Börsenlexikon

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Name des Begriffes: Aktienfonds
Beschreibungen des Begriffes:

 

Das Lexikon sagt: Fonds mit überwiegender oder vollständiger Investition in Aktien. Diese Fonds können nach bestimmten Kriterien zusammengestellt sein und sich beispielsweise regional orientieren, oder nur Aktien eines Landes oder einer bestimmten Ländergruppe beinhalten. Weitere Aktienfonds fokussieren bestimmte Unternehmenskriterien (z. B. Werte, Branchen, Größe des Unternehmens). Auf lange Sicht haben Aktienfonds größere Chancen auf Wertsteigerungen als Rentenfonds. Kurzfristig ist das Anlagerisiko jedoch höher bewertet. 

Dirk Müller meint: Wer keine Lust (oder Ahnung) hat, sich ständig selbst die interessantesten Aktien rauszusuchen, überlässt das einem Fondsmanger. Der macht das für den Anleger. Das kostet allerdings eine Gebühr (Ausgabeaufschlag (1-5% einmalig) und Verwaltungsgebühr (0,5-2,5% jährlich). Ein Fonds ist wie ein Korb verschiedener Aktien zu sehen, bei dem der Fondsmanager immer wieder schlechte Aktien rauswirft und aussichtsreiche reinpackt. Leider sind die meisten Fondsmanager nicht erfolgreicher als wenn man direkt auf den entsprechenden Index (z.Bsp. Dax) gesetzt hätte. Häufig sogar schlechter. Eine bequeme Möglichkeit an der Entwicklung der Aktienmärkte teilzuhaben, ohne sich um die Auswahl bestimmter Aktien kümmern zu müssen. An der Börse kann man sie ohne Ausgabeaufschlag kaufen, bei der Bank kosten sie bis zu 5% Aufschlag. Auch Aktienfonds sollte man bei sehr hohen Kursen auch mal verkaufen. Kaufen, Schlaftablette nehmen und nicht mehr hinschauen ist auch hier der falsche Weg!

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