Worüber Obama uns in West Point aufklärte

Im Rahmen seiner Rede an der Militärakademie West Point teilte uns Obama unter Applaus der zuhörenden West Point Kadetten mit, dass sich aus der “Einzigartigkeit Amerikas” eine Doktrin ableite, die als Rechtfertigung – für welche Unternehmungen Washingtons auch immer – zu verstehen sei. Wenn Washington heimisches und internatonales Recht bricht, indem man “Häftlinge” foltert und den Nürnberg-Akkord durch einen Einmarsch in Länder, die sich keiner feindseligen Aktionen gegen die Vereinigten Staaten oder ihrer Alliierten schuldig gemacht haben, unterläuft, entspricht diese “Einzigartigkeit” dem Priestersegen, der den Sünden Washingtons in Bezug auf bestehendes Recht und internationale Regeln die Absolution erteilt.

Washingtons Verbrechen verwandeln sich in diesem Zuge in ein Bekenntnis zur Wahrung der Rechtstaatlichkeit. Lassen wir Obama mit seinen eigenen Worten sprechen:

„Ich glaube mit jeder Faser meiner Seele an die Einzigartigkeit Amerikas. Doch was uns einzigartig macht ist nicht unsere Fähigkeit, internationale Regeln und die allgemeine Rechtstaatlichkeit zu missachten, sondern es ist unser unbedingter Wille, beides durch unser Handeln zu bewahren.“

Aktionen, in der Tat. Im 21. Jahrhundert hat diese “amerikanische Einzigartigkeit” sieben souveräne Nationen komplett oder teilweise zerstört. Millionen von Menschen sind tot, verkrüppelt oder ihrer Heimat beraubt, und all diese kriminelle Zerstörungswut ist Beweis
für Washingtons Bekenntnis zur Einhaltung internationaler Normen und der allgemeinen Rechtstaatlichkeit. Zerstörung und Mord sind lediglich Kollateralschäden der Beteuerung Washingtons, sich an internationale Normen zu halten.

“Amerikas Einzigartigkeit” bedeutet ebenfalls, dass US-Präsidenten nach Strich und Faden lügen und diejenigen in der Öffentlichkeit falsch darstellen können, die sie zu dämonisieren beabsichtigen. Hören Sie sich dazu die Tatsachen verdrehende Beschreibung der Regierungen von (Russlands) Putin und (Syriens) Assad an:

„Russlands Aggression gegenüber ehemaligen Satellitenstaaten der Sowjetunion verunsichert die Hauptstädte Europas . . .In der Ukraine erinnern Russlands jüngste Aktionen an jene Tage, an denen sowjetische Panzer in Osteuropa einrollten.“

Obama rückt auch Assad in ein falsches Licht, indem er ihn „als Diktator, der seine eigenen Landsleute bombardiert und verhungern lässt“ darstellt. Fragte sich auch nur irgendeiner der anwesenden West Point Kadetten unter Obamas Zuhörerschaft – falls sich Assad tatsächlich als brutaler Diktator bezeichnen ließe, der seine eigenen Landsleute bombardiert und verhungern lässt – warum die Syrer eher einer Unterstützung Assads anstatt den durch Amerika hofierten “Freiheitskräften” aus einer Kombination aus den ins Land einsickernden Gotteskriegern sowie al-Qaida Kämpfern – die die Assad-Regierung ablehnen, weil diese eher sekularistisch veranlagt ist – zuneigen?

Dem US-Militär wird eingetrichtert, dem obersten zivilen Heerführer des Landes Respekt zu zollen. Doch falls die Kadetten von West Point wirklich eine Ausbildung erhalten, ist es bemerkenswert, dass Obamas Zuhörerschaft nicht in Gelächter ausbrach. Die Anspielung auf in Osteuropa einrollende Sowjet-Panzer ist eine Bezugnahme auf die ungarische (1956) und tschechoslowakische (1968) “Revolution”, zu einem Zeitpunkt, zu dem die ungarischen und tschechoslowakischen Kommunistenführer den Versuch unternahmen, sich von Moskau unabhängig zu machen.

Es ist zu bezweifeln, ob die Reaktion Washingtons gegenüber Staaten, die aus der NATO austreten wollten, anders ausfallen würde. Vor einigen Monaten antwortete Washington auf politische Diskussionen in Deutschland und Großbritannien über einen Austritt aus der Europäischen Union, indem beide Regierungen darüber informiert wurden, dass es nicht im strategischen Interesse Washingtons liege, wenn sie aus der Europäischen Union austräten.

Obama nutzte das Bildnis sowjetischer Panzer, um Russland in den Farben der sowjetischen Bedrohung zu malen, Russlands Antwort auf die georgische Invasion Südossetiens aus dem Zusammenhang zu reißen und um das Volksreferendum auf der Halbinsel Krim zugunsten einer Wiedervereinigung mit Russland als “russische Invasion und Annexion der Krim” zu brandmarken. Diese Lügen sind nach wie vor eine tragende Säule in der Berichterstattung in den US-Medien und der offiziellen Propaganda Washingtons.

Obamas Rede ist wahrscheinlich die bislang hinterhältigste, die ein westlicher Politiker jemals gehalten hat. Wir könnten stundenlang mit dem Kopf schütteln in Bezug auf die durch Washington begangenen Verbrechen, die jedoch durch pure Rhetorik – die sich stets gegen andere richtet – unter den Teppich gekehrt werden. Mein favorisierter Gedanke entspricht vielleicht einer durch Obama hervorgerufenen Welt, in der “Individuen aufgrund ihrer politischen Überzeugungen nicht geschlachtet” werden.

Ich bin mir sicher, dass Obama über eben jene Welt nachdachte, als er vier US-Staatsbürger ohne ordentliches Gerichtsverfahren “außerhalb von Regionen aktiver Feindschaft oder Kriegsführung” ermordete. Einer meiner anderen favorisierten Gedankengänge basiert auf der Art und Weise, wie Obama die amerikanische Landesverfassung ihrem Sinngehalt entleerte. Obama erklärte unter Bezugnahme auf eine Verbringung von Guantanamo-Gefangenen in die USA, dass „die amerikanischen Werte und gesetzmäßigen Traditionen keine zeitlich unbegrenzte Inhaftierung von Personen außerhalb unserer Landesgrenzen erlauben“.

Nein, Obama, die amerikanische Landesverfassung verbietet eine zeitlich unbegrenzte Inhaftierung von amerikanischen Staatsbürgern durch die US-Regierung wo auch immer auf diesem Planeten, jedoch insbesondere innerhalb unserer Landesgrenzen. Indem US-Staatsbürger ohne vorheriges Gerichtsverfahren inhaftiert und ermordet werden, verletzt Obama seinen Amtseid und sollte aus diesem Grunde seines Amtes enthoben werden.

Es ist noch gar nicht lange her, als Präsident Bill Clinton durch das amerikanische Repräsentantenhaus seines Amtes enthoben wurde (während der Senat ihn vor einer Verurteilung bewahrte), weil er bezüglich einer sexuellen Affäre mit einer Praktikantin des Weißen Hauses der Lüge überführt wurde. Wie sich die Zeiten ändern. Heute wird einem Präsidenten, der seinen Amtseid zur Wahrung der amerikanischen Landesverfassung gegen ausländische und heimische Feinde verletzt, freie Hand gegeben.

Die amerikanische Verfassung ist ihres Machtfaktors beraubt worden, US-Staatsbürger vor einer willkürlichen Machtausübung der Regierung zu schützen. Die Vereinigten Staaten sind die Verfassung. Ohne ihre Landesverfassung hören die Vereinigten Staaten von Amerika auf zu existieren. Das Land avanciert zu einem Tyrannenstaat, was sowohl für die Lage in der Heimat als auch im Ausland gilt. Heute sind die USA ein Tyrannenstaat, der im Gewand von “Freiheit und Demokratie” daherkommt.

Anstatt, dass wir uns kaputtlachen über Obamas lächerliche Rede, die offensichtlich an den Massengeschmack der Abschlussklasse von West Point angelehnt war, sollten wir unsere Aufmerksamkeit Obamas Quintessenz beziehungsweise Schlussfolgerung widmen:

„Amerika muss auf globaler Ebene stets die Führungsrolle übernehmen. . .Unser Militär ist das Rückgrat dieses Führungsanspruchs und wird auch in Zukunft stets das Rückgrat dieses Führungsanspruchs bleiben.“

Um es mit anderen Worten zu sagen, setzt Washington nicht auf Diplomatie. Washington setzt auf die Ausübung von Zwang. Die ernsthafteste Bedrohung lautet: „Tut, was wir Euch sagen, oder wir bomben Euch zurück in die Steinzeit.“ Obamas Rede ist eine Rechtfertigung für Washingtons kriminelle Aktionen mit der Begründung, dass Washington im Namen der einzigartigen Amerikaner handelt, deren Einzigartigkeit sowohl sie als auch ihre Regierung über Rechtstaatlichkeit und internationale Gesetze stellt. Für jemanden, der auf eine solche Weise denkt, leitet sich Versagen ausschließlich aus einem Misserfolg zu herrschen ab.

Die Amerikaner sind die neuen Übermenschen, die neue herrschende Rasse. Minderwertige Menschen können einer Invasion anheim fallen sowie bombardiert und sanktioniert werden. Obamas Rede in West Point bekräftigt die amerikanische Überlegenheit im Vergleich mit allen anderen Staaten und Washingtons Entschlossenheit, diese Überlegenheit durch eine Verhinderung des Erstarkens anderer Mächte zu zementieren. Diese arrogante Hybris war der Redaktionsleitung der Washington Post noch nicht genug.

Die Redaktion der Zeitung attackierte Obama aufgrund einer zu starken Bindung des amerikanischen Machteinflusses und dessen limitierter Nutzung im Hinblick auf “eine eingegrenzte Festlegung auf Kerninteressen”, zu denen zum Beispiel eine direkte Bedrohung Amerikas gehört. Die “liberalen Medien” Amerikas widersprechen Obamas Anspruch auf Einzigartigkeit, der nicht umfassend genug zur Durchsetzung von Washingtons Zielen sei.

Obamas Ansprache band, wie die Washington Post befand, zu viel “US-Machteinfluss” und “bot denjenigen Militaristen nur einen schwachen Trost”, die die Regierungen Syriens, Irans, Russlands und Chinas stürzen wollen. Die Welt sollte sich darüber klar werden, dass der militärisch aggressivste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten durch die dem Neokonservativismus frönenden US-Medien als Schwächling bezeichnet wird. Die Medien forcieren Kriege und die amerikanischen Medien – fest im Verbund mit dem Militär- und Sicherheitsapparat des Landes – treiben die Welt in Richtung ihres finalen Krieges.

© Dr. Paul Craig Roberts, Institute for Political Economy

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Kommentare

armintoepsch am 03.06.2014 um 11:18 Uhr
Der Grund dieses Übels liegt im Ausgang des Zweiten Weltkriegs. Hier haben sich die USA al Hauptsiegermacht etabliert. Es gibt keinen Friedensvertrag. Der Kriegszustand dauert an. So ist Deutschland nach wie vor besetzt und die bRD das unrechtmäßige Verwaltungskonstrukt der USA mit Kanzlern, die auf geheiß Washingtons agieren. Deshalb können die USA hier und auf der Welt scheinbar machen was sie wollen.
Scheinbar. Denn andere Mächte bestehen fort die oben geschilderte Vorhaben begrenzen werden.
user_germany am 03.06.2014 um 12:26 Uhr
Umso wichtiger ist es, dass es auf der ganzen Welt noch andere Großmächte (Russland, China) gibt, die dem amerikanischen Imperialismus die Grenzen aufzeigen können und das auch tun. Auch ist es wichtig, dass sobald wie möglich auch Länder wie z B der Iran im Besitz von Nuklearwaffen sind. Denn nur diese befrieden vor dem gnadenlosen territorialen Ausplünderungsanspruch der Amerikaner im Hinblick auf die Rohstoffe. Auch wenn ich kein Fan des Nordkoreanischen Regimes und der dortigen Vorgänge bin, so ist dieses Land das beste Beispiel, wie man den Amis mit Hilfe von Nuklearwaffen Paroli bieten kann. Dieses Land trauen sich die Amis nicht anzugreifen - die blutige Nase wäre fürchterlich!!!
UND SCHON IST RUHE!!! Schlimm, dass es nur SO geht, aber leider wahr.....
ironalex am 03.06.2014 um 12:52 Uhr
Wenn erst mal Hillary Clinton Präsidentin ist, werden wir uns nach G.W. Bush oder Obama sehnen :–=(
bluestar am 03.06.2014 um 14:08 Uhr
Die USA haben sich zu einem parasitären, gefährlichen Schurkenstaat entwickelt.
Moralisch verfault und verlogen, irreversibel verschuldet, aggressiv und
hochgerüstet, das ist DIE Gefahr für die gesamte Menschheit.
Liebe mitlesende NSA, eure Eliten samt Präsident haben die einstigen amerikanischen Werte verraten und verkauft. Schade, so ist euch der Hass aller freiheitsliebenden Menschen sowie der eigene Untergang sicher...
Tante Ho am 03.06.2014 um 14:36 Uhr
Ich hatte mir nie vorstellen können, einmal froh zu sein , dass sich Russland und China dieser Arroganz des Westens nicht beugen.
Es ist beschämend anzusehen, wie " gewählte " politische Eliten Demorkratie und Freiheit derart pervertieren.
Wir sind zu Vasallen degradiert die sich dieser " Einzigartigkeit " widerspruchslos beugen und diesen Mr President fast wie einem Messias beklatscht haben.


szpaul am 03.06.2014 um 15:38 Uhr
Stimme mit den Meinungen der bisherigen Kommentaren überein. Allerdings bin ich der Meinung, dass die USA immer (!) schon ein Hegemoniebestreben an den Tag legten, nicht erst nach dem 2.Weltkrieg. Auch beim 1. Weltkrieg haben sich die USA nachträglich "eingeschaltet", besser eingemischt. Der 2. Weltkrieg war nur ein weiterer Schachzug im Machtbestreben der USA. Damals wollten die USA Deutschland als Brückenkopf um an das Öl im Kaukasus zu kommen. Stalin hatte es durchschaut und den "Eisernen Vorhang" realisiert. -Und wir sind damals bereits hinter der Darstellung des "bösen Iwan" hinterhergedackelt.

Heute streben die USA eine 3.Weltkrieg an um an die Bodenschätze des riesigen Landes Russland zu kommen. Hoffentlich überleben wir und meine Kinder das!!!
szpaul
reggy79 am 03.06.2014 um 17:10 Uhr
Der Schauspieler Obama hat mal wieder einen Text stotterfrei vorgetragen. Das kann er gut. Man kann natürlich nur laut lachen wenn man den Inhalt seiner Rede verstanden hat. Mit welcher Verve dieser Mann Lügen vorträgt ist schon beindruckend, da können sich Merkel, Steinmeier & Co echt noch was abschauen.
Markus1 am 03.06.2014 um 17:33 Uhr
obama und die amerikanischen eliten könnten innerhalb weniger stunden einpacken, würde es eine revolution (der zum großteil bewaffneten) bürgern in zusammenarbeit mit der army geben. nur leider wissen im moment noch zu wenige dort bescheid. ich hoffe dies wird dich schnell ändern....
am 03.06.2014 um 18:15 Uhr
Bei Medien wie "Voice of Russia" rennen Sie mit diesem Artikel sicher offene Türen ein; taugt ganz gut als Propaganda für die Russen. Dazu bekommt man im Artikel noch vermittelt dass Assad ein ganzer "Netter" ist.
kiba am 03.06.2014 um 18:34 Uhr
Drei Buchstaben genügen - und die großen Worte Obamas werden ganz verhalten.

BBB - und das von Standard & Poors.
Das wäre zumindest keine Lüge.
maß_voll am 04.06.2014 um 00:27 Uhr
http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-bekraeftigt-fuehrungsanspruch-der-usa-bei-rede-in-west-point-a-972287.html

Ganz klarer Widerspruch in den ersten beiden Absätzen. Für wie dumm halten die einen eigentlich? Wie kann man so blöd sein und schreiben

"Militär nur noch einsetzen, wenn die Sicherheit der USA direkt bedroht ist. Große Militäreinsätze wie in Afghanistan hält er für nicht mehr zeitgemäß"

und eine Zeile darunter dann:

" 'Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer.' Sein Land werde auch künftig allein in den Krieg ziehen, wenn die "Kerninteressen der USA bedroht" sei, insbesondere die Sicherheit der Vereinigten Staaten."

Die Irreleitmedien schreiben es ganz unverblümt. Im Auftrag der USA brainwashen sie uns weiter fleißig.
Geht's noch frecher, Ihr Lakaien und Vasallen?

Das krasseste: "Die Weltmacht will künftig mit Geld regieren."

Aha. Zukünftig dann, oder? *totlach*

Was war bisher?

Das können doch nicht mehr viele glauben, sowas. Oder für wie blöd verkaufen die uns noch?

Dieser Artikel ist doch von vorne bis hinten mit Verdrehungen, Drohungen, perfiden Bekenntnissen sowie einem Touch hilflosem und verbalem Auf's-Wasser-Schlagen gespickt. Bäh, fui.



F_Bilke am 04.06.2014 um 17:56 Uhr
Tja wir leben -ungewollt- in einer spannenden Zeit...

Aus rein wirtschaftlicher Sicht, wird gerade überall in der Welt versucht, dass System zu retten... In der Zinseszins-Exponetialkurve nähert man sich immer weiter der Stelle mit starksteigenden Verschuldungsgraden, so dass erste Erosionserscheinungen zu Tage treten...

Die Lösung ist immer die gleiche: Man verschiebt die Kurve in erträgliche Bereiche durch die Systemerweiterung. Einzelstaaten nahezu pleite ? Ok dann erweitern wir das System durch die Verallgemeinschaftung der Schulden auf EU-Ebene ! So gewinnt man Zeit und bis die vermögenderen Staaten bemerken, dass die Vermögen weg sind muss man halt die Sichtweise der Bürger angepasst haben (rein nach John Naisbitt, shifting baselines und mind sets..-gutes Buch-). Was wir gerade erleben ist die erste "Systemerweiterung"... Nationalstaat zu EU...

Die nächste Systemerweiterung wird über TTIP gerade vorbereitet. Daher laufen hier in Europa auch so viele Goldmänner rum...

Und die neuen mind sets lassen sich viel leichter setzen, wenn es neue, alte Blöcke gibt...

In diesem Model wird der Crash so schnell nicht kommen, die Wirtschaftskrise nie enden... Woran man das auch erkennen kann ?? An der "NEUEN" Sicht der Dinge...

- vor einer Dekade entbrannte bei der Volkszählung noch eine heiße Debatte zum Überwachungsstaat; heute erhebt die BRD nicht mal mehr ihre Stimme bei bewiesener NSA-Bespitzelung. Die Staatsanwaltschaft weigert sich geltendes Recht zu schützen...

- um die Jahrtausendwende mahnte ein Herr Dr. Max Otte vor dem Überschuldungsgrad der USA, M3 wurde schon lange nicht mehr veröffentlicht; Heute gehen allen die Nullen aus, sobald es um Schulden und Rettungssummen geht...

-die EZB gibt unumwunden zu, dass sie für einiges keinen Auftrag hat, macht es aber trotzdem, keine Konsequenzen...

-den paar Nordstaaten wird seit geraumer Zeit erzählt sie wären die "Gewinner des Euro" und es gibt viele die das glauben, aber ist es nicht eher so, dass:

die BRD um 20 % aufwerten müsste; also auch die Löhne um 20 % steigen müssten ?

daher die Altersvorsorgen folglich auch um 20 % niedriger zurückgestellt werden ?

die EZB durch die Niedrigzinspolitik alle Altersvorsorgen auch entwertet oder zumindest die Rendite schmälert ?

und zu guter letzt noch eine Zwangsabgabendiskussion beginnt, obwohl die Nordstaaten ein wesentlich geringeres Pro-Kopf-Vermögen und eine niedrige Immobilien-Eigentumsquote haben als die Südstaaten...??

Nein Gewinnen werden auch nicht die Südstaaten der EU, sondern das (Finanz-) System ... Wer verliert steht aber schon fest..

Und ist dieser Drops gelutscht, wird die nächste Systemerweiterung kommen... TTIP lässt grüßen...
F_Bilke am 04.06.2014 um 18:47 Uhr
Und dabei ist es dann durchaus gewollt, dass:

- sich neue alte Blöcke bilden
- sich die Eurostaaten mit innerstaatlichem Zwist "beschäftigen"
- sich die Nationalstaaten mit Rentendebatten u.ä. "beschäftigen"

Das Prinzip heißt: Teile und Herrsche....

Hauptsache keiner wird wach oder der Anteil der kritischen Personen bleibt überschaubar und machtlos. Der Rest unterliegt dem mind Setting...

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