesen der erste Teil: LINK Man sollte realisieren, dass die Geldschöpfung bereits seit dem 1.1.1994 gänzlich privatisiert wurde und seitdem vornehmlich durch private, gewinnorientierte Geschäftsbanken erfolgt, die im Sinne ihrer Aktionäre agieren und handeln (müssen). In diesem Sinne hat die Forderung der Österreichischen Schule nach einer Privatisierung des Geldwesens mit den Änderungen von 1994 längst statt gefunden. Nicht der Staat, - wie Janich in seinem Buch „Das Kapitalismus-Komplott“ schreibt - ...
05.10.2010Kommentare 5Österreichische Schule, Freiwirtschaft, Go(e)ld, Zins und...

Im Zuge der weltweiten Finanzkrise erleben in den letzten Jahren zwei volkswirtschaftliche Ansätze eine Renaissance, die von der herkömmlichen Schulökonomie weitestgehend ignoriert werden. Zum einen handelt es sich um die sogenannte Österreichische Schule, deren Begründer und bedeutendsten Vertreter die Ökonomen Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek und Murray Rothbard waren. Zum anderen ist die Freiwirtschaftslehre zu nennen, deren Begründer Silvio Gesell im Jahre 1916 sein Hauptwerk „Die...
30.09.2010Kommentare 4Unglaublich! Berater finden sich gut (Stefan Wolff)

Was halten Sie als Außenstehender von Intelligenz? Nicht gleich beleidigt sein. Oder doch, ein bisschen vielleicht, sonst haben Sie die Frage nicht verstanden. Dabei ist das eine meiner Lieblingsfragen, mit denen man verdeutlichen kann, was man mit Umfragen und „repräsentativen“ Umfrageergebnissen so alles anstellen kann. Manche Umfragen bringen ja wirklich Erstaunliches hervor. 69 Prozent aller britischen Frauen würden beispielsweise ihren Gatten einen Seitensprung mit der Schauspielerin Megan Fox verzeihen. Im Gegenzug müssten allerdings...
29.09.2010Kommentare 27Die beliebtesten Irrtümer rund ums Geld (Teil 2 von Helmut...

Fortsetzung von Die beliebtesten Irrtümer rund ums Geld (Teil 1 von Helmut Reinhardt) Irrtum Nr. 5: Wir leben in einem ungedeckten Papiergeld-System oder Banken und Notenbanken schöpfen Geld aus dem Nichts Des Öfteren hört man (gerade von Seiten der Goldbugs), dass wir in einem ungedeckten Papiergeldsystem leben und unser heutiges Geld nur durch das Vertrauen der Marktteilnehmer gedeckt sei. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass Banken und Zentralbanken ihre Kreditvergabe und damit die Geldschöpfung einzig und allein abhängig machten...
27.09.2010Kommentare 18Die beliebtesten Irrtümer rund ums Geld (Teil 1 von Helmut...

Irrtum Nr. 1: Schulden wachsen exponentiell Es ist erstaunlich, wie oft man lesen kann, dass sich Schulden durch den Zinseszins exponentiell vermehren. So liest man bei Wikipedia in einem Artikel zum Zinseszins beispielsweise: [...] Der Zinseszinseffekt gilt als Hauptgrund für das Anwachsen der Staatsschulden[6]. Die Staatsschulden und die Zinslasten wachsen auf Grund mathematischer Gesetzmäßigkeiten (Zinseszins- und Rentenrechnung) nicht linear, sondern mit progressiver Eigendynamik in Höhe des Zinseszinssatzes (exponentielles Wachstum)....
21.09.2010Kommentare 19Alles wieder gut, oder? (Helmut Reinhardt)

Was wollen wir eigentlich noch mehr? Verschiedene Institute für Wirtschaftsforschung, u.a. IWH und RWI haben unser diesjähriges Wirtschaftswachstum berechnet und sind zu dem Schluss gekommen, sich bei ihren früheren Prognosen vertan zu haben. Hatte man im März diesen Jahres noch ein Wachstum in Höhe von 1,8 Prozent berechnet, so musste man nun eine Korrektur vornehmen. Nach zahlreichen Blicken in eine Glaskugel – man traf sich nachts bei Vollmond in einem Birkenhain – hat man nun unter Zuhilfenahme eines Pendels herausgefunden, dass...
06.09.2010Kommentare 2Auswirkungen des heutigen Geldsystems auf die Geldmengen...

Wer im Geld schwimmt, hält einen Rettungsring für eine Zumutung. (Ernst R. Hauschka) Banken sind gefährlicher als stehende Armeen. (Thomas Jefferson) Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1 und der Wechsel Geldschöpfung heute: Die Ausweitung der Geldmenge M1 durch die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken Das zweistufige Geldsystem: Bar- und Giralgeld QE – Quantitative Easing Die Geldmenge M (Mmax) und ihre...
01.09.2010Kommentare 4Veränderungen der Geldmengen früher und heute (Helmut...

„Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen.“ (Benjamin Franklin) Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1 und der Wechsel Geldschöpfung heute: Die Ausweitung der Geldmenge M1 durch die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken Das zweistufige Geldsystem: Bar- und Giralgeld QE – Quantitative Easing Die Geldmenge M (Mmax) und ihre Untermengen M1, M2, M3 Der verwirrende Begriff...
30.08.2010Kommentare 14Die Geldmenge M (Mmax) und ihre Untermengen M1, M2, M3...

„Kein normaler Konsument weiss heute auch nur ungefähr um die Herstellungstechnik seiner Alltagsgebrauchsgüter ... Nicht anders aber steht es mit sozialen Institutionen, wie etwa dem Gelde. Wie dieses eigentlich zu seinen merkwürdigen Sonderqualitäten kommt, weiss der Geldgebraucher nicht – da sich ja selbst die Fachgelehrten darüber heftig streiten.“ (Max Weber, Soziologe, Jurist und Nationalökonom) Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1...
26.08.2010Kommentare 9QE – Quantitative Easing (Helmut Reinhardt)

Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1 und der Wechsel Geldschöpfung heute: Die Ausweitung der Geldmenge M1 durch die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken Das zweistufige Geldsystem: Bar- und Giralgeld Als Quantitative Lockerung (engl. Quantitative Easing) wird die direkte Ausweitung der Geldmenge durch Ankauf von Wertpapieren (z. B. Staatsanleihen) durch eine Zentralbank bezeichnet. Nun stellt sich die Frage nach der Wirkung dieser...
16.08.2010Kommentare 6Das zweistufige Geldsystem: Bar- und Giralgeld (Helmut...

Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1 und der Wechsel Geldschöpfung heute: Die Ausweitung der Geldmenge M1 durch die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken Die Deckung des Giralgeldes besteht aus einer Kreditforderung und einer Kreditsicherheit, auf die im Fall eines Kreditausfalls zurückgegriffen werden kann. Als Beispiel sei an dieser Stelle ein Hypothekenkredit in Höhe von 200.000 Euro angeführt. Einem Kredit über...
13.08.2010Kommentare 7Geldschöpfung heute: Die Ausweitung der Geldmenge M1 durch...

Fortsetzung von: Zentralbanken und Zentralbankgeld Münzgeld – Schlagschatz - Seignorage Geldschöpfung in früheren Zeiten: Die Geldmenge M1 und der Wechsel Auch heute noch bestreiten manche Geld- und Finanzexperten aus verschiedenen Lagern den Prozess der Giralgeldschöpfung durch Geschäftsbanken und behaupten, eine Bank könne nur Geld verleihen, welches zuvor bei eben dieser Bank eingezahlt wurde. Der Grund für diese falsche Annahme dafür dürfte darin liegen, dass eine Bankbilanz immer nur isoliert zu einem bestimmten Zeitpunkt...




