Eine neue Bankrate Umfrage hat zum Ergebnis, was hier in den letzten Monaten immer wieder einmal Thema der Betrachtung gewesen ist. Die neuesten Umfrageergebnisse werfen ein desaströses Schlaglicht auf den finanziellen Zustand vieler Privathaushalte in den USA. Wie die Ergebnisse zeigen, sind 54% aller Amerikaner nicht dazu in der Lage, mehr als 5% von ihren Einkommen auf die hohe Kante zu legen. Damit bestätigt sich abermals, was aus vorherigen Analysen zu diesem Thema bereits hervorgegangen ist.

Trotz dessen, dass die Sparquote in den Vereinigten Staaten zuletzt ein wenig anstieg, gilt für einen Großteil der amerikanischen Privathaushalte nach wie vor das Motto, bei Weitem nicht über ausreichende Spargroschen zu verfügen, falls es zu unvorhergesehen Entwicklungen im eigenen Leben kommen sollte.

Natürlich gilt dieser Aspekt auch im Hinblick auf den eigenen Rentenabend, für den in den meisten Fällen keine ausreichenden Finanzmittel und Ersparnisse zur Verfügung stehen, weshalb immer mehr Amerikaner auch im hohen Alter noch einer Beschäftigung nachgehen müssen.

Viele Menschen in den USA geraten gar nicht erst in die Lage, Ersparnisse zu bilden. Und dies ist eine fatale Entwicklung, da gerade im Hinblick auf den eigenen Lebensabend eine wachsende finanzielle Absicherung von Nöten wäre. Um einen ruhigen und finanziell abgesicherten Lebensabend zu durchleben, wären nach neuesten Berechnungen die Bildung von Ersparnissen in einer Höhe von 15% der jährlichen Einkommen über einen langen Zeitraum notwendig.

Wie die neueste Studie zeigt, stehen einem Anteil von 18% aller Amerikaner überhaupt keine Mittel zur Verfügung, um Ersparnisse zu bilden. 28% der Befragten legen zumindest 5% oder einen geringeren Betrag des eigenen Einkommens auf die hohe Kante. Der größte Hang zum Sparen findet sich nach wie vor in der amerikanischen Mittelklasse, oder dem, was davon noch übrig ist.

Diese gesellschaftliche Klasse verfügt über ein Einkommen von zwischen $50.000 und $75.000 pro Jahr. Etwa 35% der Mitglieder dieser Klasse sparen mehr als 10% von ihren Einkommen, was selbst einer ausgeprägteren Sparneigung als unter der Klasse den Top-5% Einkommensverdienern entspricht.