Frankfurt (BoerseGo.de) - Nach einem Rekordverlust im vierten Quartal 2008 ist die Deutsche Bank offenbar gut in das neue Jahr gestartet. Allein im Januar seien Erträge in Höhe von 2,8 Milliarden Euro erwirtschaftet worden, sagte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann am Donnerstag anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz. Dies sei nur unwesentlich weniger als der Spitzenwert aus dem Jahr 2007. "'Dies stimmt uns bei aller gebotener Vorsicht zuversichtlich für 2009", so Ackermann.

Ferner betonte der Bank-Chef nochmals, kein Interesse an staatlicher Hilfe zu haben. Die Deutsche Bank habe keinen Kapitalbedarf und werde deshalb kein Geld vom Steuerzahler annehmen. Es gebe keine "dramatischen Risiken" in den eigenen Bücher und damit auch keinen Bedarf für solche Schritte, sagte der Manager.

Ackermann äußerte sich außerdem optimistisch im Zusammenhang mit der Übernahme der Postbank. In drei bis vier Jahren werde aus der Akquisition ein Gewinnbeitrag zwischen 120 und 140 Millionen Euro resultieren, so der Bank-Chef. Davon seien 60 Prozent auf sinkende Kosten und 40 Prozent auf Ertragsverbesserungen zurückzuführen.

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