Die Welt hat sich entschieden künftig auf erneuerbare Energien zu setzen…aber nicht sofort und nicht auf einen Schlag. Es wird ein Prozess über viele Jahrzehnte, währenddessen steigt der Gesamtenergiebedarf kontinuierlich weiter an.

Wer wissen will, wie es mit der weltweiten Energiepolitik der Zukunft weitergeht, der muss sich lediglich die Aktivitäten der großen Energiekonzerne ansehen.

Shell und Co schließen keineswegs ihre Bereiche mit fossilen Brennstoffen um in Windparks zu investieren, aber sie schwenken ganz offensichtlich von Öl auf Erdgas. Erdgas ist die Schlüssel- und Übergangsenergie der kommenden Jahrzehnte auf dem Weg in eine Zukunft, in der es eines Tages nur noch erneuerbare Energien geben wird. Öl hat ebenso ausgedient wie der Benzin- oder Dieselverbrennungsmotor. Aber die Verbrennung von Erdgas oder dessen Einsatz in Brennstoffzellen nimmt in großen Schritten zu.

Die Abgaswerte von Erdgas sind in den meisten Bereichen denen der Ölverbrenner deutlich überlegen. Die Technik der Gasverflüssigung hat darüber hinaus ganz neue wirtschaftliche Möglichkeiten geschaffen.

Durch die Verflüssigung von Erdgas kann dessen Volumen um das 600-fache reduziert werden, was den Transport mit Tankschiffen und Lastwagen entsprechend effizienter macht. So können weltweit auch Regionen bedient werden, die mit Pipelines praktisch nicht erreichbar wären.

Auch die westliche Automobilindustrie hat ein großes Interesse am Ausbau der Gasantriebe, wird hier doch eine deutlich tiefere Wertschöpfungskette benötigt als beim reinen Elektroantrieb. Das gilt für den Einsatz im Gasverbrennungsmotor ebenso wie in den Brennstoffzellenantrieben, in denen Wasserstoff umgewandelt wird, der zuvor meist aus Erdgas gewonnen wurde.

Selbst die weltweiten Seeschifffahrtsflotten rüsten immer stärker auf Gasantriebe um, da das hochgiftige Schwerölabgas immer größere Ächtung in nationalen Gewässern rund um den Globus erfährt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auch Saudi-Arabien, das bisher ausschließlich Erdöl gefördert hat und zunehmend unter wirtschaftlichen Druck gerät, nun erste Anstrengungen unternimmt von der Erdöl- auf die Erdgasproduktion umzusteigen.

In diesem Zusammenhang darf man sicher auch die Auseinandersetzung zwischen Saudi-Arabien und dem kleinen Emirat Katar sehen, das als derzeit größter Flüssiggasexporteur der Welt –gemeinsam mit dem Iran - auch noch über eines der größten Gasfelder der Welt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Saudi Arabien verfügt.

Leider ist Gas noch immer ein fossiler Rohstoff und seine Förderung, Transport über umstrittene Pipelines und Verbrennung sind sicher mit vielen berechtigten Kritikpunkten zu versehen. Natürlich sollte die Welt so schnell wie möglich vollständig auf regenerative Energien umschwenken, aber die Realität ist nun einmal, dass uns das Erdgas noch viele Jahre und zunächst stark zunehmend als Brückentechnologie erhalten bleiben wird.

Die meisten von uns haben auch noch immer eine Gasheizung im Keller und fahren ihr Auto mit Benzin oder demnächst Erdgasenergie. Daher wäre es unlogisch, diese Energie zwar einerseits selbst zu nutzen und davon abhängig zu sein, die Investition in diese Technologien aber moralisch abzulehnen.

Dennoch sollte man die ethische Brille nicht ganz absetzen und auch hier die großen Umwelt- und Gesellschaftssünder meiden. Ganz ohne Makel ist da aber ganz sicher keiner, was in der Natur des Produktes liegt.

Schauen wir uns die Zukunft dieses Marktes einmal gemeinsam an, der im wahrsten Sinne gerade erst so richtig „Gas“ gibt.

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