Chinesische Autobauer oder der indische Tata-Konzern, der am Flugauto der israelischen Urban Aeronautics beteiligt ist, haben schon die Arbeit an Prototypen für Flugautos angekündigt. Ebenso der japanische Autobauer Toyota. In amerikanischen Silicon Valley, dem bedeutendsten Innovations-Standort der Welt, beginnen die ersten Großkonzerne in Flugautos zu investieren. Ist das der Startschuss für das Entstehen eines neuen Zukunftsmarktes?

Ja. Gerade im letzten Jahr hat sich da sehr viel getan. Da kam heraus, dass der Google-Gründer in Flugautos investierte. Im Oktober wurde in den Medien berichtet, dass das Unternehmen Uber, das für seine Taxi-App bekannt wurde, mit Airbus zusammen an einem Flugauto arbeitet. Und erst im Dezember kam die Mitteilung, dass der Skype-Gründer nun in fliegende Autos investiert. Innerhalb von wenigen Monaten also, schaffte es das Thema, das nur die absoluten Profis auf dem Schirm hatten, in den Mainstream. Es wurde bis dahin als lächerliche Randerscheinung behandelt, weshalb mich diese Entwicklungen besonders freut und mir persönlich eine große Genugtuung gibt. Die Message lautet: „Wenn Du schlau bist und investieren willst, dann in Flugautos.“ Wenn die Welt sieht, dass sich Flugautos schnell etablieren, dann wird die Marktentwicklung sehr rasant vonstattengehen.

Selbstverständlich sehen wir hier einen Zukunftsmarkt. Im letzten November haben wir die letzte Prüfung unserer Konstruktion, bevor wir in die Luft gehen dürfen, beim Luftfahrtbundesamt erfolgreich absolviert. Es kann zwar immer etwas Unvorhergesehenes passieren, das die Entwicklung verzögert. Aber wir werden im Laufe des Jahres 2017 (spätestens 2018) sehr wahrscheinlich fliegen.

Wenn Sie vom Privatflugzeugbesitzer als Einstiegsmarkt sprechen, werden Sie wahrscheinlich auch Nebenmärkte haben. Werden sich Flugautos vorerst überwiegend in staatlichen Organisationen wie Polizei, Krankenhäusern oder Feuerwehr etablieren? Werden Sie Ihre Firmenstrategie auch darauf ausrichten?

Ob vorwiegend staatliche Organisationen Flugautos nutzen werden, weiß ich nicht. Das wäre zwar naheliegend, aber trotzdem Kaffeesatzleserei. Dieses Szenario ist natürlich möglich. Da derartige Organisationen jedoch Spezialerfordernisse haben und Sonderausstattungen wünschen, würde uns das aufhalten. Wir müssten uns also Partner suchen, um diese Spezialausstattung zu bauen. Für uns direkt wäre das eher ein Klotz am Bein.

Wir sehen den Hauptmarkt in einer bestimmten Nische bei Geschäftsreisenden.

Diesen Markt gibt es vor allem in Ballungszentren in den BRICS-Staaten, oder in den USA, beispielsweise dem Eastern Seaboard von Boston bis Washington; oder im Westen von San Diego bis Santa Barbara. Das sind dichtbesiedelte Gebiete, wo es überall kleine Flugplätze gibt. Was ich mit Nische meine ist: Es wird immer so sein, dass man kurze Strecken bis zu 200 km mit dem Auto zurücklegt, es sei denn, es befinden sich kleine Flugplätze in der Nähe vom Start- und dem Zielpunkt. Über 1200 km wird man fast immer eine Linienmaschine vorziehen. Aber zwischen 200 und 1200 km, das ist unsere Nische.

Wenn sich jemand fragt, ob das eine große oder lukrative Nische ist, rate ich jedem, Montagmorgen zwischen 07:00 Uhr und 08:30 Uhr auf den Frankfurter oder Münchner Flughafen zu gehen. Unsere Zielgruppe ist dort leicht erkennbar. Sie trägt schwarze Anzüge. Sie fliegt meist über eine Entfernung zwischen 200 und 1200 km. Manche von ihnen fliegen Business-Class. Die Business-Klasse beschert den Fluglinien ca. 40 Prozent ihrer Verdienste – nicht Umsatz, sondern Gewinn. Nochmal: Ist das ein interessanter Markt? Auf jeden Fall!

Und der Geschäftsreisende braucht sich - wie auch der Flugauto-Pilot im Beispiel mit der kroatischen Insel - kein Mietauto oder Taxi zu suchen.

Wenn ich als Geschäftsreisender zum Flughafen mit dem Taxi oder mit dem eigenen Auto ins dortige Parkhaus fahre, kostet mich das Geld. Dann bin ich aber noch nicht im Flugzeug. Ich muss noch einchecken, einen Sicherheitscheck über ich ergehen lassen, eine Stunde warten und hoffen, dass ich einen Sitzplatz bekomme, wo ich mein Handgepäck verstauen kann. Dann sitze ich zusammen mit 100 Leuten, die ich nicht kenne in einem Zylinder und fliege dahin, wo ich eigentlich nicht hin will. Am anderen Ende wickelt sich das alles rückwärts ab. Ich miete mir ein Auto, oder bezahle für ein Taxi, um dorthin zu gelangen, wo ich eigentlich hin will. Das ist teuer, unbequem und zeitlich ineffizient.

Ein Vergleich der reinen Reisezeit zwischen Fluglinie und Flugauto ist eigentlich nicht angemessen. Denn ich muss erst hoffen, dass die Fluglinie einen Platz im Flugzeug noch frei hat. Dann muss ich genau dann an den Flughafen, wenn die Fluglinie abfliegt – nicht dann, wann ich will... Habe ich etwa im Büro noch zu tun, so geht der nächste Linienflug  erst am Nachmittag oder am Abend. Mit dem Flugauto, hingegen, kann ich jederzeit losfliegen.

Manche Leute sagen, ein Flugauto steckt genauso im Stau auf der Autobahn wie jedes andere Auto. Diese Leute verkennen, dass ich mit einem Flugauto erst gar nicht auf die Autobahn fahre. Ich fahre vielmehr meist nur über kommunale Nebenstraßen bis zum nächsten Flugplatz, wo ich ohne Verzögerung in die Luft komme. Wer nicht Pilot ist, weiß nicht wie viele kleine Flugplätze es gibt. In der Europäischen Union gibt es durchschnittlich alle 28 km einen kleinen Flugplatz. Man fährt da hin und startet, wann man will. Und das ist der wahre Vergleich mit dem Linienverkehr. Das wird natürlich nicht jeder sofort sehen, und wir haben nicht das PR-Budget, dass wir es jedem sofort klar machen können. Nur es wird "First Movers". geben. Die werden zu den Kollegen sagen: "Naja, die anderen, die sind noch alle am Flughafen, ich trinke erst einmal ein paar Kaffee bis die anderen da sind." Das wird sich ziemlich schnell rumsprechen. Keiner kann die Zukunft vorhersagen. Das sind jedoch die markttechnischen Überlegungen zu Zielgruppen, die wir gemacht haben.

Mit 28 km durchschnittlicher Landeplatz-Entfernung sind die EU-Länder bzw. ist Deutschland neben den USA wohl auch ein interessanter Markt.

Ich sage es ganz deutlich: Wir sehen Deutschland nicht als unseren Hauptmarkt. Hier ist die Infrastruktur zu gut. Wir sehen die BRICS-Länder als Treiber dieses Marktes. Wenn man dort war, weiß man, wie sich der Verkehr staut. Man hat 21 Stunden am Tag Stop-and-Go oder steht ganz im Stau. Nur in der Nacht zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr kommt man vorwärts. Und mit einer 400 m-Piste und einem Carplane® hat man dieses Problem gelöst; in der brasilianischen Megacity Sao Paulo erst recht. Ich habe erst neulich mit Airbus lange Gespräche darüber geführt. Immer wenn ich in Kreisen bin, wo sich Experten mit der Mobilität beschäftigen, sage ich, dass Deutschland nicht unser Markt ist, sondern dort, wo wenig oder veraltete Verkehrsinfrastruktur ist. Dann klingelt es. Aber der klassische Privatinvestor in Deutschland, der weiß das vielleicht nicht. In vielen Ländern - außer in Deutschland... - wurde versäumt, in Infrastruktur zu investieren. Selbst in Paris, einer westeuropäischen Hauptstadt, ist es ja in verkehrstechnischer Hinsicht ein unüberblickbares Chaos.

Wie sieht die Wettbewerbssituation auf dem Markt für Sie aus? Wer sind Ihre Konkurrenten?

Vorweg gesagt: Wir sind die einzigen weltweit, die eine herkömmliche Zulassung eines Flugautos anstreben. Andere stellen sich selbst eine sogenannte Konformitätserklärung aus und fliegen experimentell. Dabei erklären sie, so gebaut zu haben, wie es die Behörde zwar vorschreibt, legt es aber der Behörde zur Prüfung nicht vor, und verkauft es lediglich als Experimentalflugzeug. Warum wohl? Nur wir gehen den vollen Weg der Zulassung, damit wir weltweit verkaufen können. Wir haben bald die erste Stufe hinter uns gebracht. Die zweite Stufe ist dann die sog. Typenzulassung bei der Europäischen Luftfahrtbehörde in Köln - die EASA.

Wer versucht es im Moment? Wir nehmen Terrafugia® ernst, die im amerikanischen Woburn bei Boston / Massachusetts angesiedelt ist. Bei ihr falten sich die Flügel an zwei Stellen, was eine herkömmliche Zulassung weitgehend ausschließen würde.

Terrafugia® wählte also den einzigen Weg, den Sie wählen konnten, nämlich ein „Light Sport Aircraft“ (LSA). Es hat eine Eigenzulassung und keine von einer Behörde. Die Behörde hat ihr lediglich erlaubt, die Höchstgrenze fürs Startgewicht zu überschreiten. Sie hat zudem einen Rotax-Motor – ein Flugzeugmotor, der über keine Abgasdämmung verfügt. D.h. sie hat in Europa keinerlei Chance auf eine Straßenzulassung und in Kalifornien auch nicht. Sie hat also einen anderen Weg gewählt als wir und kam so schneller in die Luft. Wir, hingegen, wollen ein Produkt entwickeln, das wirklich kommerzielle Aussichten hat und nicht nur im heimischen Markt experimentell verkauft und geflogen wird.

Auch ein Hersteller aus der Slowakei, Aeromobil, wird häufig genannt. Ihr Fahrzeug ist vom Design her wirklich sehr schön. Rückschlüsse auf dessen Flugfähigkeit gehen jedoch nicht damit einher. Die Maxime sollte lauten: „Form follows function“. Es muss also erst mal funktionieren, bevor man es schön macht. Ich vermute, dass die umgekehrt vorgegangen sind. Denn im Mai 2015 ist deren Flugauto abgestürzt. Die Strömungsabrissgeschwindigkeit lag wie bei einem kleinen Linienflugzeug bei etwa 130 km/h. Dieses Problem haben wir nicht. Unser Flugauto ist so gebaut, dass es leicht zu fliegen ist – wie eine Cessna. Als ehemaliger Fluglehrer war es mir besonders wichtig, dass auch ein wenig begabter Pilot darin seinen ersten Alleinflug bedenkenlos durchführen kann. 

Oft wird auch PAL-V aus den Niederlanden genannt. Die haben das gleiche Problem wie Terrafugia®. Die falten keinen Flügel, sondern einen Rotor. Nur haben sie noch nicht nachgewiesen, dass sie das können. Sie zeigen zwar wunderschöne Videos im Internet, doch wenn man genau hinsieht, faltet sich das Rotor noch nicht. Wenn sie es irgendwann schaffen: Hut ab! Sie müssten das Falten dann trotzdem so zuverlässig hinbekommen, dass sie eine Zulassung erhalten. Ich wünsche ihnen zwar nur das Beste, halte es aber praktisch für nahezu ausgeschlossen!

Ich bin der Überzeugung, dass wir – wegen des Nichtfaltens unserer Flügel – die einzigen sind, die eine realistische Chance auf eine herkömmliche Zulassung haben. Und dass wir unsere letzte Prüfung beim Luftfahrtbundesamt am 14. November 2016 erfolgreich abgelegt haben, denke ich, untermauert meine Überzeugung in diesem Punkt.

Auf vermögende Privatinvestoren, die in Flugautos investieren, sind wir bereits eingegangen. Das läuft über Unternehmensbeteiligungen, Risikokapital und dergleichen. Zudem werden Summen investiert, die von mehreren Zehntausenden Euro bis in die Millionen gehen. Der klassische Privatanleger hingegen, der an Entwicklungen wie diesen teilhaben will, kauft in der Regel entsprechende Aktien an der Börse und legt deutlich kleinere Beträge an. Kommen wir zur Frage, wie der vorausblickende Langfristanleger an der Börse schon frühzeitig in diese Branche einsteigen kann. Beginnen wir mit Leichtbaukonzepten - z.B. Materialien wie Carbon - und Motoren, wie etwa dem topaktuellen Thema Elektromotoren.

Wir haben direkte Privatinvestoren bei uns. Ich denke aber, dass es noch zu früh ist, um etwas Verbindliches über strategische Börseninvestitionen in verknüpften Schlüsselbranchen sagen zu können. Ich bin kein Börsenmensch und werde natürlich nicht irgendwelche Aktientipps geben. Aber ich kann Ihnen meine persönliche Meinung dazu sagen und Antworten auf Ihre Fragen geben.

Was mir als erstes dazu einfällt, ist Siemens. Wir werden unsere Motoren mit Siemens-Elektromotoren umrüsten. Siemens setzt auf die Hybrid-Elektrifizierung des Flugantriebs, was wir für den richtigen Weg halten.

Kommen wir zum Carbon. Leichte Carbon-Materialien eignen sich sowohl für den Auto- als auch für den Flugzeugbau. Erst in den letzten 20 Jahren ist es durch ganz leichte Materialien und kräftige Motoren möglich geworden, an den Bau von Flugautos zu denken. Wenn es einen Fonds mit mehreren Carbon-Titeln gäbe, wäre das evtl. eine Möglichkeit, eine entsprechend breit gestreute, strategische Investition zu platzieren. 

Nochmals gesagt, weil es mir sehr wichtig ist: Ich gebe keine Tipps! Die in diesem Interview genannten Firmen dürfen nicht als Empfehlung verstanden werden!

Es geht bei diesbezüglichen Fragen darum, dass die Leserschaft grundsätzliche Einblicke in diese Zukunftsbranche bekommt und evtl. Anlageideen generiert. Es sind Denkansätze, auf deren Basis die Anlegerinnen und Anleger selbst recherchieren müssen und letztendlich eigenverantwortliche Anlageentscheidungen treffen.

Ein weiteres Investment-Thema sind selbstfahrende Autos. Ebenso das Stichwort „Connected Car“, das die rasant fortschreitende digitale Vernetzung zum Ausdruck bringt. Automatische Steuerung und elektronische Vernetzung sind Ihnen sicherlich bestens bekannt, da es sie in der Luftfahrt schon seit Längerem gibt. Da spielen Satellitentechnologien eine fundamentale Rolle. Sind Aktien auf diesem Gebiet nicht eine gute Möglichkeit um sowohl in den Trend der selbstfahrenden Autos als auch Flugautos - ja sogar die globale Digitalisierung, die auch die Verkehrs-Infrastruktur in Städten und im Luftraum abdeckt - zu investieren?

Da haben Sie völlig Recht. Da ist eine sehr gute Schnittstelle für Investitionen in verschiedene Zukunftsmärkte vorhanden.

Schon vor 30 Jahren habe ich als Linienflugpilot die Arme verschränkt und zugeschaut, wie das Flugzeug von selbst gelandet ist. Das war unter bestimmten Bedingungen, auf bestimmten Flugplätzen bei bestimmter Witterung sogar vorgeschrieben. Autonomes Fliegen ist ein alter Hut! (Tut so als ob er gähnt.) Und erst recht in Verbindung mit der Informationstechnologie ist hier ein gewaltiges Potenzial vorhanden.

Es gibt das NextGen-System, das am 01. Januar 2020 in Kraft tritt. Es wird im nordamerikanischen Flugraum freigeschaltet und jeder, der dahin fliegt, muss auch damit ausgestattet sein. Das ist ein Luftverkehrs-Kontrollsystem, was die Verdichtung von Flugzeugen in der Luft um das Vierfache gegenüber jetzt zulässt. Jetzt ist es so, dass der Pilot das Flugzeug fliegt, er hat an Bord irgendwelche Autopiloten, mit denen er zum nächsten Meldepunkt fliegt, und dann der Anflug auf seinen Flugplatz. Ab dem 01. Januar 2020 wird das Flugzeug alles machen, und der Pilot sitzt nur da und guckt, ob das alles richtig läuft. Er ist nur "Systems-Monitor" und wird weiterhin zumindest vorläufig noch Pilot heißen. Das ist nicht Science-Fiction, das ist nicht nur Realität, das ist ab 2020 Gesetz! Kleinflugzeuge haben jetzt schon begonnen, mit sogenannten ADS-B Geräten nachzurüsten. Davon gibt es mehrere Hersteller. Es sind keine drei Jahre mehr bis dahin. Es wird heute noch teuer verkauft, aber wenn heutzutage schon eine IT-Technologie da ist, fallen die Preise ja schnell. Das läuft über Satelliten. Absicherung gegen Terror und Betriebsausfall musste eingebaut werden. Darum hat es so lange gedauert bis das System eingeführt werden konnte. Aber es geht ab dem 01. Januar 2020 in Betrieb. Und dass man diese Technologie in ein Flugauto einbaut, ist selbstverständlich. Übrigens wurde das System von der gemeinnützigen MITRE-Corporation für die US-Regierung entwickelt.

Stellen Flugautos eine historische Investmentchance für unser Jahrhundert dar?

Ja. Lassen Sie mich an Folgendem erklären, wie ich das im Allgemeinen betrachte. Als Vergleich eignet sich der Übergang von der Pferdekutsche zum Automobil Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Henry Ford 1908 mit der Autoproduktion begann, hielten ihn viele seiner Mitbewerber für verrückt – vor allem die Pferdekutschen-Hersteller. Ein Pferdekutschen-Hersteller sagte im letzten Moment, vielleicht wird es doch was, wir steigen da ein. Alle anderen gibt es heute nicht mehr. Und die eine Firma heißt heute "General Motors". Wenn jemand heute über Flugautos schmunzelt, sage ich immer nur: "So haben auch die Pferdekutschen-Hersteller damals über das Auto gelacht." Wir werden für die Autowirtschaft mittelfristig das tun, was für die Pferdekutschenwirtschaft das Auto tat. Es wird aus meiner Sicht ohne Zweifel ein äußerst interessanter Markt.

Zur letzten Frage: Wenn Sie mit Ihrem Auto im Stau stecken, wie häufig kommt es vor, dass Sie sich wünschen, dass Sie in dem Moment ein Flugauto hätten?

Mein Wunsch gestaltet sich dann ganz anders. Ich liebe Staus. (Lacht) Ich sitze wahnsinnig gerne in Staus, weil ich weiß: Je mehr Staus es gibt, desto größer ist unser Markt; und desto mehr werden die Leute Flugautos kaufen wollen.

Auf den ersten Blick eine sehr überraschende, aber auf den zweiten eine sehr nachvollziehbare Aussage zu Staus. Vielen Dank für das Interview Herr Brown!