Wir haben uns dazu entschieden, in diesem Jahr auf einen Aprilscherz zu verzichten. Da dieser Artikel allerdings zuvor bereits produziert war, möchten wir Ihnen die mögliche Erheiterung nicht vorenthalten.



Wir schreiben den 1. April 2015 und ich versichere Ihnen, liebe Cashkurs-Community, dass wir ab heute auch in Deutschland und in nächster Zukunft in eine völlig neue Ära der Zeit- und Menschheitsgeschichte eintreten werden. Frank Meyer hatte die veraltete Technologie der RFID-Chips (engl. radio-frequency identification), die unter die Haut transplantiert wurden bereits in seinem mittlerweile verstaubten und überholten Artikel Schon ge-chipt? thematisiert. Verwundert mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass der ein oder andere CK*Leser selbst diesen antiquierten Beitrag wohl in die Rubrik Science-Fiction-Glosse eingeordnet und nicht ernst genommen hat. Denn auch FAZ Online berichtete bereits im Februar diesen Jahres unter der Überschrift Ein Chip in jedermanns Hand über ein Implantat-Projekt in Schweden. Der BBC-Reporter Rory Cellan-Jones hatte sich in einem Selbstversuch einen Chip einpflanzen lassen. Doch ist diese Technologie - deren Weiterentwicklung der ansonsten geschätzte Frank Meyer verpasst zu haben scheint - ein alter Hut. Lies doch schon Arnold Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien bereits Anfang Oktober 2008 das unbefugte Auslesen von RFID-Chips unter Strafe stellen. Der Spiegel berichtete damals ausführlich.

Worum geht es genau? Normalerweise wurden die RFID-Transponder in einem etwa 12 mm langen und 2 mm dicken Zylinder aus Siliciumdioxid oberhalb des Musculus triceps brachii unter die Haut des rechten Arms eingepflanzt. Eine weitere bevorzugte Stelle für die Implantation war die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger. In früheren Zeiten erfolgte dieses Ein- und Herausoperieren unter lokaler Betäubung und konnte problemlos durch einen geschulten Arzt ambulant erfolgen. Da die Transponder mittels elektromagnetischer Induktion mit Energie versorgt wurden, benötigten sie keine Batterien. Wurden die Chips auf der korrekten Frequenz angesprochen, antworteten sie mit einer eindeutigen, aber verschlüsselten achtzehnstelligen Nummernfolge, die den Inhaber des Transponders in einer Datenbank identifizieren konnte. So konnten beispielsweise Zugangsberechtigungen abgefragt oder auf medizinische und/oder finanzielle Unterlagen zur Person zugegriffen werden. Natürlich lag der Hauptnutzen der implantierten RFID-Chips in seiner praktischen und unkomplizierten Bezahlfunktion.

  

Chips dieser Art waren mit bloßem Auge von außen unsichtbar und sind es auch weiterhin. Eine Kennzeichnungspflicht wird auch in Zukunft sehr wahrscheinlich nicht eingeführt werden. Des Weiteren war es auch möglich, sie außerhalb des Körpers - beispielsweise als Bestandteile von Brillen, Uhren oder Schmuck – zu tragen; sie konnten im Bedarfsfall also leicht abgelegt werden. Politisch war das eher ungewollt und ist bei der neusten Entwicklung dieser Technologie, die wir Ihnen gleich vorstellen werden auch gar nicht mehr möglich. Erinnern wir uns an dieser Stelle an die ersten Smartphone-Geräte namens iPhone, deren Akkumulatoren ebenfalls nicht ausgetauscht werden konnten.

Tatsächlich fand jedoch in den letzten Monaten eine von der deutschen Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt gebliebene technische Revolution in China, Indien und den USA statt. Dass auch diese Innovation ihren Ursprung in Deutschland hat und sich einreiht in die Liste großer deutscher Erfindungen, sollte uns stolz machen. Dirk Müller hatte gerade erst heute Morgen direkt von der Börse über die innovative Simlock AG aus dem ländlich geprägten Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis) berichtet. Ich denke, dass seine Worte die Dimension dieser technischen Neuerung und das Potential der Simlock AG (WKN 20150104 / ISIN DE 0001042015) mehr als deutlich unterstreichen. Bitte sehen Sie sich das folgende Video an und lauschen Sie aufmerksam!

Ergänzend zu den Informationen, die Ihnen Dirk Müller im Video liefert sei angemerkt, dass es sich bei Simlock um ein Start-Up-Unternehmen handelt, das erst im April 2013 von zwei jungen Unternehmern gegründet wurde. Es handelt sich hierbei um die erst 23jährigen Mark Gerber-Zuck und den gleichaltrigen Deutsch-Amerikaner Herald Mittenruh. Die von ihnen entwickelte Technologierevolution ermöglicht es, dass User direkt ohne irgendwelche Hilfsmittel das Internet nutzen und mit anderen Transmittenden (Simlock interne User-Bezeichnung) kommunizieren können. Die Verträglichkeit der Simlock-Implantate für den Organismus wurde übrigens zuvor drei Jahre lang ausgiebig an jungen Sauerländer Schweinen getestet. Alle Schweine haben überlebt.

Interessant ist hierbei, dass für die Implantation des Chips keine Operation mehr nötig ist. Wie von Dirk Müller geschildert, werden die künstlichen Neuro-Transmitter mittels einer herkömmlichen Injektionsnadel in die Blutbahn gespritzt. Im Gehirn angekommen, verbindet sich der Chip automatisch mit dem Thalamus dorsalis und stellt selbsttätig eine Verbindung mit der Simlock-Zentrale in Breckerfeld und anderen Transmittenden her. Die Aufgabe der Simlock-Neuro-Transmitter besteht im Folgenden in der Modulation der ein- und ausgehenden Informationen zum Großhirn und somit der kortikalen Erregung. 

Doch nicht nur das! Simlock ermöglicht den direkten Hirnzugriff auf das Internet. Die neusten PISA-Studien (Programme for International Student Assessment) in den USA und Indien ergaben einen höchst ungewöhnlichen signifikanten Anstieg bei den Ergebnissen in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesefähigkeit. Die Leistungen junger Transmittenden an weiterführenden Schulen sind erheblich gestiegen und können in Zukunft durch angepasste, simlock-kompatible Lern-Apps sicherlich noch weiter gesteigert werden. Fox-4-news berichtete unlängst, dass in einigen Bundesstaaten der USA bereits etliche Fremdsprachenlehrer entlassen wurden, da Simlock vollen mentalen Zugriff auf die App iTranslate bietet. Das Lernen von Fremdsprachen ist somit überflüssig geworden. Selbst Isländisch oder austronesische Sprachen wie Cebuano können mithilfe des Simlock-Transponders sofort und fließend gesprochen werden.

Ein weiteres Feature bietet die Verknüpfung mit Facebook. Freunde können nicht nur wie bisher geaddet werden, sondern die Applikation bietet zudem die Möglichkeit enge Freunde auf ein sogenanntes Full-High-Add abzugraden. Gedankenlesen wird damit zur Realität. User im Full-High-Add-Modus  gestatten mit dieser Funktion ihren engsten Vertrauten einen völligen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Simlock bewirbt diese Funktion in einem vielleicht etwas kitschig geratenen indischen Fernsehspot übrigens mit folgenden Worten:

„In deinen Gedanken zu sein

und zu leben –

wie wunderbar muss das sein?

 

Ganz bei dir zu sein

für immer und ewig –

wie wunderbar muss das sein?

 

In deiner Nähe zu ertrinken,

dich immer zu spüren

tagein und tagaus –

wie wunderbar muss das sein?“

Doch brauchen wir uns an dieser Stelle nichts vorzumachen. Die Tage der Kriminalität scheinen endgültig gezählt zu sein. Es wird sicher nur noch eine Frage der Zeit sein, bis bei Politik und Justiz zu Recht Begehrlichkeiten zwecks Verbrechensbekämpfung entstehen werden. Irritierend ist allenfalls, dass in manchen US-amerikanischen und chinesischen Medien die fehlende Abschaltfunktion des Simlock-Chips kritisiert wird. Ist es mittlerweile doch wissenschaftlich belegt, dass auch herkömmliche Smartphone-Nutzer 24 Stunden täglich online verfügbar sind. Deshalb sollten wir unbedingt realisieren, dass die Zukunft meistens schon da ist, bevor wir damit rechnen.

Das Simlock-Starterset inklusive steriler Einweg-Injektionsnadel ist zu einem humanen Preis von € 299,00 direkt im Online-Shop der Simlock AG bestellbar.

      

Der Aktienkurs der Simlock AG ist auch heute am 1. April 2015 um weitere 9 Prozentpunkte im Plus.