Erst die Finanzplanung, dann die Steueroptimierung

Bei richtiger Gestaltung bieten sich viele Vorteile. Für eine erfolgreiche Umsetzung sollten die folgende Schritte in dieser Reihenfolge berücksichtigt werden:

  • Erstellung einer Finanz- und Liquiditätsplanung für die schenkungswillige Generation. Nur auf dieser Basis kann definiert werden, wie viel Vermögen überhaupt verschenkt werden kann und welche wirtschaftlichen Erfordernisse im Schenkungsvertrag durch Klauseln und Rechte zu Gunsten des Schenkers zu berücksichtigen sind. In der Planung sind unbedingt auch mögliche Änderungen, wie beispielsweise die finanziellen Konsequenzen einer neu eingeführten Vermögensteuer, zu berücksichtigen.

  • Auf Basis der Erfordernisse der schenkenden Generation ist der Entwurf für einen Schenkungsvertrag durch einen spezialisierten Rechtsanwalt mit vertieften steuerlichen Kenntnissen und praktischen Erfahrungen in diesem konkreten Thema zu erstellen.

  • Finanzplanung und Vertragsentwurf werden mit dem Steuerberater, der die persönlichen Rahmenumstände kennt, plausibilisiert.

  • Die Auswahl der Bank und die Herleitung der Anlagestrategie erfordern aufgrund der aus dem Nießbrauch resultierenden Anforderungen deutlich mehr Sorgfalt.

Diese Darstellung ist komprimiert und soll deutlich machen, wie wichtig die vernetzte Betrachtung von individueller Finanzplanung, rechtlicher Ausgestaltung und steuerlicher Analyse ist. Zudem sind vielfältige Wechselwirkungen zu berücksichtigen.

Vorteilsrechner für den ersten Eindruck

Ob es sich aus der isolierten steuerlichen Perspektive lohnen könnte, dieses Thema weiter zu verfolgen können Sie anhand dieses Rechners ausprobieren.

Selbstverständlich gibt es neben dem Nießbrauch am Wertpapierdepot noch weitere Gestaltungsoptionen.