Die Börsen scheinen derzeit unter chronischer Langeweile zu leiden. Keine Impulse, keine Panikattacken, keine Euphorie – als hätte jemand das Parkett mit Baldrian eingerieben. Einzige Ausnahme: KI- und Tech-Aktien, die weiterhin wie hyperaktive Kinder durch die Gegend hüpfen. Die Notenbanken lieferten bis Freitag eher Kabarett als Orientierung. Mal wurden Zinsänderungen angedeutet, mal wieder nicht – das Ganze wirkt wie eine Dauerwiederholung von „Dinner for One“: derselbe Ablauf, nur mit schlechter Pointe.
Aus Jackson Hole kamen am Freitag dann doch Signale für Zinssenkungen in den USA. Noch ist es nur Gerede, aber die Märkte haben verstanden – vor allem die Edelmetalle. Gold lungert seit Monaten in einem charttechnischen Dreieck, als hätte es dort Dauerurlaub gebucht. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung…
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Frank Meyer ist ein sehr geschätzter Gastautor auf der Seite Cashkurs.com. Als Moderator bei n-tv verfügt er über großes Hintergrund- und Expertenwissen. Gewürzt mit einem Schuss Humor, sind seine Beiträge mehr als nur interessant und spannend, sondern eine echte Bereicherung für die Seite.