CK*Medienradar: Der „nicht-programmierbare“ digitale Euro ist eine Mogelpackung
Der aktuelle Verordnungsentwurf zum digitalen Euro enthält eine bemerkenswerte Unterscheidung: Während EZB und EU-Kommission betonen, der digitale Euro werde „nicht programmierbar“ sein, sollen sogenannte „programmierbare Zahlungen“ ausdrücklich ermöglicht und unterstützt werden. Norbert Häring zeigt auf, dass damit weitreichende Möglichkeiten zur automatisierten Steuerung von Zahlungen geschaffen werden können. Die oft kommunizierte Nicht-Programmierbarkeit bezieht sich lediglich auf eine sehr enge Definition von „programmierbarem Geld“, während die technische Grundlage für die gezielte Steuerung von Zahlungsströmen ausdrücklich vorgesehen bleibt. Kein Schelm...