Zusammen mit Friedhelm Klinkhammer haben Gellermann und Bräutigam hierüber das Buch „Die Macht um Acht“ geschrieben. Angesichts der eigenen Angabe, mit der Show um 20 Uhr täglich 10 Millionen Menschen zu erreichen, erscheint die Tagesschau trotz der existierenden Alternativen für viele noch als das tonangebende Medium.

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Sendung Anfang der 50iger Jahre von den Alliierten zur psychologischen Kriegsführung gegründet wurde und entsprechend auch heute noch ausschließlich transatlantischen Einflüssen unterliegt. Hierfür können sie nicht nur viele Beispiele anführen, sondern berichten als Involvierte auch über Sprachregelungen, Richtlinien und Selbstzensur.

Nach Betrachtung dieses Videos sollte auch dem letzten Zuschauer klar sein, dass es sich bei der Tagesschau um ein Herrschaftsinstrument handelt, welches die Erfüllung der Kriterien des Rundfunkstaatsvertrags bezüglich Ausgewogenheit, Objektivität und der Verpflichtung zur Wahrheit überhaupt nicht leisten kann und dies nie konnte.

Dies wird bei einem Blick auf die eigentlich als parteiunabhängige Kontrollgremien eingerichteten Rundfunkräte und deren Zusammensetzung ebenso klar wie der Fakt, dass es sich um strukturelle Probleme handelt.

Wir schließen mit dem nicht ganz ernst gemeinten und trotzdem viel Wahrheit beinhaltenden Satz von Herrn Gellermann: „Schalt´ das Gehirn ein und danach das Internet - dann kann es sein, dass Du die Tagesschau überlebst.“

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