Liebe Leserinnen und Leser,

Bei 38 Grad im Schatten bietet sich kein Thema so sehr an wie die allgegenwärtige Frage „Wie krieg ich mein Schlafzimmer runtergekühlt um endlich mal wieder durchzuschlafen!?“. So ging es wohl auch Dr. Wenzel, der mit dem Thema in diesem Monat genau den Nerv der Zeit trifft.

Im Namen „Klimaerwärmung“ ist der Wunsch nach Kühlung ja schon faktisch integriert und so wundert es nicht, dass die Umsätze der Klimaanlagen-Industrie steil nach oben gehen. Die CO2-Diskussion tritt dabei interessanterweise kaum zu Tage.

Dass wir künftig mehr Energie für das Kühlen als für das Heizen ausgeben, ist dabei durchaus ein interessanter Aspekt, zumal Heizen dem Überleben dient, Kühlung (mit wenigen Ausnahmen) hingegen dem Komfort.

Geheizt hat der Mensch seit der Entdeckung des Feuers. Aktive Kühlung – abgesehen von tiefen Kellern mit Flusseislagern zur Bierlagerung – ist eine sehr moderne Erfindung. Eine Heizung - welcher Energieart auch immer - ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil aller Gebäude der Menschen jenseits der äquatorialen Zonen.

Klimaanlagen zur Kühlung sind selbst im wohlhabenden und höchstentwickelten Deutschland bis heute noch immer seltener Luxus in Privatwohnungen. Doch die Verkaufszahlen der Baumärkte wie auch die Gespräche mit Freunden und Familien zeigen, dass hier ein brachiales Umdenken stattfindet. Selbst viele Umweltaktivisten haben kein Problem damit, dass ihr Auto, der Bus oder der Zug auf dem Weg zur Klimademo die Innenluft abkühlt und dafür doch einiges an Energie nicht für die Fortbewegung, sondern für den Komfort verbraucht.

Je größer der Markt für Klimatisierung wird, umso mehr Anstrengungen werden auch hier in den Bereich Effizienz und Ressourcenschonung investiert. Hier gibt es sicherlich noch jede Menge Spielraum, der auch sofort wieder neue Absatzmärkte erschließt. Durch die zunehmende künstliche Bepreisung von Energie (CO2-Steuer) werden die alten bereits verbauten und energiehungrigen Klimaanlagen schnell zu einem teuren Vergnügen.

Der Druck „Alt gegen Neu“ zu tauschen nimmt sowohl umweltmoralisch als auch pekuniär schnell zu. Den Hersteller -relativ- energieeffizienter Klimageräte freut es. Kann er doch jetzt nicht nur die unzähligen überhitzenden Gebäude ausstatten, sondern auch gleich noch einen guten Teil des Altbestandes ersetzen. Die Politik wird mit entsprechenden Vorschriften in der Zukunft sicherlich unterstützend zur Seite stehen.

In manchen Bereichen möchte man sogar darauf hoffen. Man kann als aufgeklärter Mensch nur den Kopf schütteln über Skihallen in der Wüste von Dubai und andere Eskapaden. Ein angenehmes Wohn- und Arbeitsklima ist aber ein durchaus legitimer Wunsch und für ältere Menschen durchaus auch eine gesundheitliche Frage. Dies gilt insbesondere für Menschen in den Städten.

Unsere Welt urbanisiert immer schneller und es ist ein klarer - internationaler - politischer Trend absehbar, die Menschen in immer größeren Städten zusammenzuballen. Während man auf dem Land durch Natur und Grün doch noch einige Abkühlung - besonders in der Nacht - erleben darf, sind Städte regelrechte Hitzefallen. Asphalt und Steine heizen sich auf und „beglücken“ die Bewohner durch nächtliche Abgabe der Wärmestrahlung. Verstädterung bedeutet also zugleich einen weiteren Nachfragefaktor für Klimageräte.

Wenn Sie also selbst gerade über die Hitze stöhnen, sich über die hohen Installationskosten einer Klimaanlage ärgern oder gerade im Baumarkt um die letzten Ventilatoren gestritten haben, da die mobilen Klimaanlagen längst ausverkauft waren, drehen Sie den Ärger um und fragen Sie sich: Wie kann ich davon profitieren ? Wenn Dir jemand eine saure Zitrone gibt, mach Zitronenlimonade daraus.

In der heutigen Ausgabe beschäftigen wir uns intensiv mit den Profiteuren des Wunschs nach Kühlung - und wie immer haben wir Dank der Erfindung der Aktiengesellschaft das Glück, uns daran beteiligen zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und allzeit einen kühlen Kopf

Ihr

Dirk Müller

   

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