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Kennen Sie Kapingamarangi? Wahrscheinlich nicht. Kapingamarangi ist ein kleines Atoll im Pazifik und besteht aus 30 wunderschönen kleinen Inselchen. Mit seinen 1,1 km² Landfläche ist es nicht sehr groß, aber dafür umso schöner. Früher lebten 300 Menschen auf den Inseln, heute sind es etwa 500 Bewohner.

Vor vielen Jahren verbrachten ein australischer, sehr reicher Industrieller namens Peter Smith und seine sehr hübsche Frau Emma ihren Urlaub regelmäßig auf Kapingamarangi. Im Laufe der Jahre wurde dieses überaus seriöse Ehepaar zu höchst geschätzten Stammgästen auf dem kleinen Pazifik-Atoll.

Peter Smith und seine Frau bezahlten in ihren Urlauben immer alles per Scheck, und ihre Kreditwürdigkeit war über jeden Zweifel erhaben. Die Inselbewohner hatten aufgrund der langjährigen Erfahrung die Gewissheit und das Vertrauen, dass die Schecks stets gedeckt waren.

Mit der Zeit begannen die 300 Bewohner der Insel sich gegenseitig mit den Schecks der australischen Gäste zu bezahlen. Wenn zum Beispiel der Fleischer einen Teil seiner Zahlungen an den Viehzüchter mit einem Scheck des Peter Smith bezahlen wollte, war das dem Viehzüchter nur recht. Mit dem Scheck beglich er dann beim Getreidebauern die Rechnung für das Kraftfutter, das er für seine Tiere brauchte. Und der Getreidebauer bezahlte mit den Schecks den Schmied, der landwirtschaftliche Geräte herstellte.

Auf diese Art und Weise zirkulierten die Schecks, die Peter Smith und seine Frau in ihren Urlauben ausstellten auf der Inselgruppe.

Im Laufe der Jahre kamen die Inselbewohner gar nicht mehr auf die Idee, die Schecks einzulösen. Es war ihnen zu umständlich auf das Festland zu fahren, um sie ihren Konten gutschreiben zu lassen. Und so geschah es, dass bis heute und in alle Ewigkeit diese Schecks auf den Inseln als Zahlungsmittel dienen.

Und nun die Frage: Wer hat denn nun eigentlich die Ferien des australischen Ehepaares bezahlt?

Ich würde mich sehr über viele Antworten und Diskussionen in den Kommentaren freuen.

Viel Spass beim Raten und ein schönes Wochenende.

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Kommentare

Wonderworld am 28.08.2009 um 10:53 Uhr
Bis auf den Flug, sprich die Anreise, die gutgläubing Inselbewohner. Geld aus dem nichts geschöpft. Nach dem Vorbild der USA.

So long.
Simon Tristan Papel am 28.08.2009 um 11:01 Uhr
Bezahl hat derjenige, der als letzter den Check angenommen hat und nicht eingelöst hat, oder? :-)
Alectronic am 28.08.2009 um 11:04 Uhr
Dort sollte ich auch mal Urlaub machen. Der könnte unter Umständen sehr preiswert werden ;-).
Ellymcspy am 28.08.2009 um 11:11 Uhr
die Inselbewohner haben die Schecks wie Geld verwendet, sie aber nicht eingelöst. Die Leistungen für das Paar (Unterkunft, Verpflegung etc.) haben sie dennoch erbracht. Da sie die Schecks wie Zahlungsmittel einsetzen, ist es für sie egal ob sie nun die Scheine (australische Währung) oder die Schecks einsetzen. Sie haben kein Schaden. Das ausstralische Paar hat dennoch die Urlaubskosten gespart. Bezahlt (in Sinne von weniger Kaufkraft) hat keiner.
Tanguero am 28.08.2009 um 11:13 Uhr
Hallo,

nette Frage... Ich versuch mal es aus meinem Verständnis es zu klären.
Die Inselbewohner selbst zahlen den Urlaub von der Familie Smith. Im Prinzip zahlen sie es gar nicht sodern agiren wie Sklaven die hier ohne die Schecks einzulösen die Arbeit freiwillig und umsonst tun. Es sind sind meiner Meinung nach ideale Sklaven da sie es auch aus frein Stücken tun... Nett dabei ist, das sie Ihr Leben weiter gestalten und diese Schecks ,als Zahlungmittel untereinander austauschen um zu leben. Alles funkioniert wunderbar da jeder das Vertrauen hat in diese Schecks.. Im Prinzip könnten die Schecks gar nicht mehr gedeckt sein... Solange keiner auf die Idee kommt diese einzulösen läuft das Leben glücklich weiter... Hmm das erinnert mich an unsere Geld... Solange ich es von der Bank nicht einfordere, läuft die Konjunktur auch weiter... Hoffentlich kommt bei uns keiner auf den Gedanken große Mengen an Geld von der Bank zu holen... Dann wird er wohl sehen , dass dieses Geld gar nicht da ist... Wenn wir alle nun die Augen verschliessen, dann könnten wir ja glücklich weiterleben und so tun als ob nichts wäre... :-)
alex am 28.08.2009 um 11:23 Uhr
Kann ich mich nur anschließen ;-), die Inselbewohner haben den beiden quasi Kredit gegeben bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Scheck gelöst wird.
Kim am 28.08.2009 um 11:29 Uhr
Bezahlt wurde der Urlaub bisher und auch in Zukuft von Herrn und Frau Smith, denn die Vorderung, die aus den Schecks resultiert, besteht ja auch weiter (Ein Verfall der Schecks mal ausgeklammert). Die Smiths verbringen also Ihren Urlaub auf Pump, wobei die Inselbewohner das Ausfallrisiko tragen. Gehen die Smiths in die Insolvenz, oder kehren sie von einem Tauchgang nicht zurück (oder verfallen die Schecks), so sind die Forderungen nahezu wertlos. Die Konstanz mit der die Forderungen in der Vergangenheit erfüllt wurden, haben jedoch bei den Inselbewohnern das Vertrauen in die "neue Währung" gestärkt.
Spinnen wir das Rätsel weiter und die Inselbewohner handeln auf nicht absehbare Zeit mit den Schecks als Bargeld,so wird die Schuld der Smiths langsam aber sicher durch die Inflation aufgefressen. Damit hat dann jeder, der an dem Tauschhandel teilgenommen hat seinen kleinen Teil des Urlaubs bezahlt.

Das Gesicht von Herrn Smith möchte ich jedoch nicht sehen, wenn der Mikronesische Metzger 20 Jahre Schecks sammelt und sich dann bei einem Besuch in der Haupstadt dazu entschliesst diese alle einzulösen. ;)
René am 28.08.2009 um 11:43 Uhr
Da kann ich mich den beiden Meinungen nur anschließen. Ein funktionierendes System mit dem Glaube ans Papier (noch funktioniert´s auch bei uns). Der letzte mit dem Scheck hat noch keinen Gegenwert. Wie auf der ganzen Welt - die Letzten beissen die Hunde. Lange dauert´s nicht mehr...
Cavallo Peter am 28.08.2009 um 12:05 Uhr
Bezahlt hat keiner, Herr Smith bekommt Essen und Trinken umsonst bzw. er bekommt dies als Dankeschön. Die Insulaner sparen sich den weg aufs Festland. Und anstelle Getreide gegen Hühner zu tauschen, tauschen sie nun Papier gegen Ware.
So langen alle damit einverstanden sind ist doch alles ok.
Viele Menschen haben in ihrem Leben eine einzige Idee und leben ein leben lang davon.
Die Frage ist doch nicht wer bezahlt sondern wann kommt endlich Herr und Frau Smith wieder damit neues Papier in umlauf kommt.

Persönlich mag ich kein Papier mir ist Gold und Silber lieber. Schaut hier mal rein
www.Goldlager.net
Paul am 28.08.2009 um 12:07 Uhr
Das die chinesischen Frachtschiffe vollgeladen nach Kalifornien kommen und leer wieder zurück fahren ist nichts neues, man hat sich daran gewöhnt und meiner Meinung nach kann es noch sehr, sehr lange so weiter gehen. Die Amerikaner sind in dieser hinsicht eben Kreativ. So herum betrachtet ist der Artikel irgendwie überflüssig.
Compterole am 28.08.2009 um 12:20 Uhr
Die Inselbewohner handeln mit den Verbindlichkeiten der australischen Urlauber. Sollte einer der Insulaner eines Tages kein Vertrauen mehr in die kreierte Inselwährung haben, wird er - vorausgesetzt, die Vorschriften über die Einlösungsfristen der Schecks lassen es zu - seinen Scheck einer australischen Bank präsentieren und australische Dollar dafür bekommen.
Wenn die Schecks aber aus Banksicht verfallen sind, dann bleibt dieses Inselgeld eben in Umlauf, selbst dann, wenn alle australischen Banken und die Urlauber schon längst verdampft sind. Es sieht so aus, als ob die Urlauber als Entgelt für den Urlaub den Insulanern das Geld gebracht hätten. Eine Idee gebracht hätten, auf die die Insulaner von selbst nicht gekommmen wären.
PlanB am 28.08.2009 um 12:31 Uhr
Sehr geehrter Herr Reinhardt,

das erinnert mich an die Geschichte vom US$ im Kleinen.
Wenn Herr Smith für seine Schecks auch noch Zins- und Zinseszins nehmen und regelmäßig ein paar Insulaner umlegen würde, käme es der Sache gleich noch etwas näher....

Ein schönes Wochenende wünscht PlanB !
Plana am 28.08.2009 um 12:36 Uhr
nehmen wir mal an die Inselfuzzis haben also das ganze erstmal auf "Kredit" bezahlt...

und warum boomt ihre insel trotzdem?

und warum werden irgendwann ein paar schlaue Inselfuzzis nervös?

und warum sagt dann die inselregierung es wäre alles supi und alle schecks seien gedeckt?

und warum ist es dem Ehepaar sowas von egal was mit der insel passiert?
Freibeuter am 28.08.2009 um 12:50 Uhr
An sich ist das ein in sich teilweise funktionierendes System. Allerdings gibt es rundum noch andere Geldsysteme. Und wenn mal einer der Inselbewohner auf dem Festland Fuß fassen will wird er es wohl eher schwer haben(wegen vielleicht fehlender Deckung oder der Abgelaufenen Gültigkeit oder Tod des Paares).
Auf der Insel selbst sehe ich das Problem das alle ärmer werden. Weil jetzt wo das Ehepaar nicht mehr zum Besuch kommt, wird auch kein neues Geld mehr in das System gebracht. Aber die Bevölkerung scheint ja stark zu wachsen(300 früher und jetzt 500).
Spätestens, wenn der erste einen nicht mehr gültigen Scheck einlösen will wird es da rappeln. Totaler Zusammenbruch und Mißtrauen untereinander. Vielleicht sogar ein Bürgerkrieg.

Was mich nur wundert, wie passen 500 Menschen auf 1,1 qkm? Das scheint mir ein bissel eng. Nahrungsmittelanbau und Viehzucht ist da wohl eher nicht mehr drin.
Marcus am 28.08.2009 um 14:53 Uhr
Und die Geschichte geht noch weiter:

Nicht alle Bewohner Kapingamarangis waren so blauäugig, die Schecks für mehr zu nutzen, als für die täglichen kleinen Geschäfte. Manche nahmen sich ab und zu mal einen Nachmittag Zeit, nicht mehr. Und dann gingen Sie shoppen. Sie kauften viele praktische Dinge, wie hochqualitatives Werkzeug und Maschinen, manche auch Land - so fürs Wochenende. Nicht unbedingt viel, aber immerhin. Natürlich kauften Sie auch Gold und Silber. Nicht, dass sie es unbedingt gebraucht hätten, aber es war eine so hübsche Ergänzung zu den vielen bunten Scheinchen und sah auch noch gut aus. Viel Platz nahm es auch nicht weg. Vor allem nicht vergraben, auf dem gekauften Land.
Dieser kleine Teil der Kapingamaranginer fiel eigentlich nicht sonderlich auf, denn es handelte sich hier um bescheidene und diskrete Menschen. daher tauchen sie auch in der obrigen Geschichte nicht auf. Aber als das australische Pärchen, verwöhnt von jahrelangem Luxus und Müßiggang, eines Tages mal einen genaueren Blick auf die Haushaltsbilanz warf und betrübt und etwas überrascht die Zahlungsunfähigkeit erklären musste, war welche Gruppe der Inselbewohner wohl die gelackmeierte?
Daniel am 28.08.2009 um 19:55 Uhr
....hahahaha......genial. Tja - wie schon geschrieben wurde:

- die Anreise ging dann wohl auf die (ungewollt) smarten Smith's
- der Aufenthalt sowie der ganze andere Schmonz auf die unausprechliche Insel

TOP TOP TOP
Gandalf am 29.08.2009 um 08:15 Uhr
Lösung:
Der Urlaub wurde von einem Teil des quantitativen Wirtschaftswachstums bezahlt, dass die Urlauber auf der Insel ausgelöst haben.

Hintergrund:
Das konnte auf der Insel deshalb funktionieren, weil die Insel und ihre Bewohner noch nicht ihre (endlichen) Ressourcen ausgeschöpft hatten um die Urlauber und sich zufrieden zu stellen.

mögliches Problem:
Folglich bricht das System erst zusammen, wenn auf Ressourcen außerhalb der Insel zugegriffen werden soll - und die Schecks dort eingelöst werden (müssen).
(z.B. es muss ein Motor-Boot gekauft werden, dass im Preis und der Unterhaltung die Wirtschaftsleistung der Inselbewohner übersteigt)
Blofeld am 29.08.2009 um 09:42 Uhr
Das zirkulierte als spanische email, ich übersetzte es rasch:

im August, eine kleine Küstenstadt in der Hochsaison;

Es regnet seit Tagen und die Stadt ist leer und verlassen. Es gab keine Umsätze. Jeder hat anschreiben lassen, um sein Leben finanzieren zu können. Zum Glück kommt ein reicher Russe, und sucht ein kleines charmantes Hotel auf. Er möchte ein Zimmer buchen.

Er läßt 100€ in der Rezeption und geht sich die Zimmer anschauen.

Der Chef des Hotels nimmt die 100€ und zahlt sofort seine Schulden beim Fleischer.

Der Fleischer nimmt den Geldschein und zahlt seine Schulden beim Viehzüchter.

Der Viehzüchter zahlt seine Schulden beim Viehfutterhändler, und der nimmt den Schein und bezahlt die Prostituierte, bei der er noch Schulden hat. Denn in der Krise muss selbst sie ihre Dienste auf Kredit anbieten.

Die Prostituierte nimmt den Schein und geht zu dem kleinen Hotel, denn dort hat sie ihre Kundschaft so einige mal hingebracht, und bisher noch nicht für das Zimmer zahlen können.

Mit den 100€ zahlt sie bei dem Hotelbesitzer ihre Schulden.

In diesem Moment kommt der Russe zurück, er hat sich nun alle Zimmer angeschaut und keins gefällt ihm, er nimmt sich wieder die 100€ und verläßt die Stadt.

Niemand hat einen Pfennig verdient, aber nun lebt die ganze Stadt ohne Schulden und kann mit Vertrauen in die Zukunft blicken!

maik am 29.08.2009 um 16:02 Uhr
peter smith und seine frau haben den urlaub nicht nur selber bezahlt,sondern den inselbewohnern auch noch eine eigene Währung gegeben.da niemand hinterfragt,ob die schuldscheine mit realen gütern gedeckt sind,brauch sich die Zentralbank namens peter smith keine sorgen mehr machen.er kann jetzt soviel geld(schuldscheine) aus dem nichts ausstellen und den bewohnern geben.die inselbewohner sehnen bestimmt mit der zeit den nächsten urlaub herbei.denn um mehr zu produzieren und mehr wohlstand zu erlangen muß peter smith immer mehr schuldscheine ins system bringen.erst wenn alle merken,das peter smith keine realen güter hat für seine schuldscheine werden die inselbewohner verstehen,das sie nur wertloses papier haben. :)
maik am 29.08.2009 um 16:12 Uhr
@Ellymcspy
du hast geschrieben,sie haben die schecks wie geld verwendet.
was meinst du was du in der hand hast,wenn du einkaufen gehst?
ein scheck oder geld? ;) geldscheine sind auch nur schuldscheine und schecks.
geldscheine sind genauso wertlos wie diese schecks,wenn sie keine reale deckung haben. lg
Js am 30.08.2009 um 18:05 Uhr
Das ist wieder ein kurioses Beispiel dafür , wie das heutige System funktioniert.

Ich sage immer , die heutige Zivisilation verhält sich untereinander wie die kleinen Kinder im Kindergarten. Bloß das Problem ist , die Erwachsenen spielen nicht mit offenen Karten.

So passt dieses kleine Beispiel genau auf das große Finanzsystem.

Der höchste in der Kette schaft beliebig viel Geld , und die Menschen darunter schieben es sich in guter Schneeballsystem-Manier zu.

Gut , dass es noch ehrliche Menschen in der Branche gibt , wie Herrn Müller.

Guten Tag noch
urmel42 am 30.08.2009 um 20:35 Uhr
Der (Australische ?) Dollar ist ein wenig abgewertet worden, weil jetzt mehr Zahlungsmittel (Dollar + Schecks) kursieren, damit bezahlen also alle Australier den Urlaub der Familie Smith.

... falls die Inselbewohner ihre Schecks nicht doch noch einlösen.
geba am 31.08.2009 um 17:32 Uhr
Der Mann aus Australien hat solange Krediit bei den Inselbewohnern bis sein Konto mit den Schecks belastet wird.Bis dahin kann der Dollar steigen oder fallen, jeder kann gewinnen oder verlieren

Grüße
geba
Helmut Reinhardt am 31.08.2009 um 17:33 Uhr
Liebe Leser,

vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Lösungsvorschläge zum
Kapingamarangi-Rätsel! Ich hoffe, Sie hatten - genau wie ich - viel Spaß
an der kleinen Wochenendknobelei und den Lösungsvorschlägen.

Hier nun die Auflösung des Rätsels, bei dem die die Aussage "bis [...]
in alle Ewigkeit" in dem Satz "Und so geschah es, dass bis heute und IN ALLE EWIGKEIT diese Schecks auf den Inseln als Zahlungsmittel dienen." von entscheidender Bedeutung ist.

Peter Smith und seine Frau Emma haben - ohne es zu wollen - eine neue Währung erschaffen. Der Urlaub wurde bezahlt mit dem Geldschöpfungsgewinn auch Seignorage (Prägelohn der Münzer) genannt, wobei die Höhe der Seignorage identisch ist mit den Aufwendungen der Insulaner (Essen, Unterkunft, Bedienung, etc.) für den Urlaub der Smiths.

Es ist völlig unerheblich, ob man die Schecks gegen australische Dollar oder eine andere Währung tauschen kann. Die Inselgemeinschaft tut das nicht und hat sich bis in alle Ewigkeit darauf geeinigt, diese Schecks als Tauschmittel zu akzeptieren und zu verwenden.

Mr. & Mrs. Smith hätten genauso gut bunte Zettel mit Micky-Maus-Aufdruck oder angeblich wertvolle Glasperlen zur Bezahlung verwenden können, wenn die Inselgemeinschaft dies akzeptiert hätte.

Beste Grüße
Helmut Reinhardt

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