Showdown - Quellenverzeichnis

Beim Schreiben des Buches „Showdown“ hatte ich ganz bewusst auf ein Quellenverzeichnis mit Fußnoten verzichtet. Der Lektor des Drömer-Verlages hat mir von einem Quellenverzeichnis abgeraten, da man das heute wegen der besseren Lesbarkeit in der Regel nicht mehr macht.

Mit den Inhalten des Buches scheine ich jedoch in ein Wespennest gestochen zu haben. Jedenfalls waren die Reaktionen auf das Buch, wie erwartet, sehr kontrovers. Etwa 80 Prozent begeisterte Zustimmung, aber auch 20 Prozent aggressive Ablehnung. Interessanterweise kam gerade diese Ablehnung im Wesentlichen nicht von den vielen Lesern des Buches, sondern von einigen der sogenannten „Leitmedien“, die in unverhohlener Polemik gegen das Buch, vor allem aber gegen meine Person Stimmung gemacht haben. Ich hatte zumindest erwartet, dass man sich dort mit den Inhalten und Fakten des Buches auseinandersetzt. Stattdessen fand eine vollkommen faktenlose Diffamierung der Person statt. Wenn ein Journalist ansatzweise auf die Argumente einging, dann hat er die von mir angesprochenen Beweise stets vollkommen ignoriert und sich auf ein allgemeines „alles Unfug“ ohne Gegenbeweis reduziert. Ich empfand das als eine traurige Vorstellung der sogenannten freien und neutralen Presseberichterstattung. Wenn man neue Erkenntnisse ablehnt, dann sollte man dies zumindest fachlich begründen können und es nicht mit allgemeinen Verurteilungen abtun. Bis heute hat KEIN Journalist bei mir angerufen und mich nach meinen Quellen gefragt. Ich habe für das Buch zwei Jahre recherchiert. Nicht nur vom heimischen Schreibtisch aus, sondern auch vor Ort in Spanien und Athen habe ich mit Menschen gesprochen, die in entsprechenden Positionen über die Zusammenhänge Bescheid wissen müssen. Keiner der „kritischen“ Journalisten hat sich die Mühe gemacht, die von mir zusammengetragenen Fakten und Geschehnisse zu überprüfen. Daher halte ich es für wichtig, dass jeder Interessierte sich selbst ein Bild von der Lage und von den Quellen machen kann.

Ich habe daher im Folgenden eine unvollständige Quellensammlung mit den wichtigsten öffentlich zugänglichen Quellen für jene Teile des Buches „Showdown“ zusammengestellt, die immer wieder in Zweifel gezogen werden. Wer diese Argumente und Quellen widerlegen will, muss schon selbst Beweise vorlegen. Auch ich kann nicht mit absoluter Gewissheit sagen, dass das, was diese von mir angeführten seriösen Quellen berichten stimmt. Ich habe es soweit überprüft, wie es einem Journalisten möglich ist. Selbst in den Ozean zu tauchen und die Gasquellen zu vermessen ist dann doch etwas viel verlangt. Alle von mir benannten Dokumente entstammen seriösen Quellen, wie Sie sehen werden. Diese Belege sind für mich so belastbar, dass ich mir als Journalist und Autor erlaube über deren Inhalte in einem Buch zu schreiben ohne dafür an den Pranger der Lächerlichkeit gestellt zu werden.

Ich veröffentliche hier ausschließlich die für jedermann zugänglichen und recherchierbaren Quellen. Öffentlich nicht zugängliche Quellen und Inhalte persönlicher, vertraulicher Gespräche werde ich in Bezug auf den journalistisch selbstverständlichen Schutz der Informanten nicht veröffentlichen.

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1) Aussage Showdown: Das gesamte östliche Mittelmeer, umgeben von den aktuellen Krisenherden Griechenland, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten und Libyen „schwimmt“ auf riesigen Öl- und vor allem Erdgasvorkommen. Diese Erdgasvorkommen würden nach aktuellen Schätzungen ausreichen, um Europa für Jahrzehnte mit Erdgas zu versorgen. Der Wert und die geostrategischen Bedeutungen dieses „neuen persischen Golfes“, sind ein wesentlicher Treiber der Entwicklungen in Griechenland und Zypern.

Diese reichen Vorkommen werden von unseren Regierungen vollkommen ignoriert und das Buch „Showdown“ erfährt die größten Angriffe einiger Journalisten auf genau dieses Thema, weil sie die Existenz dieser Gasvorkommen und ihrer Größenordnung vollkommen in Abrede stellen.

Die ehemalige griechische Außenministerin Bakojannis hat mir im persönlichen Gespräch unter Anwesenheit weiterer bekannter Personen aus Wirtschaft und Finanzwissenschaft bestätigt, dass nach ihrem Wissen Griechenland auf Gasvorkommen sitzt, die jenen Libyens entsprächen. Aber bitte urteilen Sie nach diesen Quellen selbst:

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Der Spiegel hat bereits in den 80er Jahren über das griechische Öl und Gas geschrieben. Allerdings hatte man bis dahin keine Ahnung von den wahren Ausmaßen, die erst seit etwa 2004/2005 bekannt werden.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=14345132&aref=image036/2006/06/16/cq-sp198102801180119.pdf&thumb=false

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Studie der Beratungsgesellschaft Pytheas über die Gasvorkommen Kretas (und des gesamten östlichen Mittelmeeres). Die 3 erstellenden Wissenschaftler wurden mir von den leitenden Geologen des griechischen geologischen Institutes in Athen als Wissenschaftler höchster Reputation bestätigt.

http://www.pytheas.net/publications/78-cretan-gas-fields-a-new-perspective-for-greece-s-hydrocarbon-resources

….und das weitere östliche Mittelmeer.

http://www.pytheas.net/publications/79-southeastern-mediterranean-hydrocarbons-a-new-energy-corridor-for-the-eu

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Hier berichtet Reuters über das Potential der griechischen Gasvorkommen.

http://www.reuters.com/article/2012/10/03/us-greece-gas-idUSBRE8920KF20121003

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FocusMoney berichtete selbst im Dezember 2012 über die Gasvorkommen, während sich FocusMoneyOnline wenige Monate später darüber lustig macht, dass ich behaupten würde es gäbe Gasvorkommen in Griechenland. Da fehlen selbst mir die Worte.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html

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Israels Gas, seine Verträge mit Libanon und die Pläne das Gas aus dem Mittelmeer über Zypern nach Europa zu transferieren.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323873904578569381514712830.html

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Große Gasfunde zwischen Israel, Syrien, Libanon, Zypern und der Türkei bringen Probleme.

http://www.thenational.ae/news/world/middle-east/vast-gas-fields-found-off-israels-shores-cause-trouble-at-home-and-abroad#full

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Sehr spannend auch hier die geologischen Unterlagen des EINE (Institute of Energy for South East Europe).

http://www.iene.gr/symposium-cyprus2012/articlefiles/2nd-session/Nikolaou.pdf

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Amerika hat großes Interesse an den Gasfunden westlich von Griechenland sowie in der nördlichen Ägais:

http://seekingalpha.com/article/782961-the-u-s-looks-to-exploit-the-greek-re-default

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Ölfunde vor der Insel Kreta.

http://www.kreta.org/allgemein/olfund-vor-der-kuste-kretas/

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Die Türkei hat bereits 2011 Kriegsschiffe gegen Forschungsschiffe einer amerikanische Öl- und Gasfirma entsandt und sich damit klar gegen die Interessen Amerikas und Israels an den aus ihrer Sicht türkischen Gasfeldern in der Nähe Zyperns positioniert.

http://www.welt.de/politik/ausland/article13631172/Die-tuerkische-Kanonenboot-Politik-im-Mittelmeer.html

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Hier interessante Einblicke aus Wikileaks zu Noble Energy, der Türkei und Zypern.

http://wikileaks.org/gifiles/docs/123320_re-noble-energy-.html

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Zypern bietet der EU Gasförderung als Pfand an. Diese ignoriert. Warum!?

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Finanzminister-Zypern-will-Schulden-mit-Gasreserven-zurueckzahlen-2250399

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Hier der Beschluss der EU den Vergabeprozess der Gasexplorations- und Förderrechte für Zypern an den amerikanischen Konzern Noble Energy von den ansonsten üblichen Vergaberichtlinien für öffentliche Aufträge zu befreien. Die Förderrechte können also ohne Ausschreibungen im stillen Kämmerlein an Noble Energie vergeben werden. Dass die Vorkommen bei Antragstellung besonders klein angegeben sind, ist nur allzu verständlich. Die vorangegangenen Berichte sprechen hier bekanntlich eine andere Zahlensprache.

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:018:0019:0020:DE:PDF

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Spiegelonline berichteten bereits Ende 2011 selbst darüber.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/energie-riesiges-erdgaslager-vor-kueste-zyperns-entdeckt-a-806135.html

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Wem das noch nicht genügt, hier eine Studie der RBS (Royal Bank of Scotland), die (besonders ab Seite 8) klare Aussagen zu den Gasfeldern Zyperns trifft.

http://static.cyprus.com/20130115-RBS-report-on-Cyprus.pdf

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Der anerkannte Wissenschaftler Prof. Hubert Faustmann von der Universität Nikosia über Öl und Gas vor Zypern. Entsteht ein neuer Krisenherd im östlichen Mittelmeer?

http://academia.edu/1624221/Ol-_und_Gas_vor_Zypern._Entsteht_ein_neuer_Krisenherd_im_ostlichen_Mittelmeer

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Weitere Berichte über die Gasfunde im östlichen Mittelmeer.

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36865/1.html

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Sogar die "Zeit" hatte sich mit der nicht selten veschwiegenen Thematik beschäftigt und bescheinigte Griechenland bereits 2012 ein Vermögen an Rohstoffvorkommen, welches mindestens dem damaligen Schuldenstand entspräche.

www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/griechenland-oel

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Die Fachzeitschrift „Oil&Gas Journal“ spricht von gigantischen Aussichten (wer es gerne wissenschaftlich mag).

http://www.tgs.com/uploadedFiles/News-n-Media_Zone/Media_Zone/Publication_Section/Publications/Giant_Oil_Prospects_Lie_in_Distal_Portion_of_Offshore_East_Mediterranean_Basin_article.pdf

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Nach all diesen Belegen ist es völlig unverständlich, wie ein Journalist der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Existenz des griechischen Gases noch immer leugnet und zu solchen Einschätzungen kommt:

„Folgt man dagegen Müllers Deutung des böswilligen Verschweigens, dann wüssten die Amerikaner um die Reserven, die Griechen selbst, die Deutsche Bank und nicht zuletzt Dirk Müller. Nur die Geldgeber nicht.“

Die griechische Regierung unter Papandreou (der nach Karamanlis als Staatschef ins Amt kam) hat die Vergabe der Öl- und Gasexplorations- und Förderrechte (an dem Gas, das es angeblich gar nicht gibt) an eine private Gesellschaft ausgegliedert.

http://english.capital.gr/News.asp?id=1257809

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Hier die dazu öffentliche Bekanntmachung der griechischen Regierung.

http://www.ypeka.gr/LinkClick.aspx?fileticket=l3TNzx1rKsM%3d&tabid=765&language=en-US

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und weitere Unterlagen des EINE (Institute of Energy for South East Europe).

http://www.iene.gr/symposium-cyprus2012/articlefiles/2nd-session/Nikolaou.pdf

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Die angeblichen „Pleitegriechen ohne Geschäftsmodell“ verfügen auch über zahlreiche andere hochinteressante Rohstoffe wie Seltene Erden.

http://www.bloomberg.com/news/2012-04-26/greek-nordic-rare-earths-could-save-european-industry.html

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Isreal fördert inzwischen Erdgas.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/israel1396.html

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weitere Entwicklungen um Zypern.

http://www.reuters.com/article/2013/06/26/cyprus-lng-terminal-idUSL5N0F20N920130626

http://www.naturalgaseurope.com/cyprus-lng-terminal

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Nachdem noch immer ein großer Teil der deutschen Medienlandschaft die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer für eine „Verschwörungstheorie“ hält machen sich die weniger naiven Global Player längst ihre stratgeischen Gedanken hierzu. Ein besonders lesenswerter Gedanke dazu kommt diesmal direkt von einem israelischen Thinktank, dem Jerusalem Center for public affairs
 
 
http://jcpa.org/article/the-geopolitics-of-israels-offshore-gas-reserves/

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Hier noch eine interessante Einschätzung zu Israel und den Problemen mit Russland und der Türkei im Zusammenhang mit den Gasvorkommen von Niklas Anzinger, der bei einem amerikanischen Thinktank (American Enterprise Institute) arbeitet.  Das gibt doch ein ganz interessantes Licht auf den Syrienkonflikt….aber alles nur Verschwörungstheorie… ;-)
 
http://www.aei-ideas.org/2013/05/eastern-mediterranean-new-cold-war-front/

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Russland bewirbt sich neben namhafter anderer großen Firmen aus westlichen Ländern um die Lizenz zur geologischen Erforschung des libanesischen Schelfs.

http://de.ria.ru/politics/20131010/267046711.html

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2013 gab es erstmalig eine Konferenz in Zypern zum Thema Erdgas- und Öl-Vorkommen vor Zypern. Hier der Nach-Konferenz-Report:

www.eastmed-og.com/News/2013-post-show-report-now-available.aspx

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2) Aussage Showdown: In 2008/2009 gab es gezielte Versuche eines westlichen Geheimdienstes Griechenland zu destabilisieren und den Sturz des amtierenden Präsidenten Karamanlis zu betreiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge sind im Buch ausführlich geschildert und beziehen sich unter anderem auf einen Bericht des russischen Geheimdienstes FSB über diese Aktivitäten. Die dort dargestellten Abläufe klingen so unglaublich, dass ich lange gezögert habe darüber zu berichten, da mir der russische Geheimdienstbericht als Quelle nicht genügte. Ich behaupte bis heute NICHT, dass es so gewesen ist, aber nachdem ich darauf gestoßen bin, dass die griechische Staatsanwaltschaft 2012 nach umfangreichen Voruntersuchungen genügend Anhaltspunkte gesehen hatte, um in diesem Zusammenhang Anklage wegen Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch an Karamanlis zu erheben, war mir das Beweis genug um ZUMINDEST im Buch über diese Dinge zu berichten.

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Hier der Artikel der angesehenen englische Zeitung „The Guardian“, der auf dem gleichlautenden Bericht der bekannten Nachrichtenagentur AP (Associated Press) beruht:

http://www.guardian.co.uk/world/feedarticle/10144552

Diese Quelle habe ich bereits im Buch benannt und auf die Anklageerhebung der griechischen Staatsanwaltschaft verwiesen. Auch an dieser Stelle war ich von der Berichterstattung der ansonsten eigentlich renommierten FAS sehr enttäuscht, da diese bei ihrer Kritik dieses wichtigste Argument völlig unberücksichtigt lässt und stattdessen den Eindruck erweckt, meine Quellen würden sich im Wesentlichen auf Taxifahrer beschränken.

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Selbst Bild berichtete über einen Bombenanschlag auf Karamanlis noch kurz vor der Wahl.

http://www.bild.de/politik/2009/knapp/wahlkampf-veranstaltung-karamanlis-9968964.bild.html

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Bereits seit Ende des zweiten Weltkrieges gab - und vermutlich gibt es noch immer - geheime Nato-Kommandos in Europa, die gelegentlich für politische Zwecke im Inland „zweckentfremdet“ wurden, wie der italienische „Gladio“-Skandal zeigte.

Der Spiegel 1990: „Das blutige Schwert der CIA“.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13501822&aref=image036/2006/05/15/cq-sp199004700180021.pdf&thumb=false

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3sat 2012: Gladio: Geheimarmeen in Europa:

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/thementage/165450/index.html

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3) Aussage Showdown: Der griechische Premier Papandreou, der nach den Wahlen im Anschluss an die (wodurch auch immer hervorgerufene) Destabilisierung Griechenlands ins Amt kam, hat den Bruch mit der europäischen Union bewusst herbeigeführt. Sein Finanzminister hat nach gerade einmal 14 Tagen im Amt Selbstanzeige in Brüssel erstattet und die bisherigen griechischen Daten als Fälschung benannt. Die wahren Daten (die er in der Kürze der Zeit offenkundig gewonnen hatte) lägen um ein vielfaches schlechter.

Auch hier hat die griechische Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage erhoben, weil hier unmittelbar nach Amtsantritt Papandreous, seines Finanzministers und kurz danach ins Amt gekommenen neuen Chefs der Statistikbehörde (ein ehemaliger Mitarbeiter des IWF) die griechischen Zahlen bewusst ZU SCHLECHT dargestellt wurden.

Ich behaupte auch in Showdown nicht, dass die Statistikdaten tatsächlich künstlich verschlechtert wurden durch den Chef der Statistikbehörde, aber ich erlaube mir in diesem Zusammenhang auf den absolut unverständlichen Vorgang der Selbstanzeige in Brüssel nach gerade einmal 14 Amtstagen am 20. Oktober 2009 sowie auf die Anklageerhebung der griechischen Staatsanwaltschaft hinweisen zu dürfen. Als Journalist ist das eine Selbstverständlichkeit!

http://greekleftreview.wordpress.com/2011/09/20/hellenic-statistical-authority-did-eurostat-make-a-bad-deficit-worse-for-political-purposes/

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Hier noch eine weitere deutsche Quelle zu diesem Thema (ab der zweiten Hälfte des Artikels):

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38418/1.html

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Über andere Autoren, die ähnliches über das Vorgehen von IWF und Weltbank analysieren, berichtet der Spiegel 2005.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39834834.html

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Unmittelbar vor der Bekanntgabe dieser schlechten Zahlen stößt der größte amerikanische Anleihenverwalter der Welt (Pimco) seine Griechenlandanleihen ab, wie der Spiegel berichtet.

Auszug aus nachfolgendem Artikel:

„Pimco ist mit Abstand der weltgrößte Investor in Staatsanleihen. Das Unternehmen leiht den Staaten Geld, indem es deren Schuldverschreibungen kauft. Wenn Pimco nicht mehr kauft, ist das ein deutliches Zeichen, dass einem Land erst die Krise, dann die Pleite droht.

Pimco herrscht - im Auftrag seiner Kunden - über 1300 Milliarden Dollar. Es ist eine absurde Zahl, selbst in dieser Zeit der Superlative, in der Rettungsschirme gespannt und Banken mit endlosen Staatsmilliarden gestützt werden: ein Finanzunternehmen, vielen nicht einmal bekannt, mit einer Anlagemacht viermal so groß wie der deutsche Bundeshaushalt.

Deswegen halten fast alle Regierungen einen engen Draht zu Pimco. Sie schicken ihre Finanzminister und Zentralbankvorsitzenden und manchmal auch ihre Regierungschefs zu Mohamed El-Erian, dem Chef von Pimco, um ihn zu überzeugen, dass er ihre Staatsanleihen kauft.

Pimco stößt in den Wochen Ende 2009 alle Griechenland-Anleihen ab. "Wir wollten raus, bevor alle anderen merken, dass die Zahlen nicht stimmen", sagt Mohamed El-Erian. Nie verlässt sich Pimco auf ein Urteil von außen, dafür beschäftigt die Firma Horden von eigenen Analysten, viele waren einst beim Internationalen Währungsfonds, auch El-Erian hat dort seine Karriere begonnen.“

Hier der ganze Artikel:

 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80652382.html

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American Enterprise Institute: "Will the Eastern Mediterranean become the next Persian Gulf?":

http://www.aei.org/outlook/foreign-and-defense-policy/regional/middle-east-and-north-africa/will-the-eastern-mediterranean-become-the-next-persian-gulf#mbl

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Natürlich werden wir die Themen hier auf Cashkurs.com weiter betrachten und verfolgen. Aktuelle Entwicklungen behalten wir selbstverständlich im Auge und auch dieses Quellenverzeichnis werden wir an dieser Stelle fortlaufend aktualisieren.

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Kommentare

noob-trader am 11.07.2013 um 20:12 Uhr
Also für mich gehört ein ordentliches Quellverzeichnis dazu. (Ich besitze das Buch)
Um hier, unabhängig vom Inhalt, Kritik zu üben:

Der Lektor sollte sich auf seine Kernkompetenz besinnen - sei ahnen es:
das lektorieren.

S. 40 - 2040 Jahre?!, doch wohl nur 40
S. 34/41/44 Schlei-Bote war es nun 1893 oder '97 - wäre hier eine Quelle angegeben, würde die die Klärung ungleich schneller gehen.

S. 50 "der inflationsbereinigte Preis"... Welche Inflationsberechnung wurde hier zugrunde gelegt - die offizielle, oder die von shadowstats.com?

Weiteres auch hier (nicht von mir)
http://www.amazon.de/review/R21TR8PXTXITH5/ref=cm_cr_pr_viewpnt#R21TR8PXTXITH5
(unten)

Unabhängig davon finde ich das Buch flüssig geschrieben.

Grüße
Peter
JohnWayne am 11.07.2013 um 20:57 Uhr
Ist mir einfach unbegreiflich, was die "Journalisten" hier mit ihnen abziehen. Die haben sich ja merklich nicht mal oberflächlich mit dem Thema beschäftigt. Es ist mir aber jetzt generell schon länger aufgefallen (jetzt auch wieder bei der Snowdon-Affäre), dass sich Zeitschriften wie z.B. der Spiegel innerhalb eines Tages vollkommen selbst widerspricht. Hier in Deutschland setzt sich mehr und mehr sehr sehr schlechter Journalismus durch, falls man das überhaupt noch so nennen kann.

Wir Bürger stehen aber geschlossen hinter ihnen, Herr Müller!!
cable am 11.07.2013 um 22:07 Uhr
Wäre ja mal interessant, um welche "Leitmedien" es sich hierbei handelt. Dann fällt es umso leichter, um diese einen Bogen zu machen. Allgemein fällt mir in den Bereichen auf, die ich beurteilen kann, dass der deutsche Journalismus teilweise wirklich unterirdisch ist. Und das bei den seriösen überregionalen Medien, wo man Neutralität und saubere Recherche eigentlich als selbstverständlich erachten sollte.
Little am 11.07.2013 um 22:55 Uhr
Hallo Herr Müller,

ich könnte jetzt Seiten über die vermeintliche "Freiheit der Presse" (nicht Pressefreiheit) schreiben... lasse es allerdings um diese Uhrzeit.

Showdown liegt m.E. exakt richtig und trifft den Nerv der Zeit!
Das passt natürlich so einigen (wenigen) Damen und Herren nicht - also wird die "freie" Presse angerufen und ab gehts in Sachen "Verschwörungstheorien... Witze... Mindermeinungen...Lächerlichkeiten" usw. usw.

Diffamierung einer einzelnen Person ist wesentlich einfacher, als der Masse die Wahrheit erklären zu müssen. Und besonders mit dem Wort "Verschwörungstheorien" hat man ja das ultimative Totschlagargument der heutigen Zeit in der Tasche...

Alle Ihre Bücher zeichnen sich durch sehr sachliche Darstellungen aus und sind überaus lesenswert. Machen Sie einfach weiter so... der Rest wird sich von selbst regeln.

Danke für die Quellenverweise... das wird mich, aus Interesse, die nächsten Abende beschäftigen.

Viele Grüße

M.Ahrens

PS. Wünsche viel Spass bei Herrn Lanz
Callisto2009 am 12.07.2013 um 01:05 Uhr
q.e.d. (quod erat demonstrandum)
Lanz hat sich heute endgültig als Schoßhündchen des Establishments selbst demaskiert. Der Mann hat noch nicht mal die korrekte Definition seines eigenen Berufsbild drauf. Armselig. Er zweifelt alles an, was an sich erst einmal ok ist, aber kann keinen Gegenbeweis oder z.B. Gutachten liefern, dass belegt, dass es keine Gasvorkommen dort gibt. Von daher wird objektives Zweifeln zu subjektiver Meinungsmache und Polemik im Auftrag der Mainstream-Medien, den GEZ gesponsorten Speichellecker Berlins und Brüssels.
noob-trader am 12.07.2013 um 01:09 Uhr
Habe gerade die Sendung "Markus Lanz" gesehen. Ich muß mich zusammenreißen, um nicht ausfällig zu werden, wenn ich an den "investigativen Journalisten" Lanz denke.

Polemisch, unsachlich (natürlich mit Bahr im Schlepptau) über den Mund fahrend, dass war Markus Lanz. Um so mehr man irgendeine systemische Frage man stellt, um so mehr weht einem ein eisiger Wind ins Gesicht.

Tipp - nur nicht beim Thema "deutsche Souveränität" nachhaken. :-(

Mir fällt da Ghandi ein: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Gruß Peter
Fortista am 12.07.2013 um 02:58 Uhr
Machen Sie weiter so, Herr Müller!
Guido744 am 12.07.2013 um 07:33 Uhr
Den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen.

Warum regen Sie sich eigentlich so darüber auf ? Was haben Sie denn beim Schreiben Ihres Buches erwartet ? Dass das Imperium dieses Mal nicht zurückschlägt ?

Vielleicht sind Sie mittlerweile so gut vernetzt, dass Sie bei der nächsten Fernsehdiskussion Einfluß auf die Gästeliste ausüben können und einen Ihrer Kritiker einladen ?
Bei Erscheinen zerlegen Sie diesen dann mit Ihren Argumenten während der TV Diskussion. Bei Nichterscheinen wäre es doch auch ziemlich peinlich wenn z.Bsp. Frau Illner sagen müsste: 'Wir habe auch den Kollegen XYZ vom Spiegel zu dem Thema eingeladen aber leider hat dieser gekniffen.'

Beste Grüße...
Chris10 am 12.07.2013 um 09:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

ich habe gestern die Lanz-Show gesehen und war über die Art, wie Herr Lanz und Herr Bahr rhetorisch mit Ihnen und den Inhalten Ihres Buches umgegangen sind, geschockt. Herr Bahr kannte den Sachverhalt der griechischen Gasvorkommen angeblich nicht, wußte aber, dass juristisch die Eigentumsfrage nicht geklärt ist.
Und was war mit Herrn Lanz? So aggressiv erlebt man ihn selten.

In der Vormoderation hieß es, dass Sie aufgrund der Inhalte Ihres Buches "Probleme" bekommen hätten. Könnten Sie dass hier weiter ausführen?!

Ich schreibe ansonsten keine öffentlichen Kommentare, aber was zur Zeit passiert verlangt Aufmerksamkeit. Und ich denke, dass ich als Jurist ein gewisses Feingefühl dafür habe, gerade wenn es darum geht, ob Argumente und Tatsachen mit Quellen belegt werden bzw. diese verschleiert werden sollen.

Sie machen eine gute Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen

Chris
ironalex am 12.07.2013 um 10:07 Uhr
Das musste ja so kommen, alles andere hätte mich überrascht. Die copy-and-paste-Journalisten werden der Faulheit überführt und entsprechend ist ihr Gejaule.
Herr Müller, denken Sie an die alte Eiche und das Wildschwein und machen Sie einfach weiter, Mainstream kann jeder, wir sind bei Ihnen!

Die Verschwörungstheorien von heute sind die Wahrheiten von morgen. – Dann hecheln sie wieder alle hinterher und schreiben von einander ab.

Einen schönen Tag.
piter am 12.07.2013 um 10:09 Uhr
Lieber Herr Müller,

die gestrige Sendung mit "Markus Lanz" hat mich sehr stark an "Beckmann" mit Sarrazin erinnert, wo man versucht Leute mundtot zu machen, indem man ihre Argumente als Hirngespinste abtut und ins Lächerliche zieht. Das hat Methode.
Denken Sie an Gustl Mollath.
Alles Gute für Sie.

Gruß Piter
nordictalking am 12.07.2013 um 10:25 Uhr
Hallo Herr Müller,

vielen Dank für die aufschlussreiche Quellensammlung! Werde ich mir mal nach und nach zu Gemüte führen. Inwieweit das gänzlich mit dem Thema Unbeleckte noch tun werden, bleibt ihnen natürlich immer selbst überlassen. Sollten sich diese jedoch einer eingehenden inhaltlichen Auseinandersetzung verweigern, stünde es ihnen durchaus gut zu Gesicht, in entscheidenden Diskussionsmomenten einfach mal die Klappe zu halten statt diejenigen, die unabhängig, intensiv und faktenbasiert zu diesem Thema recherchiert haben, in billiger, polemischer und allenfalls kurzfristig effektvoller Weise ("Verschwörungstheorien" etc. pp.) zu diffamieren oder lächerlich zu machen.

Die wieder einmal politisch prominent flankierte öffentlich-rechtliche "Journalismus"-Performance gestern Abend bei "Lanz" war dermaßen erbärmlich, vorlaut und dummschwätzerisch, dass es einem nicht nur schwer fiel, die Fassung zu bewahren, sondern die Medien-Zwangsbeiträge gleich doppelt und dreifach weh taten!
Was sie womöglich weniger tun würden, wenn sich so mancher "journalistisch kompetenter" Moderator schlicht auf die Sendeformate beschränken würde, die seinem offenkundig selbstbeschränkten Horizont nun einmal gemäß zu sein scheinen: zotenreiche Samstagabend-Unterhaltungssendungen beispielsweise... Da kann man so manche kopffreien Reflexe ungestört und über reichlich Sendezeit hinweg einem dauerjohlenden Publikum gegenüber zum Besten geben - wetten dass?

Ich hoffe, Sie lassen sich nicht entmutigen und kämpfen weiter unbeirrt für die Sache - nicht nur die Community wird das sehr zu schätzen wissen! Vermehrte Auftritte in stärker qualitätsorientierten Medien könnten dabei übrigens sehr hilfreich sein...

Herzliche Grüße
daurich am 12.07.2013 um 11:31 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

gestern habe ich mir Lanz angesehen. Ich frage mich immer mehr, für wen unsere Fernsehanstalten bzw. unsere Politiker arbeiten. Wer bezahlt sie? Das Auftreten von Lanz und Bahr war erbärmlich.

Am Ende kam ja noch die Frage nach NSA auf. Sie verwiesen darauf, daß Sie schon vor mehreren Jahren auf das Problem aufmerksam gemacht haben.

Tatsächlich erschien von JAMES BAMFORD bereits 1982, in Deutsch 1986, das Buch: "NSA AMERIKAS GEHEIMSTER NACHRICHTENDIENST". Darin wurde im Detail beschrieben, wie die NSA weltweit der Nachrichtenverkehr registriert und auf Stichworte durchsucht. Hierzu diente u.a. die Abhorstation in Bad Aibling.

Im September 1999 veröffentlichte Oliver Schröm vermutlich in der Wochenzeitung DIE ZEIT einen Artikel unter der Überschrift "Wie die NSA, Amerikas größter und verschwiegenster Geheimdienst, deutsche Firmen ausspioniert und dabei einen Milliardenschaden anrichtet". Schon damals wurde nach Mitteilung der ZEIT mit einem weltweiten Netz von Abhörstationen jede elektronische Kommunikation: Telefongespräche, Faxa, E-Mails erfaßt und ausgewertet.

Heute gibt es um Größenordnung bessere Möglichkeiten zur Erfassung und Auswertung dieser Daten.

Schon damals wurde die Sache vom Geheimsdienstkoordinator Uhrlau unter Gerhard Schröder die Überzeugung geäußert, daß die USA in Deutschland keine Wirtschaftsspionage betreiben (s. DIE ZEIT).

Warum also die Aufregung der Politiker aller Parteien? Sie haben es doch schon immer gewußt, auch die SPD und die Grünen. Man kann es doch nicht zugeben, wenn es die eigenen Dienste ebenfalls tun.

Wer sich schützen wollte, hätte es schon immer gekonnt.

Mit freundlichen Grüßen

D. Aurich
77tonino77 am 12.07.2013 um 11:47 Uhr
Nicht runterziehen lassen von den unfähigen Journalisten.
Zum ersten spielt Neid eine sehr wichtige Rolle, denn nicht Sie stehen in den Bestsellerlisten oben, sondern unser scharfsinniger Berichterstatter Müller.

Zum zweiten sieht jeder Dummkopf, der geschichtlich gebildet ist & nur 2 Gehirnzellen hat, was geopolitisch vor sich geht.

Drittens macht es sehr viel Vergnügen ein Buch ohne Quellenangaben zu lesen bzw. ohne ständige Fußnoten. Wäre es eine wissenschaftliche Arbeit, so hätte man der Etikette Genüge tun müssen. Das Buch ist es aber nicht.

Vor den Fakten werden sich die neidischen Journalisten nicht drücken können.

"Die Geschichte lehrt uns, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt." (Gandhi)

Lass Dich bitte nicht runterziehen! Du machst mit Deinen Mitstreitern einen tollen Job & Deine (Eure) Trefferquote ist exorbitant hoch. Vielen Dank hierfür & weiter so :-)

dugiotok am 12.07.2013 um 12:10 Uhr
Markus Lanz ist doch Italiener.........(zumindest geboren ist er dort)
Welche Politik ist ihm wohl lieber ?

Noch Fragen ?
Samoht am 12.07.2013 um 12:36 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

wow, vielen Dank für Ihr aufschlußreiches Buch..., ich habe es regelrecht verschlungen.
Was ging denn gestern bei Lanz ab ? So eine Polemik... unglaublich ! Dafür wie Sie angegangen worden sind, hätte ich gut verstanden wenn Sie so richtig aus der Haut gefahren wären...,aber das wollen ja gerade Ihre Widersacher,daß Sie sich auf das gleiche ´Niveau`begeben...
Alle Achtung Sie haben trotzdem Haltung bewahrt.

mit besten Wünschen

Thomas M.

Peg_del am 12.07.2013 um 13:12 Uhr
Diesem Herrn Lanz in seiner Sendezeit zu folgen ist für mich in der Regel Zeitverschwendung. Schon bei der Ankündigung des "besonderen Gastes" wurde deutlich...hier wird es leider keine Unterstützer des Buches geben. Für mich hätte es das Hauptthema dargestellt. Es wäre so fantastisch zu erleben, dass die darin dargestellten Visionen den Grund zum nachdenken und diskutieren liefern! Statt dessen versucht man die "Verschwörung" wegzuwischen. Sollte Herr Lanz, wie im Abspann dann von ihm noch so dahin gesagt, "doch viel Näher bei Herrn Müller sein, als man nun glaubt"...ist er tatsächlich nur bedauerlich feige.
Natürlich sind diese Hintergründe und Zusammenhänge, die sich einem bei der Lektüre auftun, durchaus einen Aufreger wert...aber doch eher darüber, wie dreist sich hier die Welt "aufgeteilt" wird.
Das Buch beschreibt glaubhaft Fakten, es ist schlüssig und logisch, lässt mir Raum eine Meinung zu bilden.
Warum jedoch wird dieses Gasvorkommen nun so vehement verleugnet? In wieweit wird denn hier in Europa (und zwar im zentralen...) dieser Destabilisierung zugearbeitet?
Wer hat denn nur ...verdammt noch mal... kein Interesse daran, dass es Perspektiven für Europa gibt........
Ich hab Kinder und die brauchen Perspektiven!

Wir sind bei Ihnen Herr Müller!
Peggy Hellrung
Tank242 am 12.07.2013 um 13:36 Uhr
Eben habe ich mir den wichtigen Teil der Lanz-Sendung gestern angeschaut. Ich muss dazu sagen, dass ich seit geraumer Zeit kaum Mainstream-Fernsehen schaue und Talksendungen schon mal gar nicht.
Die Art und Weise, wie Lanz mit den belegten Fakten umging, empfand ich nicht als unfair, auf mich haben Koerpersprache, Stimme, Argumentation den Eindruck der Uebereinstimmung gemacht. Bei mir ist angekommen, dass Herr Lanz nahezu verzweifelte Angst davor hat, sein bisher ihm vertrautes Weltbild koenne sich als nicht der Wahrheit entsprechend erweisen oder zumindest als vielschichtiger als gedacht.

Natuerlich war die Argumentation darauf angelegt, die Fakten ins Laecherliche zu ziehen und Dirk unglaubwuerdig zu machen. Das dies nicht erfolgreich war, zeigte der Applaus des interessierten Publikums.

Dirk, Deine Argumente waren stichhaltig, der Auftritt authentisch, straight, seriös und bissig "Sie lesen die falschen Zeitungen Herr Lanz...", aber äußerst fair.

Ich kann mir vorstellen, daß die Sendung einige Menschen neugierig gemacht hat und veranlassen wird, selbst nachzuforschen. Vielleicht befindet sich Herr Lanz ja auch bald in bester Gesellschaft nachdenkender Menschen und läßt seine Rolle als verängstigter, nachplappernder Darsteller auf der öffentlichen Bühne hinter sich.

Danke für diesen Auftritt - toll gemacht. Und viel Spaß mit dem Einkommen aus dem Buchverkauf. Verdient ist verdient.
gwimberger am 12.07.2013 um 13:43 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

lassen Sie sich von ein paar Kritiken nicht entmutigen sondern bohren Sie statt dessen noch etwas tiefer. Sie werden erstaunt sein wie tief es da noch runter geht.

Chartern Sie sich doch mal - an einem schönen klaren Tag - einen Hubschrauber und fliegen Sie bewaffnet mit einem Fernglas und einer Spiegelreflexkamera mit entsprechenden gutem Objektiv an den griechischen Küsten entlang.
Genießen Sie die Aussicht! - Sie werden begeistert sein -

Kleiner Tip:
Ein so genantes "Seismic Vessel" erkennt man am besten an den Streamern die in einigem abstand hinterher schwimmen und an denen die Hydrophone angebracht sind.

Mit besten Grüßen
tuxhelfer am 12.07.2013 um 14:17 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich war absolut geschockt wie das gestern Abend bei "Markus Lanz" ablief. Sie wurden von Anfang an total ins lächerliche gezogen und jede vernünftige Erklärung ihrerseits wurde sofort abgetan. Ich finde das sehr schockierend weil ich auf Sie durch eine sehr gute "Markus Lanz" Sendung vor 3 Jahren aufmerksam wurde.
Man hatte gestern das Gefühl das sich niemand auch nur ansatzweise mit ihrem Buch beschäftigt hat. Wieso beispielsweise immer nur auf diesem einen Thema "Griechenland" herum gehackt wird, obwohl es in ihrem Buch um noch so viel mehr geht ist völlig rätselhaft. Sie haben nie behauptet das irgendetwas so ist, Sie haben immer nur Fakten erläutert. Nur das Verstehen Leute wie Bahr und Lanz offenbar nicht. Sie haben mal bei einer Lesung zu ihrem Buch "C(r)ashkurs" gesagt: "[...]glauben Sie auch mir nicht einfach blind. Recherchieren Sie und prüfen Sie selbst nach und hören Sie auf ihre innere Stimme[...]" und genau das ist der Grund warum Sie für mich so Glaubwürdig sind. Sie versuchen nicht Ihre Meinung als die einzig Wahre hin zu stellen sondern ermutigen zum selber denken.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern und ignorieren Sie diese haltlose und unbegründete Kritik einfach.
Machen Sie weiter so!

Viele Grüße,
Christoph
reggy79 am 12.07.2013 um 14:20 Uhr
Diese Journalisten können doch nur schreiben, was ihnen erlaubt wurde. Sei es bei dem Thema Israhell, deutsche Souveränität ( 2+4 Verträge werden hier immer als Argument "Friedensvertrag" genannt), oder dem leidigen Thema des Geldsystems. Zum Glück gibt es Seiten wie diese und mutige Autoren wie Herrn Müller, die auch bei eisigem Wind die Fackel der Wahrheit unermüdlich hochhalten. Natürlich werden die wahren Manchthaber versuchen Sie mundtot zu machen, der Lächerlichkeit preiszugeben, auch wird man versuchen "schmutzige" Sachen über Sie heraus zu finden. Aber: wir sind viele. Die sind wenige. Wir gewinnen.
kiba am 12.07.2013 um 15:02 Uhr
Lieber Herr Müller,

bitte unbeeindruckt weiter machen, auch wenn es viel Kraft kostet gegen einen solchen Mist zu bestehen. Ich hoffe Sie haben viele helfende Hände.
"Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" Hermann Hesse.
Ein kollektiver Goldrausch (nein) Gasrausch müsste eigentlich ausbrechen. Statt dessen werden Leute mit Weitblick schlecht geredet, um wenigen Anlegern das Geschäft nicht zu vermiesen. Man sollte den www.geldhahn-zu.de drehen.
Benedikt089 am 12.07.2013 um 16:13 Uhr
Es ist schon beängstigend mit welcher Naivität Markus Lanz argumentiert und versucht ihre Darstellung ins lächerliche zu ziehen. Sie werden als geldgieriger Verschwörungstheoretiker dargestellt der versucht mit abstrusen Ideen Kasse zu machen und seine Bücher zu verkaufen. Ohne Kenntnisse der Fakten versucht Lanz ihr Buch als Unsinn abzutun und lässt nicht mal den Hauch von Korrektheit ihrer Argumentation aufkommen. Das hat mich am meisten gestört, Lanz stellt sich sofort auf die Gegenseite und bläst zur Attacke ohne auch nur im Ansatz eine sachliche, neutrale Position einzunehmen.
mobilelang am 12.07.2013 um 17:44 Uhr
Hallo Herr Müller,

bin ein großer Fan von Ihnen - trotzdem fand ich den Auftritt bei Lanz nicht ganz so geglückt .... es fehlte einfach die Frage ( für jedermann verständlich ) - warum wir die Milliarden die wir denen geben ( und selber ja auch nicht haben - aber das ist ein anderes Thema ), nicht gegen Sicherheiten auf Rohstoffe absichern lassen ...

Dann wäre die Argumentationskette mit Lanz ganz klar gewesen .... ei dann habbe die halt nix - aber wenn die doch was habbe - habbe mer auch was - in 15 Minuten Sprechzeit muss das aus meiner Sicht mit rein.

Ansonsten weiter so - neue Seite ist TIP TOP

Gruss

Thorsten
JohnDoe am 12.07.2013 um 18:36 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

die Show, die Herr Lanz abgezogen hat, lässt nur den Schluss zu, dass Sie mit ihren Recherchen den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Sie können das im Grunde also als Bestätigung der Darstellung Ihres Buches interpretieren - und das direkt von der öffentlich-rechtlichen Seite, was will man mehr?

Weiter so!
tf_master am 12.07.2013 um 21:30 Uhr
Hallo Herr Müller,

ich habe Ihr Buch gelesen und fand es Buch trotz der "trockenen Themen" hochspannend. Der Plot, der auf unserer Welt abläuft, erinnert mich sehr an meine Lieblingsserie aus Texas.

Also eine Quellenangabe hätte das Buch sicherlich nur unübersichtlicher gemacht. Was soll's, wir reden ja nicht über eine Doktorarbeit.

Nun zum Buch:
Sie haben mir bzgl. des "tobenden Krieges," den die USA gegen Europa führen die Augen geöffnet. Dieser Realität müssen wir einfach ins Auge sehen und es als Wettbewerb auffassen und uns diesem stellen, sonst gehen wir unter.

Die von Ihnen am Ende des Buches beschriebene Vision zur Lösung unserer Probleme in Europa finde ich brillant.

Die Frage, die sich mir stellt: Wie können wir diese Vision in die Köpfe der Politiker bekommen und vor allen Dingen in die Wahlprogramme? Haben Sie eine Idee, wie wir die Politiker vor allem in Deutschland dazu bringen, von dieser falschen "Sparpolitik" abzukehren und stattdessen eine vernünftige, den Menschen zugewandte Politik zu machen? Gibt es eine Facebook- Gruppe, die dort Meinungsbildung betreiben kann? Wie bekommt man das Thema in die Zeitungen von FAZ und Bild?

Einen Namen für diese Gruppe hätte ich in Anlehnung an den Altkanzler Schröder schon.

Vision 2030 :-) (Quelle: Ihr Buch)
- Energieversorgung aus europäischen Rohstoffen zu 100%
- Einleiten der Energiewende durch dezentrale europäische alternative Energieerzeugung (Solar, Windräder, Pumpspeicherwerke, H2- Erzeugung und Speicherung, BHKWs zur Kraft- Wärmekopplung)
- Vorantreiben und Serienreife von Brennstoffzellenfahrzeugen
-Grundlagenforschung zur Demontage von Kernkraftwerken mit dem Ziel der weltweiten Vermarktung dieser Technologie
- Grundlagenforschung zur Behandlung von Atommüll (Geht nicht, gibt's nicht!!)
- Aufrechterhaltung der energieintensiven industriellen Kerne wie der Chemischen-, Papier-, Stahl- und Aluminiumindustrie, des Schiffbaus.. zur Not über Subventionen (* Begründung folgt)

(* Es ist wichtig, diese Industrien, welche sich im globalen Wettbewerb befinden, hinsichtlich der Energiekosten und des CO2 Ausstoßes global zu bewerten. Jede Tonne Stahl, die nicht mehr in Europa produziert wird und aus China oder Russland importiert wird, hat eine wesentlich schlechtere Energie- als auch CO2- Bilanz -> diese Differenzen müssten auf jede Tonne Stahl, welche in die EU importiert wird, durch den Kauf von CO2 Verschmutzungsrechten durch die Chinesen oder Russen aufgeschlagen werden, um einen fairen ökologischen Wettbewerb zu gewährleisten -> Das trifft natürlich auch auf alle anderen Industrien zu).

Ich möchte Sie dazu ermuntern, solch eine Gruppe bei Facebook zu gründen, und ich denke Ihre gewogenen Leser werden das Übrige tun.

Torsten Fingas
easycash2010 am 13.07.2013 um 00:49 Uhr
Hallo Herr Müller,

Sie hatten einen starken Auftritt. Sachlich, kompetent, sympathisch trotz ihrer Verteidigungsposition. Herr Lanz handelte, wie schon öfter bei ihm gesehen, genau nach Regieanweisung. Sein Auftrag war glasklar. Nämlich Sie als Person zu diskreditieren. Herr Bahr brachte seinen Wahlkampftermin hinter sich, quetschte im Duo ein Tränchen heraus und gab Lanz bereitwillig Schützenhilfe. Ein kleiner Einwurf zu seinem Thema: Organe werden nicht an Toten entnommen, (man könnte sie dann nicht mehr transplantieren), sondern an Lebenden. Dafür hat man den willkürlichen Befund "Hirntod" erfunden. Ein spannendes Thema.

Ich verfolge Cashkurs und Ihre Auftritte schon über 2 Jahre. Eine gewisse Zeit dachte ich, Sie sind jemand, der kritische und systemskeptische Anleger einsammelt und ihnen eine Heimat gibt, im Grunde aber nur oberflächlich kritisch auftritt, ohne wirklich jemand weh tun zu wollen. Ich habe Ihnen Unrecht getan, denn mit Showdown rütteln Sie ernsthaft an einem großen Lügengebäude. Sie sind sich bewusst, dass man Sie dafür abstrafen wird. Respekt! Bleiben Sie wacker und lassen Sie sich nicht beeindrucken. Sie können die Dinge bewegen.
hstorrer am 13.07.2013 um 08:12 Uhr
Hallo zusammen,

ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Das Auftreten und die Argumentation von Herrn Lanz und Herrn Bahr ist sehr schlecht. Sie versuchen Fakten zu verdrehen, weil sie krampfhaft an ihrer heilen-welt-Vorstellung festhalten wollen.
Herr Müller machen Sie weiter so !!!
RTBMW27 am 13.07.2013 um 08:49 Uhr
Hallo zusammen ich kann mich ihnen allen nur anschließen,zum glück gibt es noch selbst denkende Menschen.

Machen sie weiter Herr Müller es stehen viele hinter ihnen,die das Spiel der Politiker und Mainstream-Medien durchschaut haben.
Bitte sorgen sie auch für sich selbst und die ihnen Nahestehenden (Personenschutz).

Nur dumme Schafe lassen sich gut Scheren, es ist nicht im Interesse der Politiker das diese Schafe wittern was ihnen bevorsteht.

Es wird schlimm werden die nächsten Jahre soviel ist klar , wenn der momentane Politische Kurs in Europa so beibehalten wird , ausbaden müssen
wir normale Bürger das dann.

Grüße Richard


BurntG am 13.07.2013 um 10:40 Uhr
Kritischer Journalismus :) - Her Lanz bastelt an einer neuen Karriere
SEichardt am 13.07.2013 um 20:49 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,
Respekt, Sie haben sich gegen die Verunglimpfungen und unsaubere Rhetorik von Herrn Lanz 1a (Triple A) gut behauptet. (Das Ganze erinnerte mich an den ungeschützen Umgang, den Gregor Gysi die erste Zeit im TV zu erdulden hatte. Jeder Hanswurst durfte ihm ins Wort fallen und verunglimpfen. Gysi ertrug alles mit bewundernswerter Ruhe und wartete bis er mal ein Argument landen durfte.)
Wer hat Herrn Lanz da nur instruiert, Ihnen mit allen Mitteln und so viel Energie, die Glaubwürdigkeit streitig machen zu wollen? Der Mann hatte ja offensichtlich einen Auftrag zu erfüllen.
SEichardt am 13.07.2013 um 21:18 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,
ich schätze Sie in vielerlei Hinsicht sehr. Selbst die Kritik, die ich in Detailfragen an Ihnen habe, tut dem keinen Abbruch. Z. B., dass Sie anscheinend David Graeber: "Schulden: Die ersten 5000 Jahre" nicht gelesen haben. Graeber sagt im Unterschied zu Ihnen in "Crashkurs", Tauschhandel habe es in Gemeinschaften nur nach Zusammenbruch von Volkswirtschaften gegeben: "Das anthropologische Standardwerk über Tauschhandel von Caroline Humphrey von der Universität Cambridge ist eindeutig in seinem Ergebnis: »Schlicht und einfach wurde nicht ein einziges Beispiel einer Tauschwirtschaft jemals beschrieben, ganz zu schweigen davon, dass daraus das Geld entstand; nach allen verfügbaren ethnografischen Daten hat es das nicht gegeben. All diese Beispiele für Handel durch Tausch haben gemeinsam, dass es Begegnungen zwischen Fremden sind, die sich höchstwahrscheinlich nie wiedersehen werden und zwischen denen es ganz sicher keine regelmäßigen Kontakte geben wird. ... An diesem Punkt liegen praktisch alle Aspekte der herkömmlichen Geschichte, wie das Geld entstand, in Trümmern. Selten wurde eine historische Theorie so vollkommen und systematisch widerlegt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren alle Puzzleteile vorhanden, die man brauchte, um die Geschichte vollkommen neu zu schreiben."

Ich möchte Ihnen und allen Leser dieses lesenswerte Interview mit Graeber ans Herz legen: www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/2159275

auch sehr gut
Yanis Varoufakis:
www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/2143176
Ann Pettifor:
www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/2106375
ryba am 14.07.2013 um 10:30 Uhr
Markus Lanz? Wer guckt sich so was an?
Selbst wenn das Quellenverzeichnis total in Ordnung ist ( und das sollte es),
werden Sie höchstens ignoriert werden.
Entweder wird man Sie angreifen, wenn Sie angreifbar sind oder man ignoriert Sie.
Zuhören und lesen werden die, die etwas wissen wollen.
Ob Lanz Mollath oder Hoeneß einladen wird?
Trotzdem: so einen Mist gucke ich gar nicht mehr.
Warum gehen Sie zu solchen Talkshows?
am 14.07.2013 um 14:05 Uhr
Danke Ihnen dafür Herr Müller, dass sie trotz entmutigender Gesprächsrunden wie bei Herrn Lanz, kritisch und der Wahrheitssuche treu am Ball bleiben!
Mich mit politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen wieder öfter auseinanderzusetzen verdanke nicht zuletzt ihren strikt auf Fakten basierten Recherchen.

Bleiben Sie sich treu!


dduck69 am 14.07.2013 um 14:25 Uhr
Riesige Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer, ...und Israel spielt eine Rolle.
Da haben sie in ein Wespennest gestochen. Und ausgerechnet der Bahr weiß von nichts?
Lanz ist keiner Beachtung wert, das ist so ein Typ wie dieser Kerner, der soll bei seinem peinlichen Mallorca-Zeug bleiben. Ich weiß schon, warum ich schon lange keinen Fernseher mehr habe.
Naja, Fallschirmspringen tun sie ja hoffentlich nicht. Aber Sie sind jetzt mit der Story rausgekommen, und je mehr Verbreitung das findet, desto besser für Sie!
wald am 14.07.2013 um 16:34 Uhr
Dirk Müller - ein Mann mit Rückgrat (was heute schon eine Seltenheit ist), mutig, genau und selbstsicher - weil er weiß, dass er Fakten veröffentlicht (der er aufgrund seiner intensiven Recherchen erhalten hat) - Danke, Herr Müller, bleiben Sie so wie Sie sind und machen Sie weiter mit Ihren Recherchen und Veröffentlichungen! Danke!!!

Und bzgl der Lanz-Sendung und eventueller Anfeindungen fällt mir nur das Sprichwort ein: einen toten Hund tritt man nicht .....:) also nicht beirren lassen und weitermachen!
Francisco am 15.07.2013 um 15:17 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller

Ihre Recherchen und Ihre Darlegungen verdienen höchsten Respekt.

Zu Markus Lanz: Sein abgelesenes Statement bei der Vorstellung und die Diktion der Gesprächsführung, die sind m.E. nicht auf seinem Mist gewachsen. Ich vermute, dass der Auftrag zu dieser Art Auftritt von vorgetzter Stelle kam. Aber auch die Indendanz des ZdF ist m.E. in solchen Fragen nur das Zwischenmedium. Und wenn es von der Regierung kam, dann muss man berücksichtigen, dass die Regierungen heutzutage weitgehend zu Vollstreckern der Finanzindustrie geworden sind; daher weht natürlich der Wind.
Ameeon am 15.07.2013 um 23:50 Uhr
Cashkurs zählt zu meinen unabhängigen Informationsquellen und ich schätze Sie, Herr Müller, als 'geraden' Menschen und Experten sehr. Ich kenne Ihr neues Buch noch nicht, habe aber die Diskussion bei Lanz zum Anlass genommen, kurze eigene Recherchen zu dieser Thematik zu unternehmen.

Hierbei bin auch ich zum Ergebnis gelangt, dass der östliche Mittelmeeraum gewaltige Mengen fossiler Energie bergen dürfte ... und NEIN, ich bin nicht selber in die Tiefen hinunter getaucht und habe Gas inhaliert ;-) In seinem Streben als "Gewinner der Diskussion hervorzugehen" versucht Lanz offenbar einen 360-Grad-Rundumschlag und Argumentevernichter, der aber zugleich den Tod jeder sachlichen Diskussion bedeutet. Es gibt offenbar Menschen & Journalisten, denen es wichtiger ist möglichst gut dazustehen und möglichst "konform" zu gehen (Was denkt die Allgemeinheit?) bzw. denen es zu mühsam erscheint, die Fakten selbst zu recherchieren ... und aus Ermangelung investigativen Forschens lieber den Mainstream nachplappern. Gerade das weiß Ihre Anhägerschaft an Ihnen zu schätzen, Herr Müller.

Höchst dubios, wie es zur Vergabe der (Probe)Bohrgenehmigungen durch die US-Firma "Noble Energy" gekommen ist und wie die EU-Kommission eine öffentliche Ausschreibung nicht für nötige gehalten hat! Es macht auch kein besonders gutes Bild, wenn Wikipedia dem dafür verantwortlichen EU-Kommissar, Michel Barnier, bereits Lobbyismus bei der Wasser-Liberalisierung zuschreibt. Jedenfalls bestägtigt Noble Energy selber die großen Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer vor Zypern & Israel und sieht bereits äußerst lukrative Zeiten auf sich zukommen:
http://www.nobleenergyinc.com/Operations/Eastern-Mediterranean-128.html

Natürlich hat mich auch die naheliegende Frage beschäftigt, WARUM die EU nicht selber ins Geschäft einsteigt und das Feld offenbar den Amerikanern zu überlassen scheint? Ohne mich jetzt tiefer in dieses Gebiet hineinrecherchiert zu haben, wäre es für mich denkbar, dass die EU einer Konfrontation mit der Türkei aus dem Weg gehen möchte und über zu wenig Mut verfügt, die Zypern-Frage (Nord-Süd) zu lösen. Darüber hinaus kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass hier einzelne Interessensgruppen Strategien verfolgen, wie sie selber möglichst viel vom Kuchen abschneiden können, ohne dabei zu viele andere Personen am Kuchen beteiligen zu müssen. Geld ist eines der primitivsten Motive aber offenbar noch immer das offensichtlichste :-)

Aber auch wenn Vieles in der Welt verkehrt läuft, so betrachte ich Ehrlichkeit und ein in Offenheit und gegenseitigem Respekt geführtes Leben als das wahre Kapital. Für mich hat das hat viel mehr Tiefe, als das im östlichen Mittelmeer liegende Erdgas. =)



Ameeon am 16.07.2013 um 01:19 Uhr
In Zypern ist die Linzenzvergabe der Förder-Felder schon voll im Gange: http://www.cyprusgasnews.com/archives/1292?goback=.gde_4690681_member_180751613

Nach "Noble Energy" haben nun auch schon Total (FR) und ENI (Ita) Förderlizenzen. Novatec (RU) und Cogas (Süd-KOR) sind auch dabei.
wolli_l am 16.07.2013 um 23:31 Uhr
Hallo Herr Müller,

Sie schreiben einleitend:
> Beim Schreiben des Buches „Showdown“ hatte ich ganz bewusst
> auf ein Quellenverzeichnis mit Fußnoten verzichtet.

Meine Meinung dazu (resümierend):
-> Watt lernt uns datt?
(imho sehr gefällig-witzig formulierte Frage, übernommen von einem wiss. Ass. meiner Hochschule, der damals eingereichte mängelbehaftete studentische Arbeiten in einem Schaukasten darstellte und dies als Überschrift wählte)

Es lehrt uns wohl, DIREKT großzügig Belege beizufügen - insbesondere dann, wenn zu "befürchten" ist, dass irgendwelche "Schlaumeier" sich am Baum zu kratzen beginnen.

Man muss es dabei sicherlich optisch nicht übertreiben: ein mit Fußnoten gespickter Artikel, wie etwa derjenige über Sie selbst in der Wikipedia ist optisch nicht unbedingt schön anzusehen.

Aber ein Anhang im Buch, in dem Belege konkret gelistet sind (sortiert etwa nach Kapitelnummer und Seite), hätte vielleicht ein Überkochen des Topfes verhindert.

Na ja, vielleicht beim nächsten Buch...

Bleiben Sie bloß standhaft / bitte, bitte weiter so! Fachkompetente Menschen, die Klartext reden, kommen heute leider mehr und mehr abhanden.

Ihr
-wolli_l-
ulkadaca am 18.07.2013 um 14:54 Uhr
Zu solchen ahnungslosen Leuten wie Markus Lanz würde ich trotz vielleicht persönlcher Sympathie einfach nicht mehr hingehen. Diese inhaltslosen Sendungen benötigt ohnehin niemand mehr auf dieser Welt.

Ich habe vor einiger Zeit meinen Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger (CDU) zu einem Gespräch über den Euro usw. eingeladen. Er kam sogar für ca. 2 Stunden. Respekt! Erschreckend: Absolut ahnungslos und so jemand stimmt ab - falls unsere Abgeordneten überhaupt noch über irgend etwas abzustimmen haben?
kivi am 30.07.2013 um 20:54 Uhr
Lieber Hr. Müller,
ich habe das Quellenverzeichnis in Ihrem Buch vermißt und finde es prima, daß Sie es hier nachreichen. Ich kann der Aussage vom Verlag, daß man heute kein Quellenverzeichnis reinschreibt, nicht nachvollziehen. Für mich gehört das selbstverständlich dazu, auch wenn ich nicht jede Quelle nachlese. Aber schon die Existenz der Quellen machen ein Buch doch glaubwürdig. Vielleicht können Sie ja bei der hoffentlich 2. Auflage des Buches das Quellenverzeichnis nachreichen?
Symbic am 11.08.2013 um 16:44 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,

das einzige was am 11.07.13 in der Sendung von Herrn Lanz überraschend war, war das Sie eingeladen wurden. Jemand der die Wahrheit berichtet und dies dann noch mit Fakten belegt, wird heutzutage von den Massenmedien diffamiert und ins lächerliche gezogen. Eher selten findet man solche Personen in einer Talkshow, wenn dann nur um sie kaum zu Wort kommen zu lassen und das obige zu versuchen. Die breite Masse ist schon vollkommen von der heutigen Propaganda eingenommen und glauben jedes Wort, dass ihnen ein sogenannter Experte vorplappert, sei es das "alternativlose" Geldsystem oder die Globalisierung.

Ich hoffe Sie leisten weiterhin so hervorragende Aufklärungsarbeit und lassen sich nicht unterkriegen.


Beste Grüße,

Jochen
Lolinger77 am 20.09.2013 um 20:28 Uhr
Wir sollten den Menschen da draussen mehr Krips in der Birne zutrauen und deshalb Herrn Lanz sehr dankbar für diese Sendung sein, auch wenn versucht wurde dies in die Lächerlichkeit zu ziehen. Die Hauptsache war doch das es tausende Menschen gesehen haben. Das ist ein weiterer kleiner Schritt von noch vielen um alle Menschen darauf aufmerksam zu machen das hier "offensichtlich" etwas nicht stimmt.
VolkerSp am 21.10.2013 um 17:36 Uhr
Ein hervorragendes, vor allem mutiges, Buch. Heute ist es ja leider nicht mehr risikolos seine Meinung öffentlich zu machen. Die Reaktion einiger Ihrer Kollegen bestärkt weiter meine Meinung, dass es einen mächtigen Mainstream in unserer Medienlandschaft gibt, der inzwischen mächtig genug ist unliebsame Meinungen einfach zu ignorieren oder weg zu spülen. Wenn alles nicht hilft wird aus unangenehmen Meinungen eine Verschwörungstheorie gemacht. Nur Leute mit "Rückgrat" werden auch offen für gegenteilige Ansichten sein.
derblauweisse am 22.11.2013 um 15:31 Uhr
Sehr geehrte Herr Müller,
nachdem ich, leider viel zu spät, auf Youtube ihren souveränen Auftritt bei "Lanz" gesehen habe, bin ich auf das Thema aufmerksam geworden.
Ich konnte nicht fassen wie sich Herr Lanz ihnen gegenüber verhalten hat. Ihr Buch habe ich bis heute nicht gelesen, um mir unabhängig von ihren Darstellungen eine Meinung zu verschaffen.
Ich bin zu den gleichen Erkenntnissen wie sie gekommen. Leider wird auch meine Meinung wenig an der öffentlichen Wahrnehmung ändern.
Ich habe deshalb gestern Kontakt mit der Süddeutschen Zeitung aufgenommen um dieses Thema intensiver in den öffentlichen Focus zu bringen.
Ich hoffe Mitarbeiter der SZ werden sich in den nächsten Tagen bei ihnen melden, evtl. ist dies auch schon geschehen.
Von meiner Seite möchte ich ihnen meinen ganz persönlichen Respekt und meine Anerkennung für diese und auch andere aufklärende Beiträge zum Ausdruck bringen.
Danke und herzliche Grüße aus dem Emsland.
Jörg Selan

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