Schon 2007 hat die russische Armee eine gigantische Vakuumbombe präsentiert. Die Bilder von Gebäuden, die innerhalb von Sekunden zu Staub zerfielen, haben selbst die Redakteure von Spiegel online so beeindruckt, dass am 12.09.2007 ausführlich darüber berichtet wurde.

Nach dem Physiker und Mathematiker Götz Neuneck, welcher am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg (IFSH) die interdisziplinäre Forschungsgruppe "Abrüstung, Rüstungskontrolle und Risikotechnologien" leitet, geht die Entwicklung dieser furchtbaren Aerosol-Waffen auf deutsche Ingenieursleistungen während des 2. Weltkriegs zurück. Mario Zippermayr war ihr Erfinder.

Wer Lust hat, kann sich die Wirkung auf diesem Video ansehen.

1. Garde-Panzerarmee

Russland hat offiziell bekannt gegeben, dass die Erste Garde-Panzerarmee (eine Formation mit einer angesehenen und sehr symbolischen Geschichte)  nun die vierte “Kantemirov” Garde-Panzer-Division, die zweite “Taman” Garde Motorisierte Schützendivision, die 6. Panzerbrigade, die 27. Motorisierte Garde-Schützenbrigade Sewastopol und viele Unterstützungseinheiten umfassen werde.

Das Hauptquartier dieser Armee wird sich in Odinstovo, einem Vorort von Moskau, befinden. Derzeit ist die Armee mit T-72B3 und T-80 Kampfpanzern ausgestattet, aber diese werden durch die brandneue und revolutionäre T-14 Armata Panzer ersetzt, während die aktuellen Schützenpanzer ebenfalls durch Neue ersetzt werden.

Der T-14 gilt als der fortschrittlichste Kampfpanzer der Welt. Er kommt nicht von Rheinmetall oder Krauss Maffei, sondern wird in Serie von Uralwagonsawod hergestellt. Deutschland will den Leopard in die Richtung des Armatas weiter entwickeln. Allerdings wird dies noch bis zu 15 Jahre dauern. Die Zusammenarbeit mit westlichen Fahrzeugherstellern führte zu einem weiteren Technologiesprung.

So pflegten französische und italienische Rüstungsfirmen ab etwa 2005 bis zum Inkrafttreten der westlichen Sanktionen 2014 rege Kontakte und Kooperationen mit russischen Firmen und staatlichen russischen Institutionen.

Die Besatzung (Kommandant, Richtschütze, Fahrer) ist in einem Kompaktraum, in der Wanne direkt hinter der starken Bugpanzerung, untergebracht. Die Waffenanlage im Turm wird ferngesteuert. Die T-14-Prototypen, die bei Paraden vorgestellt wurden, haben als Hauptbewaffnung eine 125-mm-Glattrohrkanone. Diese Waffe ist eine Weiterentwicklung der bekannten 2A46-Panzerkanone mit verbesserter Präzision.  Der Kampfsatz beträgt 40 Schuss, wobei sich 32 Schuss als Bereitschaftsmunition in einem automatischen Lader befinden. Der Panzer ist in der Lage, weitreichende Rohr-Lenkraketen zur Panzer- und Luftfahrzeugbekämpfung zu verschießen. Da hilft auch ein deutscher Leopard nicht mehr weiter.

Mi-28 und Ka-52 Kampfhubschrauber

Aus der Luft werden diese gepanzerten Einheiten von Mi-28 und Ka-52 Kampfhubschraubern geschützt und unterstützt.  Es ist schon müßig über die Fähigkeiten und Reichweiten dieser kampferprobten Geräte zu referieren.

Es macht wirklich keinen großen Spaß über Waffensysteme zu schreiben. Aber es ist nun mal so, dass die 1. Garde-Panzerarmee Russlands die stärkste Panzerformation ist, die sich jemals in Europa befand.

Bundeswehr als Speerspitze

Wenn sich die schwangerschaftstaugliche Bundeswehr von Frau von der Leyen schon als „Speerspitze“ im Baltikum gegen Russland stationieren lässt, um einen wackligen Dollar, die Rüstungsindustrie und den Zusammenbruch des Ex-Hegemons am Sterbebett zu begleiten, dann sollte man wenigstens wissen, was bei einem Überfall der NATO auf Russland auf die „Speerspitze“, die restliche NATO, das Baltikum, ganz Europa und die USA wartet. Nicht weniger als der Untergang.

Die russischen Panzer müssten noch nicht mal über die Grenzen rollen, um Europa komplett auszuschalten.

In den fünf Teilen, die ich diesem Thema gewidmet habe, konnte ich das Thema letztlich nur anreißen. Die von mir beschriebenen Systeme, ist noch längst nicht alles, was Russland inzwischen zu bieten hat.

Nachdenklichere Regierungen

Europäische Regierungen, die eine Politik gegen den wichtigsten und größten Nachbarn im Osten im Interesse einiger weniger (vermutlich 0,1 Prozent) betreiben, betreiben eine Politik gegen das eigene Volk.

Manche sind aber nachdenklich geworden. Es ist ruhig geworden um die geplanten NATO-Beitritte Schwedens und anderer.

Warum hat die NATO in Syrien nichts mehr zu melden, warum bleibt die Krim russisch, warum kommt Kiew gegen die Ostukraine nicht an, warum bleibt es bei leeren Drohungen gegen Nordkorea?

Die Antwort ist einfach

Die kollabierende Ex-Macht USA, bzw. deren Militärexperten nebst europäischen Kläffern, haben längst verstanden, dass sie gegen Russland (und China) nichts und zwar gar nichts mehr zu bieten haben. Von der atomaren Zerstörung der Welt und somit auch der eigenen mal abgesehen.

Außerdem hat ein Präsident Trump ganz andere Sorgen. Im Inneren der amerikanischen Machtzirkel herrscht ein Machtkampf, der droht das Land in einen Bürgerkrieg zu führen.

Dies ist der letzte Teil dieser Artikel-Serie.
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