Die Cashkurs-Redaktion hat für Sie einige Nachrichten und Hintergrundinformationen aus den Bereichen Finanzen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammengestellt, die in erster Linie, jedoch nicht ausschließlich für private Anleger mittelbar oder unmittelbar relevant sind. Heute zu folgenden Themen:

  • Spannungen mit China: USA lassen im Südchinesischen Meer die Muskeln spielen
  • „Trident Juncture“: Größtes NATO-Manöver seit Ende des „Kalten Krieges“
  • Ukraine: Arseni Jazeniuk sträubt sich gegen Kreditrückzahlung an Russland
  • US-Finanzminister Jack J. Lew macht Druck zur Erhöhung der Schuldenobergrenze – Ab 3. November nur noch 30 Milliarden Dollar in der Staatskasse
  • Iranische Zentralbank will das Bargeld abschaffen
  • Gehaltsatlas: So viel (bzw. wenig) verdienen die Deutschen
  • Polen: Der Politische Rechtsruck verschreckt die Banken
  • Die USA und TTIP: Das Kreuz mit dem Freihandel in einem Wahljahr
  • EU-Balkan-Konferenz zur Flüchtlingskrise: Die Flucht vor der Realität
  • Reichstagsgebäude soll erweitert werden, um allen 2.000 Lobbyisten Platz zu bieten

===== N E W S =====

KONFLIKT UM SPRATLY-INSELN: USA ENTSENDEN ZERSTÖRER INS SÜDCHINESISCHE MEER

Der US-Präsident höchst selbst verkündet die Entsendung des Zerstörers „USS Lassen“ ins Südchinesische Meer. Peking reagiert verärgert, die Börsen in Asien sind verunsichert. Wir hatten Sie auf diesem Kanal seit vielen Wochen auf diese u.U. sehr gefährliche Entwicklung hingewiesen...

n-tv

Reuters

„TRIDENT JUNCTURE“: PROTESTE GEGEN GRÖSSTES NATO-MANÖVER SEIT ENDE DES „KALTEN KRIEGES“

Nahezu unbeachtet von großen Teilen der hiesigen Medienlandschaft begann am Wochenende die mit 36.000 Soldaten größte NATO-Militärübung seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Auf der Iberischen Halbinsel regte sich der Protest Tausender...

Heise (Telepolis)

Uncut News

UKRAINE: MINISTERPRÄSIDENT JAZENIUK STRÄUBT SICH GEGEN RÜCKZAHLUNG EINES KREDITES AN RUSSLAND

Kiew setzt Moskau die Pistole auf die Brust: Entweder Schuldenschnitt oder Zahlungsausfall. Schon ein seltsames Verhalten, das so mancher Schuldner hier an den Tag legt!

Reuters

US-FINANZMINISTER JACOB J. LEW: „BEHERZIGEN SIE UNSERE VERPFLICHTUNGEN UND ERHÖHEN SIE DIE SCHULDENOBERGRENZE“

Man wird allmählich nervös zwischen Mall und Capitol Hill: Weniger als 30 Milliarden Dollar verbleiben dem US-Schatzamt noch mit Ablauf des 3. November 2015. Auch die Ratingagenturen werden nun hellhöriger, wenngleich mit (noch) mildem Statement...

USA Today

Zero Hedge

IRANISCHE ZENTRALBANK WILL DAS BARGELD ABSCHAFFEN

Auch in Teheran ist man offenbar nun der Auffassung, Bares sei nicht Wahres, sondern eher Ballast. Also wird das vollelektronische Zahlen getestet – vorzugsweise auf einer Insel im Persischen Golf.

SPIEGEL

===== H I N T E R G R U N D =====

GEHALTSATLAS: SO VIEL VERDIENEN DIE DEUTSCHEN

Oder auch: so wenig, insbesondere beim Blick in die östlichen Bundesländer. Auch die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen bleibt beträchtlich!

SPIEGEL

POLEN: WARUM DER POLITISCHE RECHTSRUCK DIE BANKEN VERSCHRECKT

Die siegreiche Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) bastelt an einer Bankenabgabe in Höhe von 0,39 Prozent der jeweiligen Bilanzsumme. Auch die geplante Übertragung der milliardenschweren Frankenhypothekenkredite irritiert die Kreditbranche. Die Aktienkurse gaben entsprechend deutlich nach.

Reuters

DIE USA UND TTIP: DAS KREUZ MIT DEM FREIHANDEL IN EINEM WAHLJAHR

Was in Washington und Europa die Wogen hochgehen lässt, ist den allermeisten US-Bürgern weitgehend schnuppe. Erst recht in einem Wahljahr. Das nennt man dann wohl transatlantische Asymmetrie...

Der Standard

EU-BALKAN-KONFERENZ ZUR FLÜCHTLINGSKRISE: DIE FLUCHT VOR DER REALITÄT

Am vergangenen Wochenende trafen sich auf Einladung des EU-Kommissionspräsidenten die Repräsentanten aus zehn EU-Ländern und drei Balkanstaaten mit dem Ziel, die Flüchtlingskrise besser in den Griff zu bekommen. Und wer zahlt? Wurden die übergeordneten Fluchtursachen diskutiert? Oder gar deren Beseitigung?

Nachdenkseiten

ZU GUTER LETZT — REICHSTAGSGEBÄUDE SOLL ERWEITERT WERDEN, UM ALLEN 2.000 LOBBYISTEN PLATZ ZU BIETEN

Genauer gesagt müssten aktuell bereits 2.334 Lobbyvertreter regierungsnah untergebracht werden. Und Berlin wäre zudem um eine architektonische Attraktion reicher...

Der Postillon

Hinweis: Die verlinkten Beiträge stellen nicht immer die Meinung der Cashkurs-Redaktion dar, dienen aber in jedem Falle der eigenen Urteilsbildung.