Es scheint so, als hätten die Investoren diese Entscheidung schon längst in den Kursen „eingepreist“ und der vollendete Schritt war dann doch keine Überraschung mehr.

Der Deutsche Aktienindex DAX konnte 1,1% auf 12.095, der DJ EuroStoxx 50 um 0,9% auf 3.448 Punkte zulegen. Der S&P 500-Index (amerikanische Aktien) verbesserte sich um 0,2% auf 2.378 Punkte. Der MSCI World Value Index schloss mit 108,49 die Woche ab. Ein ganz leichtes Minus von 0,1%.

Neuigkeiten aus unseren Unternehmen

Für die meisten Schlagzeilen in dieser Woche sorgte am Freitag unser amerikanisches Biotech-Unternehmen Amgen. Die Aktie verlor am letzten Handelstag in der Woche $ 11,50 und schloss die abgelaufene Börsenwoche mit einem Minus von 7% ab. Am Donnerstag erreichte die Aktie noch ein neues Allzeithoch mit $ 181,44. Was ist passiert? Die Veröffentlichung der Medikamentenstudie zu einem Herzmittel (Repatha) reduziert die Sterblichkeitsquote um 20%, aber der Markt ging in seinen Annahmen von 24% aus. Dies könnte zur Folge haben, dass das nicht billige Medikament, weniger Nachfrage erfahren könnte, wenn es die Zulassung bekommen sollte. Ärzte halten die Testergebnisse für „profund“, aber Investoren waren enttäuscht. Trotz dieses Rückschlags, halten wir Amgen für ein sehr gut geführtes und aufgestelltes Unternehmen in einer zweifellos etwas volatileren Branche Biotech. Wir bleiben daher in Amgen weiter investiert.

Leichter tendierte in der vergangenen Woche der dänische Modeschmuckhersteller Pandora. Die Aktie gab DKK 22 auf DKK 797 nach. Grund für diese Entwicklung? Einen richtigen Grund gab es nicht zu vermelden. Auffallend nur, dass eine große Verkaufsorder die Aktie am Donnerstag von DKK 830 auf Freitag unter DKK 787 drückte.

Gut lief es dagegen beim französischen Payment-Unternehmen Ingenico. Die Aktie erholte sich weiter um 7,7% auf € 95,01. Der Tiefstkurs lag im Dezember bei unter € 70. Wir haben das Management in der vergangenen Woche getroffen und sind überzeugt davon, dass das Unternehmen, trotz widriger Umstände in den USA, gut aufgestellt ist und gegenüber Verifone (Payment-Terminals) weiter Marktanteile gewinnen wird. Insbesondere im E-Payment sieht das Unternehmen in der Zukunft noch Potenzial.

Zu E-Payment-Gruppe gehört auch die deutsche Wirecard. Hier „flirtet“ die Aktie mit der Marke von € 50. Die Aktie schloss die Woche mit einem Kursplus von 3,9% auf notierte am Freitag € 49,61. Wie bereits letzte Woche dargelegt, ist der Druck bei den Shortsellern momentan immens, da Wirecard auch in dieser Woche wieder gute Nachrichten verkünden konnte. Dieses Mal war es am Montag ein Vertragsabschluss mit der Citibank über den Erwerb von Kundenbeständen im Kreditkartenbereich in elf asiatischen Ländern.

Im wahrsten Sinne des Wortes konnte nach längerer Durststrecke der Bierbrauer AnheuserBusch Inbev mal wieder positive Performance abliefern. Die Aktie gewann 4% auf € 104,70. Wirklich neue News gab es nicht, außer dass ein Firmeninsider für über $ 9 Mio. Aktien des eigenen Unternehmens gekauft hat. Fundamental könnte die wirtschaftliche Erholung die Nachfrage nach Bier beleben.

Aktuelle Fondsdaten zum 20.3.2017 (basierend auf den Schlusskursen vom 17.3.2017):

Aktueller Fonds-Kurs (NAV): 90,22 Euro

Aktuelles Fondsvolumen: 73,2 Mio. Euro

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Börsenwoche!

Ihr

Dirk Müller & Andreas Schmidt

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