Die MilitaryTimes hat mit der Syracuse University Institut für Veteranen und Militärfamilien in diesem Monat eine Umfrage durchgeführt. Damit wollte man erfahren, wie die Angehörigen im Militärdienst zu den Präsidentschaftskandidaten stehen.

Kopf an Kopf-Rennen

Würde das amerikanische Militärpersonal allein den nächsten Präsidenten wählen, dann gäbe es wohl ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem republikanischen Kandidaten Donald Trump und dem Kandidaten der Libertären Partei Gary Johnson.

Gary Johnson, von 1995 bis 2003 Gouverneur des Bundesstaates New Mexico, musste sich gegen andere Kandidaten wie Austin Petersen und John McAfee durchsetzen. Die Libertarian Party wählte ihn am 29. Mai 2016 erneut zu ihrem Kandidaten bei der anstehenden Präsidentschaftswahl 2016. Er äußerte sich negativ darüber, dass die Medien es darstellen würden, als gäbe es nur zwei Parteien. Dies sei unwahr.

Hillary Clinton weit abgeschlagen

Hillary Clinton läge weit abgeschlagen zurück und hätte keine Chance auf das Präsidentenamt.

Die Umfrage der Syracuse University vom September, ist es die erste wissenschaftliche Aufschlüsselung der Wahlpräferenzen unter aktiven Armee-Mitgliedern.

Trump führt

Wenn man die Stimmen sämtlicher untersuchter Waffengattungen zusammenlegt, führt Trump mit 37,6 Prozent vor Johnson mit 36,5 Prozent. Die Studie nennt eine statistische mögliche Fehlermarge von 2 Prozent. Hillary Clinton liegt weit zurück auf dem dritten Platz mit nur 16,3 Prozent der Stimmen.

Grünen-Kandidat Jill Stein erhielt 1,2 Prozent Unterstützung, während andere Splittergruppen zusammen auf 3,2 Prozent kamen.

Etwa 5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie voraussichtlich in diesem Jahr nicht wählen würden.

Groll beim FBI

Auch beim FBI, dürfte Hillary Clinton nicht die Wunschkandidatin sein, nachdem FBI Chef James Comey zähneknirschend öffentlich erklären musste, dass Hillary zwar eine Menge illegaler Taten begangen habe und sie dafür „eigentlich“ verurteilt gehöre. Aber nur „eigentlich“, weil man ihr keine „Absicht“ bei all diesen kriminellen Handlungen unterstellen könne. Sprich, es sei ihr kein vorsätzlicher Gesetzesverstoß nachzuweisen.

Die amerikanische Bundespolizei FBI unter James Comey hat vernichtende Kritik am Verhalten Hillary Clintons geübt und könnte ihr mit seinem Ermittlungsmaterial über Nacht die Kandidatur-Lichter ausknipsen.

Trotz belastendem Material keine Anklageempfehlung gegen Hillary

Warum also hat das FBI die Anklageempfehlung nicht ausgesprochen?

Die Antwort auf diese Frage ist bei Bill Clinton, dem angetrauten Ehemann Hillarys und ehemaligem US-Präsidenten zu finden.

So berichtet die New York Times, dass sich  Bill Clinton am 27. Juni 2016 mit der amtierenden Justizministerin Loretta Lynch in Phoenix traf. Wie es der Zufall will, erhielt Loretta Lynch ihre ersten höheren politischen Weihen von Billy-Boy. 1999 berief sie der damalige Präsident Bill Clinton als U.S. Attorney for the Eastern District of New York.

Da hatte Bill wohl noch was gut bei ihr. Eine Hand wäscht eben die andere…

Am Samstag, den 2. Juli (langes Wochenende in den USA) 2016 folgt ein Gespräch im FBI-Hauptquartier in Washington. Zufällig sind am Samstag wenige Beamte im Büro und deshalb weiß auch niemand so genau, wer außer Hillary und ihren Anwälten mit Direktor Comey gesprochen hat. Ein Name im Protokoll wurde geschwärzt. Somit wird eine entscheidende Person geschützt und der Vorgang vertuscht.

Der Tag nach dem 04. Juli

Am Dienstag, den 05. Juli 2016, dem Morgen nach diesem langen Feiertagswochenende macht FBI-Direktor Comey seine bizarre Ankündigung, dass es keine Strafanzeige gegen Hillary Clinton gibt.

Comey hat seinen Befehl ausgeführt, aber das FBI hat nicht vergessen, was abgelaufen ist.

Die Stimmung ist schlecht in Amerika

Das Militär macht nicht, was die Regierung will (siehe Syrien), der CIA macht nicht, was das Militär will, die Regierung macht nicht, was der CIA und das Militär und das Pentagon will, die Neocons wollen, dass das Militär macht, was sie wollen, aber die Army zieht nicht mit, der Verteidigungsminister Ash Carter will was anderes als der Außenminister Kerry. Die Neocons mit der Rüstungs- und Finanzindustrie im Rücken, halten sich für unbesiegbar und möchten ihre NATO-Köter mitsamt der US-Army am liebsten gegen Russland und China gleichzeitig in Marsch setzen. Frei nach dem Motto „bevor der Finanzmarkt kracht, wird nochmal richtig Krieg gemacht!“

Die Patrioten um Ron Paul wollen das Land vor den zerstörerischen und brandgefährlichen Neocons retten, bevor es blutend und strampelnd wie ein Käfer auf dem Rücken liegt.

Amerika ist stark angeschlagen. Es schwankt und wird zu Boden gehen. Ob die Welt mit hinunter gerissen wird oder nicht, hängt zu einem großen Teil davon ab, ob die Neocons oder die Patrioten die Oberhand gewinnen. Gewinnen die kriegsgeilen Neocons, dann  Gnade uns und den USA Gott.