Das Ende der Steuer-Diktatur – 12 % Flat Tax für alle!
Während Oliver Roth im gestrigen Tagesvideo auf anderer Ebene vor einem zunehmend dysfunktionalen Staat warnte, liegt andererseits auf der Hand, dass der Apparat immer mehr Ressourcen bindet, während Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit schwinden. Gastautor Marc Friedrich liefert dazu einen radikalen Gegenentwurf: eine drastische Vereinfachung des Steuersystems mit einer Flat Tax von langfristig nur noch 12 Prozent – als Versuch, Wirtschaft, Investitionen und Leistungsanreize wiederzubeleben.
• Marc Friedrich fordert eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuersystems hin zu einer einheitlichen Flat Tax mit langfristig nur noch 12 % Steuersatz.
• Deutschland hat kein Einnahmen-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem: hohe Staatsquote, steigende Schulden und kaum reales Wirtschaftswachstum.
• Geplant ist ein über zwölf Jahre gestreckter Stufenplan von 28 % auf 12 % Flat Tax, gekoppelt an Bedingungen wie Haushaltskonsolidierung und Wirtschaftswachstum.
• Gleichzeitig sollen massive Staatsausgaben reduziert werden – etwa durch Abbau von Subventionen, Behörden, Sozialausgaben und Strukturreformen.
• Niedrigere und einfachere Steuern würden Investitionen, Wachstum, Steuerkonformität und Kapitalrückflüsse stärken.







Kommentare
Da geh ich doch jede Wette ein, dass Phase 2 niemals in Kraft tritt, da "der Haushalt nicht auf dem vereinbarten Konsolidierungspfad sein wird und der Bundestag dem nicht formell zustimmt."
Ich hatte seinerzeit als junger Kerl große Sympathien für das von Herrn Kirchhof ausgearbeitete und von Herrn Merz propagierte 3-Stufen-Modell. Das waren m.W. 15 / 25 / 35 %.
Als heutiger Spitzenverdiener bin ich immer noch der Ansicht, dass eine gewisse Steuerprogression durchaus angemessen ist. Jedoch sollten die Stufen so gewählt werden, dass die 25 % erst bei den oberen 20 % und die 35 % erst bei den obersten 5 % der Einkommen greifen und das dann auch konsequent so bleibt. So kommt der Gutverdiener im Schnitt vielleicht auf 17 - 18 % Durchschnittssteuersatz und der Spitzenverdiener auf 22 - 25 %.
Den Grundfreibetrag könnte man m.E. sogar noch höher ansetzen, wenn im Gegenzug die "Allerwelts-Geschenke" des Staates entfallen. Es doch geradezu grotesk, dass es Leute gibt, die einerseits Einkommenssteuer bezahlen und andererseits wiederum Transferleistungen (z.B. Kindergeld) vom Staat erhalten.
Oberstes Ziel sollte immer sein, so wenig Geld wie möglich durch die Hände des Staates zu leiten. Das setzt voraus, dass als allererstes alles abgeschafft werden muss, was für den Normalbürger "Linke Tasche - Rechte Tasche" ist.
Der Grundgedanke sollte sein, dass jeder Haushalt entweder (Netto-)zahler oder (Netto-)empfänger sein kann, aber nicht gleichzeitig Steuerzahler und Transferleistungsempfänger.
Sie haben doch letztens unseren Finanzminister gehört; er kann nicht sagen, wo und wie viel Mrd von Steuergeld bei NGO´s versickern; ""eine Aufarbeitung und Aufstellung wäre ein zu hoher Aufwand""
Bin geneigt, bei meiner Einnahme-Überschussrechnung, die ich bis 31.07.2026 abzugeben habe, mal diesen Spruch meinem Finanzamt vorzulegen. Was würde passieren? Mein Gewinn würde geschätzt und zwar richtig fett! Also mache ich es wie alle, fein kuschen und alle 2 Wochen Belege abheften und Excel damit füttern. Jede Einnahme und jede Ausgabe per Beleg, auf den Cent genau.
Als ob es die Welt besser machen würde, wenn man den Kuchen nimmt, erstmal 20 % abschneidet und in den Mülleimer mit der Aufschrift "Verwaltung" wirft, bevor man die restlichen 80 % nach Kriterien wie "Wer schreit am lautesten?" und "Wer hat mich gewählt bzw. könnte dazu gebracht werden dies zu tun?" verteilt.
Wir sollten diesen Gerechtigkeitsfetisch ablegen und zusehen, dass der Kuchen wieder größer wird.
Für die Leute ganz unten in der Nahrungskette bleiben nämlich immer nur die Brösel übrig, aber je größer der Kuchen, desto größer die Brösel.