US-Aktienmärkte im August 2025: Rekorde trotz wachsender Arbeitsmarktsorgen und geldpolitischer Unsicherheit
Der August 2025 entwickelte sich zu einem Monat der Paradoxe an den amerikanischen Aktienmärkten – während die wichtigsten Indizes neue Allzeithochs erreichten und der S&P 500 um 1,91 % (in USD) stieg, sendeten die Fundamentaldaten zunehmend gemischte bis alarmierende Signale aus. Mit fünf neuen Schlussrekorden beim S&P 500 ignorieren die Märkte bislang die sich abzeichnenden strukturellen Herausforderungen. Der ausgesprochen schwache Arbeitsmarktbericht vom 5. September mit nur 22.000 neuen Jobs ist hier sinnbildlich.
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@cheesemaker
Danke für die exakte Info.
Gestern habe ich übrigens noch überlegt, ob ich mich nach 9 Jahren endlich von dem Rohrkrepierer in meinem Depot mit Verlusten trenne. Habe es dann aufs nächste Jahr verschoben, wegen der runden Zahl....
Schöne Grüße
cheesemaker
am 12.09.2025 um 10:41 Uhr
@bluestar
Da ich mir die Performance ohnehin jeden Monat ausrechne (CK darf es ja nicht veröffentlichen), kann ich es ebenso gut auch in den Kommentaren posten, dass nicht jeder den Taschenrechner bemühen muss.
Ich habe mich 2024, nach 6 Jahren, mit einer Anlegerrendite von -2,75 % p.a. mit der Erkenntnis vom defensiven Fonds verabschiedet, dass Risiko und Rendite Zwillinge sind und bleiben.
Und das widerspricht m.E. noch nicht einmal dem Grundgedanken des Fonds, der nach meinem Verständnis gerne in Aktien investiert sein möchte (weil Anleihen als problematisch / riskant eingestuft werden), aber gleichzeitig gerne ein Risikoprofil hätte, das deutlich niedriger ist, als das von Aktien. Also werden entsprechende Maßnahmen getroffen, um das Risiko zu mindern und diese Maßnahmen kosten Rendite, sodass man zwar auf der Eigenkapitalseite (Aktien) investiert ist, aber ein Risikoprofil erreicht, dass eher dem der Fremdkapitalseite (Anleihen) entspricht.
Das ist erstmal der Deal.
Mir persönlich haben daran zwei Dinge nicht mehr zugesagt:
Erstens halte ich auch Anleihen. Also wäre es ja schizophren, wenn ich in einen Fonds investiere, der nicht unwesentliche Klimmzüge unternimmt um mir mit Anleihen vergleichbare Renditen zu bringen, ohne Anleihen zu halten. Dann kann ich auch gleich mehr Anleihen kaufen.
Zweitens kosten diese Klimmzüge nicht nur durch die Absicherungsgeschäfte Rendite, sondern müssen auch gemanaged werden, was ebenfalls Geld kostet. Ob dafür 1,56 % p.a. angemessen ist, oder nicht, spielt letztlich nur eine untergeordnete Rolle (ich denke es ist angemessen).
Mein Fazit war:
Der Fonds hat eine Rendite-/Riskokombination, die im Bereich von Unternehmensanleihen angesiedelt ist, kostet mich aber übern Daumen ca. 10-mal so viel TER wie ein breit gestreuter Anleihen-ETF, der eine vergleichbare Rendite-/Risikokombination liefert. Da ich keine Berührungsängste mit Anleihen habe, kann ich auch in letzteres investieren und Kosten sparen.
Ich habe die Position letztlich mit -2,75 % p.a. geschlossen. Davon ging ca. die Hälfte auf die TER zurück. Mag sein, dass die Performance mit dem neuen Ansatz besser wird, aber die TER bleibt dem Fonds erhalten. Diesen Anker wird die Arche auf ewig hinter sich herziehen müssen.
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Kommentare
Defensiv: -1,13 %
Offensiv: -1,62 %
Danke für die exakte Info.
Gestern habe ich übrigens noch überlegt, ob ich mich nach 9 Jahren endlich von dem Rohrkrepierer in meinem Depot mit Verlusten trenne. Habe es dann aufs nächste Jahr verschoben, wegen der runden Zahl....
Schöne Grüße
Da ich mir die Performance ohnehin jeden Monat ausrechne (CK darf es ja nicht veröffentlichen), kann ich es ebenso gut auch in den Kommentaren posten, dass nicht jeder den Taschenrechner bemühen muss.
Ich habe mich 2024, nach 6 Jahren, mit einer Anlegerrendite von -2,75 % p.a. mit der Erkenntnis vom defensiven Fonds verabschiedet, dass Risiko und Rendite Zwillinge sind und bleiben.
Und das widerspricht m.E. noch nicht einmal dem Grundgedanken des Fonds, der nach meinem Verständnis gerne in Aktien investiert sein möchte (weil Anleihen als problematisch / riskant eingestuft werden), aber gleichzeitig gerne ein Risikoprofil hätte, das deutlich niedriger ist, als das von Aktien. Also werden entsprechende Maßnahmen getroffen, um das Risiko zu mindern und diese Maßnahmen kosten Rendite, sodass man zwar auf der Eigenkapitalseite (Aktien) investiert ist, aber ein Risikoprofil erreicht, dass eher dem der Fremdkapitalseite (Anleihen) entspricht.
Das ist erstmal der Deal.
Mir persönlich haben daran zwei Dinge nicht mehr zugesagt:
Erstens halte ich auch Anleihen. Also wäre es ja schizophren, wenn ich in einen Fonds investiere, der nicht unwesentliche Klimmzüge unternimmt um mir mit Anleihen vergleichbare Renditen zu bringen, ohne Anleihen zu halten. Dann kann ich auch gleich mehr Anleihen kaufen.
Zweitens kosten diese Klimmzüge nicht nur durch die Absicherungsgeschäfte Rendite, sondern müssen auch gemanaged werden, was ebenfalls Geld kostet. Ob dafür 1,56 % p.a. angemessen ist, oder nicht, spielt letztlich nur eine untergeordnete Rolle (ich denke es ist angemessen).
Mein Fazit war:
Der Fonds hat eine Rendite-/Riskokombination, die im Bereich von Unternehmensanleihen angesiedelt ist, kostet mich aber übern Daumen ca. 10-mal so viel TER wie ein breit gestreuter Anleihen-ETF, der eine vergleichbare Rendite-/Risikokombination liefert. Da ich keine Berührungsängste mit Anleihen habe, kann ich auch in letzteres investieren und Kosten sparen.
Ich habe die Position letztlich mit -2,75 % p.a. geschlossen. Davon ging ca. die Hälfte auf die TER zurück. Mag sein, dass die Performance mit dem neuen Ansatz besser wird, aber die TER bleibt dem Fonds erhalten. Diesen Anker wird die Arche auf ewig hinter sich herziehen müssen.