Auch bei den Edelmetallen ging es im Jahresverlauf 2008 zur Sache.

Wie die Vergleichsdarstellung der Performanceentwicklung zeigt, nahm Gold dabei als „sicherer Hafen“ und Alternativinvestment bei Inflationsgefahr eine Sonderrolle ein. Es lief hier vergleichsweise sehr stabil bei geringerer Volatilität. Die Gewinne aus dem ersten Halbjahr wurden im Herbst abgegeben bevor Gold in einem Schlussspurt das Niveau des Jahresbeginns wieder erreicht hat.

In allen anderen Fällen wurde das Niveau des Vorjahres nicht annähernd gehalten. Silber besitzt noch 70 % des Wertes vom Jahrsbeginn während sich die Preise für Palladium sogar halbiert haben. Auch hier zeigt sich wieder, dass das Pendel der Volatilität häufig in beiden Richtungen gleichermaßen wirkt. Während Palladium innerhalb der Rallye bis März den stärksten Anstieg aufzuweisen hatte und zwischenzeitlich um 60 % stieg, ging es hier auch zum Jahresende besonders deutlich nach unten. Ähnlich, nur in beiden Richtungen jeweils 10 % geringer, sah es bei Platin aus.

Grundsätzlich dürfte diese Entwicklung auch in 2009 anhalten. Platin und Palladium werden vorrangig von der industriellen Entwicklung beeinflusst, was auch den steilen Absturz zur Jahresmitte erklärt. Zum Teil trifft dies natürlich auch auf den Goldpreis zu, welcher aber vorrangig als Investment zur Diversifikation und zum Schutz vor Inflation genutzt wird. Deshalb muss einkalkulieret werden, dass sich die Edelmetalle auch in 2009 nicht einheitlich bewegen werden.

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