Der September war für uns Goldbugs insgesamt ein guter Monat! Zwar zeigte der Goldpreis zuletzt einen deutlichen Rücksetzer unter die Marke von 1.500 USD, doch war dies angesichts der monatelangen Stärke beim gelben Metall wenig überraschend. Insbesondere das übliche „Window-Dressing“ zum Monatsende sowie die inzwischen dauerhaft hohen Short-Quoten sorgen zwischenzeitlich immer wieder für hohe Volatilität. Auch Gewinnmitnahmen bei dem einen oder anderen größeren Investor sind nach drei starken „Goldmonaten“ verständlich, denn noch glaubt kaum jemand im Mainstream an einen neuen Bullenmarkt beim gelben Metall.

Die charttechnisch negative „Schulter-Kopf-Schulter“-Formation beschleunigte den aktuellen Rücksetzer nochmals. Die Erklärung, dass bei einem steigenden US-Dollar der Goldpreis fällt, stimmt zwar oft, aber eben nicht immer. In den vergangenen zwanzig Jahren gab es immer wieder Phasen, in denen Gold zusammen mit dem US-Dollar nach oben gelaufen ist. So war dies auch in den vergangenen Monaten schon der Fall. Der aktuelle Rücksetzer hat also nur vordergründig mit einem stärkeren US-Dollar zu tun.

Obwohl die amerikanische Zentralbank zuletzt die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt hatte, musste sie plötzlich den Banken mit dreistelligen Milliardenbeträgen am Repo-Markt zur Seite springen. Die sogenannte „Overnight Rate“ war auf über zehn Prozent angestiegen, was auf akute Geldnot (also eine viel zu niedrige Geldmenge) und damit harte Deflation schließen lässt. Nun will die US-Notenbank bis mindestens zum 10. Oktober täglich 75 Mrd. USD in die Repo Märkte pumpen, um den Liquiditätsmangel im US-Finanzsystem auszugleichen.

Auch wenn sich die Situation zwischenzeitlich wieder etwas entspannt hat, werden Erinnerungen an den Beginn des Finanzcrashs 2007/2008 wach. Auch damals kündigten ähnliche Ereignis die große Krise frühzeitig an. In jedem Fall ist mit diesen vom Markt erzwungenen Maßnahmen endgültig das Ende des „Quantitative Tightening“ gekommen. Die Bilanz der FED stieg in der letzten Woche erstmals seit fast fünf Jahren wieder deutlich an.

Während man in den USA also ohne Ankündigung in der vergangenen Woche zum sogenannten „Quantitative Easing“ zurückgekehrt ist, macht man das in der EU ab jetzt wieder ganz offiziell. So hat Mario Draghi in seiner allerletzten Pressekonferenz als Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) die Zinsen weiter gesenkt und ein neues Anleihekaufprogramm verkündet. Die Finanzmärkte können also jetzt erst recht mit dem billigen Geld spekulieren und die Regierungen in der zerstrittenen EU-Zone weiterhin sorglos den Schlendrian walten lassen. Die Enteignung der Sparer und die Zerstörung der Altersvorsorge wird ungehindert weiter gehen.

Für die Edelmetalle und insbesondere für den Goldpreis ist das ein ideales Umfeld. Inzwischen sollte auch jedem klar sein, dass ein gewisser Anteil an Gold im Portfolio eine hohe Schutzfunktion erfüllt. Lassen Sie sich dies auch von anderen nicht schlechtreden, denn wenn es erst richtig im Finanzsystem kracht, dann ist es schon zu spät, um noch Gold zu kaufen.

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