Staatsschuldenkrise in den USA? Nicht mit Donald Trump!
Setzt eine tickende Schuldenbombe Amerika langfristig der Gefahr einer fatalen Schuldenkrise aus? In der Tat, unter anderem die Verdopplung der Staatsschulden seit 10 Jahren von gut 18 auf aktuell über 36 Billionen US-Dollar macht die internationalen Kapitalmärkte bereits nervös. Zur Risikoabwehr hat Trump neue unorthodoxe Werkzeuge auf den Weg gebracht. Werden sie wirken?
• Explosiv wachsende US-Staatsschulden: Von 18 auf über 36 Billionen US-Dollar in den letzten zehn Jahren, bis 2028 drohen über 43 Billionen; steigende Zinsen machen den Schuldendienst immer kostspieliger
• Trump’s unorthodoxe Maßnahmen: Lockerung der Bankenkapitalvorschriften, GENIUS Act (Stablecoins müssen - wie auf Cashkurs ausführlich berichtet - zu 100 % mit US-Staatsanleihen gedeckt sein), Fokus auf inländische Bond-Nachfrage statt Auslandsinvestoren
• Rolle der Fed: Erwartete Unterstützung durch Zinssenkungen und gegebenenfalls Renditekurvenkontrolle, um Finanzierungskosten zu senken; Gefahr negativer Realzinsen als Mittel zur Schuldeninflationierung
• Handelspolitik als Einnahmequelle: Aggressive Zollpolitik mit potenziell 700 Mrd. US-Dollar jährlich, Druck auf Handelspartner, Industrie- und Technologietransfer in die USA zu ziehen
• Europäische Schwäche: Fehlende wirtschaftliche Schlagkraft und Reformbereitschaft in der EU erhöhen das Risiko, dass nicht Amerika, sondern Europa in eine Schuldenkrise schlittert

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