Und was ist mit chinesischen Aktien?
Chinesische Aktien zeigen wegen fundamentaler Desillusionierung anhaltende Ladehemmung. Um wieder mehr wirtschaftlichen Schwung zu erzielen, der auch einen positiven Vermögenseffekt auslöst, fokussiert Peking auf konsequente Förderung von Zukunftsfeldern. Jedoch bleiben ideologische Vorgaben und Intransparenz hartnäckige Bremsklötze für die chinesische Börse. Währenddessen sind die US-Börsen und der DAX in Rekordlaune.
• Chinas Wirtschaft verliert an Dynamik: Das Wachstum schwächt sich ab, während Konsumzurückhaltung, Immobilienkrise, Überkapazitäten und sinkende Investitionen belasten.
• Peking setzt auf High-Tech statt Immobilien: Halbleiter, KI, Biotechnologie, erneuerbare Energien und Raumfahrt sollen zu den neuen Wachstumsmotoren werden.
• Chinesische Aktien bleiben ein selektives Investment: Chancen bestehen vor allem bei KI, Halbleitern, Telekommunikation, High-Tech-Investitionsgütern und Rohstoffen. Günstige Bewertungen allein reichen jedoch nicht – politische Einflussnahme, mangelnde Transparenz und geopolitische Risiken bleiben Bremsklötze.
• Westliche Aktienmärkte fundamental gut unterstützt: Starke US-Unternehmensgewinne, eine breiter werdende Rally und nachlassende Öl-, Inflations- und Zinsängste stützen S&P 500, Dow Jones und DAX trotz ihrer Rekordstände.
• Fazit: China bietet punktuell Chancen, bleibt gegenüber westlichen Märkten aber strukturell im Nachteil. Für Emerging-Markets-Anleger können andere asiatische und südamerikanische Märkte attraktivere Alternativen darstellen.






