Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der neue Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will die Forderung des Autobauers Opel nach einer Milliardenbürgschaft zur Chefsache machen. Nach Informationen des "Handelsblatts" aus Verhandlungskreisen wird der Minister kurzfristig den direkten Kontakt zum Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM), Rick Wagoner, suchen. Außerdem finde bereits heute ein Krisengipfel im Bundeskanzleramt statt, an dem auch GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster teilnimmt. Nach Angaben aus Konzern- und Regierungskreisen sind nach wie vor wichtige Probleme bei der Bürgschaftsvergabe ungeklärt. Dennoch seien alle Beteiligten daran interessiert, "im März zu einer Lösung zu kommen", berichtet das "Handelsblatt".

Ein Sprecher der Bundesregierung bestätigte heute die Gespräche im Bundeskanzleramt. Entscheidungen werde es aber noch nicht geben.

Die Opel-Führung bemüht sich seit Ende November um staatliche Bürgschaften, um sich für den Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Mutterkonzerns zu wappnen. Dabei geht es laut Unternehmenskreisen um ein Volumen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro.

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