Aber schütten die Unternehmen künftig weniger aus? Was machen die Zertifikate-Emittenten mit den einbehaltenen Dividenden? Bis vor kurzem gab es durchaus viele Privataktionäre, die absolut keinen Wert auf Dividenden legten. Das hat sich inzwischen geändert. Im Rahmen einer steuerlichen...

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Kommentare

Wagner am 31.05.2010 um 08:05 Uhr
Hallo,

Sie schreiben das nun mit der Abgeltungssteuer die Dividende sozusagen niedrieger besteuert wird wie früher.

Ich dachte aber das früher das Halbeinkünfteverfahren auch auf die Dividende angewandt wurde.

Somit ergab sich bei einem Steuersatz von 40% eben nur ein 20% tiger auf die Gesamtsumme gesehen.

Also immer noch weniger wie die Abgeltungssteuer.
Da max. 42% / 45% anfallen, war das alte System doch immer besser.

Dividenden und steuerpflichtige Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalbeteiligungen werden (sofern sie im Fall des § 23 EStG die Freigrenze übersteigen) nur mit dem halben Betrag der Einkommensteuer und dem Solidaritätszuschlag unterworfen.
ErichF am 31.05.2010 um 11:08 Uhr
Bei der Unterstellung, daß die Dividenen bei steigenden Zinsen zurückgehen, muß man auch die Gegenbewegung berücksichtigen. Wenn potentielle Aktienkäufer mit steigenden Festgeldzinsen und fallenden Dividenden konfrontiert werden, sinkt die Attraktivität der Aktien und somit der Börsenwert. Das ist auch nicht im Sinne der Unternehmen.
Schwer schon jetzt zu sagen, welche der Einflüsse überwiegen wird. Wie bei allen anderen Szenarien gilt auch hier: abwarten, beobachten und das Pulver trocken halten.
Wagner am 01.06.2010 um 13:18 Uhr
Hallo Herr Hidding,

könnten Sie bitte nochmal die Aussage im ersten Abschnitt prüfen?

Nach meinen Wissen kommt man 5% teurer weg anstatt 10% billiger.

Sind immerhin 15% Unterschied.

Woher haben Sie die Info das Dividenden nicht den Halbeinkünfteverfahren unterliegen?

MfG
Wagner am 08.06.2010 um 12:13 Uhr
Wenn man den Autor auf einen möglichen "Fehler" hinweist, den er geschrieben hat, dann finde ich es echt schade, das dazu keine Stellungnahme erfolgt (Klarstellung / Richtigstellung)....
zumindest im Kommentar könnte das der Autor einbringen.

MfG
hidding am 09.06.2010 um 11:54 Uhr
Hallo Herr Wagner,

sorry, bin erst gerade aus dem Urlaub zurück.

Sie haben natürlich recht, dass von 2002 bis 2008 das Halbeinkünfteverfahren galt. Mit der Gültigkeit der Abgeltungsteuer ist dieses Halbeinkünfteverfahren weggefallen. Jetzt greift der Abgeltungsteuersatz von 25 % zuzüglich Soli etc. DAfür ist damit aber auch die Steuerpflicht erledigt, weshalb die Steuer auch Abgeltungsteuer heißt. Früher mußten die Dividendeneinkünfte den anderen Einkünften hinzugerechnet werden, erhöhten also das Gesamteinkommen und damit infolge der Progression die steuerliche Gesamtbelastung des Steuerpflichtigen. Ein Effekt, der bei Vergleichen von steuerlicher Belastung der Dividende früher und heute oft nicht mit eingerechnet wird.

Jenseits der greifenden Steuersätze ging es mir im wesentlichen darum, dass nunmehr Dividenden und Kursgewinne, die früher außerhalb der Jahresfrist steuerfrei vereinnahmt werden konnten, völlig gleich besteuert werden. Es existiert also nicht mehr der Vorteil, auf Kursgewinne zu setzen und Dividenden aus dem Wege zu gehen, eben weil beide mit der Abgeltungsteuer etc. gleichartig besteuert werden. Oder anders ausgedrückt, Dividenden werden interessanter, eben weil sie nicht mehr den steuerlichen Nachteil gegenüber den steuerfreien Kursgewinnen aufweisen und weil sie nicht mehr, da steuerlich "abgegolten", den anderen Einkünften hinzugerechnet werden. Klingt zugegebenermaßen skuril, ist aber so.
Gruß

Bruno Hidding