Hunderte Milliarden an Rettungspaketen, ähnliche Summen an Konjunkturpaketen. Jetzt plant Großbritannien angeblich eine drastische Senkung der Mehrwertsteuer um 2,5 Prozentpunkte. In Deutschland werden ebenfalls großzügige Steuersenkungen und Konjunkturpakete diskutiert. Ganz klar : Ich bin jederzeit für Steuersenkungen, aber was hier im Moment passiert ist Ausdruck blanker Verzweiflung. Noch bis vor kurzem war im Staatshaushalt nicht einmal mit der Pinzette Geld für die einfachsten und wichtigsten Dinge zu finden. Jetzt werden mit Heugabeln die Milliarden in Form von Neuverschuldung ( in IHREM Namen und auf IHRE künftigen Steuergelder ) wahllos auf die Straße geschaufelt. Alles in der wagen Hoffnung, die Konjunktur irgendwie auf Pump herumzureißen. Konsumverzicht wird ja fast zum Hochverratstatbestand deklariert. Das wird diesmal kaum kurzfristig funktionieren. Zu viel Porzellan wurde zerschlagen und zu tief sitzen die Angst und das Misstrauen.  Der Preisverfall (Deflation) wird in allen Bereichen noch viele Monate weitergehen. Was glauben Sie, was nächstes Jahr in den Staatshaushalten los ist, wenn zu den neuen Schulden auch noch einbrechende Steuereinnahmen kommen, was zwangsläufig der Fall sein wird.  Aber wehe, wenn der Preisverfall dann sein Ende findet. Dann werden all diese frisch geprägten Milliarden auf sehr niedrige Preise treffen. Wir werden dann ein Inflationsfeuerwerk erleben, dass dem „kleinen Mann“ mal wieder die Schuhe auszieht. Vorausgesetzt es kommt vorher nicht zu einer Währungsanpassung, in welcher all diese Billionen an neuen und alten Schulden  „korrigiert“ werden.

www.ftd.de/politik/europa/:Wegen-Rezessionsgefahr-Briten-planen-massive-Steuersenkungen/442082.html

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