05.06.2012Kommentare 1Der Schein trügt

Dumm gelaufen. Ich hatte es geahnt, als mir schon beim Zählen der Tageseinnahme dieser besondere Fuffi auffiel. Schlecht gemacht war sie nicht. Die Blüte. Tatsächlich waren kaum Unterschiede zum herkömmlichen Falschgeld – welches per Druckerpresse in Folge eines Kreditvertrages in heiliger, staatlich abgesegneter Allianz zwischen Zentralbank und meistens privaten Geschäftsbanken produziert wird – zu erkennen. Selbst das Hologramm hielt dem Kipp- und Wackeltest recht wacker stand. Und der Sicherheitsfaden erst. Perfekt gemacht! Fetten Respekt!...
05.06.2012Kommentare 3Wirtschafts(-wissenschaft) als Religion? (3)

„Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrschenden als nützlich." (Seneca d.J.) Ein ganzes Land in Geißelhaft der Ökonomen: Griechenland als „Role-Model“ (Der amerikanisch Soziologe Robert K. Merton hat in den 1950er Jahren den Begriff role model geprägt, als er das Motivationsverhalten von Medizinstudenten beobachtete. Er verstand darunter das Lernen (Nachahmen) anhand von Vorbildern, die als Rollenmodell dienen). Während dem Imitations-verhalten in sozialen Prozessen sicher eine wichtige...
01.06.2012Kommentare 4Webinaraufzeichnung vom Dienstag: Einsteigerwebinar

Liebe Cashkurs-Community, sollten Sie es aus terminlichen Gründen nicht geschafft haben am Webinar vom Dienstag teilzunehmen, haben Sie hier die Chance es nachzuholen. Wir haben das Webinar für Sie aufgezeichnet. In dem Webinar werden viele Einstiegsfragen behandelt. Wir werden hierauf weiter aufbauen und schon bald neue Webinartermine bekannt geben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dem Video, Ihr Dirk Müller
31.05.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche: Energetische Sanierung

Energetische Sanierung – eine rentable Wette auf steigende Energiepreise Bei der Suche nach Kapitalanlagen bietet sich Eigentümern von älteren Häusern eine Alternative, die oft nicht auf den ersten Blick mit der Geldanlage in Zusammenhang gebracht wird: die energetische Sanierung des Gebäudes. Natürlich erhöhen solche Maßnahmen die Wohnqualität, sie senken die Verbrauchskosten und beruhigen das ökologische Gewissen – aber ganz kühl durchgerechnet können sie auch ein lukratives Investment darstellen. Thomas Dommermuth, Hochschulprofessor...
30.05.2012Kommentare 1Schlechte Karten für Crocodile Dundee

Abwärts immer ist derzeit das australische Zinsmantra. Die letzte Zinssenkung der australischen Zentralbank um ein halbes Prozent ist ein weiteres Zeichen dafür, wie angespannt die Situation down under ist. Der Versuch, einen heiß gelaufenen Immobilienmarkt gesund zu spritzen, wird auch in Australien nicht gelingen. Richtig spannend wird es für Bürger und Banken dann, wenn der nur noch schwach glänzende Lack der Rohstoffexporte stärkere Risse bekommt… Die Australische Zentralbank senkte den Leitzins am 1. Mai erneut. Die Maßnahme war ...
21.05.2012Kommentare 18Dirk Müller zu Gast beim ORF III - Das ganze Interview

Staatsschulden-, Euro- und Finanzkrise Seit 2007 liest und hört man ständig von Euro- und Finanzkrise. In der Informationsflut verliert man leicht einmal den Überblick. Finanzexperte Dirk Müller alias „Dr. Dax“ spricht mit ORF III Chefredakteur über die Hintergründe der Finanzkrise und beantwortet Fragen, die den EU-Bürger beschäftigen: "Woher kommt die Macht der Ratingagenturen? Wer tätigt wie Spekulationsgeschäfte? Wie funktioniert unser Geldsystem und was kann der Bürger tun, um sein Hab und Gut sicher durch die...
18.05.2012Kommentare 9Wirtschafts(-wissenschaft) als Religion? (2)

„Die Mathematisierung der Wirtschaftswissenschaften und der Glaube an das Gleichgewicht führten bei der jüngsten Finanzkrise in die IRRE“, konstatierte der Doyen der österreichischen Nationalökonomie, Univ. Prof. Dr. Erich Streissler in einem Interview mit der Presse vom 21. April 2012. Vor allem in der Finanzwirtschaft gebe es zahlreiche Ungleichgewichte – und ein „Bankrott“ komme in allen Gleichgewichtsanalysen gar nicht vor. http://diepresse.com/home/science/751372/Oekonomie_Auf-Sand-gebaut?from=suche.intern.portal Anders gesagt:...
14.05.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche: Was gehört in private...

Verträge helfen den beteiligten Parteien dabei, sich zu vertragen – dieses geflügelte Wort gilt auch bei Krediten im Freundes- oder Verwandtenkreis. Wenn der eine Geld benötigt und der andere Geld übrig hat, ist der private Kredit oft für beide ein gutes Geschäft. Der Kreditnehmer bekommt das Geld zu günstigeren Konditionen als bei der Bank, und der Kreditgeber erhält eine höhere Rendite als mit einem Sparbrief oder Festgeld.Problematisch wird es jedoch dann, wenn der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht mehr pünktlich nachkommt. Für diesen...
11.05.2012Kommentare 0Börsenwoche: Die Qualen der Wahlen

Eigentlich sind die Überraschungen ausgeblieben: Der Sozialist Francois Hollande wurde zum französischen Präsidenten gewählt, und der Urnengang in Griechenland führte erst einmal ins Chaos. Die neuen - wenn auch erwarteten - Unsicherheiten führten zu Verkäufen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) beendete die Woche im Minus. Ausgehend von den Sorgen um Griechenland weitete sich der Blick der Anleger reflexhaft auch auf andere Euro-Länder. Während in Frankreich nach den Wahlen schnell wieder an Aktien- und Anleihemärkten die Normalität Einzug...
09.05.2012Kommentare 2Die Suche nach der geliebten deutschen Stabilität

In seinem Schlager „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ besang Rudi Carrel die Sehnsucht der Deutschen nach einem schönen Sommer. Angesichts der Euro-Krise hegen die Deutschen aber noch eine weitere Sehnsucht: Nach Stabilität „wie sie früher einmal war“. Ja früher waren die Staatsschulden vergleichsweise niedlich und die Bundesbank maß dem Inflationsschutz noch ähnliche Bedeutung bei, wie der weiße Ritter der Ehre des Burgfräuleins. Und heute? Die Staatshaushalte in Euroland sind von Ausgeglichenheit ähnlich weit entfernt wie das...
08.05.2012Kommentare 4Verbrauchertipp der Woche: Gold im Tresor

Gold im Tresor: Versicherungsschutz hängt von Tresorklasse ab Wer Edelmetalle oder Bargeld zu Hause aufbewahrt, sollte dafür einen Tresor nutzen – besonders im Blick auf das Einbruchsrisiko. Wenn eine Hausratversicherung vorliegt, dann gilt zunächst: Bargeld, Gold & Co. sind zwar mitversichert, allerdings nur in begrenztem Umfang. Häufig gilt als Obergrenze eine Entschädigungssumme von 1.000 Euro bei Bargeld und 5.000 Euro bei Sammlermünzen oder Edelmetallbarren. Wenn eine höhere Summe versichert werden soll, müssen die Wertsachen in...
08.05.2012Kommentare 0Geben Analysten mehr Kauf- als Verkaufs-Empfehlungen?

Verkaufsempfehlungen nutzen nur wenigen – Von Kaufempfehlungen profitieren viele – Oder gehen negative Einschätzungen nur an die eigene Kundschaft mit entsprechenden Beständen? – Die Bundesbank hatte die Analysten heftig kritisiert – Doch der DVFA-Präsident sagt „falsch“ Betagte Aktiensparer wissen es längst, dass von den Aktienanalysten deutlich mehr Kauf- als Verkaufsempfehlungen abgegeben werden. Eine schnelle Statistik bestätigt das erneut. Die von einer großen überregionalen Tageszeitung fast täglich in 15 bis 20 Zeilen aufbereiteten...
08.05.2012Kommentare 0Haftung des Kunden bei Pharming Angriffen im Online-Banking

Durch ein aktuelles Urteil vom 24.04.2012 (Az. XII ZR 96/11) hat der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) entschieden, unter welchen Voraussetzungen ein Bankkunde sich im Online-Banking bei einem Pharming-Angriff schadensersatzpflichtig macht. Im zugrunde liegenden Fall ging es um Schaden in Höhe von € 5.000,00. Pharming ist eine Betrugsmethode, die durch das Internet verbreitet wird. Sie basiert auf einer Manipulation der DNS-Anfragen von Webbrowsern, um den Benutzer auf gefälschte Webseiten...
02.05.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche: Onlinebanking-Betrug

Onlinebanking-Betrug: Was das aktuelle Urteil des BGH konkret bedeutetVor kurzem hat der Bundesgerichtshof (BGH) erstmals über den Missbrauch von Transaktionsnummern (TAN) beim Online-Banking geurteilt. Ein Bankkunde hatte sich ein Schadprogramm auf dem PC eingefangen, das ihn beim Aufruf der Website seiner Bank auf eine gefälschte Website umleitete, die der Banken-Internetseite täuschend ähnlich war. Dort wurde er angeblich wegen einer technischen Störung aufgefordert, für die Freischaltung seines Kontos zehn TANs einzugeben. Kurze Zeit...
30.04.2012Kommentare 6Wirtschafts(-wissenschaft) als Religion? (1)

“So in Summary, Your Majesty, the failure to foresee the timing, the extent and the severity of the crises, and to head it off, while it had many causes, was principally a failure of the collective imagination of many bright people, both in those country and international, to understand the risks and the system AS A WHOLE”. (Zusammenfassend formuliert, Eure Majestät, beim Versagen der zeitlichen Vorhersage, der Ausmaße und der Ernsthaftigkeit der Krise, sowie ihres Abfangens, wobei sie auf verschiedenen Ursachen beruht, handelte es sich um...
26.04.2012Kommentare 9Ei, Ei, Ei ... die Polizei

Nicht erst seit den Vorkommnissen um Stuttgart 21 hat der eine oder andere Mitbürger das Gefühl, dass die Bundesrepublik Deutschland sich ganz langsam aber sicher in Richtung eines Polizeistaates bewegt. Wurden in den USA seit 9/11 die Bürgerrechte nach und nach massiv beschnitten, erlässt man auch in Europa beharrlich mehr und neue Gesetze, die im Zuge der angeblichen Terrorbekämpfung die Freiheitsrechte europäischer Bürger immer weiter einschränken. Justament hat das Europäische Parlament in diesem Monat dem sogenannten PNR-Abkommen...
25.04.2012Kommentare 1Der Framing-Effekt – Eingerahmte Informationen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Die lapidare Antwort auf diese allseits bekannte Frage: Beides! Denn wenn dieser Sachverhalt nüchtern und objektiv umschrieben wird, handelt es sich bei beiden Formulierungen um die Tatsache, dass das Volumen des Glases zu 50 Prozent ausgefüllt ist. Die wertende Darstellung, die in diesem Falle durch Verwendung der Wörter voll oder leer vorgenommen wird, steht metaphorisch für ein Phänomen in der Psychologie, dass sich unsere Wahrnehmung bezüglich einer Situation ändert, wenn wir sie aus einem anderen...
24.04.2012Kommentare 3Verbrauchertipp der Woche: Online-Überweisung

Online-Überweisung: Bei Vertippern haftet die Bank nichtOnlinebanking ist bequem, aber nicht ganz frei von Tücken. So sollten Sie beim Ausfüllen einer Online-Überweisung unbedingt darauf achten, dass Sie die richtige Kontonummer eingeben. Denn: Landet das Geld wegen eines Zahlendrehers auf einem anderen Konto, hat der Überweisende keinen Anspruch auf eine Haftung durch die Bank des Empfängers. Basis dafür ist ein Urteil des Münchener Amtsgerichts (Aktenzeichen: 222 C 5471/07).Ein Kontoinhaber hatte die Bank des Zahlungsempfängers verklagt,...
24.04.2012Kommentare 1Neues vom Parkett: 17/12 Weiter im Korrekturmodus

Nach einer kurzen Erholung in der letzten Woche, folgt die erneute Korrektur auf dem Fuß. Die Achterbahnfahrt geht weiter, allerdings in abschüssigem Terrain. Die Schuldenkrise hat die Börsen wieder fest im Würgegriff und lässt positive Signale aus der Berichtssaison verpuffen. Doch jede Korrektur findet einmal ihren Boden. So auch diese. Die Woche Der Optimismus vom Jahresbeginn scheint verflogen. Nun sind wieder die Euro-Skeptiker am Drücker und die Börsen gehen in die Knie. Die belastenden Indikatoren die von Bullen ins Feld gebracht...
17.04.2012Kommentare 4Verbrauchertipp der Woche: Unfälle

Unfälle: Wann welche Versicherung zuständig istWenn wegen eines Unfalls Verletzungen behandelt werden müssen oder sogar eine Behinderung bleibt, dann stellen sich Betroffene häufig die Frage: Welche Versicherung kommt nun für Kosten oder Entschädigungen auf? Hier nun die wichtigsten Antworten: Wenn es sich um Arbeitsunfälle handelt, ist bei Angestellten immer die Berufsgenossenschaft zuständig, in der der Arbeitgeber Pflichtmitglied ist. Bei Geschäftsführern oder Inhabern kommt es darauf an, ob sie auf freiwilliger Basis oder verpflichtend...
10.04.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche: Bauspar-Finanzierung

Bauspar-Finanzierung: Vorsicht mit dem Effektivzins! Bausparkassen bieten gerne die Bauspar-Komplettfinanzierung als Alternative zum herkömmlichen Bankdarlehen an. Das funktioniert folgendermaßen: Sie schließen einen Bausparvertrag über die gewünschte Finanzierungssumme ab, doch dieser kann noch nicht ausgezahlt werden, weil Sie noch kein Guthaben angespart und damit die Zuteilungsreife erlangt haben. Deshalb müssen Sie einen zweiten Vertrag schließen, nämlich mit einer Bank über die Zwischenfinanzierung des Bausparvertrags. Dieses Darlehen...
05.04.2012Kommentare 0Verbrauchertipp: Handwerkerrechnungen von Steuer absetzen

Wie Sie Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen Schwarzarbeit ist dem Fiskus ein Dorn im Auge und wird hart geahndet. Im Bereich der haushaltsnahen Handwerker- und Dienstleistungen, wo besonders häufig am Finanzamt vorbei gewirtschaftet wird, setzt Vater Staat zur Abwechslung nicht nur auf Strafe für die Sünder, sondern auch auf Belohnung für die Ehrlichen. Denn: Haushalte können ordentlich Steuern sparen, wenn der Handwerker eine ordnungsgemäße Rechnung ausstellt, die der Kunde beim Finanzamt einreichen kann.Dabei gilt: Absetzbar ist...
02.04.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche: Tagesgeld

Tagesanleihe und Eonia-ETFs: Renditeflops bleiben unattraktivEine faire und transparente Alternative zum Tagesgeldkonto, keine Abhängigkeit des Anlegers von der Zinswillkür der Bank: Das waren einst die Argumente, mit denen die Tagesanleihe des Bundes und Indexfonds (ETFs) auf den Eonia-Tagesgeldzins einst aufgelegt worden sind. Auf der Kostenseite sah es gut aus für die Anleger: Rund 90 Prozent des Eonia-Marktzinses kommen direkt dem Anleger zugute, Ausgabeaufschläge gibt es nicht und bei der Tagesanleihe sind Kauf, Depotführung bei der...
29.03.2012Kommentare 02011 mehr Fonds geschlossen als neu aufgelegt (1)

Zahl neuer Fonds seit Jahren rückläufig – Aber: Zahl der Fonds langfristig immer gewachsen – In letzten fünf Jahren 3576 Fonds aufgelegt, aber „nur“ 1964 Fonds geschlossen – BVI-StatistikDer Witz ist nicht neu, keiner Statistik zu trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. Ähnliches gilt auch für die kürzlich vom Bundesverband Investment und Asset Management e.V. BVI vorgelegten Zahlen zur Anzahl der Fonds bzw. der Zahl der Fondsschließungen und Fonds-Neugründungen in den letzten Jahren. „Im Jahr 2011 haben die Kapitalanlagegesellschaften...
29.03.2012Kommentare 0Haftung einer Vertriebsorganisation für das strafbare...

Haftung einer Vertriebsorganisation für das strafbare Verhalten ihres Handelsvertreters Mit Urteil vom 15.03.12 hat der Bundesgerichtshof (BGH – AZ: III ZR 148/11) über die Frage entschieden, unter welchen Voraussetzungen eine Vertriebsorganisation, die Kapitalanlagen vermittelt, für ein strafbares Verhalten des von ihr eingesetzten Handelsvertreters einzustehen hat. Dem entschiedenen Fall lag nachstehender Sachverhalt zugrunde:Auf Empfehlung eines Handelsvertreters der Beklagten Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) richtete der Ehemann der...
27.03.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche: Festgeld

Festgeld: Tappen Sie nicht in die Prolongationsfalle!Mit dem Festgeld kann die eiserne Reserve auf dem Tagesgeldkonto ergänzt oder Geld für mittelfristig geplante Anschaffungen auf die Seite gelegt werden. Zwar ist der Zugriff vor dem Ablauf nicht möglich, doch dafür gibt es meist etwas höhere Zinsen als auf den Tagesgeldkonto.Wenn Sie Festgelder im Einsatz haben, sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht in die Prolongationsfalle tappen. Viele Banken lassen das Festgeld nämlich einfach wieder neu weiterlaufen, wenn Sie es vor Fristende nicht...
27.03.2012Kommentare 2Schlechte Chancen für „Lehmann-Kläger“?!

Liebe Cashkurs-Leser, ich freue mich Ihnen heute erneut eine wertvolle Erweiterung unseres Autoren-Pools vorstellen zu dürfen. Christoph Vigano ist ein „echter“ Anwalt der Anleger, er vertritt Anleger nämlich juristisch bei Rechtsstreitigkeiten mit den Banken. Korrekt heißt das dann: Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.Christoph Vigano ist mir seit vielen Jahren persönlich bekannt und ich schätze ihn sehr. Er wird uns immer mal wieder auf aktuelle und interessante Entwicklungen aus seinem Bereich, der viele Anleger betreffen dürfte,...
19.03.2012Kommentare 7Die Postwachstumsökonomie

Zur Person: Prof. Dr. Niko Paech, geb. 1960, Studium der Volkswirtschaftslehre in Osnabrück; derzeit Vertreter des Lehrstuhls für Produktion und Umwelt (PUM) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Gründungsmitglied und Vorstandssprecher (2006 - 2008) des Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS); TV-Moderator im Lokalfernsehen (Oldenburg) im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation; Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ); Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von ATTAC, des Fachbeirates...
15.03.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche

Dispo- und Kartenkredite: Hüten Sie sich vor überteuerten Krediten!Die Marktzinsen liegen seit Jahren schon auf Rekord-Niedrigniveau, doch das scheint die Banken wenig zu kümmern, wenn es um Dispo- oder Kartenkredite geht. Hier zum Einstieg ein paar aktuelle Beispiele: Dispokredite. Die Postbank verlangt derzeit 13,03 Prozent Zins, die Commerzbank 13,24 und die Targobank je nach Kontomodell bis zu 14,95 Prozent Zinsen für den Dispokredit auf dem Girokonto. Wohlgemerkt für den vereinbarten Kreditrahmen, denn bei Überziehungen kommen noch...
08.03.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Hausrat- und Gebäudeversicherung: Die drei wichtigsten AbgrenzungenBei der Hausrat- und Gebäudeversicherung herrscht zuweilen Unklarheit, welche Versicherung im Ernstfall für welche Schäden zuständig ist. Hier drei Kriterien, die bei der Abgrenzung helfen: Gebäude / Einrichtung. Die Gebäudeversicherung deckt alle Bestandteile des Gebäudes ab, die fest mit der Bausubstanz verbunden sind. Für Möbel, Elektrogeräte oder andere Einrichtungsgegenstände ist dagegen die Hausratversicherung zuständig. Das bedeutet konkret: Fest verklebte Teppichböden...
06.03.2012Kommentare 9Ist Gold in einer Blase?

Das Absacken der Edelmetallpreise vom 29.2. ist natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen, die „ es ja schon immer gewußt haben“, die u.a. mit dem Argument „Gold bringt keine Zinsen“ vor dem „Sicheren Hafen“ Edelmetalle abraten.Ja, möchte ich entgegnen, aber „Gold hat auch keine Schulden“!Ob Sie der Behauptung folgen wollen, Gold sei bereits in einer Blase, die bald platzt, sei Ihnen anheimgestellt.Folgende Überlegungen lassen das Gegenteil denken: Den letzten Höhepunkt des Goldpreises sahen wir im Jahr 1980 bei 850$ / Unze. Die...
06.03.2012Kommentare 4Cashkurs on tour: Besuch eines Goldproduzenten in Mexiko

Liebe Leserinnen und Leser,heute möchte ich Ihnen exklusiv von meiner Minentour in Mexiko erzählen. Ende 2011 machte ich mich auf den Weg nach Mexiko-City, um von dort aus zu starten. Von Mexiko-City, welche heute noch zu den größten Städten der Welt gehört,
02.03.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche

Abruf- oder Ratenkredit: Was ist wann die sinnvollere Lösung?Wenn es um die Finanzierung von Anschaffungen geht, bieten sich mit dem Abruf- und dem Ratenkredit zwei zinsgünstige Alternativen an. Sie unterscheiden sich vor allem in den folgenden Merkmalen: Abrufkredite sind variabel verzinst, können nach freiem Ermessen zurückgezahlt werden und werden ähnlich wie ein Dispokredit in Form eines Kreditrahmens abgeschlossen, innerhalb dessen beliebige Kreditbeträge in Anspruch genommen werden können. Die Zinsen sind meist etwas höher als bei...
29.02.2012Kommentare 0Eine schöne Bescherung

Der Reifenhersteller Continental schüttet nach drei Jahren Pause Gewinne aus, SAP, VW und BASF erhöhen ihre Dividende, die Allianz lässt die Gewinnbeteiligung der Aktionäre trotz eines Gewinneinbruchs unverändert. Anlegern steht eine glänzende Dividendensaison aus. Wenn sich der Trend fortsetzen sollte, wird es die zweitbeste Saison nach 2007 werden. Deutsche Unternehmen haben in der Krise ihre Hausaufgaben gemacht. Nun berichten sie, wie das vergangene Jahr gelaufen ist und schlagen eine Dividende vor. Die Aktionäre ernten also die Früchte...
23.02.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Baufinanzierung: Die Zinswaage als Entscheidungshilfe bei der BindungsfristSollen die Zinsen eines Baudarlehens kurz- oder langfristig festgeschrieben werden? Keine einfache Entscheidung, denn kurzfristige Darlehen sind zwar zwar deutlich zinsgünstiger, aber bei der Anschlussfinanzierung können bis dahin gestiegene Zinsen die Einsparungen wieder zunichte machen.Die Kernfrage lautet folglich: Wie hoch können die Zinsen steigen, damit beispielsweise eine fünfjährige Zinsbindung immer noch günstiger bleibt als die zehnjährige Variante? Antwort...
21.02.2012Kommentare 0Home sweet home - Der Heimat-Faktor bei der Aktienauswahl

Wer das Risiko in seinem Portfolio minimieren möchte, muss seine Investments auf verschiedene Wertpapiere und Anlageklassen verteilen. Diese als Diversifikation bezeichnete Vorgehensweise ist Privatanlegern gemeinhin bekannt und erfährt auch ihre Zustimmung. Jedoch zeigt insbesondere ein Blick in ihre Aktiendepots, dass sie sich oft nicht an diesen elementaren Grundsatz halten. Ein typischer Fehler, die bei der Diversifizierung häufig begangen wird, entsteht durch den so genannten "Home Bias".Mit steigender Entfernung vom...
16.02.2012Kommentare 1Die Gemeinwohl-Ökonomie – Im Gespräch mit Christian Felber...

Ende Teil 1 Helmut Reinhardt: Ist die derzeitige Wirtschafts- und Schuldenkrise der (süd-)europäischen Staaten ein Ergebnis dieses, in Ihren Augen rücksichtslosen Konkurrenzkampfes? Oder kommt gar in den Rettungsbemühungen von Griechenland, Irland, etc. und Krisengipfeln zum Euro die wahre Natur des sozialen Menschen, der gerne anderen hilft zum Vorschein? Christian Felber: Die Rettungsprogramme sind so altruistisch wie seinerzeit der Marshall Plan. Noch genauer: Wenn Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich aus der...
13.02.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche

Berufsunfähigkeitsversicherung: Schummeln bei den Gesundheitsfragen kann fatale Folgen habenDie private Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine wichtige Police, denn sie schließt im Ernstfall die klaffende Lücke zwischen gesetzlicher Minimalversorgung und dem tatsächlichen Bedarf. Allerdings müssen Sie beim Versicherungsantrag weitreichende Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand sowie zu Krankheiten, Unfällen und Behandlungen in den vergangenen Jahren beantworten. Das ist nicht immer angenehm und verleitet dazu, das eine oder andere Wehwehchen...
31.01.2012Kommentare 2Verbrauchertipp der Woche

Ombudsleute als erste Anlaufstelle im Streit mit FinanzanbieternAuf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand, sagt ein altes Sprichwort. Wer als Bank- oder Versicherungskunde mit weniger Risiko zu seinem Recht kommen will, muss jedoch nicht gleich die Unwägbarkeiten eines Prozesses auf sich nehmen. Denn: Der Ombudsmann (der natürlich auch eine Ombudsfrau sein kann) prüft kostenlos die Beschwerde des Verbrauchers und macht einen Schlichtungsvorschlag. Für den Kunden ist das Risiko bei diesem Vorgehen gleich Null, weil er kann immer noch...
27.01.2012Kommentare 20Gastbeitrag von Moritz Mez: Kritisches Denken...

Kritisches Denken an den Universitäten - eine Illusion Liebe Cashkurs Leser. Ich würde Ihnen gerne die „Erfahrungen“ und Sichtweisen eines Studenten der Wirtschaftswissenschaft mitteilen, damit Sie einen Eindruck bekommen, was an unseren Universitäten (u.a. finanziert mit Ihrem Steuergeld) abläuft. Ich studiere seit knapp 5 Jahren Wirtschaftswissenschaften und bin in zunehmenden Maß erschreckt, von den Vorgängen an unseren Universitäten. Der „Normalbürger“ meint, dass es an der Universität um „Wahrheitssuche“ geht. Man lernt vermeintlich...
25.01.2012Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche

Baufinanzierung: Fakten zur VorfälligkeitsentschädigungWer vorzeitig aus seiner Immobilienfinanzierung aussteigen will, muss dafür an die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Damit soll die Bank dafür entschädigt werden, dass sie die plötzlich freiwerdenden Kreditmittel zu niedrigeren Zinsen als bisher wieder anlegen – sprich: an neue Kreditkunden ausleihen – muss. Hier nun einige Fakten, die Sie zu diesem Thema kennen sollten: Berechnungsweise. Bei Referenzzinssatz und Risikokosten gibt es klare Spielregeln: Die Bank muss den...
20.01.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Private Haftpflichtversicherung: Absicherung des Forderungsausfalls kann sinnvoll seinEigentlich ist die private Haftpflichtversicherung eine recht einfache Police. Zu unterscheiden sind meist Single- und Familientarife sowie Basis- und Komfort-Absicherung. Dennoch sollten Sie nicht unbedingt das allerbilligste Angebot unterschreiben, denn bei solchen Policen ist oftmals der Forderungsausfall nicht mit abgedeckt.Was bedeutet das? Stellen Sie sich vor, Sie werden von einem Radfahrer angefahren und hätten eigentlich Anspruch auf Schmerzensgeld....
16.01.2012Kommentare 7Put-Optionen des kleinen Mannes

Kaum machte sich in Europa ob der erfolgreichen Emissionen italienischer und spanischer Staatsanleihen ein wenig Erleichterung breit, schlug Standard & Poor‘s über’s Wochenende grausam mit dem Rating-Hammer zu. Gleich neun Euro-Staaten wurden abgestuft. Neben Frankreich und Österreich erwischte es auch Italien, Spanien, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern. Die Tatsache, dass in den USA Präsident Obama am vergangenen Donnerstag den Kongress aufforderte, die Schuldenobergrenze um weitere 1,2 Billionen Dollar anzuheben,...
10.01.2012Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Online bezahlen: Wie sicher ist welche Zahlungsart? Phishing, Kreditkartenbetrug, gehackte Onlinekonten – wer Geldgeschäfte übers Internet abwickelt, hat dabei oft ein mulmiges Gefühl. Klar: Keine Transaktionsanbieter kann hundertprozentige Sicherheit bieten. Doch es ist gut zu wissen, welche konkreten Risiken mit einzelnen Zahlungsarten verbunden sind und wer im Schadensfall haftet. Vorauskasse ist für Sie als Kunde eines Online-Shops mit dem höchsten Risiko verbunden. Damit ist nämlich nicht nur ein Geldvorschuss, sondern auch ein...
04.01.2012Kommentare 2Verbrauchertipp der Woche

Digitales Haushaltsbuch: Viele Software-Lösungen sind kostenlos Ein Haushaltsbuch hilft dabei, die täglichen Ausgaben im Griff zu behalten, und ist eine nützliche Basis für die Finanzplanung. Allerdings ist das Eintragen auf Papierformularen und die anschließende Taschenrechner-Akrobatik nicht jedermanns Sache. Für alle Papier-Allergiker gibt es daher digitale Haushaltsbücher, die am PC geführt werden und die Einträge automatisch zusammenrechnen und auswerten. Das Gute dabei: Viele Software-Produkte sind kostenlos. Hier einige der...
27.12.2011Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Ab in den Urlaub – am besten mit Reisekrankenversicherung Wenn Sie in diesem Winter zum Skifahren ins Ausland fahren, sollten Sie zuvor prüfen, ob Sie eine Reisekrankenversicherung haben. Zwar übernimmt zumindest im europäischen Ausland die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten, soweit sie den von der dortigen Sozialversicherung gezahlten Honoraren entsprechen. Aber manche wichtige Leistungen wie beispielsweise der Rücktransport nach Hause werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Keinen gesetzlichen Versicherungsschutz gibt es...
22.12.2011Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Girokonto: Gebührenfrei ist nicht immer kostenlos Viele Banken bieten gebührenfreie Girokonten an. Allerdings unterscheidet der gewiefte Banker zwischen „gebührenfrei“ und „kostenlos“ – und das heißt konkret: Auch bei gebührenfrei Konten können Kosten entstehen, wenn die Voraussetzungen für die Gebührenfreiheit nicht mehr erfüllt sind oder Extraleistungen in Anspruch genommen werden. Hier die wichtigsten Kostenfallen: Mindest-Geldeingang. Oft ist das Konto nur gebührenfrei, wenn monatlich ein Mindestbetrag eingeht. Manche Banken verlangen...
14.12.2011Kommentare 1Verbrauchertipp der Woche

Riester-Rente: Das ändert sich ab 2012 Schöner riestern ab 2012? Eher nicht – denn im kommenden Jahr greifen einige Neuregelungen für Riester-Sparer, die diese Form der Altersvorsorge nicht unbedingt attraktiver machen. Für Vertragsabschlüsse ab Januar gelten die folgenden Änderungen: Rente ab 62. Bislang konnte das Riester-Guthaben ab dem 60. Lebensjahr als Rente ausgezahlt werden, ohne dass die Förderung verlorengeht. Diese Grenze wird nun auf 62 Jahre heraufgesetzt. Keine Nullverträge mehr. Mit so genannten „Nullverträgen“ konnten nicht...
07.12.2011Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Checken Sie rechtzeitig vor Jahresende Ihre Freistellungsaufträge Bei vielen Anlageprodukten wie beispielsweise dem Tagesgeldkonto werden zum Jahresende die Zinsen ausgezahlt. Wenn Sie vermeiden wollen, dass davon 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer abgezogen werden, sollten Sie rechtzeitig prüfen, ob Sie für die zu erwartetende Zinsausschüttung noch genügend Reserve beim Freistellungsauftrag haben. Zur Erinnerung: Bis zu 801 Euro pro Jahr können Ledige im Rahmen des Sparerpauschbetrags steuerfrei an...
28.11.2011Kommentare 0Verbrauchertipp der Woche

Einschlägige Urteile: EC-Karte und Geld weg – wer haftet? Wenn die EC-Karte geklaut wird und der Dieb womöglich noch mit der richtigen PIN Geld abhebt, haben Sie als Verbraucher oft schwer, das Geld von der Bank zurückzubekommen. In einschlägigen Urteilen haben die Oberlandesgerichte und der Bundesgerichtshof die Messlatte hoch gelegt, wenn es um die Haftung der Bank geht. Wenn ein Kartendieb mit der richtigen PIN am Automaten Geld abhebt, kann dies als sicheres Indiz dafür gewertet werden, dass der Inhaber grob fahrlässig die Geheimnummer...


