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Kommentare

Duke am 20.05.2011 um 14:44 Uhr
"Andere stellten Vergleiche an mit den Umstürzen des zwanzigsten Jahrhunderts und der Demontage europäischer Imperien, die letztendlich den Weg für ein amerikanisches Jahrhundert ebneten. Diese Umstürze, die von 1914 bis 1945 dauerten, sind in der heutigen Geschichtsschreibung offiziell als der Erste und Zweite Weltkrieg bekannt – aber eigentlich handelte es sich um einen einzigen Dreißigjährigen Krieg um die globale Vormachtstellung."

Wenn ich solche "Geschichtsdeutungen" lese, wünsche ich mir manchmal, die Amerikaner hätten keinen D-Day gemacht und Deutschland der roten Armee überlassen.
Marshallplan, Luftbrücke, Verteidigung Berlins in diversen Krisen, Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung (F/GB waren mehr als skeptisch!) hätte es ohne die USA alles nicht gegeben.
Und zum Dank gibt es dann obige Engdalsche Analysen. Ist das bitter.
Ich danke den USA dafür, dass sie das Naziimperium in die Knie gezwungen und das Sowjetimperium in Schranken gehalten haben.

Und übrigens: Coca Cola, McDonalds usw., die man schon seit Jahrzehnten auch in Moskau, Shanghai, Tokyo, Peking und sonst überall bekommen kann, sind, ähnlich wie deutsche Autos oder russische Sturmgewehre (AK 47), deshalb so weit verbreitet, weil sie entweder schlichtweg gute Produkte sind oder den Massengeschmack treffen oder beides.

Inhaltlich möchte ich auf die kruden Thesen gar nicht eingehen aber wer sich selbst zitieren muss, dem gehen wohl die Quellen aus....
Wie peinlich!
ironalex am 20.05.2011 um 16:07 Uhr
@Duke:
Was glaubst du, woher die vielen Milliarden kamen um Deutschland nach dem verlorenen 1. Weltkrieg mit seinen horrenden Reparationszahlungen an die Alliierten derart aufzurüsten, dass es nur 20 Jahre danach die halbe Welt überfallen konnte.
Mach dich erst mal schlau, bevor du den wahren Aggressoren zur Seite springst und unterstelle mir jetzt ja keinen Antisemitismus. Das ach so edle Amerika, das so viel Schuld in Lateinamerika, Vietnam, Irak, Afghanistan u.s.w. auf sich geladen hat schwingt die Peitsche und alle sollen kuschen. Warum gibt es in Saudi-Arabien und in den Emiraten keine Menschenrechtsverletzungen? Selbst das Ja zur Wiedervereinigung ist reiner Selbstzweck gewesen um das Territorium nach Osten zu erweitern. Um seine Ziele zu erreichen, nehmen die USA sogar die Verelendung der eigenen Bevölkerung in Kauf, genau so wie ein totalitäres Regime und wir sollen Komplizen sein. Amerika first! – Nein danke, mir ist schon schlecht!
Radzabov am 20.05.2011 um 22:10 Uhr
Wie immer wenn es hart auf hart kommt, geht es nur noch um das Überleben, des Einzelnen. Der Zweck heilt die Mittel.

Die Eliten wollen die Weltherrschaft, die USA ihre Macht und der kleine Michel, der sagt alles super ich krieg doch auch was ab.

Es gibt keine Gerechtigkeit, keinen Mitleid und Liebe auf der Welt.
Was hier alles geschieht, ich würde am liebsten weinen, wenn ich das Wort Afrika höre.

Was brauchen wir Menschen eigentlich?
Wir wollen nur überleben und das geht sehr gut auch ohne Ferrari, Weltherrschaft, Bomben und Vermögen, die sich ein normaler Mensch nicht mal vorstellen kann.

Das Einsehen wird erst kommen, wenn so viele von uns gestorben und so viel zerstört wurde, dass alle fertig sind.
Fragt mal einen Veteran, ob er nachts gut schläft, wenn er das Gesicht eines toten sieht.
Setzt euch mit Bierbauch in die Sonnen und esst ein Steak in Afrika und schaut einem Kind beim Verhungern zu.

Ich habe jeden Tag Gewissensbisse, denen geht es ganz schlecht und ich habe es gut. Diesen Vergleich kann ich mir erlauben, weil ich schon einen Bürgerkrieg erlebt und eine Hungersnot überstanden habe.

Danke für diesen Artikel Herr Engdahl
gp am 23.05.2011 um 09:34 Uhr
Hallo Alle zusammen,
der Duke sieht es so, wie viele es sehen, deshalb ist es so wie es ist...
Die Menschheit lernt aus der Geschichte?
Nach 2 Generationen beginnt immer wieder alles von neuem.
Gibt es Fortschritt?
Es gibt nur "Weiterentwicklung", in anderen Kulissen.
Aber es ist interessant, mit Euch darüber zu diskutieren.
Es ist nämlich gut, dass wenigstens Interesse besteht.
Und mal ehrlich, waren die 60ziger oder 70ziger oder 80ziger besser,?
Immer der selbe Mist, Mord und Totschlag um Macht und Vermögen zu erhalten..
Natürlich immer unter dem Motto "Frieden + Freiheit" tralalala...
Duke am 23.05.2011 um 13:08 Uhr
@ironalex

"Was glaubst du, woher die vielen Milliarden kamen um Deutschland nach dem verlorenen 1. Weltkrieg mit seinen horrenden Reparationszahlungen an die Alliierten derart aufzurüsten, dass es nur 20 Jahre danach die halbe Welt überfallen konnte."

Habe ich das jetzt richtig verstanden: Die USA haben Deutschland mit Krediten "gepimpt", damit die Deutschen schließlich den 2. Weltkrieg entfesseln? Die USA sind also die wahren Schuldigen im 2. Weltkrieg?

Du bist ja ein echter "Durchblicker", meine Herren. Wahrscheinlich waren Hitler und Co., so wie heute Osama und Co., wahlweise Phantome oder CIA-Doppelagenten.
Ich denke mal du beziehst dich auf finanzielle Unterstützungen, die Deutschland in den 20er Jahren bekommen hat. Nun, damals konnte man kaum ahnen, dass Deutschland mal durch den grausamsten Diktator aller Zeiten regiert werden würde, im Gegenteil, man konnte sogar Hoffnung haben, dass Deutschland eine stabile Demokratie bleiben würde - 1923 (Weltwirtschaftskrise, Hitlerputsch) hatte Weimar ja überstanden.

Die Liste,die du anführst ist inhaltlich korrekt. Allerdings kann man beinahe jeden Staat nehmen und ähnliche "Schreckenslisten" aufstellen. Und wenn du schon in so großen Linien denkst, dann weist du sicher auch, dass die Amerikaner, jedenfalls jene, über die du dich so aufregst, alle europäische Wurzeln haben.

Ich kann nur sagen, derlei Geschichtsdeutung lehne ich ab, sie sind konstruiert und abstrus und man fragt sich natürlich, welche Grundhaltung dahinter steckt. Tatsächlich gibt es Parallelen zu rechtsradikalem Gedankengut oder zu islamistischen Ansichten. Für Islamisten sind die USA "The Great Satan" und Israel "The Little Satan".
Bei der Lektüre des Forums, sehe ich einige Teilnehmer hier, die offenbar ganz ähnlich denken, sich dieser Parallele womöglich aber gar nicht bewusst sind.
ironalex am 23.05.2011 um 14:56 Uhr
Hallo Gemeinde,
@duke: Da ist es also doch, das Totschlagargument: Antisemit. Ich weiss, dass man das Thema Aufrüstung der deutschen Wehrmacht NACH 1933 (Machtergreifung durch die Nazis) heute nicht mehr ansprechen darf. Aber warum hat man seitens der USA solange zugesehen? Heute marschieren sie ein wenn Frauen gezwungen werden eine Burka zu tragen oder wenn angeblich irgendwelche dubiosen Massenvernichtungswaffen vielleicht irgendwo lagern könnten (Colin Powell lässt grüßen). Es geht um Märkte und sonst nichts. Oder wie soll unser leuchtendes Vorbild sonst von seinen Schulden runterkommen? Ein Glück, dass die großen Ratingagenturen ein schützendes Händchen darüber halten und Europa mit seinen Sorgenkindern als Prügelknabe herhalten muss. (Griechenland z.B. wurde beim Gang zum EURO von Morgan Stanley beraten, oho! To Big To Fail. Aber wenn doch, dann Gnade uns allen.

P.S.: Mit deinem Totschlagargument liegst du übrigens voll daneben. Aber es sei dir verziehen. Ausnahmsweise mal kein »Auge um Auge« ;–)

Gruß ironalex
Duke am 23.05.2011 um 20:18 Uhr
@ ironalex

Bemerkst du eigentlich nicht, dass du dir selbst in deiner Argumentation widersprichst? Einerseits beklagst du das Einmischen der USA in souveräne Staaten (z. B. Irak). Andererseits wirfst du den USA die Nichteinmischung nach der Machtergreifung durch die Nazis vor.
So konstruierst du dir die Tatsachen immer so, dass dein Lieblingsfeind (USA) immer den schwarzen Peter hat. Das ist idealtypisch für Verschwörungstheorien (auch wenn ich jetzt wieder „Totschlagargument“ zu hören kriege).

Abgesehen davon kann man die USA im Jahr 1933 sicher nicht mit den USA 2011 vergleichen, was z. B. außenpolitische Ambitionen oder militärische Stärke angeht. Mag ja sein, dass amerikanische Banken Deutschland Kredite gegeben haben und damit Deutschland aufgerüstet haben – so what, erstens war es nicht die US-Regierung und zweitens ist es einem Ökonom prinzipiell egal, ob er Spazierstöcke oder Schlagstöcke verkauft – es geht letztlich um ein gutes Geschäft. Schuld and Tod und Zerstörung ist auch nie der, der eine Waffe baut, sondern der, der eine abfeuert. Als ich in der Bundeswehr war, bin ich übrigens in Mannschaftstransportwagen amerikanischer Bauart gefahren…

Die USA betreiben eine interessengesteuerte Außenpolitik, die gut für die USA ist. Genau das würde ich als US-Bürger auch von meinem Volksvertreter verlangen. Dabei wird jede Aktion genau überdacht und es ist mitnichten so, als ob die USA überall einmarschieren würden. Natürlich spielen ökonomische, strategische und politische Sachverhalte in der Außenpolitik eine Rolle – welche Dinge sollten auch sonst eine Rolle spielen. Nach meiner Einschätzung dürfte es für den Afghanistaneinsatz hauptsächlich strategische Gründe gegeben haben, während im Irak sowohl strategische als auch ökonomische Überlegungen eine Rolle gespielt haben dürften. Dass man einem Mann (Saddam), der sein eigenes Volk mit Giftgas (C-Waffe) angegriffen hat, wofür er von irakischen Gerichten zum Tode verurteilt wurde, zutraut auch an schlimmeren Projekten zu arbeiten oder diese zu besitzen, halte ich persönlich nicht für eine völlig abwegige Vermutung. Aber natürlich stimmt es, dass die Grundlage für die letzte Irakinvasion, wie von US-Seite propagiert, so nicht gegeben war. Powell hat längst eingestanden, dass sein Auftritt in der UN für ihn die schwärzeste Stunde seiner Karriere war.
Das Nichteinschreiten in China, Nordkorea, Iran, Saudi-Arabien passiert übrigens auch aus strategischen, politischen und ökonomischen Gründen.

Gut das du das mit den Schulden ansprichst. Ich denke wir sollten hier auf Cashkurs wieder mehr über „cash“ reden und die Weltpolitik und die Weltgeschichte mal weglassen.
Die Nummer mit den Schulden sehe ich so wie D. Müller: Das gesamte Schuldgeldsystem, inklusive USA, EU läuft auf einen „reset“ zu.
Bei den Hintergründen dürfte es sicher unterschiedliche Meinungen geben. Ich sehe in erster Linie Politiker (und Wähler) weltweit in der Verantwortung, die immer wieder mehr Geld ausgeben als sie durch Steuern usw. einnehmen. Dadurch entstehen nämlich die Schulden, zu die Politiker niemand, auch kein Banker gezwungen hat.
ironalex am 24.05.2011 um 10:18 Uhr
@duke

Bleiben wir beim CASH: Wer ist das FED? – Na?
Dürfte doch wohl klar sein wer die USA regiert und seinen Marionetten immer weitere Verschuldung ermöglicht, bis das ganze System kollabiert. Und wer wird die Zeche bezahlen? – Also!

In der Hoffnung, dass es friedlich abläuft,
Gruß ironalex