Beim Schreiben des Buches „Showdown“ hatte ich ganz bewusst auf ein Quellenverzeichnis mit Fußnoten verzichtet. Der Lektor des Drömer-Verlages hat mir von einem Quellenverzeichnis abgeraten, da man das heute wegen der besseren Lesbarkeit in der Regel nicht mehr macht.

Mit den Inhalten des Buches scheine ich jedoch in ein Wespennest gestochen zu haben. Jedenfalls waren die Reaktionen auf das Buch, wie erwartet, sehr kontrovers. Etwa 80 Prozent begeisterte Zustimmung, aber auch 20 Prozent aggressive Ablehnung. Interessanterweise kam gerade diese Ablehnung im Wesentlichen nicht von den vielen Lesern des Buches, sondern von einigen der sogenannten „Leitmedien“, die in unverhohlener Polemik gegen das Buch, vor allem aber gegen meine Person Stimmung gemacht haben. Ich hatte zumindest erwartet, dass man sich dort mit den Inhalten und Fakten des Buches auseinandersetzt. Stattdessen fand eine vollkommen faktenlose Diffamierung der Person statt. Wenn ein Journalist ansatzweise auf die Argumente einging, dann hat er die von mir angesprochenen Beweise stets vollkommen ignoriert und sich auf ein allgemeines „alles Unfug“ ohne Gegenbeweis reduziert. Ich empfand das als eine traurige Vorstellung der sogenannten freien und neutralen Presseberichterstattung. Wenn man neue Erkenntnisse ablehnt, dann sollte man dies zumindest fachlich begründen können und es nicht mit allgemeinen Verurteilungen abtun. Bis heute hat KEIN Journalist bei mir angerufen und mich nach meinen Quellen gefragt. Ich habe für das Buch zwei Jahre recherchiert. Nicht nur vom heimischen Schreibtisch aus, sondern auch vor Ort in Spanien und Athen habe ich mit Menschen gesprochen, die in entsprechenden Positionen über die Zusammenhänge Bescheid wissen müssen. Keiner der „kritischen“ Journalisten hat sich die Mühe gemacht, die von mir zusammengetragenen Fakten und Geschehnisse zu überprüfen. Daher halte ich es für wichtig, dass jeder Interessierte sich selbst ein Bild von der Lage und von den Quellen machen kann.

Ich habe daher im Folgenden eine unvollständige Quellensammlung mit den wichtigsten öffentlich zugänglichen Quellen für jene Teile des Buches „Showdown“ zusammengestellt, die immer wieder in Zweifel gezogen werden. Wer diese Argumente und Quellen widerlegen will, muss schon selbst Beweise vorlegen. Auch ich kann nicht mit absoluter Gewissheit sagen, dass das, was diese von mir angeführten seriösen Quellen berichten stimmt. Ich habe es soweit überprüft, wie es einem Journalisten möglich ist. Selbst in den Ozean zu tauchen und die Gasquellen zu vermessen ist dann doch etwas viel verlangt. Alle von mir benannten Dokumente entstammen seriösen Quellen, wie Sie sehen werden. Diese Belege sind für mich so belastbar, dass ich mir als Journalist und Autor erlaube über deren Inhalte in einem Buch zu schreiben ohne dafür an den Pranger der Lächerlichkeit gestellt zu werden.

Ich veröffentliche hier ausschließlich die für jedermann zugänglichen und recherchierbaren Quellen. Öffentlich nicht zugängliche Quellen und Inhalte persönlicher, vertraulicher Gespräche werde ich in Bezug auf den journalistisch selbstverständlichen Schutz der Informanten nicht veröffentlichen.

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1) Aussage Showdown: Das gesamte östliche Mittelmeer, umgeben von den aktuellen Krisenherden Griechenland, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten und Libyen „schwimmt“ auf riesigen Öl- und vor allem Erdgasvorkommen. Diese Erdgasvorkommen würden nach aktuellen Schätzungen ausreichen, um Europa für Jahrzehnte mit Erdgas zu versorgen. Der Wert und die geostrategischen Bedeutungen dieses „neuen persischen Golfes“, sind ein wesentlicher Treiber der Entwicklungen in Griechenland und Zypern.

Diese reichen Vorkommen werden von unseren Regierungen vollkommen ignoriert und das Buch „Showdown“ erfährt die größten Angriffe einiger Journalisten auf genau dieses Thema, weil sie die Existenz dieser Gasvorkommen und ihrer Größenordnung vollkommen in Abrede stellen.

Die ehemalige griechische Außenministerin Bakojannis hat mir im persönlichen Gespräch unter Anwesenheit weiterer bekannter Personen aus Wirtschaft und Finanzwissenschaft bestätigt, dass nach ihrem Wissen Griechenland auf Gasvorkommen sitzt, die jenen Libyens entsprächen. Aber bitte urteilen Sie nach diesen Quellen selbst:

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Der Spiegel hat bereits in den 80er Jahren über das griechische Öl und Gas geschrieben. Allerdings hatte man bis dahin keine Ahnung von den wahren Ausmaßen, die erst seit etwa 2004/2005 bekannt werden.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=14345132&aref=image036/2006/06/16/cq-sp198102801180119.pdf&thumb=false

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Studie der Beratungsgesellschaft Pytheas über die Gasvorkommen Kretas (und des gesamten östlichen Mittelmeeres). Die 3 erstellenden Wissenschaftler wurden mir von den leitenden Geologen des griechischen geologischen Institutes in Athen als Wissenschaftler höchster Reputation bestätigt.

http://www.pytheas.net/publications/78-cretan-gas-fields-a-new-perspective-for-greece-s-hydrocarbon-resources

….und das weitere östliche Mittelmeer.

http://www.pytheas.net/publications/79-southeastern-mediterranean-hydrocarbons-a-new-energy-corridor-for-the-eu

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Hier berichtet Reuters über das Potential der griechischen Gasvorkommen.

http://www.reuters.com/article/2012/10/03/us-greece-gas-idUSBRE8920KF20121003

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FocusMoney berichtete selbst im Dezember 2012 über die Gasvorkommen, während sich FocusMoneyOnline wenige Monate später darüber lustig macht, dass ich behaupten würde es gäbe Gasvorkommen in Griechenland. Da fehlen selbst mir die Worte.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-28152/erdgas-und-rohstoffe-sitzen-die-griechen-auf-immensen-reichtuemern_aid_862431.html

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Israels Gas, seine Verträge mit Libanon und die Pläne das Gas aus dem Mittelmeer über Zypern nach Europa zu transferieren.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323873904578569381514712830.html

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Große Gasfunde zwischen Israel, Syrien, Libanon, Zypern und der Türkei bringen Probleme.

http://www.thenational.ae/news/world/middle-east/vast-gas-fields-found-off-israels-shores-cause-trouble-at-home-and-abroad#full

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Sehr spannend auch hier die geologischen Unterlagen des EINE (Institute of Energy for South East Europe).

http://www.iene.gr/symposium-cyprus2012/articlefiles/2nd-session/Nikolaou.pdf

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Amerika hat großes Interesse an den Gasfunden westlich von Griechenland sowie in der nördlichen Ägais:

http://seekingalpha.com/article/782961-the-u-s-looks-to-exploit-the-greek-re-default

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Ölfunde vor der Insel Kreta.

http://www.kreta.org/allgemein/olfund-vor-der-kuste-kretas/

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Die Türkei hat bereits 2011 Kriegsschiffe gegen Forschungsschiffe einer amerikanische Öl- und Gasfirma entsandt und sich damit klar gegen die Interessen Amerikas und Israels an den aus ihrer Sicht türkischen Gasfeldern in der Nähe Zyperns positioniert.

http://www.welt.de/politik/ausland/article13631172/Die-tuerkische-Kanonenboot-Politik-im-Mittelmeer.html

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Hier interessante Einblicke aus Wikileaks zu Noble Energy, der Türkei und Zypern.

http://wikileaks.org/gifiles/docs/123320_re-noble-energy-.html

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Zypern bietet der EU Gasförderung als Pfand an. Diese ignoriert. Warum!?

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Finanzminister-Zypern-will-Schulden-mit-Gasreserven-zurueckzahlen-2250399

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Hier der Beschluss der EU den Vergabeprozess der Gasexplorations- und Förderrechte für Zypern an den amerikanischen Konzern Noble Energy von den ansonsten üblichen Vergaberichtlinien für öffentliche Aufträge zu befreien. Die Förderrechte können also ohne Ausschreibungen im stillen Kämmerlein an Noble Energie vergeben werden. Dass die Vorkommen bei Antragstellung besonders klein angegeben sind, ist nur allzu verständlich. Die vorangegangenen Berichte sprechen hier bekanntlich eine andere Zahlensprache.

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:018:0019:0020:DE:PDF

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Spiegelonline berichteten bereits Ende 2011 selbst darüber.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/energie-riesiges-erdgaslager-vor-kueste-zyperns-entdeckt-a-806135.html

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Wem das noch nicht genügt, hier eine Studie der RBS (Royal Bank of Scotland), die (besonders ab Seite 8) klare Aussagen zu den Gasfeldern Zyperns trifft.

http://static.cyprus.com/20130115-RBS-report-on-Cyprus.pdf

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Der anerkannte Wissenschaftler Prof. Hubert Faustmann von der Universität Nikosia über Öl und Gas vor Zypern. Entsteht ein neuer Krisenherd im östlichen Mittelmeer?

http://academia.edu/1624221/Ol-_und_Gas_vor_Zypern._Entsteht_ein_neuer_Krisenherd_im_ostlichen_Mittelmeer

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Weitere Berichte über die Gasfunde im östlichen Mittelmeer.

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36865/1.html

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Sogar die "Zeit" hatte sich mit der nicht selten veschwiegenen Thematik beschäftigt und bescheinigte Griechenland bereits 2012 ein Vermögen an Rohstoffvorkommen, welches mindestens dem damaligen Schuldenstand entspräche.

www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/griechenland-oel

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Die Fachzeitschrift „Oil&Gas Journal“ spricht von gigantischen Aussichten (wer es gerne wissenschaftlich mag).

http://www.tgs.com/uploadedFiles/News-n-Media_Zone/Media_Zone/Publication_Section/Publications/Giant_Oil_Prospects_Lie_in_Distal_Portion_of_Offshore_East_Mediterranean_Basin_article.pdf

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Nach all diesen Belegen ist es völlig unverständlich, wie ein Journalist der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Existenz des griechischen Gases noch immer leugnet und zu solchen Einschätzungen kommt:

„Folgt man dagegen Müllers Deutung des böswilligen Verschweigens, dann wüssten die Amerikaner um die Reserven, die Griechen selbst, die Deutsche Bank und nicht zuletzt Dirk Müller. Nur die Geldgeber nicht.“

Die griechische Regierung unter Papandreou (der nach Karamanlis als Staatschef ins Amt kam) hat die Vergabe der Öl- und Gasexplorations- und Förderrechte (an dem Gas, das es angeblich gar nicht gibt) an eine private Gesellschaft ausgegliedert.

http://english.capital.gr/News.asp?id=1257809

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Hier die dazu öffentliche Bekanntmachung der griechischen Regierung.

http://www.ypeka.gr/LinkClick.aspx?fileticket=l3TNzx1rKsM%3d&tabid=765&language=en-US

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und weitere Unterlagen des EINE (Institute of Energy for South East Europe).

http://www.iene.gr/symposium-cyprus2012/articlefiles/2nd-session/Nikolaou.pdf

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Die angeblichen „Pleitegriechen ohne Geschäftsmodell“ verfügen auch über zahlreiche andere hochinteressante Rohstoffe wie Seltene Erden.

http://www.bloomberg.com/news/2012-04-26/greek-nordic-rare-earths-could-save-european-industry.html

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Isreal fördert inzwischen Erdgas.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/israel1396.html

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weitere Entwicklungen um Zypern.

http://www.reuters.com/article/2013/06/26/cyprus-lng-terminal-idUSL5N0F20N920130626

http://www.naturalgaseurope.com/cyprus-lng-terminal

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Nachdem noch immer ein großer Teil der deutschen Medienlandschaft die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer für eine „Verschwörungstheorie“ hält machen sich die weniger naiven Global Player längst ihre stratgeischen Gedanken hierzu. Ein besonders lesenswerter Gedanke dazu kommt diesmal direkt von einem israelischen Thinktank, dem Jerusalem Center for public affairs
 
 
http://jcpa.org/article/the-geopolitics-of-israels-offshore-gas-reserves/

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Hier noch eine interessante Einschätzung zu Israel und den Problemen mit Russland und der Türkei im Zusammenhang mit den Gasvorkommen von Niklas Anzinger, der bei einem amerikanischen Thinktank (American Enterprise Institute) arbeitet.  Das gibt doch ein ganz interessantes Licht auf den Syrienkonflikt….aber alles nur Verschwörungstheorie… ;-)
 
http://www.aei-ideas.org/2013/05/eastern-mediterranean-new-cold-war-front/

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Russland bewirbt sich neben namhafter anderer großen Firmen aus westlichen Ländern um die Lizenz zur geologischen Erforschung des libanesischen Schelfs.

http://de.ria.ru/politics/20131010/267046711.html

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2013 gab es erstmalig eine Konferenz in Zypern zum Thema Erdgas- und Öl-Vorkommen vor Zypern. Hier der Nach-Konferenz-Report:

www.eastmed-og.com/News/2013-post-show-report-now-available.aspx

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2) Aussage Showdown: In 2008/2009 gab es gezielte Versuche eines westlichen Geheimdienstes Griechenland zu destabilisieren und den Sturz des amtierenden Präsidenten Karamanlis zu betreiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge sind im Buch ausführlich geschildert und beziehen sich unter anderem auf einen Bericht des russischen Geheimdienstes FSB über diese Aktivitäten. Die dort dargestellten Abläufe klingen so unglaublich, dass ich lange gezögert habe darüber zu berichten, da mir der russische Geheimdienstbericht als Quelle nicht genügte. Ich behaupte bis heute NICHT, dass es so gewesen ist, aber nachdem ich darauf gestoßen bin, dass die griechische Staatsanwaltschaft 2012 nach umfangreichen Voruntersuchungen genügend Anhaltspunkte gesehen hatte, um in diesem Zusammenhang Anklage wegen Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch an Karamanlis zu erheben, war mir das Beweis genug um ZUMINDEST im Buch über diese Dinge zu berichten.

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Hier der Artikel der angesehenen englische Zeitung „The Guardian“, der auf dem gleichlautenden Bericht der bekannten Nachrichtenagentur AP (Associated Press) beruht:

http://www.guardian.co.uk/world/feedarticle/10144552

Diese Quelle habe ich bereits im Buch benannt und auf die Anklageerhebung der griechischen Staatsanwaltschaft verwiesen. Auch an dieser Stelle war ich von der Berichterstattung der ansonsten eigentlich renommierten FAS sehr enttäuscht, da diese bei ihrer Kritik dieses wichtigste Argument völlig unberücksichtigt lässt und stattdessen den Eindruck erweckt, meine Quellen würden sich im Wesentlichen auf Taxifahrer beschränken.

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Selbst Bild berichtete über einen Bombenanschlag auf Karamanlis noch kurz vor der Wahl.

http://www.bild.de/politik/2009/knapp/wahlkampf-veranstaltung-karamanlis-9968964.bild.html

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Bereits seit Ende des zweiten Weltkrieges gab - und vermutlich gibt es noch immer - geheime Nato-Kommandos in Europa, die gelegentlich für politische Zwecke im Inland „zweckentfremdet“ wurden, wie der italienische „Gladio“-Skandal zeigte.

Der Spiegel 1990: „Das blutige Schwert der CIA“.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13501822&aref=image036/2006/05/15/cq-sp199004700180021.pdf&thumb=false

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3sat 2012: Gladio: Geheimarmeen in Europa:

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/thementage/165450/index.html

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3) Aussage Showdown: Der griechische Premier Papandreou, der nach den Wahlen im Anschluss an die (wodurch auch immer hervorgerufene) Destabilisierung Griechenlands ins Amt kam, hat den Bruch mit der europäischen Union bewusst herbeigeführt. Sein Finanzminister hat nach gerade einmal 14 Tagen im Amt Selbstanzeige in Brüssel erstattet und die bisherigen griechischen Daten als Fälschung benannt. Die wahren Daten (die er in der Kürze der Zeit offenkundig gewonnen hatte) lägen um ein vielfaches schlechter.

Auch hier hat die griechische Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage erhoben, weil hier unmittelbar nach Amtsantritt Papandreous, seines Finanzministers und kurz danach ins Amt gekommenen neuen Chefs der Statistikbehörde (ein ehemaliger Mitarbeiter des IWF) die griechischen Zahlen bewusst ZU SCHLECHT dargestellt wurden.

Ich behaupte auch in Showdown nicht, dass die Statistikdaten tatsächlich künstlich verschlechtert wurden durch den Chef der Statistikbehörde, aber ich erlaube mir in diesem Zusammenhang auf den absolut unverständlichen Vorgang der Selbstanzeige in Brüssel nach gerade einmal 14 Amtstagen am 20. Oktober 2009 sowie auf die Anklageerhebung der griechischen Staatsanwaltschaft hinweisen zu dürfen. Als Journalist ist das eine Selbstverständlichkeit!

http://greekleftreview.wordpress.com/2011/09/20/hellenic-statistical-authority-did-eurostat-make-a-bad-deficit-worse-for-political-purposes/

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Hier noch eine weitere deutsche Quelle zu diesem Thema (ab der zweiten Hälfte des Artikels):

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38418/1.html

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Über andere Autoren, die ähnliches über das Vorgehen von IWF und Weltbank analysieren, berichtet der Spiegel 2005.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39834834.html

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Unmittelbar vor der Bekanntgabe dieser schlechten Zahlen stößt der größte amerikanische Anleihenverwalter der Welt (Pimco) seine Griechenlandanleihen ab, wie der Spiegel berichtet.

Auszug aus nachfolgendem Artikel:

„Pimco ist mit Abstand der weltgrößte Investor in Staatsanleihen. Das Unternehmen leiht den Staaten Geld, indem es deren Schuldverschreibungen kauft. Wenn Pimco nicht mehr kauft, ist das ein deutliches Zeichen, dass einem Land erst die Krise, dann die Pleite droht.

Pimco herrscht - im Auftrag seiner Kunden - über 1300 Milliarden Dollar. Es ist eine absurde Zahl, selbst in dieser Zeit der Superlative, in der Rettungsschirme gespannt und Banken mit endlosen Staatsmilliarden gestützt werden: ein Finanzunternehmen, vielen nicht einmal bekannt, mit einer Anlagemacht viermal so groß wie der deutsche Bundeshaushalt.

Deswegen halten fast alle Regierungen einen engen Draht zu Pimco. Sie schicken ihre Finanzminister und Zentralbankvorsitzenden und manchmal auch ihre Regierungschefs zu Mohamed El-Erian, dem Chef von Pimco, um ihn zu überzeugen, dass er ihre Staatsanleihen kauft.

Pimco stößt in den Wochen Ende 2009 alle Griechenland-Anleihen ab. "Wir wollten raus, bevor alle anderen merken, dass die Zahlen nicht stimmen", sagt Mohamed El-Erian. Nie verlässt sich Pimco auf ein Urteil von außen, dafür beschäftigt die Firma Horden von eigenen Analysten, viele waren einst beim Internationalen Währungsfonds, auch El-Erian hat dort seine Karriere begonnen.“

Hier der ganze Artikel:

 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80652382.html

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American Enterprise Institute: "Will the Eastern Mediterranean become the next Persian Gulf?":

http://www.aei.org/outlook/foreign-and-defense-policy/regional/middle-east-and-north-africa/will-the-eastern-mediterranean-become-the-next-persian-gulf#mbl

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Natürlich werden wir die Themen hier auf Cashkurs.com weiter betrachten und verfolgen. Aktuelle Entwicklungen behalten wir selbstverständlich im Auge und auch dieses Quellenverzeichnis werden wir an dieser Stelle fortlaufend aktualisieren.

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