Das war ein echter Hammer, den Obama gestern Nachmittag gegen die amerikanischen Banken geschwungen hat. Viele Marktteilnehmer, mit denen ich in den letzten beiden Tagen gesprochen habe sind in ihrer Meinung einig: Wenn das kein Fake (Fälschung/Irreführung) ist und er diese Nummer durch den...

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Kommentare

Ednuk am 22.01.2010 um 19:34 Uhr
An dieser ganzen Geschichte ist irgend etwas foul. Kann mir das nicht Vorstellen das Obama es tatsächlich schafft.
Atman am 22.01.2010 um 20:31 Uhr
Infokrieg auf hohem Niveau!

Nichts sagen ist natürlich doof. Drüber schreiben schon fast Pflicht. Vielkleicht bekommen die fleißigen "Nachrichtenverbreiter" ja demnächst Micropayment-Auszahlungen von Google als Aufwandsentschädigung?

Im großen Bild ist es egal, da die Gesellschaft eh aller 30? - oder doch eher aller 20 Jahre alles wieder vergessen hat. Diesen Effekt macht man sich im Kern zu Nutze.

Wie wunderbar ist doch das Internet! Da geht das alles heuer von Selbst. Ein Thema ansetzen und dessen Karriere beobachten. Visualisiert muss dass recht unterhaltsam aussehen, da sich eine unermüdliche Anzahl Tastentipper damit beschäftigt die Nachrichten kostenfrei zu verbreiten und damit im Dienste des Auftrags noch seriöser bzw. glaubhafter aussehen zu lassen.

"Auftraggeber" ist dabei im Normalfall unbekannt. Ministerium xyz. Und Google macht dann einen auf unvergessliches Web-Gedächtnis.

Es ist eine Zwickmühle.

Ich möchte keinesfalls die Mühe und den Erfolg bzw. den Wert der auf dieser Plattform gebotenen Inhalte schmälern. Danke Dirk!

Aber so geschickt wie die Figur Obama selbst inszeniert ist so geschickt hat man wohl auch mit diesem Thema agiert. Es handelt sich um nicht mehr als psychologische "Kriegsführung". (Nebelkerze)

Aber das ist ok, morgen kommt schon ein neues schönes Thema!

Gruß
hektor am 22.01.2010 um 22:54 Uhr
Hallo Herr Müller,

ich musste bei all dem sofort an die Nebelkerzen aus Ihrem Buch denken. Mal abwarten was da noch kommt. Oder wie schnell das Thema wieder strategisch unter dem Teppich landet. Im Moment bin ich froh, dass eine Unze Gold und eine Unze Silber - eine Unze bleiben wie Folker Hellmeyer zu sagen pflegt.
Peter am 23.01.2010 um 04:29 Uhr
Obama ist sicherlich auf dem richtigen Weg.Nun hat er die mächtigste Lobby der Welt gegen sich und die manipulieren wie sie es grade brauchen.
Halten wir Ihm die Daumen das er es schafft.Falls er beides wird ein Held und tot steht Amerika vor einem Bürgerkrieg oder zumindest Monatelange Unruhen.
Ich persönlich denke der Absturz der Börsen fängt sich sobald das ganze doch wider eine Luftblase war.
goldspecht am 23.01.2010 um 10:02 Uhr
keine angst ..., sie werden ihn nicht totschießen wie John F.K.....warum:
gerade hat die obabuto-fraktion wichtige mehrheiten verloren.....obama will sich für seine wähler wieder mal nur schön reden. wie seine nominierung zum präsidenten ,ist auch diese masche hoch intelligent gestrickt woden....
Und, --- er wird auch nicht im ansatz diese (verzeihung) negerarbeit ausführen müssen wegen o.g kräfteverhältnisse. das wissen seine macher wie timmi & co zuverlässig genau. kein HELDENTUM also? ein hund beißt nie in die hand , die ihm den knochen reicht.
obama wird auch in zukunft alles, aber auch wirklich alles tun, um die wallstreet zu beglücken. diese aktuelle korrektur bzw. umkehr an den märkten hätte eleganter gar nicht gesteuert , getimt und begründet werden können....
einfach schön , das zeitalter des internets und der neuen aufklärung- darauf setze ich voll.....- - - sogar mehr , als auf aktien hätte ich fast gesagt ;-)
ich glaube , es wird bald zeit in em-aktien einzusteigen-wenn €/$ unter 1,40 manipuliert sein wird......oder erst bei 1,30????
respekt! für deinen artikel dirk - dein honorar könntest du von mir aus erhöhen, vorausgesetzt, du machst so weiter wie bisher......in america hätte ich angst um dich, deine plattform und dein team....
schönes we, der goldspecht
Cicero am 23.01.2010 um 14:20 Uhr
Mag sein, dass Obama tatsächlich etwas ändern will, aber er versteht zuwenig von unserem Geldsystem, um wirklich effektive Maßnahmen ergreifen zu können. Im Übrigen hat er die falschen Berater. Eine Größenbegrenzung der Banken bringt garnichts. Für das ganze System ist es ziemlich egal, ob eine grosse Bank oder viele kleine Banken pleite gehen. Die einziog sinnvolle maßnahme besteht m.E. darin, die FED zu entmachten und damit die Geldschöpfung unter staatliche Kontrolle zu bringen, natürlich im Rahmen einer weisungsunabhängigen Institution. Zweitens sollte den geschäftsbanken die Geldschöpfung entweder durch eine 100% Deckungspflicht oder durch Vollgeld unmöglich gemacht werden und drittens muss eine zinsunabhängige Geldumlaufsicherung eingeführt werden, so wie von Silvio Gesell oder auch von dem amerikanischen Ökonomen Mankiw vorgeschlagen. Die Alternative heißt schlichtweg: Crash, Systemreset durch Währungsreform und Neustart bis zum nächsten Vollcrash. Auf der Strecke bleibt dabei jedoch der Frieden und unsere Umwelt.

Kyniker72 am 23.01.2010 um 17:54 Uhr
Hmmm... unterstellen wir mal Obama macht ernst, ...

Zunächst müssten mal Lobbyisten Geithner bzw. Bernanke gehen oder entmachtet werden. Bernanke's Wiederwahl ist derzeit tatsächlich verschoben.

Dann könnten die Leite um den alten Haudegen Paul Volcker eine Hochzinspolitik einläuten, denn offensichtlich hört Obama nun mehr auf diese Berater.

Falls das geschieht, dann würde sich der Carry-Trade umdrehen, der Dollar also stark steigen, das würde die Wirtschaft beslasten.
Konsum und Investitionen würden zurückgestellt, das sparen hohe Zinsen bringen.
Das würde die besch... eidene Erholung nicht nur total abwürgen, es ginge noch einmal in den USA bergab-dann ganz sicher bis hin zu Unruhen!
Daher sinkende Steuereinnahmen, somit langsame oder keine Senkung der Staatschulden.

Außerdem wäre dann klar, dass die USA als Konsument wegfallen, China müsste alles richten. Die würden Ihre Bindung an den Dollar ganz schnell beenden. Da kann auch einiges schief gehen. Macht die Märkte noch nervöser.

Wem nutzt das? Soviele Risiken nur um einen Abverkauf einzuleiten?

Wollte Obama die Gesundheitsreform durchpeitschen, weil er wusste das bald der US-Mittelstand kaum noch selbst die Krankenversicherung zahlen kann, wegen weiter steigender Arbeitslosigkeit?

Wenn Bernanke nicht wiedergewählt wird und ein Volckeranhänger kommt, dann rockt es ganz schön...darauf sollte man die nächsten Wochen achten!

VG
Crigo am 23.01.2010 um 19:21 Uhr
Wer das Geschäftsfeld der Banken in den USA einengt und sie mit zusätzlichen Steuern bedrängt, reduziert ihre Leistungsfähigkeit. Ich persönlich würde bei einer Umsetzung der Pläne ein Verlust in der wirtschaftlichen Dynamik sehen, konkret ein geringeres Wirtschaftswachstam. Ein solches ist aber zwingend erforderlich, um die Staatsfinanzen wegen des ständigen Handelsdefizits (mehr Importe als Exporte) noch einigermassen im Lot zu halten bzw. den Staatskonkurs noch etwas herauszuschieben. Andererseits ist das Vorgehen von Obama ein Eingeständis, dass es um die Staatsfinanzen wirklich sehr schlecht steht.

Ob sich Obama durchsetzen kann oder nicht, ändert am langfristigen Ergebnis (Überschuldung des Staats, zu geringes Wachstam, Generationenkonflikte) meiner Meinung nichts. Es braucht andere politische Ansätze, um langfristig ein Erfolgsmodell praktizieren zu können.

Ich glaube nicht, dass die neu in Erwägung gezogene Variante von Dirk Müller, wonach Edelmetalle flop und Staatsanleihen top sein könten, klar nicht. Die weltweiten Notenbanken hätten bei einem Absacken des Goldpreises ein gröberes Problem in ihren Bilanzen!

Offenbar haben in den USA die "Haie im Teich schon alle anderen Fische gegessen, dass sie sich nun selbst zerfleischen".

Tanti auguri
Hami am 24.01.2010 um 12:31 Uhr
Der Eigenhandel ist Gift für die Kunden und eine Aufforderung zur Selbstbedienuing durch die Bank nach dem Motto "die guten Kurse für uns und die schlechten für den Kunden". Abwegig ? Nein !.
Ich gebe 100 Aktien Siemens in Auftrag - die Bank kauft als Gegenposition auch 100 Siemensaktien - nur aufgrund der natürlichen Tagesschwankung wird die Bank mir den hohen Kurs berechnen und sich beim niedrigen Kurs bedienen!.

Das ist nur ein kleines Beispiel - aber i ch wette, daß bei genauer Prüfung der Aufträge und Käufe mein Verdacht bestätigt wird.
Fokko Bucys am 24.01.2010 um 22:47 Uhr
In den Kommentaren geht leider keiner so richtig auf diese Passage ein:

"Vielleicht war es aber auch nur die abgekartete Trumpfkarte, die die Märkte in den von mir noch immer erwarteten und finalen Sell-Off überführen soll."

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Obama sich gegen sein Team stellt. Er ist doch auch nur eine Marionette. Das ist so gewollt. Und die die "Brown-Obama-Show" eben eine Show. Ich denke das ist viel abgesprochen hinter den Kulissen.

Das die Amerikaner eine Grandwanderung sondergleichen hinlegen ist zumindest uns Crashkurslern bewusst. Aber passt zurzeit nicht alles wunderbar zusammen?

Die Unternehmen spielen "guter Cop - böser Cop" mit den Chinesen und nicht zuletzt soll bei dem Hackerangriff von dem laut Goggle ja mehrere US-Unternehmen betroffen waren auch der chinesische Staat die Finger im Spiel gehabt haben. H. Clinton fordert "bedingungslose" Aufklärung von chinesischen Staat und der findet das alles lächerlich. Der Ton zwischen den USA und China wird schärfer.
Obama schickt mit zwei Reden die Märkte gen Süden. Unsicherheit macht sich breit und generell glaubt doch kein Mensch mehr wirklich an Aufschwung.
Am Wochenende mischt sich nun auch Minister Schäuble ein und sagt "Supi das alles Mr. Obama, wollen wir auch, aber Papa Barack nicht weglaufen wir wollen das zusammen machen ja?"

Was sagt mir das? Die USA scheinen mittelfristig die Chinesen zu provozieren. Da wohl auch Obama nicht einzuschätzen weiß, wie lange die sich provozieren lassen, leitet er die Abwärtsbewegung ein. Schäuble (und interessanterweise andere Politiker z.B. aus England) finden am Samstag/Sonntag die Äußerungen nachahmungswürdig und verkünden dies. Soll sich der heimische Markt bloß nicht vom Schrecken übers Wochenende erholen.

Über 100 Punkte hat der DAX in der DB-Indikation am Freitagabend verloren. Knapp 150 Punkte über den ganzen Tag gesehen. Die DB-Indikationen Stand 22.01.2010, 22:00:
DAX 5585,50 -2,8%
DOW 10194,00 -1,9% (Bei Börsenschluss um 22:30 auf 2,1%)
TDAX 791,75 -3,7%
N225 10345,00 -4,8%
(Quelle: Telebörse.de)

Das sieht bitterböse aus. Der Dow hat von Dienstagabend bis Freitagabend knapp 550 Punkte verloren, entsprechend 5%. Das find ich schon happig, vorallem weil selbst gute Unternehmenszahlen kein Garant für Stabilität war.

Ich denke nach Obamas Hammer kommen auch erstmal keine helfenden Hände. Sicher weiß das aber niemand so genau.