Der Plan für drastische Enteignung von Sparern und Bargeldbesitzern liegt vor
Die Zeichen stehen auf Sturm - und man wappnet sich. Nicht nur bei den Autobauern in Deutschland sieht es trostlos aus. Seit dem dritten Monat in Folge geht es mittlerweile abwärts – und zwar um fast 20 Prozent. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe fallen seit Juni 2018 beinahe exponentiell. Zweifellos steht eine Rezession vor der Tür. Die Frage ist nur, wie heftig sie dieses Mal - nach einem von den Notenbanken künstlich erzeugten jahrelangen Boom- wird.
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Hallo Herr Friedrich & Herr Weik,
so ganz schlüssig scheint mir der Vorschlag nicht zu sein oder ich verstehe es nicht.
Woher wissen die bei der Bank, seit wann ich das Bargeld halte?
Wenn ich also mein Bargeld, das ich schon z.B. sieben Jahre liegen habe, benutze - sei es bei Einzahlung bei der Bank, beim Einkauf, etc. - wie oft werden mir dann 5% abgezogen? Ein Mal? Fünf Mal? Wie soll das gehen?
Ich denke, da sind doch noch Möglichkeiten.
Vielleicht haben Sie eine Antwort dazu?
Herzliche Grüße
Idealist
alf007
am 13.02.2019 um 22:42 Uhr
Kaum noch auszuhalten ...
jplessow
am 14.02.2019 um 05:28 Uhr
Das kann doch nur funktionieren, wenn für jeden Tag neue und anders aussehende Bargeldnoten und Münzen hergestellt werden würden. Wie sollte sonst zwischen Bargeld unterschieden werden können, das ich vor einem Jahr bei der Bank abgehoben hatte und das ja schon 5% weniger Wert haben sollte und dem, was ich erst seit vergangener Woche mit mir rum trage? Statt hier so ein Hirngespinst, das sich einige staatlich getriebenen Theoretiker ausgedacht haben sollen, in die Welt zu setzen, wäre es besser das Modell komplett zu präsentieren und von der praktischen Durchführbarkeit her zu durchleuchten! Die beiden Autoren sollten sich besser mal um ihren Fond kümmern, der stolze 9% im Minus notiert.
FWeiler
am 14.02.2019 um 09:38 Uhr
Das Problem liegt m.E. Woanders,nämlich in der zunehmenden Filialschliessung der Banken,dann kann im Notfall auch niemand mehr sein Geld physisch abheben, und ein Run wird vermieden.Desweiteren ist bis dato Bargeld das einzig gesetzlich zugelassene Zahlungsmittel.
Ich möchte den Politiker oder Banker sehen,der eine Gesetzesänderung zur Bargeldabschaffung auf den Weg bringt.
Sollte die gesamte politische Entwicklung so weitergehen, Migrationspakt der UNO zur Vermischung und Unterwerfung der Weltbevölkerung,damit Enteignung und Entrechtung der Menschen in den Zielländern,dann fällt mir die französische Revolution ein,die ja bekanntlich für schlimme Exzesse gesorgt hat.
Irgendwann merkt es auch der deutsche Michel was mit ihm geschieht.
Wehe dem der Böses dabei denkt.
augmentum finanz
am 14.02.2019 um 11:17 Uhr
Zu beachten ist auch, dass das Bankensystem dann beschleunigt den Kollaps erlebt, was bereits bei Fortsetzung der jetzigen EZB-Politik in den nächsten jahren der Fall sein wird. Ein unausgegeorener Denkversuch von Bürokraten!
SchusterLenz
am 14.02.2019 um 12:36 Uhr
So wie ich das verstanden habe, gibt es dann für alles auch zwei verschiedene Preise. Ein Preis für Giralgeld und einer fürs Bargeld.
Das Bargeld von gestern ist dann genauso viel wert wie das von heute mit dem festen Wechselkurs zum Giralgeld.
Könnte man dann ja betrachten wie "früher" (vor €) als ein Land seine Währung gegenüber einem anderen Land abwerten konnte und somit z.B. die gleichen Adidas-Schuhe in Italien günstiger waren als in Deutschland.
Shiva
am 14.02.2019 um 12:47 Uhr
@Idealist, jplessow
das Alter der Banknoten ist egal.
Wenn Sie oder Irgendjemand die Banknoten auf ein Bankkonto einbezahlt erhalten sie einen Abzug von den z.B. erwähnten 5%
Da dies natürlich auch Unternehmen betrifft, werden diese für Bargeldbezahlung einen höheren Preis verlangen...
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten wo die Gebühren für Kreditkartenzahlungen an AMEX & Co für Unternehmen bei über 5% waren. Jeder der nach einem Rabatt für Barzahlung fragte, erhielt in auch.
Ist also nichts neues, nur dieses mal anders herum...
Hoffentlich überlegen die Menschen dann endlich mal für wen aus rechtlicher Sicht all diese Gesetzte und Regelungen (z.B. Tauschverbot) eigentlich gelten und wo ihre legalen! Möglichkeiten liegen!
marcuskoehler
am 14.02.2019 um 12:48 Uhr
@Idealist/jplessow: Ganz unabhängig ob man für oder gegen das vorgestellte System ist - es könnte meiner Meinung nach funktionieren. Nehmen wir an, morgen würde das System eingeführt und sie würden für 1 Buchgeld - Euro genau 1 Bargeld - Euro erhalten. Ab dann verringert sich der Wert des Bargeld - Euros. In einem Jahr erhalten sie für 1 Bargeld - Euro noch 0,9 Buchgeld - Euros, in zwei Jahren noch 0,8 Buchgeld - Euros. Die Bank müsste nicht wissen, wann Sie getauscht haben. Der Clou ist einfach, dass Sie in einem Jahr für 1 Buchgeld - Euro mehr als 1 Bargeld - Euro erhalten. Ein Anreiz, dass Geld auf dem Konto zu lassen wäre gegeben.
inspector-gadget
am 14.02.2019 um 13:08 Uhr
Na ganz einfach : jedes mal wenn Bargeld ausbezahlt wird, wird es gestempelt mit Datum !
Lubi
am 14.02.2019 um 15:00 Uhr
An anderer Stelle habe ich ungefähr folgendes gelesen:
Bei einem Negativzins von 5% werden dann am Ende des Jahres nur noch 95 Euro gutgeschrieben, wenn man 100 Euro in Bar auf sein Konto einzahlen will.
Das wäre dann wohl so zu verstehen, dass man pro Geldschein nur einmal bis max. 5 % verlieren kann. Aber es gäbe noch andere Möglichkeiten, z. B. einen steigenden Aufschlag bei Barzahlung. Der könnte dann auch gelten, wenn ich mein Elektroauto mit Krügerrand bezahlen will.
Rumpelstielzchen63
am 14.02.2019 um 15:57 Uhr
Muss doch gleich mal schauen wo meine Gelbe Weste liegt.
Es kommen verrückte Zeiten auf uns zu und der Michel schläft.
Und deshalb erzählt uns die SPD was von Bürgerrente, wer böses denkt.
Omega
am 14.02.2019 um 16:17 Uhr
Also wie ich es verstanden habe ist es doch völlig egal wann man sein Bargeld abgehoben hat. Jedesmal wenn man Bargeld in Buchgeld oder umgekehrt wechselt kommt der Umtauschkurs zur Anwendung. Da wie Shiva schon schrieb Firmen meist die Einnahmen aufs Konto bringen werden sie bei Barzahlung ein Aufgeld verlangen und somit ist bei Barzahlung alles etwas teurer als mit Kartenzahlung. Für den Geldbesitzer ändert sich nur nichts wenn er sein Geld niemals ausgibt und solange zu Hause unter der Matratze lässt bis die Regelung wieder gekippt wird. Aber auf diese Hoffnung würde ich dann nicht setzen.
Ist dann auch ja auch ein gutes Geschäft für die Banken. Wie beim Währungsumtausch könnten diese an der Differenz von Ankauf- und Verkaufskurs noch was verdienen.
profiteur01
am 14.02.2019 um 16:39 Uhr
Wir bräuchten eine echte Revolution, ohne Gewalt und Geschrei.
z.B. 3- 5 Millionen Arbeitende im gehobenen Einkommensbereich verzichten für einen gewissen Zeitraum auf größere Anschaffungen und Urlaub und sonstigen Schnick-schnack, legen die für eine Woche Arbeit nieder und heben alles Geld von der Bank ab.
Es würde reichen, den Angstschweiss in Politik, Bankwesen und Industrie in Strömen fließen zu lassen!
Aber jeder wird sich fragen warum ich? Sollen doch die anderen den Anfang machen! T´ja - Solidarität mit großen Worten bewirkt halt keine Veränderung!
ICH bin sofort dabei - wer macht mit?
Lieber zurückstecken, einstecken und Pobacken zusammenkneifen - freiwillig und bewußt, als unfreiwillig zum unpassendsten Moment das Meiste oder Alles zu verlieren!
Schlossermeister
am 14.02.2019 um 16:47 Uhr
Mir ist nicht ganz klar wann und wie die Gebühr für Bargeld eingehoben werden soll. Bei jeder Bareinzahlung auf eine Bank oder bei der Auszahlung von einer Bank? Vertrauensbildend für den Euro ist es wie auch immer sicher nicht und beschleunigt nur noch mehr die Vermögenspreisinflation = Flucht in Sachwerte.
Idealist
am 14.02.2019 um 17:37 Uhr
Also, das heißt - ich hebe mein Geld jetzt ab, lasse es liegen, zahle damit - egal wie und wo und wann - bar und entrichte somit nur einmal die Gebühr. In der Zukunft hebe ich wieder alles, was ich nicht für Überweisungen benötige, ab und lasse dieses wieder bar liegen. Etc. Dann zahle ich die Gebühr höchstens ein- oder zweimal
Das funktioniert natürlich nicht bei Firmen, die ständig Geld wechseln.
Vielleicht sehen die Strategen bei der EZB das auch so und lassen sich noch etwas anderes einfallen.
Idealist
SWAKS
am 14.02.2019 um 19:28 Uhr
In den EU und EFTA Ländern gibt es 12 Staaten mit einer anderen Währung, als dem Euro.
Bis auf Deutschlands Westgrenze haben nahezu alle unserer Nachbarstaaten (Dänemark, Polen, Tschechien, Schweiz) eine andere - nicht der EZB unterstehende - Währung.
Wäre nicht zumindest für die Bewohner in einem 50km breiten Grenzstreifen dann die Verlockung groß, das Geld in Devisen zu halten?
Sehe hier mindestens zwei große Probleme
A) Die Nachfrage nach kleinen Währungen wie etwa der CZK würde sprunghaft ansteigen, was diejenigen, die als erste kaufen sogar durch den Wehselkurs nochmals begünstigt
B) Wir bekämen richtig Probleme: Die ganzen Devisen würden früher oder später ja nicht nur als Wertaufbewahrungsmittel verwendet, sondern auch zum einkaufen.
Und wo kauft man mit Fremdwährung ein - im Ausland!
Das wäre der Todesstoß für jeden grenznahen Handel!
Ist man wirklich so verzweifelt, für ein schwachsinniges Unterfangen die Wirtschaft ganzer Grenzgebiete zu opfern und die -nicht unerheblichen- deutschen Konsumausgaben quasi in die Nachbarländer zwangsumzuleiten?
lasehase
am 16.02.2019 um 04:10 Uhr
Allein daran, dass über so einen Schwachinn nachgedacht wird zeigt doch, dass sich das System totläuft. Es gibt kein entrinnen! Alles was den Menschen über Steuern, Abgaben oder Negativzinsen abgenommen wird, können sie nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf einbringen. Ergo, Rezession. Höchstwahrscheinlich Depression, gute Nacht Deutschland.
Marc_Friedrich
am 17.02.2019 um 20:46 Uhr
@Idealist: Details sind noch nicht bekannt. Es könnte auf verschiedene Art und Weise gehandhabt werden z.B. anhand der Seriennummer, bei Ein- oder Auszahlung, neue Geldserie mit RFID Chips versehen. Big Brother is coming....
Idealist
am 18.02.2019 um 12:42 Uhr
Hallo Herr Friedrich,
herzlichen Dank für Ihre Info.
Keine schönen Aussichten.
Viele Grüße
Idealist
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Kommentare
so ganz schlüssig scheint mir der Vorschlag nicht zu sein oder ich verstehe es nicht.
Woher wissen die bei der Bank, seit wann ich das Bargeld halte?
Wenn ich also mein Bargeld, das ich schon z.B. sieben Jahre liegen habe, benutze - sei es bei Einzahlung bei der Bank, beim Einkauf, etc. - wie oft werden mir dann 5% abgezogen? Ein Mal? Fünf Mal? Wie soll das gehen?
Ich denke, da sind doch noch Möglichkeiten.
Vielleicht haben Sie eine Antwort dazu?
Herzliche Grüße
Idealist
Ich möchte den Politiker oder Banker sehen,der eine Gesetzesänderung zur Bargeldabschaffung auf den Weg bringt.
Sollte die gesamte politische Entwicklung so weitergehen, Migrationspakt der UNO zur Vermischung und Unterwerfung der Weltbevölkerung,damit Enteignung und Entrechtung der Menschen in den Zielländern,dann fällt mir die französische Revolution ein,die ja bekanntlich für schlimme Exzesse gesorgt hat.
Irgendwann merkt es auch der deutsche Michel was mit ihm geschieht.
Wehe dem der Böses dabei denkt.
Das Bargeld von gestern ist dann genauso viel wert wie das von heute mit dem festen Wechselkurs zum Giralgeld.
Könnte man dann ja betrachten wie "früher" (vor €) als ein Land seine Währung gegenüber einem anderen Land abwerten konnte und somit z.B. die gleichen Adidas-Schuhe in Italien günstiger waren als in Deutschland.
das Alter der Banknoten ist egal.
Wenn Sie oder Irgendjemand die Banknoten auf ein Bankkonto einbezahlt erhalten sie einen Abzug von den z.B. erwähnten 5%
Da dies natürlich auch Unternehmen betrifft, werden diese für Bargeldbezahlung einen höheren Preis verlangen...
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten wo die Gebühren für Kreditkartenzahlungen an AMEX & Co für Unternehmen bei über 5% waren. Jeder der nach einem Rabatt für Barzahlung fragte, erhielt in auch.
Ist also nichts neues, nur dieses mal anders herum...
Hoffentlich überlegen die Menschen dann endlich mal für wen aus rechtlicher Sicht all diese Gesetzte und Regelungen (z.B. Tauschverbot) eigentlich gelten und wo ihre legalen! Möglichkeiten liegen!
Bei einem Negativzins von 5% werden dann am Ende des Jahres nur noch 95 Euro gutgeschrieben, wenn man 100 Euro in Bar auf sein Konto einzahlen will.
Das wäre dann wohl so zu verstehen, dass man pro Geldschein nur einmal bis max. 5 % verlieren kann. Aber es gäbe noch andere Möglichkeiten, z. B. einen steigenden Aufschlag bei Barzahlung. Der könnte dann auch gelten, wenn ich mein Elektroauto mit Krügerrand bezahlen will.
Es kommen verrückte Zeiten auf uns zu und der Michel schläft.
Und deshalb erzählt uns die SPD was von Bürgerrente, wer böses denkt.
Ist dann auch ja auch ein gutes Geschäft für die Banken. Wie beim Währungsumtausch könnten diese an der Differenz von Ankauf- und Verkaufskurs noch was verdienen.
z.B. 3- 5 Millionen Arbeitende im gehobenen Einkommensbereich verzichten für einen gewissen Zeitraum auf größere Anschaffungen und Urlaub und sonstigen Schnick-schnack, legen die für eine Woche Arbeit nieder und heben alles Geld von der Bank ab.
Es würde reichen, den Angstschweiss in Politik, Bankwesen und Industrie in Strömen fließen zu lassen!
Aber jeder wird sich fragen warum ich? Sollen doch die anderen den Anfang machen! T´ja - Solidarität mit großen Worten bewirkt halt keine Veränderung!
ICH bin sofort dabei - wer macht mit?
Lieber zurückstecken, einstecken und Pobacken zusammenkneifen - freiwillig und bewußt, als unfreiwillig zum unpassendsten Moment das Meiste oder Alles zu verlieren!
Das funktioniert natürlich nicht bei Firmen, die ständig Geld wechseln.
Vielleicht sehen die Strategen bei der EZB das auch so und lassen sich noch etwas anderes einfallen.
Idealist
Bis auf Deutschlands Westgrenze haben nahezu alle unserer Nachbarstaaten (Dänemark, Polen, Tschechien, Schweiz) eine andere - nicht der EZB unterstehende - Währung.
Wäre nicht zumindest für die Bewohner in einem 50km breiten Grenzstreifen dann die Verlockung groß, das Geld in Devisen zu halten?
Sehe hier mindestens zwei große Probleme
A) Die Nachfrage nach kleinen Währungen wie etwa der CZK würde sprunghaft ansteigen, was diejenigen, die als erste kaufen sogar durch den Wehselkurs nochmals begünstigt
B) Wir bekämen richtig Probleme: Die ganzen Devisen würden früher oder später ja nicht nur als Wertaufbewahrungsmittel verwendet, sondern auch zum einkaufen.
Und wo kauft man mit Fremdwährung ein - im Ausland!
Das wäre der Todesstoß für jeden grenznahen Handel!
Ist man wirklich so verzweifelt, für ein schwachsinniges Unterfangen die Wirtschaft ganzer Grenzgebiete zu opfern und die -nicht unerheblichen- deutschen Konsumausgaben quasi in die Nachbarländer zwangsumzuleiten?
herzlichen Dank für Ihre Info.
Keine schönen Aussichten.
Viele Grüße
Idealist