Externe Quelle: Postbank

Die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe der Eurozone haben sich im Juli deutlich verbessert. Gemäß der endgültigen Veröffentlichung machte der deutsche Indikator einen Sprung von 40,9 auf 45,7 Punkte und übertraf damit sogar noch die vorläufige Schätzung. Auch die Pendants für Frankreich und Italien verbesserten sich kräftig gegenüber dem Vormonat. Der französische Indikator hat dabei mit jetzt 48,1 Punkten die Nase vorn. Der Indikator für die gesamte EWU sprang im Juli von 42,6 auf 46,3 Punkte und nähert sich der Marke von 50 Punkten, ab der man üblicherweise von zunehmenden Geschäftsaktivitäten spricht, weiter an. Die Daten unterstreichen damit, dass Deutschland auf dem Weg aus der Rezession ein gutes Stück vorangekommen ist. Mittlerweile wird dies auch von einigen harten Fakten aus der Industrie bestätigt. Somit zeichnet sich immer klarer eine moderate konjunkturelle Belebung für die zweite Jahreshälfte ab.

Beitrag senden Beitrag drucken