Abwärts in Wellen (Frank Meyer)

Bärenmärkte haben immer ein Ziel, meint Manfred Hübner von Sentix auf einer Wellenreiter-Veranstaltung im hessischen Oberursel. Sie sind unterwegs auf einer Straße der Abscheu, solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben... Uhhh. Das kann dauern. Die Liste mit Dingen der Abscheu ist lang geworden. Es...

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Kommentare

Fokko Bucys am 26.01.2010 um 11:26 Uhr
Hallo Herr Meyer,

dem kann ich im groben zustimmen, aber der Ausführung nach verstehe ich es so, dass seit dem Platzen der Internetblase sich die Aktien im Bärenmarkt befinden. Da stellt sich die Frage wann der Bärenmarkt endet.

Es wird wohl so kommen müssen wie Sie es ausführen, denn über diverse Krisen lief nun alles auf eine tatsächliche Systemkrise raus. Die Möglichkeiten des Systems haben das System selbst geschädigt. Eine Art Kanibalismus. Durchaus verabscheuungswürdig und wenn wir den Markt selbst verabscheuen, dann bleibt ja nur eine Neuordnung der Dinge wie sie ausgeführt haben.

Aber wie werden wir diesen Punkt erkennen? Sehr einfach wäre die Erkenntnis am Schmelzpunkt, mit einer kaputten Wirtschaft, abgestürzten sich nie mehr erholen wollenden Finanzmärkten. Aber kann dieser gesuchte Zeitpunkt auch ein absoluter Hochpunkt sein? Ein Punkt an dem der Höhenrausch nie zu enden scheint aber in der Gier des Menschen niemand erkennt, dass diese "exponentielle" Rakete gestoppt werden muss? Meinen Sie das wäre möglich?

Gruß
Fokko
Frank am 26.01.2010 um 16:55 Uhr
@Fokko
Sie schreiben: "...wenn wir den Markt selbst verabscheuen, dann bleibt ja nur eine Neuordnung der Dinge wie sie ausgeführt haben. Aber wie werden wir diesen Punkt erkennen?
Wir werden es ganz einfach feststellen, jeder für sich und die Dinge mit der Realität vergleichen, Nachbarn und Bekannte hören, die Nachrichten danach wägen und feststellen wollen, was die Masse macht. Wir sind verschuldungstechnisch längst in der Phase dieser exponentiellen Rakete. Und es fliegen immer weniger mit. Die Rakete stoppt erst, wenn sie ausgebrannt ist oder explodiert.
Kurze Bemerkung zu Aktien an sich: Die haben ihren ersten Schock erlebt, als die Techwerte crashten. Damit wurden für viele Aktien suspekt. Es war die erste Welle, gefolgt von einer Gegenbewegung. Daran schloss sich eine zweite Welle, die seit 2007 läuft. Es findet eine Art Entzauberung statt. Alle Bewegungen nach oben laufen in Wellen, bis hin zur Verehrung. Und nach unten laufen Wellen bis zum Punkt der Abscheu. Und diesen haben wir noch nicht erreicht. Klar können Aktien weiter steigen, aber ich glaube nicht bis über den alten Hochpunkt hinaus (real, nicht nominal), außer es passiert eine Flucht aus anderen Anlageklassen in Aktien. Aber dann wird es einen Grund zur Flucht geben und damit eine weitere Welle abwärts... Man wird dann etwas Neues für verabscheuungswürdig empfinden
Grüße von Frank
Fokko Bucys am 26.01.2010 um 20:58 Uhr
@Frank:

Vielen Dank für die Antwort. Ich habe aber noch zwei strittige Punkte.

"Wir werden es ganz einfach feststellen, jeder für sich und die Dinge mit der Realität vergleichen, Nachbarn und Bekannte hören, die Nachrichten danach wägen und feststellen wollen, was die Masse macht." (Frank)

Aber ist es nicht egal was die Masse macht? Ist es nicht viel wichtiger was die Mächtigen dieser Welt, die Bestimmer, die, wie Dirk Müller sagen würde, Finanz- und Machthydra macht oder vorhat? Die hätten doch gegebenenfalls die Möglichkeit die Masse die nicht mehr mag zu kompensieren und das Schauspiel weiter zu treiben.

"Klar können Aktien weiter steigen, aber ich glaube nicht bis über den alten Hochpunkt hinaus (real, nicht nominal), außer es passiert eine Flucht aus anderen Anlageklassen in Aktien. Aber dann wird es einen Grund zur Flucht geben und damit eine weitere Welle abwärts... Man wird dann etwas Neues für verabscheuungswürdig empfinden" (Frank)

Kann es denn nach Ihren Ausführungen ein Gleichgewicht geben oder ist das Ungleichgewicht systemimmanent? Muss immer die Welle in einer anderen Anlageklasse abwärts gehen, wenn sie in einer aufwärts geht? Die Frage hat den Hintergrund, dass dieses Ungleichgewicht durchaus zur Renditesucht ausarten kann, was ja mit unter ein Auslöser der aktuellen Krise ist.

Viele Grüße
Fokko