Was wir seit langem vermuten und auch im Buch „Crashkurs“ ankündigen scheint immer realistischer zu werden und in höchsten Kreisen Zustimmung zu finden.

Das Handelsblatt meldet:

DÜSSELDORF. Der Chefvolkswirt von Barclays Capital, Thorsten Polleit, warnt vor den Folgen einer massiven Ausweitung der Geldmenge durch die Notenbanken. „Diese Torheit wird möglicherweise mit sehr, sehr hoher Inflation zu bezahlen sein“, sagte Polleit am Montag im Interview mit Handelsblatt.com. Damit verbunden seien schmerzliche ökonomische und politische Begleiterscheinungen. Polleit befürchtet, dass im schlimmsten Fall eine Währungsreform droht. „Solange der Staat die Hoheit über die Geldmenge innehat, ist die Gefahr real“, sagt Polleit.

Um die Rezession zu stoppen, pumpen Staaten weltweit Geld in den Wirtschaftskreislauf. Mithilfe einer sogenannten Mengenpolitik soll eine Kreditklemme verhindert werden. Außerdem wird die Staatsverschuldung erhöht, um Konjunkturprogramme zu finanzieren. Mit dem Papiergeldsystem, in dem das Geld per Kredit geschaffen wird, hätten sich die Volkswirtschaften in eine Überschuldungssituation manövriert, sagte Polleit weiter. Er fordert ein Ende dieser Politik sowie eine Abkehr von der staatlichen Geldordnung. "Free Banking" heiße die Lösung, also das Privatisieren des Kredit- und Geldsystems. „Die vorhandenen Bankverbindlichkeiten werden an das Gold angebunden, das noch in den Kellern der Zentralbanken lagert“, sagt Polleit. So erhalte die ausstehende Papiergeldmenge einen Anker „Danach können Angebot und Nachfrage frei über die Quantität und Qualität des Geldes befinden. Vermutlich würde ein Goldstandard entstehen, oder ein Bimetallismus, in dem Gold und Silber Anker des Geldes werden.“

Meine lieben Leser und Leserinnen, der Rat auf Edelmetalle zu setzen steht noch immer im Raum.