Über Jahrtausende hat sich die Grundstruktur von Operationen nicht verändert. Grobe Schnitte, blutige und große Öffnungen des Körpers, damit die von Natur vorgegebene Anatomie des Arztes in der Lage war seine Arbeit zu tun. Das Auge brauchte den freien Blick auf das zu operierende Organ, die Hände mussten die Instrumente bedienen können, denen somit bereits eine Mindestgröße vorgeschrieben war.

Das ganze unterlag auch noch den anatomischen Beschränktheiten in Bezug auf die Sehschärfe des Arztes und den Grad seines Zitterns. Legendär die Geschichten aus alter Zeit, in denen manch gereifter Operateur dies mit einem guten Whisky vor dem Eingriff eingestellt haben soll.

Wer auch immer unter das Messer muss, sollte tiefe Dankbarkeit für den modernen Fortschritt empfinden, der schon in den letzten Jahren hier beachtliche Erfolge aufzuweisen hat, denken wir an Minimalinvasive Eingriffe, Schlüssellochoperationen und vieles mehr.

Doch nun stehen wir vor der zweiten Welle der robotergestützten Chirurgie. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz entlasten nicht mehr nur die Hand des Chirurgen, sie führen dazu, dass Diagnosen und Eingriffe ungleich schneller und sicherer vonstatten gehen können.

Die Vorstellung, dass autonome, mit Deeplearning-Software ausgestattete Operationsautomaten unser Leben retten (oder auch nicht), während der Chirurg zum Kaffeeautomaten schlendert, bleibt zwar weiterhin eine Fiktion. Aber der nächste Sprung in der Operationstechnik könnte unsere Gesundheitssysteme nachhaltig entlasten.

Die Möglichkeiten von Robotik und künstlicher Intelligenz zur Diagnose und Behandlung sind bereits vielfältig. So ist seit einiger Zeit eine verbesserte Diagnostik bei Brustkrebs im Frühstadium und bei Herzerkrankungen durch spezielle Tragewesten und Apparate möglich. Und laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers mit 11.000 befragten Patienten aus zwölf Ländern sind 41 Prozent der befragten Bürger offen, eine Untersuchung von einem Roboter durchführen zu lassen.

43 Prozent wären sogar zu kleineren Eingriffen wie Augenoperationen bereit. Nur ein Viertel der Befragten lehnte die Vorstellung künstlicher Intelligenz in der Medizin grundsätzlich ab.

Was die neue Ära der digitalen Chirurgie-Roboter besonders kennzeichnen wird, ist der Umstand, dass Mensch und Maschine gleichermaßen effektiver werden, indem sie immer enger aufeinander abgestimmt sind und optimal zusammenarbeiten. Viele Insider sprechen deshalb auch schon vom Medizinroboter als einer digitalen Plattform, die im Operationssaal hilfreich und fehlerfrei ist – in den kommenden Jahren aber noch um eine Menge an zusätzlichen Fähigkeiten erweitert wird.

Und es werden vor allem die folgenden Technologien sein, die die Zukunft der datenbasierten Chirurgie bestimmen: Virtual Reality, Augmented Reality, 3D-Technologie, Künstliche Intelligenz, Live Diagnostics und Autonome Chirurgie-Roboter.

Jede Operation gelingt so gut wie die andere und die neuen Maschinen werden sogar in der Lage sein auf sich verändernde Situationen sofort und richtig abwägend zu reagieren. Diese Technologie steht gerade erst am Anfang und es ist nur die Phantasie in der Lage sich auszumalen, welche Möglichkeiten sich hierdurch in Zukunft bieten, dennoch ist sie bereits heute in ihren ersten Stufen im täglichen Klinikeinsatz.

Ein Trend, der gerade erst richtig durchstartet und ein unabsehbares Potential hat. Genau das richtige für ein Investment im Rahmen von Cashkurs-Trends.

Schauen wir also einmal hinein in die Welt der Operationssäle der Zukunft und hoffen zugleich, dass wir sie nie wirklich selbst von innen sehen müssen, denn KEINE OP ist immer noch die beste OP.

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