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In diesen Tagen erreichen mich viele Anfragen mit der oben genannten Frage. Die Sorgen sind nachvollziehbar. Im Falle einer starken Inflation sind die Erträge, die aus einer Lebensversicherung zu erwarten sind ausgesprochen enttäuschend, um es vorsichtig auszudrücken. Im Falle einer Hyperinflation oder gar Währungsreform müsste vermutlich ein Totalausfall befürchtet werden.

Der größte Teil der Gelder wird bei Lebensversicherungen besonders zurzeit meist in Anleihen unterschiedlichster Bauart angelegt. Was ist, wenn da Anleihen von künftigen „Lehman´s“ dabei sind ? Was passiert, wenn die Anleiheblase platzt und diese Anleihen dramatisch an Wert verlieren oder ganz ausfallen?  Wie wahrscheinlich das jeweilige Szenario ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Es sind zumindest Szenarien, die aus heutiger Sicht denkbar sind. Im Folgenden gehen wir auch darauf ein, was von der LV zu halten ist, wenn der Markt sich wieder beruhigt und anzieht.

Bitte verstehen Sie die folgenden Ausführungen nicht als Handlungsanweisung oder Empfehlung. Es sind meine persönlichen Gedanken zur LV aus heutiger Sicht. Machen Sie sich Ihre eigenen und treffen Sie jede Entscheidung unter sorgfältiger Abwägung selbst.

Also noch ein mal die Frage: „Soll ich meine Lebensverischerung verkaufen?“

Es gibt eine Menge Gründe, die dafür sprechen. Zunächst mal: Ich würde gar keine mehr abschließen. Ein großer Teil der Beiträge geht in den ersten 5 Jahren für Vermittlungsprovision und allerlei „Verwaltungskosten“ drauf. Das verzinst sich schon mal nicht. Das können ohne weiteres 5% der Versicherungssumme sein (Bei manchem Anbieter bis zu 9%!!). Bei 100.000 Euro Versicherungssumme starten Sie also mit einem Minus von 5000 Euro, die sie erst einmal einzahlen müssen, bevor Ihr Ansparkonto wächst. Das erkennen Sie bei Ihrer Versicherung an der Berechnungstabelle. Schauen Sie mal nach, wie lange es dauert, bis Ihr Rückkaufswert positiv wird/wurde. Alles davor waren Gebühren. Bitter, nicht wahr !? Die LV macht mit dem Geld auch nichts anderes, als es in handelsübliche Produkte anzulegen. Das kann ich auch selbst. Aber im Unterschied zu meiner Anlage zieht die LV noch einen große Batzen für Verwaltungsgebühren, Vermittlungsprovision, Versicherungsschutz, „Man-weiß-ja-nie-was-noch-kommt-Reserven“ und natürlich ihren eigenen üppigen Gewinn ab. Wieso sollte ein junger, alleinstehender Mensch oder auch ein älterer Single einen Todesfallschutz abschließen!? Grundsätzlich sollte man keine Finanzprodukte vermischen. Mal brauche ich Senf, mal Marmelade. Je nach Situation. Aber wenn ich es mische, kommt etwas heraus, das ich vermutlich nie gebrauchen kann. Wer seine Familie absichern will, der kann eine reine Risiko-LV abschließen. Die Kosten sind hier sehr überschaubar. Wer Vermögen aufbauen will, soll es mit Produkten tun, die ausschließlich hierfür optimiert sind. Das können Aktien, Fonds, Anleihen oder was auch immer sein. Hier weiß er wenigstens, was er gekauft hat und kann jederzeit sagen „Die Aktien sind in den letzten Jahren sehr stark gestiegen, ich steige da mal aus und gehe einige Jahre mehr auf Nummer sicher. Ich erhöhe den Anteil der Anleihen“. (zugegeben, diesen Satz würde heute niemand sagen, er ist exemplarisch ;-) )

Bei der LV kaufen Sie eine „BlackBox“. Sie haben keine Ahnung, in welche Produkte das Unternehmen gerade investiert und ob da gerade einer ihre Altersvorsorge versemmelt.

Erfahrungsgemäß agieren die LV-Unternehmen auch nicht besser als andere Investoren, um es freundlich auszudrücken. Auch in den Jahren 2000 bis 2003 haben sich die LV viel zu spät von ihren damals hohen Aktienquoten getrennt. Zu dieser Zeit hatten sie Aktienquoten von bis zu 25%. Viele Versicherer haben die letzten Aktien dann zum absoluten Tiefstkurs rausgeschmissen. Erst Jahre später haben sie ihre Aktienquote –zu wesentlich höheren Kursen- wieder hochgefahren, wenn auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben nie mehr auf die Niveaus vor 2003, um dann im Einbruch ab 2007 wieder zu spät zu reagieren. Die langsamen LV-Tanker sind einfach viel zu träge. Auch jetzt haben sie ihre Aktienquote in den letzten Monaten auf nahe Null gesenkt. Sie sitzen also auf einem riesigen Berg Anleihen. Wenn – wie wir erwarten – in einigen Monaten die Anleiheblase platzt oder auch nur die Renditen aufgrund hoher Inflation deutlich ansteigen, schmieren die Anleihepreise ab und somit auch Ihr bei der Versicherung angelegtes Geld.

Im Falle einer Hyperinflation können Sie sich von ihrem Geld bei der LV ohnehin größtenteils verabschieden. Wer vor der Hyperinflation 1923 jahrelang eingezahlt hatte, konnte mit dem Geld, das er dann ausgezahlt bekam, gerade mal einen Kinobesuch bezahlen.

Darüber hinaus haben Sie das theoretische Risiko einer Pleite des Versicherungsunternehmens. Klar, es gibt einen Sicherungsfonds Namens Protektor. Dieser hat bei der Pleite der Mannheimer LV vor einigen Jahren mit Ach und Krach das nötige Geld bei den anderen Versicherungsunternehmen zusammengekratzt um die Mannheimer LV aufzufangen. Die Kunden müssen nicht mehr auf überschwängliche Renditen hoffen. Wenn ein großer Versicherer kippt, ist zu befürchten, dass  diese Auffanggesellschaft genauso versagt wie der Einlagensicherungsfonds der Banken. Und ob die Regierung im Stande wäre, einen großen Versicherer zu stützen, halte ich für sehr fraglich.  

Selbst ohne diese Extremrisiken sind die Renditen der LV ausgesprochen überschaubar. Die garantierte Rendite wurde in den letzten Jahren auf 2,25% gesenkt, weil die Versicherer so besch….eiden gewirtschaftet hatten, dass manche hätten Konkurs anmelden müssen, hätten sie weiterhin 3,25%  garantieren müssen wie bis 2003. Ab 2004 waren es dann 2,75% und 2007 ging es dann auf heute 2,25% herab.  Diese Garantieverzinsung gilt für nach diesem Zeitpunkt abgeschlossene Verträge. Wer noch alte Verträge hat, hat unter Umständen noch eine Garantieverzinsung von 3 oder 4 Prozent. Bitte prüfen Sie das im Einzelfall. Wohlgemerkt : Diese Garantieverzinsung gilt nur für den Teil Ihrer Beiträge, der nicht zuvor für Gebühren und Verwaltung abgezogen wurde. Die echte Verzinsung liegt also deutlich niedriger. Es kommen zwar noch die Überschussbeteiligungen hinzu, aber eben nur, wenn der Versicherer auch Überschüsse erwirtschaftet. Im Jahr 2003 wurden manche Versicherer gerettet, indem man ihnen erlaubte, die Kursverluste ihrer Anlagen von der Steuer abzusetzen. Die Gewinne davor hatten sie allerdings nicht versteuern müssen. Das nennt man Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Aber sonst hätte es vermutlich bereits damals den einen oder anderen weiteren Versicherer gerissen.

Gut, ich war jung, ich brauchte das Geld…nein im Ernst, ich habe in jungen Jahren ebenfalls eine LV abgeschlossen ausgerechnet auch noch bei der Mannheimer Lebensversicherung.

Eine kapitalbildende Lebensversicherung war damals normal. Der wichtigste Pfeiler der Altersvorsorge war eine LV. Das denken auch heute noch viele, aber nach den obigen Zeilen sollte sich dieser Mythos geklärt haben.

Jetzt ist das Kind im Brunnen, ich habe diese LV nun mal vor vielen Jahren abgeschlossen und eine Menge Monatsbeiträge eingezahlt. Was nun?    

Grundsätzlich gibt es  fünf Möglichkeiten:

- weiterzahlen wie bisher

- Versicherung kündigen und rausholen, was noch übrig ist

- Versicherung verkaufen (ja, das gibt´s)

- Beitragsfrei stellen

- Versicherung beleihen (Policendarlehen)

Weiterzahlen wie bisher und hoffen, dass der Müller zu schwarz sieht und die Versicherer schon wissen, wie sie mein Geld optimal anlegen. Das sollte man vor allem dann in Erwägung ziehen, wenn der Vertrag nur noch sehr kurz läuft.

Versicherung kündigen

Es ist keinesfalls so, dass man in jedem Fall „Verlust“ macht. Wenn der Vertrag schon lange läuft, kann es sein, dass der Rückkaufswert bereits die Summe der eingezahlten Beiträge erreicht oder mit geringer Verzinsung bereits überschritten hat. Man bekommt aber auf jeden Fall weniger Geld heraus, als wenn man auf die Schlusszahlung gewartet hätte. Bei „jungen“ Verträgen ist das natürlich anders. Da liegt der Rückkaufswert oft deutlich unter den eingezahlten Beiträgen und das nennt man nun mal Verlust.

 Aber ich sage, es ist wie mit den Aktien. Der Verlust ist bereits entstanden. Man entscheidet jeden Tag neu, ob man auch heute wieder auf dieses Pferd setzt. Hier kommt allerdings hinzu, dass man auf den Batzen der Schlussbeteiligung verzichtet und unter Umständen sogar noch eine Stornogebühr verrechnet wird.

Andererseits wirft man kein Geld mehr hinterher und kann den ausgezahlten Betrag erfolgversprechender anlegen.

Wenn der Vertrag allerdings noch keine 12 Jahre besteht, werden Steuern fällig.

Hier sollte man den Einzelfall mit dem Steuerberater des Vertrauens besprechen.

Versicherung verkaufen

Der Verkauf einer LV kann gegenüber der Kündigung auch steuerliche Vorteile haben. Das ist aber im Einzelfall zu prüfen. Seriöse Aufkäufer von LV versprechen eine um bis zu 2-15% höhere Auszahlung als bei der Kündigung der LV fällig würde. Man sollte aber wohl eher vom unteren Ende ausgehen. Hinzu kommt, dass Aufkäufer längst nicht alle Verträge aufkaufen. Meist nur von bestimmten deutschen Versicherern, mindestens 5000-10000 Euro Rückkaufswert usw. Man sollte sich hier mehrere Angebote machen lassen.

In der Regel bleibt Ihnen bei dieser Variante sogar ein teilweiser Todesfallschutz erhalten. Die Todesfallsumme ist ja meist wesentlich höher als der momentane Rückkaufwert. Dieser Unterschiedsbetrag bleibt Ihnen als Todesfallschutz erhalten, auch wenn Sie die LV verkauft haben. Die Summe sinkt im Laufe der Jahre um die Beiträge, die der Aufkäufer an Ihre Versicherung bezahlt. Im Prinzip ist der Verkauf einer LV der Kündigung vorzuziehen.

Der Marktführer ist die Firma „cashlife“. Ich habe hier allerdings keine Erfahrungswerte und kann daher weder eine Empfehlung  für cashlife aussprechen noch davon abraten.

Beitragsfrei stellen

Wenn noch kein Rückkaufswert vorhanden ist, nutzt Ihnen die Einstellung des Beitrages auch nichts. Es ist ja kein Kapital vorhanden, das sich verzinsen oder entwickeln könnte. Wenn ein Rückkaufswert bereits vorhanden ist, wird das angesparte sich dann mit der zum Zeitpunkt ders Vertragsabschlusses zugesagten Garantieverzinsung von z.B. 2,25% verzinsen. Dazu kommen noch – falls erwirtschaftet- Überschussanteile. Verwaltungskosten werden weiterhin abgezogen, so dass man nicht mit allzu überschwänglichen Erwartungen auf die Auszahlung hoffen sollte.

Policendarlehen

Man nimmt ein Darlehen auf die Versicherung auf. Allerdings sind die Zinsen hierauf wesentlich höher als die Erträge auf die Versicherung. Das ist also nur interessant für Menschen mit einem kurzfristigen Kapitalbedarf, die ihre Versicherung aus welchem Grund auch immer auf keinen Fall kündigen wollen.

Wie auch immer Sie sich entscheiden. Prüfen Sie Ihren persönlichen Fall sehr gut. Oft gibt es steuerliche Aspekte oder die LV wurde in ein steuerliches „Großkonzept“ eingegossen. Besprechen Sie jeden Schritt in diesem Fall unbedingt mit Ihrem Steuerberater, sonst kann es unangenehme Überraschungen geben. Das gleiche gilt, wenn Ihre LV gleichzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung beinhaltet. Geben Sie diesen wirklich wichtigen Schutz keinesfalls leichtfertig auf.

Sie sehen, es gibt sehr viele Spezialfälle und jeder Versicherungsvertrag ist ein wenig anders. Da sind im Laufe der Jahrzehnte eine unüberschaubare Anzahl an Vertragsvarianten entstanden und wieder verschwunden. Prüfen Sie bitte jeweils Ihren Einzelfall ganz genau.

Haben Sie all diese Dinge über Ihre Lebensversicherung gewusst, als Sie diese abgeschlossen haben ? Nein? Wieso haben Sie sie dann abgeschlossen?

Sie dürfen nichts kaufen, das Sie nicht vollumfänglich verstanden haben. Erinnern Sie sich?

Aber keine Selbstvorwürfe, mir ging es damals ja nicht anders und auch ich hatte die LV abgeschlossen, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, auf was ich mich da für die nächsten 40! Jahre eingelassen hatte.  Wichtig ist vor allem, dass man daraus lernt.

Ich hoffe, Ihnen ein wenig bei Ihrer eigenen Entscheidungsfindung geholfen zu haben. Aber ganz klar: Diese Entscheidung hängt von sehr vielen Einzelfaktoren ab, die die jeweilige persönliche Lebenssituation betreffen. Das können Sie nur selbst entscheiden. Ich kann Ihnen hier keinen seriösen Rat geben, der für alle Menschen gleichermaßen gilt. Ich kann nur versuchen, Ihnen die verschiedenen Aspekte aus MEINER Sicht aufzuzeigen. Völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Absolutheit.

Und um die Frage zu klären: „Müller, was hast Du eigentlich mit Deiner Kapital-LV gemacht?“

Ich hab sie rausgeschmissen, damit ich mich nicht noch jahrelang bei jeder Abbuchung darüber ärgern muss.

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Kommentare

bk am 06.05.2009 um 17:21 Uhr
Eine entscheidende Frage bleibt hier offen, was macht man jetzt sinnvoller Weise mit dem Geld aus der aufgelösten LV - nehmen wir mal an die schon länger als 12 Jahre läuft - denn es sollte ja eine Altersrente sein.
In Aktien investieren ist wohl im Moment auch nicht so ratsam.
Bei einer Inflation wird das Geld auch wertlos und kann man dann noch schnell genug handeln um es in Aktien zu stecken? Beispielsweise war das Online-Portal der DIBA beim letzten großen Aktienverfall über Stunden nicht erreichbar.
Hier sind doch die meisten überfordert. Was rät Mister DAX?
marc am 06.05.2009 um 17:24 Uhr
gratuliere,
ich habe vor 4 monaten meine lebensversicherung nach 15 jahren dynamischen beitragswachstum gekündigt.
die verluste waren mir egal - allein die noch zu zahlenden monatsraten und das erhaltene rückkaufskapital bilden bei einer konservativen anlage wesentlich mehr sicherheit als jeder versicherer in zukunft bieten kann.
und sollte mal eine notsituation kommen kann ich jederzeit über das vorhandene Kapital verfügen.
zocken oder traden kann ich selber...
sie sprechen mir aus der seele - toller artikel
und in den nächsten monaten mal schauen, was mit den versicherern passiert - vielleicht lege ich mir einen alli-put ins Depot
Christian Julius am 06.05.2009 um 18:15 Uhr
Haben Sie all diese Dinge über Ihre Lebensversicherung gewusst, als Sie diese abgeschlossen haben ? Nein? Wieso haben Sie sie dann abgeschlossen?
--------

Nein, ich habe mich damals überhaupt noch nicht damit befasst und gehofft der gute Mann weiss schon was er tut bzw mich beschwazen lassen. Heute lagern 6000€ auf dem Konto, der Rückkaufswert ist Null, beitragsfrei kann ich sie auch nicht stellen, da sie dann wertlos verfällt. Entweder ich zahle weiter oder ich sehe das Geld nie wieder. Der Prozess vor dem Hamburger LG ist am 3.4. gestartet worden, da viele Leuite an ihr Geld müssen und die Humbug Mülleimer es nicht herausrücken will. Von den 45%, die gemäß Richterspruch zurückezahlt werden sollen will die LV nichts wissen. Alternative: Mit 25€ / Monat weiterlaufen lassen, die tun nicht weh.

Eine LV ist ein schwarzes Loch, was sich erst nach 30 Jahren wieder öffnet und was in 30 Jahren ist weiss heute keiner.



Michaelis am 06.05.2009 um 18:40 Uhr
Zum Thema LV verkaufen:
Hier kann ich nur raten, den Verkaufsvertrag GUT zu lesen. Der Vertrag, der mir zugeschickt wurde, beinhaltete einige Stolperfallen:
1.) Die Verkaufsverhandlungen zogen sich ewig (knapp 2 Monate) hin, angeblich weil die Versicherung so langsam reagierte. Meine Anfragen bei der Allianz waren aber allesamt binnen 3 Tagen beantwortet.
2.) Der Stichtag wurde einfach 3 Monate zurück datiert, die Zinsen für diese Zeit wollte die Firma wohl gerne noch mitnehmen und mit 0,1% mtl. verzinsen
3.) der beworbene weiter bestehende Versicherungsschutz war ein Witz, weil ich unterschreiben sollte, dass die LV jederzeit weiterverkauft werden kann und dieser somit entfällt
4.) die Verkaufsumme war nicht festgelegt. Falls die Allianz die Überschüsse nach unten korrigiert hätte, wäre der Vertrag ebenfalls um diese Unbekannte nach unten korrigiert worden. Im gegensätzlichen Fall hätte die Firma die Gewinne mitgenommen
5.) der beworbenen bis 15% Mehrerlös war letztlich 1,5%
6.) Die Zahlung wäre frühestens nach 15 Bankwerktagen erfolgt. Ein Spätestens gab es in dem Vertrag nicht. Mir wurde dann telefonisch irgendein Paragraf aus dem BGB vorgelesen, um zu beweisen, dass natürlich irgendwann bezahlt wird
7.) Man hätte anschließend noch Treuhänderische Aufgaben zu erfüllen gehabt, die Haftungsklauseln einschlossen.
Ich werde einmal "Cashlife" kontaktieren, und wenn deren Verträge auch so aussehen, werde ich stumpf kündigen und auf einen Verkauf verzichten.
Stefan S. am 06.05.2009 um 19:20 Uhr
Hätte man diese Frage z.B. Stiftung Warentest (Finanztest) gestellt, hätte es folgende Antwort gegeben: "ja, auf jeden Fall, denn..." oder "nein, auf keinen Fall, denn..." Vielen Dank für Ihre sehr objektive Meinung, Herr Müller.
Conrad am 06.05.2009 um 19:53 Uhr
Der Artikel ist wieder mal ein "echter Müller". Danke für die Nachhilfe und die Teilhabe an Ihrer subjektiven Einschätzung der Dinge. Da ich - vor längerer Zeit - guten Gewissens meine Immobliie mit einer endfälligen LV finanziert habe, hoffe ich jetzt, dass die Bank vor der Lebensversicherung pleite macht.

Übrigens: was heißt "LV rausgeschmissen"? Gekündigt, verkauft oder einer sozialen Einrichtung gestiftet???
edwin am 06.05.2009 um 20:09 Uhr
Hallo H.Müller
ab Nächste Jahr sollen Gehälter um 2% steigen.Robert Rethfeld und Thomas Gebert(geschätzte Experte) rechnen nächste Jahre mit leichte Inflation.Dann schaumall mall.
peter wageneder am 06.05.2009 um 22:25 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

ich bin Versicherungsmakler im schönen wien, und sie sprechen mir aus der Seele...Die Frage ist nur, wenn der Kunde sich zu´m rückkauf entschließt - Was im Hinblick auf zumindest eine hohe Inflation sehr bald sein muß... So ein Auszahlungsprozedere kann dann ja Monate dauern... Was rate ich einem Kunden, der dieses Produkt wegen Sicherheit und Stabilität gewählt hat - jetzt erfärt, dass sein Sparziel im eimer ist, und eine Anleihe oder ein Sparbuch aus oben genannten Gründen auch keine Alternative ist... lg Peter Wageneder
Jose Macho am 07.05.2009 um 04:57 Uhr
Hallo herr Müller
In algememein haben Sie recht, aber kompliziert oder?
ich schlage vor
Verbraucherzentraler berater suchen und von ein Spezalist in diese Thema fragen (besser rechtanwalt)
fragen was kostet der bersatung!!!!!
zeigen "mein" Vertrag
es kostet normal 100 EUR und spar jede menge Zeit und Fehler, aber kostet Geld
weiter so!!!!
Sascha Herrmann am 07.05.2009 um 07:25 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

wieder mal ein sehr interessanter und informativer Artikel. Sie haben sehr gut geschildert, warum eine kapitalbildende LV eine denkbar schlechte Alternative zum Vermögensaufbau ist.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle noch auf eine Verschicherungsform aufmerksam machen, für die diese Aussagen _meiner Meinung_ nach nicht derart schlimm zutreffen. Es geht dabei um eine vom Arbeitgeber veranlasste Direktversicherung zur privaten Altervorsorge durch _Entgeltumwandlung_. (Dabei handelt es sich um eine Art kapitalbildende LV mit all den oben genannten Nachteilen, die allerdings aus dem Bruttolohn eines AN angespart wird!).

Wieso ist aber diese Form der kapitalbildenden LV meiner Meinung nach nicht so schlecht?

Der Grund hierfür liegt in der Art der Besparung: Zwar enthält eine solche Direktversicheurng alle von Herrn Müller beschrieben negativen Eigenschaften, allerdings bespart der Arbeitnehmer diese Direktversicherung aus seinem Bruttolohn, d.h. insbesondere vor Berechnung der Steuer- und Sozialversicherungsabgaben. Dadurch kann das zu versteuernde Bruttoeinkommen um monatlich maximal 216€ verringert werden (vgl. §3 Nr. 63 EStG bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Direktversicherung)! Dadurch ergibt sich ein interessanter Effekt, den ich an einem Zahlenbeispiel belegen möchte:

Angenommen der AN bekommt 3700€ brutto, so liegt der typische Nettoverdienst eines Singels nach Abzug von Steuer und Sozialversicherung bei ~2.133€. (Quelle: http://www.focus.de/finanzen/steuern/gehaltsplaner/brutto-netto- rechner_aid_28104.html)
Führt man nun eine Entgeltumwandlung durch und bespart eine kapitalbildende Direktversicherung, so reduziert sich das Steuer- und Sozialversicherungspflichtige Bruttoeinkommen auf 3484€ = 3700€ - 216€. Unterem Strich erhält der AN dann ~2038€ netto.

Zusammenfassend heißt dies, dass der Arbeitnehmer für eine Sparrate von 216€ nur 2133€-2038€ = 95€ seines Nettovermögens aufbringen muss. Die restlichen 111€ legt sozusagen der Staat durch Steuer- und Sozialabgabenverzicht oben drauf. (Allerdings holt er sich einen entsprechenden Anteil später bei Auszahlung wieder, da die Auszahlung wie ein reguläres Einkommen versteuert werden muss. Allerdings gehe ich davon aus, das dies in wenigen Jahrzehnten sowieso der Standard sein wird!) Somit kommt man selbst mit der mickrigen Garantierverzinsung von 2,25% in diesem Fall auf eine ansehnliche Gesamtverzinsung. Auch dies möchte ich durch ein Zahlenbeispiel belegen:

Angenommen 10 Jahre Entgeltumwandlung wie oben beschrieben. Alle weiteren Faktoren der Einfachheit halber konstant. Dann hat man Anspruch auf 29.076€. Um diese 29.076€ mit der Nettosparrate von 95€ zu erreichen, müsste man eine durchschnittliche Verzinsung von etwa 18,1% erreichen!

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Herrmann
Radu Ammon am 07.05.2009 um 07:33 Uhr
hallo,

vielen Dank für diesen Beitrag. Meine Lebensversicherung wird in November 12 Jahre alt. Bis dahin muss ich warten und bangen...
Ich finde diese unterschiedlichen Informationsquellen einfach super. Weiter so..
Falk B. am 07.05.2009 um 08:31 Uhr
Achtung bei Direktversicherungen wenn Einkommen über der Bemessungsgrenze!
Als Vorteil bleibt dann nur die pauschale Versteuerung der Beiträge. Eine Einsparung bei den KV-Beiträgen erfolgt nicht, da ja über der Bemessungsgrenze. Das hat die Regierung Schröder nicht gehindert in einer handstreichartigen Aktion wenige Tage vor Jahresschluss ein Gesetz zu beschließen, daß in jedem Fall den vollen Beitrag zur GV z.Z. ca. 16% aus dem Kapital der Direktversicherung sofort oder in 120 Monatsraten kassiert. Egal, ob vorher überhaupt Beiträge in der GV eingespart wurden. Wenn also Direktversicherung, dann auch in die private KV eintreten, sonst sind bei Laufzeitende 16% des Kapitals oder bald vielleicht noch mehr weg.
Radu Ammon am 07.05.2009 um 08:47 Uhr
Kommentar zu Sascha Hermann.

Ich habe genau so eine Direktversicherung abgeschlossen bei der Viktoria. In Novem´ber werden es 12 Jahre. Aber der Betrag beinhaltet zur Zeit ca. 20000 Euro und nicht 29.000 Euro obwohl ich den Höchstsatz jährlich eingezahlt habe.
Ich wollte nur darauf hinweisen wie eine theoretische Berechnung aussieht, logisch konsequent. Die Praxis verschlingt mir aber 9000 Euro. Wahrscheinlich hat sich der Vorstand der LV ein nettes Häuschen daraus gebaut...
Robert am 07.05.2009 um 09:08 Uhr
Ein Variante wäre auch, die Laufzeit der LV zu verkürzen.
sonja am 07.05.2009 um 09:42 Uhr
Eine weitere wichtige Überlegung zu einem LV-Verkauf!
Ich wollte letztes Jahr eine LV verkaufen. Erst im letzten Moment habe ich durch beharrliches Nachfragen erfahren, daß ich auch nach dem Verkauf weiter die versicherte Person bleibe. Das kann nicht geändert werden. Dies bedeutet der Käufer (bzw. der nächste unbekannte Käufer) würde eine Menge Geld erhalten, wenn ich vorzeitig sterbe! Dies behagt mir nicht, denn was weiß man schon in welche Hände (!) über die nächsten zig Jahre die Lebensversicherung verkauft wird und wer dann Geld für meinen Tod (Unfall o.ä.) erhält. Ich hatte damals mit einigen Leuten darüber gesprochen, keiner hatte davon gewußt. Vor Kurzem hat mir ein Rechtsanwalt erzählt, daß er wegen der gleichen Information und dem daraus entstehenden Unbehagen den Verkauf seiner LV abgebrochen hat.
Auch ich zog mehr Sicherheit für mein Leben einem höheren Kapitalverlust vor und wählte eine andere Lösung. Immerhin erfährt man jeden Tag etwas, was man sich hätte nie vorstellen können!
Martin am 07.05.2009 um 11:48 Uhr
Da nun auch dem letzten Hier klar sein sollte dass einen LV nicht mehr Zeitgemäß ist und auch zur Geldanlage dicht taugt, empfände ich es als notwendig eine Alternative zu diskutieren und vielleicht so auf die Ausgangsfrage dieser Diskussion zu Antworten. Auch mich würde die Antwort auf die Frage; Was machen mit dem Geld aus einer LV und mit dem Bargeld auf dem Tagesgeldkonto? Gibt es „Krisen- und Inflationssichere Anlagemöglichkeiten die sich zur Vermögenssicherung in einer Krise die uns ja noch bevorsteht eignen. Von Vermögensaufbau wage ich erst gar nicht zu sprechen. Und was ist mit der Altersvorsorge. Sind Aktienfond einen Alternative?
Ich kann mir nur schwer vorstellen all mein Geld in „Anfassbares“ zu investieren und als Privatperson sehe ich mich nur schwer in der Rolle eines Aktienkursmarklers der kurz vor dem totalen Fatal lustig munter am Aktienmarkt „einkaufen geht“.
Vielleicht können Dirk Müller der Autor und die Experten hier noch etwas Licht ins dunkle bringen.


peter am 07.05.2009 um 18:58 Uhr
Hallo zusammen!
Die Hannoversche arbeitet ohne Vertreter od. Makler und kommt mit nur
ca. 1,5 % Verwaltungskosten aus. D.h.: Schon im ersten Jahr steht das Konto im Plus !!
Im März verkauften meine Kinder ihre LV-e ( AXA und Hannoversche Leben).
Abwicklung bei beiden problemlos! Auszahlung nach 4 Wochen (ist normal ! ).
Tipp: Kündigung vorab per E-Mail, Brief hinterher.
Gruss Peter
peter am 07.05.2009 um 19:34 Uhr
Ich empfehle folgenden Link:
www.mmnews.de/index.php/200901312143/MM-News/Ein-Insider-Pak t-aus.html#comments
Im März haben beide Kinder ihre LV's gekündigt (AXA und Hannoversche Leben).
Abwicklung/Auszahlung problemlos innerhalb von 4 Wochen.
Übrigens: Die Hannoversche arbeitet ohne Vertrieb und mit nur ca. 1.5% Verwaltungskosten! Nach einem Jahr stand das V-Konto bereits im Plus (Rückkaufswert) !!
Kl. Tipp: Kündigen vorab per E-Mail, Brief hinterher...
Gruss an alle
Peter
Hasenfuß am 08.05.2009 um 19:30 Uhr
Es werden zur Zeit viele Worte in den Mund genommen, die vor kurzem noch gar nicht denkbar waren: starke Inflation, Hyperinflation, Währungsreform, Deflation, Disflation....Wie wahrscheinlich ist denn so eine Ersparnis- vernichtende Hyperinflation? Oder kommt es möglicherweise zu einer Inflation, mit der wir umgehen können, ohne dass "alles weg" ist. Wie ist Ihre persönliche meinung dazu, Herr Müller. Aus "Hasenfüßigkeit" bisherige Lebens- und Altersvorsorge- Konzepte zu kippen, Lebensversicherungen zu kündigen und gar nicht wissen, wie man das Geld sicherer anlegt, kann meiner Meinung nach nicht sinnvoll sein. Wenn viele jetzt ihre Lebensversicherungen kündigen, krachen womöglich die Versicherungen zusammen und ziehen wiederum andere Versicherte mit, ebenso weitere Betriebe, die mit diesen Versicherungen zusammenhängen. Das kann ja auch nicht das Ziel sein.
Hanno Hotsch am 11.05.2009 um 11:28 Uhr
Da wird einem doch angst und banke - und ziemlich wütend dazu. Vielen Dank für's Augen-Öffnen, oder sagen wir lieber: Für's Wachrütteln. Denn die Inflationsangst geht ja schon etwas länger um. Aber die Lebensversicherung fristet ein verdrängtes Schein-Sicherheitsdasein im Schatten der Daueraufträge und Endloszeilen der Gehaltsabrechnung.

Ein dickes Problem bleibt. Wenn es denn mit dem Rückkauf klappt: wohin dann mit dem Geld. Die Anwort aus dem Buch heißt: Tagesgeld - und zum richtigen Zeitpunkt in Aktien, Gold oder Immobilien einsteigen. Aber wann, zum Teufel, ist dieser Zeitraum ???????
Sascha Herrmann am 11.05.2009 um 14:48 Uhr
@Radu Ammon:

Es ist natürlich richtig, dass das ganze stark von der Versicherung und vorallem deren Konditionen abhängt. Ich selbst habe auch erst kürzlich einen 10-Jahres Vertrag der Swiss Life begutachtet, der aufgrund der Gebühren eine negative(!) Verzinsung hatte. Die Tatsache, dass die Entgeltumwandlung für einen Teil der Bevölkerung sinnvoll sein kann (ich gehöre eben dazu), entbindet einen natürlich nicht von der eigenen Pflicht das Angebot entsprechend kritisch zu prüfen.

Wie gesagt, für einen bestimmten Einkommensbereich und eine bestimmte Einkommensklasse KANN Entgeltumwandlung eine gute Alternative sein.

In diesem Sinne
Sascha Herrmann
Radu Ammon am 10.06.2009 um 12:18 Uhr
Anbei ein Link wie sicher unsere Lebensversicherungen sind. Wenn man das hört überlegt man sich schnell diese wieder loszuwerden. Viel Spass bei dem Video...
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/185259 4?pageId=487872&moduleId=432744&categoryId=&goto=1&show
Joachim am 10.12.2009 um 16:22 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

was passiert mit Direktversicherungen und Pensionskassen bei einer Währungsreform?

Viele liebe Grüße
Joachim.D
D.ork am 08.03.2010 um 12:54 Uhr
Bei mir die Rechnung ganz einfach ... Kapital-LVs gekündigt, Freisparbeträge entsprechend auf die Versicherung übertragen, um Kapitalertragssteuer zu sparen. Dennoch ca 2000 EUR Verlust gemacht. Aber: mit den erhaltenen Rückkaufswerten den Hauskredit sondergetilgt ... und damit auf die gesamte Hauskreditlaufzeit 5000 EUR Zinsen gespart. Man muss es halt ganzheitlich sehen.

@Joachim: Was bei einer Währungsreform passiert, ist sicher nicht vorhersagbar, außer daß sich Guthaben pulverisieren. Der Rest ist sicherlich rechtliche Auslegungssache jeden Landes. Natürlich könnte ein Staat sagen, jeder Bürger erhält eine LV nicht pulverisiert, um Tumulte zu vermeiden, aber das ist dann doch eher unwahrscheinlich. Wenn die Versicherungsfirma die Krise (oder die WR) nicht überlebt, ist es eh Essig.
schabrowski am 23.03.2010 um 11:19 Uhr
Ich habe aufgrund Ihres Beitrages meine LV damals auch rausgeschmissen und bin froh, das getan zu haben. Habe den Rückkaufswert in Gold und Silber investiert und fühle mich sehr gut damit aufgehoben und besser für die Zukunft gerüstet, Danke Herr Müller!!
joergddreyer am 23.09.2010 um 09:55 Uhr
Der Bund der Versicherten hat seit langem Urteile gegen LV-Unternehmen erstritten, dass behauptet werden kann, Kapital-Lebensversicherungs-Unternehmen seien legale Betrüger. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Bei Kündigungen von LV-Policen wird in der Regel auch der anzusetzende Garantiezins bestritten. Insbesondere die Protektor Lebensversicherung AG behandelt einen in 1995 abgeschlossenen Vertrag, der gekündigt wurde, mit einem "Garantiezins" von 2,25 % p.a.anstatt von 4,25 % p.a. Statt einer Kündigung sollten alle Geprellten einmal prüfen, die Police über den LV-Doktor zu kündigen : www.proconcept.ag Diese Organisation hat sich darauf speziaisiert, für LV-Kunden deren Policen über Rechtsanwälte zu kündigen. Nach aller Erfahrung sind die angebotenen Rückkaufswerte schon deshalb höher, weil man weiß, wer hinter dem LV-Kunden steht. LV-Doktor klagt sodann gegen alle Versicherungsunternehmen (teilweise in Sammelverfahren). Man erhält nach Abschluß des Rechtsstreits mindstens 50 % von dem Mehrertrag und ist mit einem SB von 300 (zur Abgeltung der Rechtskosten) ohne weiteres Prozeßrisiko dabei. Den Rückkaufswert hat man eh sicher. Es geht um die Realisierung der geprellten Summen (Differenz des nach BGH-Rechtsprechung auszuzahlenden Werts zum erhaltenen Rückkaufswert.) . Neben der Chance auf Nachzahlung besteht dann zumindest auch die Genugtuung, legalen Betrügern das Handwerk schwerer zu machen.

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Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Medien sowohl im Print-, TV- als auch im Online-Bereich ist Cashkurs.com komplett unvermarktet, beinhaltet also keinerlei Werbung. Somit ist Cashkurs.com von eventuellen Werbepartnern vollkommen unabhängig und in keiner Weise erpressbar. Hierdurch können wir Ihnen absolut frei, ehrlich, direkt und ohne Scheuklappen Hintergrundberichte, Zusammenhänge, Tipps und Ratschläge liefern, ohne die Interessen eines eventuellen Werbekunden berücksichtigen zu müssen. Die einzigen Interessen die wir in Betracht ziehen, sind die unserer Leser! Dies unterscheidet Cashkurs.com von nahezu allen anderen Plattformen im Finanz- und Wirtschaftsbereich und gibt Ihnen die Möglichkeit sich frei und unabhängig zu informieren!

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