Mein Vater pflegte zu sagen:

Der Gesunde hat tausend Wünsche, der Kranke nur einen einzigen.“

Wer sich einer eigenen Krankheit erinnert, der weiß wie wahr dieser Satz ist. Da interessieren keine Modemarken, keine politischen Wirrungen, da zählt nur das Gesundwerden oder zumindest die Linderung der Beschwerden.

Kein Wunder, dass dieser Bereich des Lebens so viel Aufmerksamkeit und damit auch finanzielle Zuwendung erhält. Doch je älter die Menschen werden, umso größer wird der Anteil des Bereichs Gesundheit/Pflege im Leben der Menschen.

Eine der größten Sorgen im zunehmenden Lebensalter ist der Gedanke nicht mehr im eigenen vertrauten Umfeld leben zu können, sondern in ein Krankenhaus oder Pflegeheim „abgeschoben“ zu werden.

Dabei sei erwähnt, dass - trotz aller vereinzelter Horrorberichte – die absolut überwältigende Mehrheit der Menschen in Pflegeeinrichtungen alles in ihrer Kraft stehende tun, um den ihnen anvertrauten Patienten das Leben so angenehm wie möglich zu machen, obwohl die Rahmenbedingungen dafür denkbar schlecht sind. Personalnot, Unterbezahlung, Überstunden, mangelhafte Ausstattung und überbordende Bürokratie sind hier nur einige Schlagworte.

Pflegeheime und stationäre Krankenhäuser können immer nur die letzte Lösung sein. Davor steht – so bestätigen es auch die Umfragen – die Betreuung durch nahe Angehörige und noch weit davor, wie könnte es anders sein, ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in der eigenen, seit Jahrzehnten vertrauten Umgebung.

Selbst ein Pflegeheim mit botanischem Garten, Katzen jonglierenden Pflegern und goldenen Nachtpfannen kann die eigene liebgewonnene Wohnung nicht ersetzen. Zudem ist nichts so preiswert wie die Versorgung eines Patienten, der sein eigenes Bett und sein eigenes Zimmer stellt.

Wenn ich einen Bereich nennen müsste, in dem die moderne Technik das Leben des Menschen am entscheidendsten und weitreichendsten verbessern kann, dann wäre das der Bereich Krankheit und Pflege. Telemedizin, die es kranken Menschen ermöglicht in ihrem vertrauten Umfeld zu leben und dabei dennoch permanent mit den behandelnden Ärzten in Kontakt zu stehen, ist solch eine Technik.

Sensortechnik erlaubt eine dauerhafte Übermittlung aller wichtigen Messwerte an die Computer in den Medizinzentren und sofortige Alarmierung der entsprechenden Aktionsketten, sollte ein Wert von der Norm abweichen. Das kann die einfache Aufforderung per Mail sein, künftig zwei Blutdrucktabletten statt einer zu nehmen - oder die sofortige Inmarschsetzung des Notarztes. Dazwischen ist jede Abstufung denkbar.

Abgesehen von der Intensivmedizin kann man sich in zahlreichen Szenarien ein dauerhaftes und glückliches Leben zu Hause – auch mit schwerer Krankheit – vorstellen. Eine Entlastung für das Gesundheitssystem, die Angehörigen, aber ganz besonders den Patienten selbst.

Aber auch bei kleineren alltäglichen Krankheiten wie Erkältung, Fieber oder Windpocken muss man künftig nicht mehr kilometerweit zum nächsten Arzt fahren um dann stundenlang im Wartezimmer andere anzustecken, die wegen einer Prellung gekommen sind. Viele dieser Symptome sind so eindeutig diagnostizierbar, dass ein per Webcam zugeschalteter Arzt mithilfe einiger selbsterhobener Daten (Fieber- und Blutdruckmessen kann heute jede bessere Smartwatch) den elektronischen Krankenschein samt Rezept zum direkten Onlinebestellen erteilen kann.

Ein Segen – sowohl für das medizinische Personal, das sich vor Ort nur noch um die wirklich notwendigen Fälle intensiver kümmern kann als auch für den Patienten, der sich stundenlange Arztbesuche erspart.

Gut, ich kenne einige Menschen, die aus lauter Langeweile immer neue Symptome an sich entdecken, die ihnen die Chance geben sich von einem Arzt bedauern zu lassen oder der Dame an der Rezeption das Ohr abzukauen, aber gerade für diese Patientengruppe bietet das Internet doch inzwischen ganz andere Ablenkungen.

Die Medizin effizienter zu machen ist ausnahmsweise nicht nur ein Segen für die Kassen der Industrie und der Versicherungen, sondern auch der betroffenen Bürger und Mitarbeiter. Das Thema Häusliche Pflege und Genesung dürfte – abseits der finanziellen Aspekte durch Unternehmensbeteiligungen - auch für die Jüngeren ein Thema sein, einmal trifft es uns alle.

Wie steht auf einem Grabstein des Wiener Zentralfriedhofs!?

Was Ihr seid – waren wir, was wir sind – werdet Ihr!“

Mögen wir von Krankheit und Ewigkeit noch lange verschont bleiben und konzentrieren wir uns voller Lebensfreude auf die pekuniären Aspekte dieser Win-Win-Technologie und ihren Chancen für Gesellschaft und Geldbörse.



Ich wünsche Ihnen eine glückliche und gesunde Zeit

Ihr Dirk Müller

    

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