Green Shoots oder gelbes Unkraut? (Frank Meyer)

Erinnern Sie sich noch an die Goldlöckchen-Vertreter? Diese Spezies waren oft schlimmer als Staubsaugervertreter auf Droge. Ihr Motto war, dass alles gut bleibt, weil es gut war. Es kann deshalb ja nur noch besser werden. Oder so ähnlich. So genau habe ich mir ihre Dinge damals nicht durchgelesen können, weil ich mir vor Lachen immer die Tränen aus den Augen wischen musste oder vor Kopfschütteln den Schaum vom Mund. Auf einmal waren sie verschwunden, die Goldilocks. Den Göttern sei Dank...

Doch jetzt aber wissen wir, dass sie nur geruht haben und nun als Mutationen durch die Gegend geistern wie Wanderprediger im Mittelalter. Heute nennt man sie Green Shoots. (Grüne Keimlinge). Mit Ferngläsern bewaffnet, erblicken sie überall grüne Dinge und Hoffnung in der Wirtschaft. Die Frage ist, ob diese Sprosse nach unten oder nach oben wachsen und wann das Stadium der Wucherung einsetzt. Oder ist es gar gelbes Unkraut, wie es Nouriel Rubini jetzt bezeichnete?

Eigentlich ist Wirtschaft etwas ganz Einfaches, und oft auch lustig obendrein. Man braucht bloß etwas gesunden Menschenverstand, den manche aber auch mit krimineller Energie verwechseln. Doch übersehen wir das mal für einen Moment. Es ist einleuchtend, dass ein leeres Lager auch mal wieder aufgefüllt werden muss. Die Chinesen machen damit gerade ihre Erfahrungen. Von Engpässen in der Autoindustrie wird berichtet. Und wir können gerade nicht liefern. Für das Auffüllen von Lagern braucht man Leute, Material, Fabriken und Handel. In wenigen Wochen wird man wohl schon wieder vom Aufschwung lesen. Fragen Sie bitte nicht nach der Qualität dieses Aufschwungs, und schon gar nicht die Green Shoots. Diese werden so lange aus den Bibeln der Wirtschaft zitieren, bis die Zuhörer Ohrensausen bekommen und sich im Aktienmarkt wiederfinden. Und dann?

Schaut man sich um, kommt man schnell auf die Idee, dass wir in einer gesättigten Wirtschaft leben mit genügend Dingen um uns herum und Leuten, die immer weniger Geld zur Verfügung haben. Auch wenn Statistiken versuchen, etwas anderes zu berichten, gibt es echte Nachfrage aber in Regionen, wo die Leute wirklich etwas produzieren, sich nach Autos und Wohnungen sehnen, beginnen Fleisch zu essen, Milch zu trinken und mobil zu telefonieren. Um hierzulande einen Bedarf zu wecken, bedarf es schon großer Kampagnen der Werbeindustrie. Und selbst das geht oft schief.

Der Wunsch nach Aufschwung scheint der Vater der Gedanken der Green Shoots zu sein, oder auch die Sorge um ihre Existenz als Fachmann. Genauer betrachtet ist das, was man jetzt schon als Erholung bezeichnet eine Verlangsamung eines Absturzes, mehr noch nicht - eine Reaktion auf eine Reaktion - vielleicht das Gegenpendeln nach einem Einbruch. Sollte man es deshalb überbewerten, vor allem wenn gesagt wird, dass das Schlimmste vorbei sei? Schön wäre es ja. Und dann kommt heute die EZB und befürchtet 2010 eine neue Bankenkrise, wenn sich die Rezession hinziehen sollte.

Was wir brauchen, ist eine „V-förmige Erholung“, zitiert der britische Telegraph den EZB Finanzstabilitätsexperten Dejan Krusec. "Sollte sie jedoch 'U-förmig' ausfallen, werden die Banken Probleme bekommen", sagte er auf einer Rating-Konferenz von Fitch.

"Das Problem ist nicht 2009. Die Banken in der Euro-Zone sind ausreichend kapitalisiert, um Verluste abzudecken. Das Problem ist 2010. Wir sind besorgt, was die Länge (der Rezession) angeht."

Wie bekommt man so eine V-förmige Erholung hin? Mit Dünger. Zeigt die Wirtschaft Signale einer V-förmigen Erholung? Ich weiß es nicht, befürchte aber, dass es nicht mal für eine U-förmige Erholung reicht, was ein Anknüpfen an das Wirtschaftsniveau von 2007 bedeuten würde. Was aber, wenn es kein U und auch kein V wird und nicht mal UV hilft? Wenn man eher an EKG denken muss oder andere Buchstaben wie beispielsweise einem L ?Erst ging es steil bergab. Jetzt geht es weiter abwärts, doch nicht mehr so steil. Ist das eine Erholung oder eine eine Nebelkerze. Die Notenbanken sollten vorsichtshalber zusätzlichen Dünger bereitstellen und die Tanks der Druckerpressen befüllen.

Was ist bloß in unseren Bundesbankchef Axel Weber gefahren? Erst hat er keine Probleme kommen sehen. Als sie dann da waren, zog er mit einem Eimer schwarzer Farbe durch die Medien. Jetzt auf einmal deutet er Zinserhöhungen an, was bedeuten könnte, dass er jetzt Besserung sieht und die Dinge vor wenigen Tagen schon wieder falsch gedeutet haben könnte. Wird er diesmal richtig liegen?

Der US-Dünger aus den Notenbanken beginnt Wirkung zu zeigen, aber nicht unbedingt nur eine solche, die sie sich wünscht. Seit die FED vor wenigen Wochen ankündigte, auch Anleihen aufzukaufen, stieg die Rendite für 10-jährigen Anleihen von 2,5 Prozent auf nun fast 4 Prozent.

 

 

Das bedeutet, dass die Finanzierung neuer Schulden teurer kommt und die Bilanz auf Klippen zusteuert. Schaut man auf die US- Schuldenuhr, die sich eben bei 11,341 Billionen USD bewegt, reicht ein Taschenrechner um zu erfahren, wie teuer diese Green Shoots inzwischen geworden sind. Kostete die Schuldsumme bei 2,5% Zinsen schlappe 283 Mrd. USD, liegt man jetzt bei 4% Zinsen schon bei 583 Mrd. USD im Jahr.

Die grünsten Keime sind bislang nur an den Börsen zu sehen. In den letzten Tagen scheint aber das Wachstum dort zu stocken. Ich vergleiche das Geschehen gerne mit den Gartenaktivitäten meiner Nachbarin. Was nicht wächst, wird zum Wachsen gebracht, selbst wenn man den Dünger dafür meterhoch verstreuen muss. So schafft sie es immer wieder, aus grünen Pflanzen gelbes Unkraut zu machen – Todesursache: Überdüngung.

Mein Kommentar

  • Autor: Christian Julius | 12.06.09

    Hallo Herr Meyer,

    ausnahmsweise muss ich auch einmal sehr kritisch werden: Es ist die immergleiche Aussage in einer neuen Verpackung. Nouriel Roubini wird gerne mit einer stehengebliebenen Uhr verglichen, die auch zweimal am Tage richtig geht, das sehe ich hier auch. Sie mögen recht haben, sehr wahrscheinlich sogar aber das ist in den Medien ausreichend breit getreten worden auf welch tönernen Füssen das alles steht. Erst ein V, dann ein U, vielleicht auch ein L oder W. Das Meinungsbild an den Finanzmärkten wandelt sich jeden Tag, heute Jubel, morgen Katerstimmung.

    Viel lieber würde ich hier mal Anleitungen lesen, wie Unternehmens-Bilanzen zu analysieren sind um Anlageentscheidungen zu treffen usw. Aber nicht diese ständige Schwarzmalerei über Dinge, die keiner von uns ändern kann und die wir hinehmen müssen wie sie kommen. Würde ich alles so glauben, wie es manchmal dargestellt wird, ich würde soforrt der Börse den Rücken kehren, den Keller voller Nachrungsmittel machen und alles Geld aus dem maroden System ziehen.

    Tue ich aber nicht: Ich erwirtschafte selbst in der Krise durch kurzfristige geschickte Anlagen (kleine) Gewinne, sicherlich nicht weil ich an den Untergang des Abendlandes glaube sondern weil ich glaube, dass wir, wie aus jeder anderen Krise auch einen Ausweg finden werden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Christian


  • Autor: Edwin | 12.06.09

    Herr Julius
    lesen sie lieber STEFFEN DAILY.Da behalten sie küle Kopf.Er rechnet mit entwicklung 60 er-70er Jahre.Es soll noch zwei dramatische rezessionen in US-Wirtschaft geben,allerdings nicht mehr zu neuen Tiefs am aktienmarkt führen.Zuverlässige indikator Erstanträge Abeitslosenhilfe USA und der ist so hoch wie in Jahr 1982.

  • Autor: Cherry | 13.06.09

    Hallo Christian,

    Wer noch nicht begriffen hat das das Spiel vorbei ist, der sollte mal gefälligst die Augen aufmachen. Die gleichgeschalteten Medien verbreiten einen Blödsinn, das es für dieser Zunft schon fast tragisch. Auch hier gilt der Satz: Wer bezahlt schafft an. Die Zeitung leben von den Anzeigen der (Finanz)Industrie. Also verbreiten die auch deren Blödsinn. Wenn mal die Industrieproduktion nicht mehr so schnell fällt wie im letzten Monat wird dann schon als Wende verkauft.
    Diese Krise ist noch lange nicht am Höhepunkt angekoimmen. Die Exesse müssen da erst mal raus. Das wird ein langer schmerzhafter Prozess. Möglicherweise kollapiert das ganze vorher schon. Büßen werden in der Regel Unbeteiligte z.B Verschuldung des Staates.
    Momentan heißt es sein Geld oder wenigsten ein Teil seines Geldes zu retten. Jedenfalls ist es so das ich momentan auf Rendite nicht schaue. Einen Teil werde ich vergolden, ein anderer Teil horte ich als Bargeld zu Hause und den Rest als Tagesgeld auf der Bank, den ich eventuell in Aktien investiere (wenn sie billig sind).
    Gleichzeitig versuche ich mich autotark zu machen.

    Doch die Bevölkerung hat das schon begriffen. Zur Zeit versuche ich einen Wald zu kaufen. 1 Angebot und 10 Interessenten und das Angebot ist auch noch überteuert. Jeder kauft sich eine neue Wohnzimmereinrichtung und läßt das Haus richten, bevor das Geld nix mehr wert ist.

    Wer nun denkt das es hier einen Ausweg gibt solle sich nur mal die Geldmenge M3 anschauen. bzw. das Verschuldungsdiagramm der einzelnen Staaten. Da muß man nur etwas gesunden Menschenverstand haben um zu erkennen, das da nix mehr zu retten ist.

    gruss

    cherry

  • Autor: Stefan | 13.06.09

    Hallo,
    das Problem ist, dass man sich die Bilanzen der meißten Firmen anschauen kann wie man will, die Dinge die im Moment zählen aber in keiner Bilanz stehen, sondern höchstens im Anhang, (Auftragseingänge, ect.) oder man sie gar nur zu spät erfährt.
    Anders ausgedrückt: König und Bauer benötigt eine Bürgschaft, weil Heidelberger Druck auch eine hat. Erinnert mich an meinen Sohn: Mami das hat meine Schwester auch, das will ich auch. Die Bürgschaft wird laut Zeitung dann auch erst 2010 benötigt. Was soll denn bitte das??? Im Moment ist genügend Liquidität da...
    Sowas steht in keiner Bilanz. Im Moment zählt nur das, wie man eine Masse von Leuten beeinflussen kann und ich glaube, auch wenn es normalerweise verkehrt ist und unlogisch, aber aufspringen und auch bei sowas einmal Geld verdienen ist nicht immer verkehrt (im Moment).
    Die Bilanzen, die man im Internet bereit gestellt bekommt sind meißtens vom letzten Jahr, wenn man Glück hat und die Erwartungen so alt, dass zum Teil noch positive Prognosen drin stehen, da wohl einige gemerkt haben, dass es abwärts geht...
    Ich finde die Ausführungen hier echt super!
    Weiter so.
    Stefan

  • Autor: Svenne123 | 14.06.09

    Hallo Herr Julius,

    ich finde Ihren Kommentar sehr gelungen.
    Die Aktienmärkte scheinen ja derart unberechenbar zu sein, dass Vorhersagen äußerst schwierig sind.
    Als der Dax bei 3600 Punkten stand, war die Meinung, dass es schnell noch weiter runtergehen könnte stark ausgeprägt.
    Nun sieht das aktuelle Szenario so aus, dass es entweder nach oben oder nach unten gehen könnte. Solche Aussagen können einen als Anleger nur verwirren und frustrieren.

    Daher auch meine Bitte: Mehr Fachinformationen zur Fortbildung helfen mehr als Vermutungen auf Kursentwicklungen, die sich später leicht als falsch herausstellen und nur schlechte Stimmung provuzieren.

    Gruß
    Svenne123

  • Autor: matt | 14.06.09

    Zaaaack! Der hat gesessen + vollkommen wahr!

  • Autor: Navi | 14.06.09

    Ja, hallo erstmal ......!
    Ich weiß nicht ob ihr es wußtest, aber Herr Meyer ist bestimmt kein Bilanz-Forensiker. Über den Geist des Geldes (http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v1 0278414HbWDWpzy)
    oder dem Wunder von Wörgl
    (http://www.youtube.com/watch?v=qcSgDnQFMdY) zu schreiben, das ist wichtig.
    Wenn dieses System nicht untergeht, dann werden die Qualen nur verlängert.
    Der Anleger sollte sich darüber bewußt sein und auf Grundlage dieses Wissens handeln. Die Unternehmensbilanz der Deutschen Bank zu analysieren, wäre schön. Aber mal mit der Oma zu reden, ist bestimmt sinnvoll und lehrreicher.
    Danke Herr Meyer und bleiben sie dran..
    Es gibt halt solche und solche Nachbarn.
    http://www.youtube.com/watch?v=bLOVaI4vuEI&NR=1

    Schönen Gruß T.R.

  • Autor: Christian Julius | 15.06.09

    Hallo,

    schön, dass eine Debatte entstanden ist. Aber dieses System wird nicht untergehen, auch nicht wenn sich der Dax die Grasnarbe von unten anschaut. Es ist die zweite Weltwirtschaftskrise die ich erlebe, damals gingen wir auf der Autobahn spazieren, weil sich keiner mehr den Sprit leisten konnte. Was mich tröstet: Der Mensch lernt durch Schmerz. Nur ist der noch nicht gross genug, es wird weitergemacht wie bisher, die Zocker treiben die Rohstoffe. Das muss noch mehr weh tun, damit echte Änderungen im System stattfinden. Das Schlimmste was uns nur passieren kann ist eine Destabilisierung von Staaten der EU und im nahen osten, denn dann wird es wirklich übel, wenn sich das erst einmal auf der Strasse entlädt.

    Gruss,
    Christian

  • Autor: Frank Meyer | 15.06.09

    Lieber Herr Julius,
    Vielen Dank für den Kommentar. Ich möchte dazu ein paar Zeilen schreiben.
    Reicht es aus, Bilanzen lesen zu können? Selbst wenn man Meister des Fachs ist, sind die Zahlen oft trügerisch. Wenn ich mich durch Bankbilanzen wühle, versagt meine Kenntnis, denn es gibt immer wieder Änderungen im Bilanzierungsrecht. Diese werden sicherlich nicht aus Spaß erlaubt. Deshalb lese ich keine Bankbilanzen mehr. Wenn ich Fragezeichen tanzen sehe, versuche ich es mit gesundem Menschenverstand.
    Manchmal habe ich das Glück, die Chefs persönlich zu treffen und sie zu fragen. Dabei ist es oft gar nicht wichtig, ob der CEO oder CFO die Zahlen herunterbeten kann, sondern welches Gefühl bei mir im Bauch bleibt. Bei kleineren Unternehmern erlebe ich immer wieder ganz ehrliche Menschen. Sie schauen mich beim Reden sogar an. Sie geben nicht vor, alles zu wissen. Sie verstehen sich eher als Strategen und sind dabei auf dem Teppich geblieben. Meist überzeugen sie auch noch durch soziale Kompetenz gegenüber ihren Mitmenschen und Mitarbeitern. Da braucht man nur in den Pressestellen nachzufragen. Bei den größeren CEO`s ist vieles Show. Oft sind sie unnahbar. Das nur nebenbei.
    Zum zweiten Punkt: Wieso kann keiner von uns Dinge ändern? Im Kleinen kann man damit anfangen, bei sich selbst gegenüber und im Umfeld. Allein schon Eigenverantwortung zu übernehmen, so wie ich es aus Ihren zeilen herauslese, ist schon eine Veränderung. Dinge nicht ändern zu können, verstehe ich als Hilflosigkeit. Manche Dinge kann man ändern und manche nicht. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    Sie schrieben: "Würde ich alles so glauben, wie es manchmal dargestellt wird, ich würde sofort der Börse den Rücken kehren, den Keller voller Nahrungsmittel machen und alles Geld aus dem maroden System ziehen. "...an den Untergang des Abendlandes glaube sondern weil ich glaube, dass wir, wie aus jeder anderen Krise auch einen Ausweg finden werden."

    Sie glauben, dass wir einen Ausweg finden. Das glaube ich auch. Aber wie sieht dieser Ausweg aus? Bunt? Ich suche nach Wahrscheinlichkeiten und in Gleichnissen in der Geschichte, schaue mir die Dinge lieber monetär an, statt mich auf Expertisen oder Bilanzen zu verlassen.
    Es hat nichts mit Schwarzmalerei meinerseits zu tun, weil Sie im Markt erfolgreich sind und ich dagegen meine, dass es sich um eine Zeitenwende handelt, in die wir hineingeschlittert (worden) sind. Die Fallhöhe hat si9ch in den letzten letzten Jahren deutlich erhöht. Deshalb frage ich jetzt auch nach der Qualität des Aufschwungs, der uns angekündigt wird. Glauben und Hoffnung sind zu wenig. Gegenbewegungen sind normal. Was aber ich gesund, tragfähig haltbar, substanziell?
    Es ist prima, dass Sie Zeichen richtig deuten und an den Märkten erfolgreich agieren. Ich glaube nicht an Untergänge sondern an Veränderungen. Ja. Es wird einen Ausweg geben. Da bin ich völlig auf ihrer Linie. Nur weiß ich nicht, wie dieser aussehen wird und wie der Weg dorthin aussieht.
    Freundliche Grüße von
    Frank Meyer

  • Autor: Christian Julius | 15.06.09

    Hallo Herr meyer,

    ich danke erst einmal ganz herzlich für Ihren ausführlichen und guten Kommentar! Ja, ich lese noch Bilanzen, auch wenn es nicht mein Fach ist, selbst wenn ich längst glaube, dass Kurse nicht mehr allein dadurch entstehen sondern der Kleinanlager nur noch ein Spielball der Global Player ist.

    Ich glaube schon, dass der Ausweg bunt sein wird. Allerdings kann es sein, dass es zwischendurch mal kurz dunkel werden wird.

    Warten wir es einfach ab, nächstes Jahr um die Zeit wissen wir schon mehr denke ich und ich warte noch auf die DAX Wette für den Jahresendstand unter den Mitlesern, deren Gewinner dem Herrn Müller dann einen Tag an der Börse auf den Keks gehen darf ;-)



    Gruss,
    Christian