Liebe Cashkurs-Community,

Nachdem wir Ihnen bereits in verschiedenen Ausgaben die wichtigsten Spezial-Batteriemetalle wie Lithium, Kobalt und auch Vanadium vorgestellt haben, geht es diesmal direkt um eine Investmentidee aus diesem Sektor.

Als Rohstoff kommt Lithium in Form von Lithiumcarbonat, Chlorid und Hydroxid z.B. in Batterien, Keramik, Glas, Aluminium oder bei Industriefetten zum Einsatz. Aufgrund seines geringen Gewichtes, der großen Sicherheit und der hohen Energiedichte ist Lithium zum weltweiten Industriestandard bei den Energiespeichern geworden und spielt vor allem im Zuge des aktuellen Elektrifizierungsbooms eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Lithium-Ionen Akkus.

Daher ist die Nachfrage in den letzten Jahren geradezu explodiert und trieb so den Preis für eine Tonne Lithium von 5.000 USD bis auf knapp 22.500 USD. Die derzeitige Lithiumförderung von rund 210.000 Tonnen pro Jahr kann insbesondere die zukünftige Nachfrage nicht mehr decken.

Auch für die nächsten mindestens fünf Jahre muss mit weiteren Engpässen gerechnet werden, denn eine größere Produktionsausweitung ist bei den etablierten Produzenten wie SQM oder Albemarle nicht so einfach umzusetzen und die Entdeckung sowie der Aufbau neuer Produktionskapazitäten dauert lange.

Dementsprechend schießen die Kurse vieler Explorations- und Entwicklungsgesellschaften gerade durch die Decke. Hier gilt es extrem aufzupassen, denn der ganz überwiegende Teil dieser Gesellschaften sind reine „Promotions-und Abzockerbuden“ mit wenig substantiellen Projekten.

Gewonnen wird Lithium aus Gesteinen und aus Salzlösungen. Die größten Vorkommen mit lithiumhaltigem Gestein liegen in Westaustralien und China. Um aus diesem Mineralgestein „batteriefähiges“ Lithium-Carbonat herzustellen, ist ein aufwendiger und relativ teurer Produktionsprozess notwendig, der aktuell lediglich 40% der weltweiten Lithiumnachfrage bedienen kann.

Daher ist in den letzten Jahren die verarbeitungsleichtere und kostengünstigere Förderung aus unterirdischen Salzseen stark gestiegen. 70 Prozent dieser Sole-Vorkommen befinden sich dabei im „Lithium-Dreieck“ Chile, Bolivien und Argentinien. Die Salzseen Salar de Atacama, Salar de Uyuni und Salar de Hombre Muerto bilden das größte Reservoir. Vereinzelt sind auch Vorkommen in Nordamerika (Peak Lake, Nevada) zu finden.

Die Preise für Lithium werden aktuell noch durch den Absatz von Smartphones, Tablets und Notebooks getrieben. Da aber die weltweite Autoproduktion vor einem gigantischen Wechsel hin zu den politisch gewollten Elektromotoren steht, dürfte die Nachfrage in den nächsten Jahren explodieren.

Nicht nur für Elektromotoren, sondern gerade in Speicherlösungen werden Hochleistungsbatterien immer stärker gefragt. Neben den Spezialmetallen wie Lithium oder Kobalt beflügelt diese enorme Nachfragesteigerung natürlich vor allem auch die Preise von Kupfer und Nickel, die hier Hauptbestandteile sind.

So schätzt etwa Goldman Sachs, dass bereits in 2025 weltweit jedes Jahr mehr als 25 Mio. Autos mit der Lithium Batterietechnik verkauft werden. Damit würde für die Batterien in den E-Autos drei- bis zehnmal mehr Lithium benötigt als heute weltweit produziert wird.

Insofern ist es nicht vermessen anzunehmen, dass Lithium eine sehr wichtige Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen wird und die Preise weiterhin hoch bleiben dürften. Um alternative Technologieansätze zu entwickeln, benötigt die Forschung wohl noch mindestens zehn Jahre. Und selbst dann könnte es noch lange Zeit dauern, bis diese Alternativen wirklich konkurrenzfähig geworden sind. Die Zukunftsaussichten für den Lithiumpreis sind also sehr vielversprechend.

In der Analyse beleuchten wir daher mit Orocobre eine erste Investmentidee aus diesem Sektor. Im Spezialteil erhalten Sie diesmal einen ausführlichen Überblick zu Erdgas und LNG.

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