Mittlerweile sind zwei Monate vergangen, seitdem die Fed mit ihrer ersten Intervention an den Repo-Märkten begann. Damals hieß es noch, dass die Nothilfeinterventionen der Fed of New York nur für einen kurzen und überschaubaren Zeitraum notwendig wären. Doch die von der Liquiditätsknappheit getriebene Bankenlandschaft scheint trotz der dreistelligen Milliardenstützungen nicht zur Normalität zurückfinden zu wollen. So musste in der vergangenen Woche erneut ein Betrag von 62,5 Mrd.  USD in die Refinanzierungsmärkte gepumpt werden, um eine neuerliche Explosion des Zinssatzes für Übernachtgeschäfte zu verhindern. Insgesamt ist die Bilanz der Fed durch die Bailout-Operationen mittlerweile wieder um über 250 Mrd. USD angeschwollen. Investmentberater Michael Pento bezeichnet das Ganze richtigerweise als „Quantitative Easing (QE) auf Sterioden“.

Obwohl das jährliche amerikanische Haushaltsdefizit bereits die Grenze von einer Billion USD überschritten hat, wollen weder US-Präsident Donald Trump noch der US-Kongress die staatlichen Ausgaben senken. Vielmehr werden im kommenden Präsidentschaftswahljahr erneut große finanzielle Mittel für Wahlgeschenke und boomende Aktienmärkte benötigt werden. Diese weiter stark wachsenden Staatsausgaben kann das US-Finanzministeriums im großen Stil aber nur über die erneute Ausgabe von Schuldpapieren finanzieren. Damit ist absehbar, dass die Staatsschuldenblase weitergeht und die Repo-Märkte erneut eine enorme Kredit-Emission absorbieren werden müssen. Gleichzeitig muss die Fed aber die Zinsen niedrig halten, um nicht einen totalen Kollaps heraufzubeschwören.

Dank der Gelddruckorgien ist es daher wenig verwunderlich, dass die Marktkapitalisierung der weltweiten Aktienmärkte erneut deutlich gestiegen ist. Die insgesamt fast 82 Billion USD entsprechen knapp 94% des globalen GDP, was nur knapp unter Warren Buffets Blasenindikator von 100% liegt. Interessant ist dabei die Tatsache, dass die beiden amerikanischen Tech-Giganten Apple und Microsoft mittlerweile auf eine größere Marktkapitalisierung als der gesamte deutsche Aktienmarkt kommen. Die Aktienanleger sind offensichtlich optimistisch, dass der Handelskrieg zwischen China und den USA ein gutes Ende nehmen wird.

Der Blick auf die Entwicklung in China zeigt jedoch, dass die Kreditmaßnahmen in China immer weniger greifen. Der immensen Gesamtverschuldung Chinas (mehr als 300 Prozent in Relation zum BIP) steht ein Wirtschaftswachstum gegenüber, welche sich fast auf einem 30-Jahres-Tief befindet!
Insgesamt und übrigens insbesondere für die Euro-Zone gilt daher im Grunde genommen das unlösbare Paradox: Wenn die Zinsen weiter fallen und zunehmend negativ werden, implodieren die Pensionsfonds und Banken. Steigen die Zinsen hingegen, werden die weltweiten Finanz- und Aktienmärkte crashen! Wie lange dieser Tanz auf dem Vulkan noch weitergehen kann, weiß niemand. Gold, Silber und ausgewählte Edelmetallaktien bleiben daher Ihre nachhaltige Versicherung.

Im Anschluss an die fulminanten Sommermonate befindet sich der Goldmarkt seit dem 3. September in einer korrektiven Phase. Diese sorgte zunächst vor allem für eine Verschiebung weg von einem klar aufwärtsgerichteten Markt hin zu einem schwierigen Seitwärtsmarkt. Zuletzt konnten die Bären den Goldpreis am 12.November auf ein neues Tief bei 1.446 USD drücken. Damit verwandelt sich die Seitwärtsphase zunehmend in einen Abwärtstrend, welcher von tieferen Hochs und tieferen Tiefs gekennzeichnet ist. Bislang konnte Gold jedoch die Unterstützungszone zwischen 1.440 und 1.460 USD sowie die mittlere Trendlinie innerhalb des größeren Aufwärtstrendkanals verteidigen. Mit diesen Fakten kann der relativ flache Abwärtstrendkanal seit Anfang September immer noch als korrektive Gegenbewegung zur vorangegangenen Rally verstanden werden kann. Sollte das Tief bei 1.446 USD halten, sollte sich eine weitere Erholung einstellen. Insbesondere die kurzfristig überverkaufte Situation lässt eine Gegenbewegung in Richtung 1.480 und eventuell sogar 1.500 USD zu. Allerdings führen nur Kurse oberhalb von 1.510 USD zu einer direkten Wiederaufnahme der Rally und damit dann auch zu neuen Hochs oberhalb von 1.555 USD.

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