Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hat in der vergangenen Woche eine Dienstreise nach Moskau unternommen. Neben einem politischen Diskurs, ging es am 23.Januar auch um das Bestreben von Russlands Gazprom Konzern, die natürlichen Gasvorkommen vor dem Gazastreifen zu fördern. Unglaublich aber wahr, im Mittelmeer gibt es scheinbar Gasvorkommen. Für die Rechte an der Förderung sollen aus Russland eine Milliarde Dollar fließen. Das Fördervolumen wird auf ca. 849 Milliarden Kubikmeter Gas geschätzt und könnte die Palästinenser zwölf Jahre lang versorgen.

Der USGS - U.S. Geological Survey berichtete bereits im Jahr 2010 dass das Levantinische Meer, also Syrien, Libanon, Israel, Zypern und der Gazastreifen über mindestens 3,482 Billionen Kubikmeter gewinnbaren Gases verfügen.

Der Gazastreifen steht mit seinen Gasvorkommen im Mittelmeer also nicht alleine da und die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit dem Kreml und Russland kommt nicht von ungefähr. Nachbarstaaten haben schon ähnliche Deals getätigt.

Syrien überschrieb, dem sich im russischen Staatsbesitz befindlichen Soyuzneftegaz Unternehmen, das 25 Jahre lange Förderrecht einer Meeresfläche von 2200 km².

Im levantinischen Mittelmeer wird also Gas gefördert und für alle Beteiligten ist es ganz normal. So ist es, wenn die Verschwörungstheorie von gestern plötzlich zum Allgemeinwissen von heute wird. Hoffentlich passiert das in der Europäischen Union auch bald.

http://www.upi.com/Business_News/Energy-Resources/2014/01/23/Abbas-seeks-1B-deal-with-Russia-on-Gaza-natural-gas-field/UPI-20211390508361

http://german.ruvr.ru/2014_01_23/Russland-und-Palastina-werden-ihre-Beziehungen-festigen-1368/

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