Aufholjagd der Schwellenländer – und warum Value wieder gefragt ist
Aktien der Schwellenländer sind keine unsicheren Börsen-Kantonisten mehr. Statt wie früher bei Marktturbulenzen sofort gegenüber den Industrienationen deutlich zu verlieren, bestechen sie heute mit bemerkenswerter Resilienz. Auf Branchenebene wird unterdessen die KI-Frage gestellt.
• Emerging Markets profitieren vom schwachen US-Dollar, sinkender Inflation und robustem Gewinnwachstum – bei weiterhin attraktiver Bewertung.
• Strukturelle Reformen in Asien und Lateinamerika stärken Standortqualität, Kapitalmärkte und Binnenwirtschaft.
• Kapitalrotation in den USA: Growth verliert an Momentum, Value-Titel der „Old Economy“ gewinnen an Attraktivität.
• KI-Skepsis nimmt zu: Profitabilität und Geschäftsmodelle werden kritischer hinterfragt („AI Scare Trade“, „SaaSpocalypse“).
• Breiterer Markt = höhere Stabilität: Gleichgewichtete Indizes und konjunktursensible Sektoren holen auf.
• DAX technisch konstruktiv, aber mit kurzfristigen Widerständen – Sparpläne bleiben sinnvolle Strategie in volatilen Phasen.







Kommentare
Unsere jungen Mitmenschen werden neuerdings ständig auf Aktiensparpläne aufmerksam gemacht. Aber niemand sagt ihnen, dass ihre Gewinne aus diesen Anlagen auch versteuert und »verabgabt« werden müssen, sprich, nicht nur der gierige Fiskus vergreift sich daran, sondern auch die Sozialversicherungen. Da sind die paar Kröten aus Dividenden und Gewinnen schnell verdampft und dann kommt noch der digitale Euro um die Ecke, der alles gläsern macht – nein danke!