New York (BoerseGo.de) - In den USA ist im Monat Dezember das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen auf ein Rekordtief gefallen. Das US-Verbrauchervertrauen ist im Dezember von 44,7 Punkten im November auf 38,0 Punkte eingebrochen.

Die trübe Lageeinschätzung erklärt der Conference Board –Chef Lynn Franco mit den sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im vierten Quartal. Seiner Einschätzung nach bleiben die Konjunkturaussichten für die erste Jahreshälfte 2009 weiter düster, in der zweiten Jahreshälfte 2009 rechnet Franco mit einer leichten Erholung.

Die Anzahl der befragten Haushalte, die im Dezember eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage verspürt haben, ist im Dezember auf 46 Prozent gegenüber dem Vormonatswert von 40,6 Prozent  angestiegen. Die Anzahl der befragten Haushalte, die die Jobsuche aktuell für schwierig halten, ist im Dezember gegenüber dem November von 37,1 Prozent auf 42 Prozent geklettert.

Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

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