An den Märkten zeigen sich aktuell krasse Gegensätze. Während in den USA voraussichtlich Zinsen gesenkt werden, sollen sie in Japan steigen. Eine Konstellation, die den Carry-Trade beeinflussen und die Börsen, insbesondere den Krypto-Markt, belasten könnte. Rüdiger Born wirft im neuen Video einen genaueren Blick auf dieses Thema und stellt sich angesichts des Zurückruderns der Unternehmerverbände beim Diskurs mit der AfD die Frage, ob man nur noch miteinander diskutieren darf, wenn man derselben Meinung ist.
Nach den letzten Erholungsversuchen dominieren erneut Kursverluste den Kryptosektor. Grund sind Zins- und Carry-Trade-Sorgen aus Japan. Die Dynamik der Kursverluste ist immens und so kommt es an immer mehr Stellen zu Fragen, Sorgen und einer aufgeheizten Stimmung. Tether und Strategy sind hierbei die prominentesten Beispiele.
An den US-Börsen verdichten sich die Zeichen für einen Beginn der Jahresendrallye, auch wenn es diese Woche wegen Thanksgiving zu verkürztem Handel kommt. Derweil gibt es erneut wenig erbauliche Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft, denn beim BIP gab es im Q3 kein Wachstum - immerhin sehen wir hier keine Schrumpfung mehr. Rüdiger Born ordnet alle aktuellen Themen im neuen Tagesvideo ein und liefert zudem einige spannende Nachrichten aus Japan, dem Silicon Valley & dem Rest der Welt.
Trump lobt das Treffen mit Xi in Busan in höchsten Tönen, während sich die chinesische Presse vornehm zurückhält. Zölle auf China-Importe sollen jedenfalls leicht sinken und Exportbremsen bei Seltenen Erden bleiben nur ausgesetzt. Die Fed senkt die Zinsen, was de facto ein Nachziehen hinter dem 3-Monats-T-Bill darstellt. Die Bank of Japan bleibt still, die EZB voraussichtlich im Wartemodus. Entscheidender als die Schlagzeilen: welche Daten nach dem US-Shutdown nachfluten – und was Apple und Amazon heute nachbörslich an Zahlenwerk liefern.
In Japan tut sich aktuell einiges, so ist Sanae Takaichi als erste Frau Premierministerin des Landes geworden. Rüdiger Born wirft einen Blick auf die Hintergründe und wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung. Außerdem im Fokus: der Rohstoff-Deal zwischen den USA und Australien sowie die Aussicht auf weitere Zinssenkungen durch die Fed.
Die Börsen haben sich etwas von den Zoll-Turbulenzen erholen können, zeigen aber am Dienstag erneut negative Vorzeichen. Besonders japanische Aktien stehen unter Druck, denn hier steht zusätzlich die Regierungskrise im Fokus. Im neuen Video wirft Rüdiger Born einen Blick auf die aktuellen Ereignisse sowie die anstehenden Termine, die für Anleger noch wichtig werden.
Japanische Aktien stehen bei deutschen Anlegern eher weniger im Fokus. Immerhin hat der Leitindex Nikkei 225 im August ein neues Allzeithoch ausgebildet. Grund genug, sich den japanischen Aktienmarkt genauer anzusehen. Wo liegen die Chancen und Risiken?
Trump will Zölle auf Stahl und Aluminium verdoppeln - Ford Motor gibt nach; Steel Dynamics legt 10 % zu; Europa zeigt Skepsis / BoJ-Chef Ueda: Anleihekäufe sollen deutlich zurückgeschraubt werden; 2 % Inflationsziel noch nicht erreicht / Fed: 2025 stabile Zinsen erwartet; 3 Monats-T-Bills: es geht sehr langsam abwärts / Unspektakuläre Rede von Powell; Donnerstag: nächste Zinssitzung / Verbraucherpreisindex: Rückgang erwartet; China: Einkaufsmanagerindex enttäuschend; 16:00 US-Auftragseingänge; JOLTS
Japans Anleihenmarkt gerät ins Wanken: Lebensversicherer verzeichnen Milliardenverluste, Investoren streiken – und die Bank of Japan droht die Kontrolle zu verlieren. Eine Vertrauenskrise mit systemischem Risiko nimmt Gestalt an.
Japans Wirtschaft gerät ins Schwanken: Die Exporte verlieren an Dynamik, Zölle belasten besonders die Autoindustrie – und die Schuldenlast wird durch steigende Anleihezinsen immer teurer. Ohne Fortschritte in den Gesprächen mit den USA droht dem Exportmodell ernsthafter Schaden. Gleichzeitig wird das Vertrauen in japanische Staatsanleihen brüchiger. Eine Phase wachsender Unsicherheiten beginnt.
Staatsverschuldung und Inflation rücken in den Fokus: Während die USA trotz Schuldenbergen auf Wachstum und Haushaltskonsolidierung setzen, wächst in Japan die Sorge vor einer möglichen Schuldenkrise – getrieben von steigender Inflation und wachsenden Anleihezinsen. Der globale Kapitalmarkt schaut genau hin.
Zolleinigung: erstmal Zeit gewonnen / Nikkei, Hang Seng & Nifty leicht im Minus; DAX pausiert nach ATH; Gold & Silber schwächer; EUR/USD – Dollar legt leicht zu / Wird die Fed aktiv? BoJ: kurzfristiges Pausieren der Zinsanhebungen / 14:30 Uhr: US-Verbraucherpreise – PCE-Daten (Konsum) für Fed wichtiger / AgiBot, MagicLab, iFlytek: Humanoide Robotik in China: 90 % „Selbstversorgung“ – Demographie: entsprechende Arbeitslosenversicherung geplant / Finanzierung der dt. Rentenversicherung / Bayer deutlich im Plus - negative Zahlen, aber besser als erwartet, Versicherer im Minus / Trump: Zu hohe Medikamentenpreise? / Extremer Stellenabbau bei Nissan
Die japanische Wirtschaft gerät unter Beschuss – von außen durch US-Autozölle, von innen durch steigende Inflation und Zinsdruck. Droht der Exportnation der wirtschaftliche Absturz?
USA zurück – Europa zögerlich / Undurchsichtige Zollpolitik - Spannung bleibt aufrecht / DAX leicht im Plus: Automobilsektor mehrheitlich positiv / Nifty 50 in den letzten Tagen stark / Hang Seng gibt nach bisher starker Performance in 2025 deutlich ab - Xiaomi: Aktienverkauf - 5,5 Mrd. USD – Kurs gibt nach; BYD: Nach 50 % Zugewinn das gleiche - Umsatz schlägt Tesla, aber wie steht es um die Marge? / Tesla: 12 % im Plus, aber Verkauf in Europa sinkt / Unternehmensdaten: GameStop / JinkoSolar – negative Erwartung / BoJ: Chefanalyst Sumitomo Mitsui gibt Zinsprognose ab; möglicher ETF-Verkauf …
Japans Zentralbank steht mit dem Rücken zur Wand! Trotz hartnäckiger Inflation zögert sie mit Zinserhöhungen – doch der Druck wächst. Was das für die globale Wirtschaft bedeutet und welche Risiken jetzt auf uns alle zukommen könnten.
Die Zinsen in Japan steigen weiter, während die Bank of Japan ins Hintertreffen gerät. Trotz beharrlicher Versuche, die Zinskurve zu kontrollieren, hat der Markt längst das Steuer übernommen. Der 10-jährige Anleihezins erreicht ein 15-Jahres-Hoch, während steigende Löhne und Inflation die Notenbank unter Druck setzen. Wird Japan gezwungen, den Zinsanhebungskurs zu beschleunigen? Und welche Auswirkungen könnte das auf den Yen, globale Kapitalflüsse und die Finanzmärkte haben?
Die Bank of Japan hat ihren Schlüsselleitzins auf 0,5 % angehoben – ein scheinbar kleiner Schritt, der jedoch tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben könnte. Steigende Inflationserwartungen, Carry-Trade-Risiken und ein schwankender Yen machen Japan zunehmend zu einem systemischen Risiko. Was droht den Märkten, und wie sollten Investoren reagieren?
Rückblick US-Börsen: US-Märkte zeigten gemischtes Tagesbild, schlossen aber dann im Plus / US-Quartalszahlen: American Express, Verizon Communications / Volkswirtschaft: Einkaufsmanagerindizes Verarbeitendes Gewerbe (Deutschland und Europa) / Geldpolitik: Bank of Japan erhöht Zinssatz / Gute Idee am Morgen: Lindsay Corp. / Chartbilder: Nikkei 225, Hang Seng / Indikationen (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: uneinheitlich, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum aufwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts, Gold und Silber aufwärts
Viele Märkte mit Hammer-Umkehrformation, nur Nikkei kaum verändert / Automobiltitel, Merck, BASF, Deutsche Bank - DAX beinahe durchweg positiv; Exxon Mobile und Co. - US-Märkte auch bullisch / Nvidia und Apple geben deutlich ab – Daumenschrauben Chip-Export; Portugal und Schweiz mögliche Verlierer! / Heutige Einflussfaktoren / Earnings / USA/China: Trumps Zollanhebungen und Gegenreaktionen – weltweiter Inflationsschock möglich / Nächste Woche Zinsanhebung der Bank of Japan? / Höhere Neukredite in China / Musk und TikTok-Abschaltung / Das hohe Gut der Meinungsfreiheit / Blick nach Asien…
In Japan haben die Zinsen im 10-jährigen Laufzeitbereich inzwischen ihren Ausbruch nach oben vollzogen. Gleichzeitig sinkt der japanische Yen erneut wie ein Stein, was Hinweise darauf liefert, dass es möglicherweise schon bald wieder zu einem Ausbruch von neuen Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten kommen könnte. Da sich die Bank of Japan in den letzten Jahren selbst in eine Sackgasse hineinmanövriert hat, halten die japanischen Notenbanker ein immer schlechter werdendes Blatt auf der Hand, während sich auch die Verhältnisse auf politischer Ebene zusehends verkomplizieren.
DAX zeigt sich stark – Automobilwerte konnten wieder aufholen / Zollhoffnung zerschlagen - Unsicherheit bewegte die US-Märkte / Infineon legt 7,5 % zu / Durststrecke voraus: Mercedes Benz Group leicht im Minus / KI: Zusammenarbeit mit Nvidia & Accenture: KION schießt heute um 10 % nach oben / Bosch engagiert eine Vielzahl an KI-Profis / Nvidia bringt GB10 Chip / CES in Las Vegas: Automobil und Hightech gehören immer mehr zusammen / Bereits alle Daten eingespeichert – kann KI besser werden? Einräumung von Inferrenzzeiten zur Segmentierung einzelner Problemgebiete - längere Rechenzeiten, bessere Qualität und neue Datenbasis…
Es erfolgt ein Blick nach Japan, wo sich die Bank of Japan – anders als noch bis vor Kurzem kommuniziert – schon bald zu einer weiteren Zinsanhebung gezwungen sehen könnte. Die Gründe hierfür werden heute ein wenig eingehender betrachtet. In den nächsten Wochen sollte neben dem japanischen Yen zumindest auch die Entwicklung der Zinssätze am japanischen Regierungsbondmarkt aufmerksam im Auge behalten werden.
DAX mit Negativgap! / Fed-Projektionen: Märkte haben für 2024 Mut verloren / Deutsche Erzeugerpreise legen sanft zu, höher als erwartet; 14:30 US-Konsumausgaben; 16:00 Verbrauchervertrauen Uni-Michigan / BoJ belässt Zinsen unverändert - im März Erhöhung erwartet / USD/JY: Alles Schnee von gestern? Eine kleine spekulative Idee! / Quartalszahlen Nike: 78 ct. Dividende / Lohnstreik bei Starbucks – Konsumflaute, schlechtes China-Geschäft / Verhandlungen bei Volkswagen – Einstieg? / Fusion Nissan Motor & Honda Motor – Foxconn (Taiwan) zeigt Interesse an Nissan-Aktien von Renault / Shutdown in den USA? / Agibot, der (etwas gruselige) chinesische Robot-Bauer / Japan: Energieplan 2040: 20 % Atomstrom; 40-50 % Erneuerbare / Vietnam will mehr Waffen zur „Interessenwahrung“
DAX über 20.000 / gemischte Signale aus den USA / Jahresendrallye und politische Spannungen / Die Bank of Japan unter Ueda kündigt Zinserhöhungen an / Frankreichs Regierung um Barnier wackelt / China stoppt den Export von Germanium, Gallium und Antimon / Nippon Steel unter Chef Mori kämpft um US Steel / Musk sorgt mit seiner Tesla-Vergütung für Schlagzeilen / Swiss Life enttäuscht trotz Dividendenerhöhung / Deutschlands Autobranche bleibt im Tief | Alle Details im Marktüberblick!
Dax eröffnet schwächer / Zollankündigung von Trump - China reagiert relativ gelassen / Fed spricht von Bereitschaft, Zinsen zu senken – der Markt hat das schon vorweggenommen / Musk, Ramaswamy & Bertelsmann Studie: Die Welt verändert sich schnell und maßgeblich! / ThyssenKrupp verliert nach Entlassungsankündigungen / Automobilbranche in Gefahr: Honda, Nissan, Toyota verlieren Marktanteile - Range-Extender bei chinesischen Modelle (Li Auto) - Stellantis und Hyundai wollen nachziehen / Macy's verschiebt Quartalszahlenbericht / Donnerstag: Thanksgiving – US-Märkte geschlossen / Japan: Verbraucherpreisindex gesunken - Ueda (BoJ) hofft auf weitere Lohnsteigerung, um Zinserhöhung zu rechtfertigen / Mögliche Einigung zwischen Israel und Hisbollah / Habeck, die Baltic Pipe und die Europipe – nur die halbe Wahrheit / Rüdigers Büchertipps
Märkte in Wartestellung - US-Börsen geben nach Trump-Trade wieder deutlich ab; Asien leicht im Plus, Nifty legt zu / Notenbank-Chef der Bank of Japan Ueda spricht am Donnerstag – folgt Zinsanhebung? / Mittwochabend: Nvidia – Chipmarkt – Was ist zu erwarten? / Erhöhung US-Zölle im Tech-Bereich? / Deregulierung? Bankensektor könnte profitieren / 15:30 Uhr Quartalszahlen Wal-Mart / Xi bei G-20: keine Zölle für Entwicklungsländer / ThyssenKrupp +7,5 %, trotz Mrd.-Abschreibungen - Dividende bleibt stabil / Umkehrformation beim Ölpreis / Boeing legt nach Entlassungen und Ankündigungen zu…
Es erfolgt ein Blick nach Japan, wo die politischen und geldpolitischen Entscheider sich inzwischen mit den gleichen Problemen wie vor dem Minicrash von Anfang August konfrontiert sehen. Alles scheint sich zurück auf Los zu befinden, was sich unter anderem an der inzwischen wieder aufgenommenen Talfahrt des japanischen Yens ablesen lässt. Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis es zu neuen Interventionen in Japan kommen wird, deren Erfolgsaussichten jedoch beständig schwinden.
Nicht nur hierzulande ist es turbulent! Es erfolgt ein Blick nach Japan, wo die jüngst abgehaltenen Neuwahlen zu zusätzlicher Unsicherheit geführt haben. Einerseits ist die bislang regierende Liberal Demokratische Partei durch die Wähler abgestraft worden. Andererseits haben vor allem einige Kleinparteien an politischem Einfluss hinzugewonnen. Momentan zeichnet sich eine schwierige Koalitions- und Regierungsbildung ab, die zu einer politischen Lähmung und Stagnation in ökonomisch herausfordernden Zeiten beizutragen droht. Nicht nur der japanische Yen, sondern auch die langfristigen Zinsen haben auf einen solchen Ausblick bereits reagiert.
Der größtenteils durch Japan ausgelöste Börsencrash von Anfang August scheint aus heutiger Sicht in den Köpfen vieler Marktakteure schon verblasst, doch an den zugrundeliegenden Problemen hat sich seitdem nichts geändert. Im Gegenteil! Inzwischen wertet der japanische Yen wieder auf eine dramatische Weise ab, während im August abgewickelte Carry Trades wieder neu eingegangen und aufgenommen werden. Zudem stehen am Wochenende die Nationalwahlen an, die möglicherweise für zusätzliche Instabilität sorgen könnten. Was ist zu befürchten?
Auch nach dem Amtsantritt des neuen Premierministers Shigeru Ishiba soll es erst einmal nicht zu weiteren Zinserhöhungen durch die Bank of Japan kommen. Als Resultat befindet sich der japanische Yen erneut unter Abgabedruck. Welche Konsequenzen hat dies und wohin steuert Japan unter der neuen Regierung?
Der als vernachlässigbare Kraft wahrgenommene Shigeru Ishiba hat die innerparteilichen Parteivorsitz-Wahlen der Liberaldemokratischen Partei Japans auf eine überraschende Weise für sich entschieden. Sowohl außenpolitisch als auch währungspolitisch betrachtet ist diese Entwicklung von großem Interesse. Für welche politischen Ansätze und Forderungen steht der neue japanische Premierminister?
Shanghai: Dank Maßnahmepaket der People´s Bank of China: SSE seit Septembertief um fast 25 % in die Höhe geschossen / 75 Jahre Volksrepublik China – Heimholung der „abtrünnigen Provinz Taiwan“ thematisiert / Chinesische Konjunkturdaten durchwachsen – bis Montag Feiertag! Japan: Finanzskandal um Kishida – neuer Premierminister: Shigeru Ishiba (steht für steigende Zinsen und Veränderung an der Militärfront) + Wandel in der Geopolitik! / Snowden: Möglichkeit Japans und europäische Infrastruktur abzuschalten / 16:00 Uhr JOLTS-Report / 3-Monats-T-Bills setzen Fed unter Handlungsdruck / Historischer Streik US-Hafenarbeiter / Tesla: Klage gegen Musk zurückgewiesen / SUVs in Paris haben es schwer; Deutschland: Verbrenner-Neuwagen werden deutlich teurer
China: SSE plus vier Prozent – Vertrauensbildende Maßnahmen für Immobiliensektor: neues Konjunkturprogramm: Zinssenkungen angekündigt / BoJ: Präsident Ueda kündigt weitere, moderate (!) Zinserhöhungen an; Freitag Inflationsdaten Tokio / Reden von Lagarde, Powell, Yellen – ist jetzt Aktivismus der Fed gefragt? / Boeing: weiter abwärts / Commerzbank: hohe Volatilität - Unicredit Anteilserhöhung auf 21 % / Australische Notenbank unverändert / Ifo-Geschäftsklimaindex noch schlechter als erwartet / 16:00 US-Verbrauchervertrauen / ThyssenKrupp: Staatsbeteiligung im Gespräch / Nippon Steel zieht sich aus China zurück und wendet sich US Steel zu / Möglichkeit zur Fremdsteuerung: Chinesische Technik in US-Autos in der Kritik / Hochgeschwindigkeit? Berlin-Paris in acht Stunden / Viele Hundertjährige in Japan: hara hachi bun me – „Iss, bis du zu acht Teilen satt bist“
67 % rechnen mit Senkung um 50 Basispunkte: 3-Monats-T-Bills bei 4,84, also unter der Hälfte zwischen 4,75 und 5,0 = 25 Basispunkte wären zu wenig! / Freitag: Kein Zinsschritt der Chinesischen Notenbank erwartet / Bank of Japan Policy Maker Tamura blickt Richtung 1 % im Laufe des nächsten Jahres / Yen erstarkt; Nikkei mit Schwäche - Tech-Titel und Automobilbauer unter Druck: Tokyo Electron minus 5,6 % / Advantest minus 4,5 % / Softbank minus 3,7 % - Zusammenarbeit mit Intelsat geplant – Konkurrenz für Starlink bei flächendeckendem Internet / Sony verliert 4,5 %...
DAX und Dow stabil, aber droht der Abverkauf vom Tech-Markt? / Warten auf die Zahlen von Nvidia – Risiken von KI; Global Times: Nvidia-Chiplieferung über Umwege (ASML) / Starker Einbruch bei PDD Holding (Pinduoduo & Temu) - Ministerpräsident Li Qiang plant Wirtschaftsunterstützung durch Konsum: Grund für Erholung? / Advantest und Tokyo Electron mit leichtem Abverkauf; Honda Motor, Toyota Motor und Sony legen ordentlich zu – Toyota Motor: Kooperation mit BMW bei Erdgasautos, ebenfalls Zusammenarbeit mit Tesla (Supercharger) / Ölpreis legt deutlich zu – Aktienmärkte wenig beeindruckt / Enttäuschung für Bank of Japan: Verbraucherpreise abermals gesunken – Aha! Ueda will an Kommunikation arbeiten
Yen legt extrem zu; Nikkei: Nach stärkstem Abverkauf seit Black Monday 1987 wieder 11 % seit dem Tief gestiegen / Ueda (Bank of Japan) + FSA + Mimura (Vize Finanzminister) im Sondertreffen / Auflösung von Carry Trades – Absicherungen immer teurer / Milliardenverluste für Bezos, Musk und Co. / FOMC-Mitglied Mary Daly versucht zu beschwichtigen / Einbruch 3-Monats-T-Bills / Rezession bliebt ein Thema! / Dt. Industrieaufträge – überraschender Anstieg / 14:30 Uhr: US-Handelsbilanz / Bayer: Gewinn sinkt / Zalando legt ordentlich zu - Finanzchefin Dembeck kündigt Rücktritt an / „Monopolist“ Google: Was sind die Gründe für Abschlag? Apple erhält 19 Mrd. jährlich! / Hortet Samsung KI-Chips? / Hiroshima-Gedenktag
Nun ist es so klar wie Kloßbrühe, dass in den USA im September die Leitzinsen gesenkt werden. So jedenfalls haben die Börsen die jüngsten Aussagen der US-Notenbank verstanden. Statt zu feiern, ging es abwärts. Sogar von Panik war die Rede, als ein Minus von 1,5 Prozent auf den Tafeln stand. Das sagen wohl diejenigen, die noch keine wirkliche Panik erlebt haben. Also viele. Vor allem der schwache Arbeitsmarktbericht am Freitag löste eine Verkaufswelle aus. Moment mal! Hatte man sich nicht schwache Daten gewünscht und damit darauf gehofft, dass die FED die Zinsen eher und schneller senken wird? Plötzlich machen Konjunktursorgen der Kurskletterei den Garaus. Verrückte Welt!
Es erfolgt ein Blick an die japanischen Finanzmärkte. Inzwischen befindet sich die Bank of Japan unter einem erhöhten Druck der Märkte, was zu erwartbaren Änderungen in der seit vielen Jahren durch die Institution verfolgten Geldpolitik führt. Wie wirkt sich dies auf verschiedene Marktsegmente aus? Und was lässt sich hieraus schließen?
Kontraktion in China / Japan erhöht die Zinsen: Konsequenzen für die globale Liquidität? / Inflation Eurozone: Weiter hartnäckig - leicht negative Überraschung, Löhne im Fokus / US-Zinsen: Fokus auf September, aber der Markt hat eine Meinung / US-Aktienmarkt: Historische Verläufe nach dem ersten Zinsschritt / Berichtssaison besser als erwartet - Indexkonzentration droht künftig zum Problem zu werden
In den heutigen Ausführungen erfolgt ein Blick nach Japan, wo die neuesten Zahlen von der Inflationsfront darauf hindeuten, dass die Bank of Japan den heimischen Leitzins im Rahmen ihrer nächsten Zinssitzung abermals wird erhöhen müssen. Wie nicht anders zu erwarten, sind es allen voran die Import- und Energiepreise, die angesichts des Yen-Verfalls einen enormen Druck auf die heimische Preisentwicklung ausüben.
Märkte: Europa und Hongkong schwächeln / WTI schwächer / Bitcoin - kleine Korrektur im Aufwärtstrend / Markt bereitet sich zunehmend auf Zinssenkung vor / Wie wird die Bank of Japan auf mögliche Zinssenkung reagieren? / Trump-Präsidentschaft: Niedrigere Zinsen und Vorteile für kleine Unternehmen? / Cisco Systems lernt aus der Vergangenheit / Nvidia und das drohende Platzen der KI-Blase / Quartalszahlen Banken: Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs etc. / ASML spannend / ZEW-Konjunkturdaten / Lagerbestände um 16 Uhr / Ukraine-Friedensgipfel im November / Ungarn: EU boykottiert Ratspräsidentschaft / Niger wendet sich Russland zu
An den Finanzmärkten sorgten die Veröffentlichung der schwächer als erwartet ausgefallenen US-Verbraucherpreise und die Devisenmarktinterventionen der Bank of Japan zugunsten des Yen für uneinheitliche Marktbewegungen. Der zinssensitive US-Technologiesektor stand unter starkem Abgabedruck. Die chinesische Handelsbilanz wies hingegen einen deutlich höheren Überschuss auf, wobei die Exporte stark, die Importe jedoch schwach ausfielen. Der Tourismus in Deutschland erreichte laut Statistischem Bundesamt im Mai 2024 einen Rekordwert. Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen lässt dagegen laut dem Zahlungsbarometer des Kreditversicherers Atradius nach.
Nikkei im Plus / Asien in guter Stimmung: Nifty 50 erreicht Allzeithoch / NASDAQ und S&P bullisch, Märkte auf Allzeitkurs / Dow Jones und DAX schwächeln / Nachrichteneinflüsse für Märkte: Fed-Chef Powell sagt heute und morgen vor dem Finanzausschuss des Senats aus / Geringer Einfluss der Eurogruppe auf Marktbewegungen erwartet / Drei-Monats-Staatsanleihen der USA notieren aktuell niedriger / Japan: Weniger US-Anleihenkäufe durch die japanische Notenbank geplant & neue Erfolgsaussichten in der Kernfusion durch Startups / Samsung steigt stärker in die KI-Chipherstellung ein / Mercedes-Benz Group Kurs knickt ein / Porsche bringt Halbjahreszahlen: Deutlicher Rückgang, insbesondere in China / Delivery Hero kassiert EU-Kartellstrafe über Rückstellungssumme / Zuwachs an Unternehmenspleiten / Orbans Friedensgespräche gut für die EU? / Korea hat Shortselling gebannt
Japanische Börse positiv im Gegensatz zum DAX & USA / Mittwoch: US-Börsenschluss 19:00 CET & Donnerstag geschlossen - Dünnes Volumen = mehr Volatilität möglich / Japan: Auktion 10-jähriger Staatsanleihen - leichte Zinserhöhung / Verbraucherpreisdaten Europa / Portugal: EZB-Notenbanktreffen 15:30 Jerome Powell / Morgen: US-Arbeitsmarktdaten / Plan von Japans neuem Währungshüter (Finanzministerium) Atsushi Mimura - Yen wohl trotzdem weiter schwach / Erhebliche Lohnsteigerungen in Asien – Lieferkettenprobleme vorprogrammiert / BYD mit Rekordverkäufen / Mercedes Benz Group: Auch nach 2030 S-Klasse als Verbrenner / Werbeplatzierung bei EM als Machtdemonstration? / Boeing kauft Spirit zurück - Airbus will Ausgleich für Verlustgeschäfte / Microsoft, Apple, Nvidia – ein Vergleich mit Cisco Systems, Dell, Intel / Wahl in Tokyo: AI Meiya steht mit auf der Liste!
Nur Thailand und Nifty in Rot / Wird Biden auch das nächste Duell gestalten (können)? / Carry Trades und Yen-Schwäche: Atsushi Mimura löst Kanda im japanischen Finanzministerium ab - Währungshüter in Japan werden reagieren / Topix vs. Nikkei / Unterschiedliche Wahrnehmung der Beziehungen zwischen Japan und China / Betriebssystem Harmony von Huawei / EU: Auflösung des Briefgeheimnisses! / Nike und Konkurrent Deckers Outdoor / Tokio: Verbraucherpreise gestiegen; Arbeitslosenquote in Deutschland gestiegen; 14:30 US-Preisindex rückläufig erwartet; 16:00 Uni Michigan / Delivery Hero mir Kaufsignal? / UBER übernimmt Foodpanda / Union Investment verliert deutlich / TDK – eine Zeitungsente? / Fujifilm interessant! / Straßensperrungen für Touristen – so läuft´s!
Es erfolgt ein Blick nach Japan. Welche Optionen verbleiben der japanischen Notenbank eigentlich noch, um sich gegen den Verfall der heimischen Währung zu stemmen? Und was ist von den Ankündigungen des Vizefinanzministers Masato Kanda zu halten? Die Institutionen stehen vor dem Scherbenhaufen der Geldpolitik.
Geldpolitik bleibt der neuralgische Punkt der Märkte. Vorerst sind nur schleichende Inflationsrückgänge der Nährboden für trotzige Notenbankrhetorik. Dennoch kommt es von Fed und EZB zu Zinssenkungen, um die Konjunktur zu düngen und Strukturrisiken wie Überschuldung entgegenzuwirken. Weltwirtschaftlich ist mit einer zunächst noch anfälligen Stabilisierung zu rechnen. Über die Sommermonate sind zunächst seitwärts gerichtete Schaukelbörsen zu erwarten, bevor es anschließend weiter nach oben geht.