Outdoor ist einer dieser Trends, die insbesondere seit der Pandemie enormen Zulauf erhalten haben. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. So habe ich mich im Skitouren-verrückten Südtirol immer dagegen gewehrt, mir ebenfalls eine Skitouren-Ausrüstung zu kaufen. Als dann pandemiebedingt die Skilifte geschlossen blieben, war es dann auch bei mir soweit.

Nicht protzige Autos, sondern Erlebnisse zählen

Aber bereits vorher gewann das Thema Outdoor immer mehr und immer schneller an Fahrt. Vielleicht liegt das ja auch an der Generation Instagram/TikTok, die sich nicht mehr über den Kauf von schicken Autos profilieren will.

Es geht nicht darum, zu zeigen, was man hat. Das neue Statussymbol besteht in den Abenteuern, die man gerade erlebt. Und dazu gehören nicht nur Fotos und Videos vom Strand (auf Instagram scheint sich irgendwie jeder das ganze Jahr über im Urlaub zu befinden), sondern auch vom aktuellen Abenteuerausflug in die Natur.

Outdoor – von der Nische zum Massenphänomen

Dass es hierbei trotzdem nicht an Bequemlichkeit fehlen darf, ist klar. Dadurch ist es in der Outdoor-Industrie in den letzten Jahren zu einem regelrechten Boom gekommen. Outdoor-Läden sprießen – nicht nur in meiner Südtiroler Heimat – regelrecht wie Pilze aus dem Boden. Verwunderlich ist dies nicht. Schließlich ist die wachsende Kundschaft dazu bereit, tief in die Tasche zu greifen, wenn es um das neueste Outdoor-Equipment geht. Für die nächste Berg- oder Skitour möchte man schließlich tipptopp ausgestattet sein.

Und wenn es dazu kommt, dass sogar ich mir einen atmungsaktiven, wasserbeständigen, winddichten und für arktische Temperaturen ausgelegten Hightech-Schlafsack zulege, ist der Trend tatsächlich im Mainstream angekommen. Den Schlafsack habe ich mir übrigens für ein Survival-Wochenende, das ich letztens erfolgreich bestanden habe, gekauft. Und da wären wir schon wieder beim zuvor angesprochenen Abenteuer-Konsum. Aber zu meiner Verteidigung: Das Handy blieb die ganze Zeit über im Auto ;-) . Mit Stock und Stein Feuer zu machen, hat trotzdem Spaß gemacht.

Klingelnde Kassen bei den Outdoor-Unternehmen

Der Trend ist also im Mainstream angekommen. Die Produkte finden reißenden Absatz, verkörpern sie schließlich Abenteuerlust und regen die Fantasie der Käufer an. Ob es dann überhaupt jemals zur geplanten 3-Tages-Bergtour in den Alpen kommt, sei einmal dahingestellt.

Unser Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel ist jedenfalls gerade von seinem Ausflug in die Welt der Outdoor-Industrie zurückgekehrt. Im Wandergepäck dabei hat er die frische Studie zu diesem zu der Jahreszeit passenden Trend, an welchem sich die in der Studie aufgezeigten Unternehmen gerade dumm und dusselig verdienen. Wieso sollten wir nicht daran teilhaben? Im Idealfall finanzieren wir uns mit den Gewinnen daraus unseren nächsten Outdoor-Abenteuerausflug!

Ihr

Christof von Wenzl vom Cashkurs*Trends-Team

 

 

Die Einzelstudien beinhalten neben der exklusiven Trend-Studie von Dr. Eike Wenzel und dem Institut für Trend- und Zukunftsforschung, ausführliche Aktienanalysen der interessanten Unternehmen aus dem Sektor der Automatisierung mit Blick auf die Strukturen, die Bilanzen und die aktuelle charttechnische Situation.

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