Der Iran-Krieg geht in seinen elften Tag – und die Lage wird zunehmend unübersichtlicher. Während Raketenangriffe anhalten und die Straße von Hormus weiterhin blockiert bleibt, bringen steigende Energiepreise die Weltwirtschaft unter Druck. Gleichzeitig mehren sich Anzeichen, dass Washington seine ursprünglichen Kriegsziele verfehlt und geopolitisch an Vertrauen verliert.
Am Dienstag zeigen sich die Börsen überraschend positiv, denn scheinbar sind die Marktteilnehmer nicht so pessimistisch, wie es angesichts des Umfeldes zu erwarten war. Sogar die Aktie von Volkswagen steigt, obwohl der Konzern einen massiven Gewinneinbruch vermelden musste. Gleichzeitig zeigen aber die Goldkäufe aus China, dass die geopolitische Stimmung angespannt bleibt. Rüdiger Born ordnet die aktuellen Nachrichten im neuen Video ein.
Aktuell kommt es zu einem Aufatmen an den Märkten, nachdem Donald Trump die Situation rund um den Irankrieg verbal entschärft hat. Der deutschen Wirtschaft dürfte dies allerdings wenig helfen, denn bereits Daten vor der Eskalation des Konfliktes zeigen erschreckende Entwicklungen. Folker Hellmeyer ordnet die aktuelle Lage in der Bundesrepublik und der Welt ein.
Trotz der negativen Reaktion der Börsen auf die Nominierung von Kevin Warsh als neuem Fed-Chef in der vergangenen Woche zeigen sich die Aktien- und Edelmetallmärkte am Dienstag wieder positiv. Besonders in Japan geht es deutlich nach oben, wo es einige spannende politische Entwicklungen gibt. Gleichzeitig ist die Berichtssaison in den USA in vollem Gange und Gerüchte rund um eine Fusion von SpaceX und XAi kommen auf. Im neuen Tagesvideo klärt Rüdiger Born über die Hintergründe auf und zeigt, was Anleger außerdem wissen müssen.
Die Weltordnung gerät ins Wanken. Vor Donald Trumps Auftritt in Davos steigen Nervosität und Unsicherheit an den Märkten spürbar. Gold markiert neue Rekorde, das Vertrauen in die USA erodiert – und Oliver Roth warnt unmissverständlich: Wir erleben den Übergang in eine neue Weltordnung, in der nur Stärke zählt und Europa keine Zeit mehr für Beschwichtigungen hat.
Die Auseinandersetzung um Grönland ist mehr als ein diplomatisches Geplänkel: Sie offenbart eine tiefgreifende Verschiebung der transatlantischen Beziehungen. Machtpolitik und wirtschaftliche Druckmittel rücken in den Vordergrund – und stellen den Westen vor seine wohl größte Bewährungsprobe seit dem Zweiten Weltkrieg.
Trotz eskalierender geopolitischer Konflikte von Grönland über Iran bis zur Ukraine zeigen sich die Börsen erstaunlich stabil. Oliver Roth erklärt im Tagesvideo, warum Rekordstände im DAX, explodierende Edelmetallpreise und ruhige Aktienmärkte kein Zeichen von Entwarnung sind – und weshalb 2026 aus Marktsicht zwar gut gestartet ist, aber noch einen schmerzhaften Realitätstest bereithalten dürfte.
An den Märkten herrscht Rekordlaune: Aktienindizes rund um den Globus markieren neue Höchststände und auch die Edelmetalle bleiben auf hohem Niveau. Gleichzeitig verschärfen geopolitische Spannungen – von Iran über Venezuela bis Europa – den Kontrast zwischen Börsenoptimismus und politischer Realität, den Folker Hellmeyer in seinem Report schonungslos beleuchtet.
Mit einem angekündigten Kauf von 200 Milliarden US-Dollar an hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) greift Präsident Donald Trump massiv in den US-Immobilienmarkt ein – und erhöht zugleich den politischen Druck auf die Federal Reserve. Offiziell soll die Maßnahme die Erschwinglichkeit von Wohneigentum verbessern. Tatsächlich deutet vieles auf eine erneute Verzerrung von Zinsen, Preisen und Kapitalflüssen hin, mit potenziell weitreichenden Folgen.
Die USA blockieren Venezuelas Küste und stoppen Öltanker – offiziell unter dem Narrativ von Drogen- und Terrorbekämpfung, jedoch bisher ohne belastbare Belege. De facto wirkt die Maßnahme wie ein kriegerischer Akt, der nicht nur Caracas, sondern auch Kuba und die gesamte Karibik destabilisieren kann – während China und Russland massive Interessen in Venezuela haben. Eine Momentaufnahme.
Kurz vor Weihnachten bleibt die geopolitische Lage weiter angespannt. Donald Trump befindet sich im Drohmodus, was Unsicherheit schürt und Gold wie auch Silber weiter steigen lässt. Neben dem Blick auf die Geopolitik und die Märkte schaut Folker Hellmeyer im heutigen Beitrag auch nach Deutschland, wo das BDI der deutschen Politik eine Gefährdung des Geschäftsmodells der Bundesrepublik attestiert.
Die Börsen zeigen sich zum Ausklang der Woche freundlich und bewegen sich auf dem Pfad hin zu einer Jahresendrallye. Möglicherweise fallen zum Jahresende noch Rekorde. Gleichzeitig gibt es spannende Entwicklungen rund um den potenziellen Friedensdeal in der Ukraine – womöglich könnte in Zukunft wieder russische Energie nach Europa fließen, was dem Wirtschaftsstandort massiv helfen würde. Denn gerade in Deutschland sieht es aktuell nicht allzu rosig aus, wie auch die aktuellen Tourismuszahlen zeigen. In diesem Beitrag wirft Folker Hellmeyer einen Blick auf diese und alle weiteren wichtigen Themen des Tages.
Die Kryptomärkte sind nach wie vor in einer Seitwärtsbewegung gefangen. Aber das könnte sich schon am Mittwoch ändern: Der nächste FED-Entscheid steht an. Währenddessen wanken die Kurse von Trumps Kryptounternehmen und im Bundestag wurde eifrig über Bitcoin und Co. debattiert.
Trotz der Aussicht auf eine potenzielle Zinssenkung in den USA um 25 Basispunkte bleibt die Stimmung bei den Investoren weiter auf Angst. Auch geopolitisch bleibt die Lage weiter angespannt, denn Trump macht eine Kampfansage an Europa. In dieser Situation fordern einige Stimmen die Bundesregierung zu mehr Distanz zur USA auf, allerdings hat Deutschland mit eigenen Problemen im Inland und insbesondere in der eigenen Wirtschaft zu kämpfen. Martin Utschneider erklärt im Video was dahintersteckt und was die Situation für Investoren bedeutet.
Nachdem die Börsen die vergangene Woche sehr positiv abschließen konnten, zeigen sich am Montag Unsicherheit und Nervosität an den Kapitalmärkten. Insbesondere der schwelende Konflikt zwischen den USA und Venezuela belastet die Stimmung, lässt den Ölpreis aber anziehen. Gleichzeitig erhoffen sich die Marktteilnehmer neue Impulse von der um 14 Uhr anstehenden Rede von Fed-Chef Jerome Powell. Martin Utschneider wirft darauf und auf alle anderen wichtigen Themen des Tages im neuen Video einen genauen Blick.
An den Finanzmärkten dominiert weiter Risikoaversion, positive Meldungen scheinen aktuell ihre Wirkung zu verlieren. Derweil steigt in Deutschland die Zahl der Insolvenzen weiter an und der Handelsdeal zwischen der Schweiz und den USA offenbart auf den zweiten Blick einige große Fragezeichen. Folker Hellmeyer wirft in diesem Beitrag einen genaueren Blick darauf.
Zum Wochenauftakt befinden sich die Märkte im Aufwind, nachdem ein Ende des Shutdowns zunehmend in Sichtweite rückt. So hat der Senat den Weg für eine Einigung freigemacht, nachdem insbesondere die Beliebtheit von US-Präsident Donald Trump durch die Maßnahmen gelitten hat. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die Hintergründe als auch die Folgen dieser Entwicklung und zeigt für Anleger auf, was heute außerdem noch wichtig ist.
Trump lobt das Treffen mit Xi in Busan in höchsten Tönen, während sich die chinesische Presse vornehm zurückhält. Zölle auf China-Importe sollen jedenfalls leicht sinken und Exportbremsen bei Seltenen Erden bleiben nur ausgesetzt. Die Fed senkt die Zinsen, was de facto ein Nachziehen hinter dem 3-Monats-T-Bill darstellt. Die Bank of Japan bleibt still, die EZB voraussichtlich im Wartemodus. Entscheidender als die Schlagzeilen: welche Daten nach dem US-Shutdown nachfluten – und was Apple und Amazon heute nachbörslich an Zahlenwerk liefern.
Der Shutdown in den USA geht immer weiter und die Unruhe wächst. Nun könnten die Sozialtransfers ausfallen und Millionen Amerikaner nicht mehr genügend Geld für Essen bekommen. Teilweise rufen die Betroffenen dazu auf, sich mit Gewalt das zu nehmen, was ihnen vermeintlich zusteht. Eine Situation, die in massivem Chaos eskalieren könnte...
Noch befinden sich die Märkte auf Richtungssuche, doch dies könnte sich mit den heute anstehenden Inflationszahlen in den USA schnell ändern. Im neuen Tagesausblick wirft Christoph Leichtweiß einen Blick auf die aktuelle Situation und klärt die Frage, warum gute Aktienstrategien gerade schlecht laufen.
Der Kryptomarkt versucht sich nach einer turbulenten Woche an einer Bodenbildung. Sehen wir hier gute Kaufkurse? Um diese Frage zu beantworten, sollte man auch immer einen Seitenblick auf Social Media werfen. Der Einfluss von Tweets auf die Krypto- und Aktienwerte wird immer größer.
Die Aktienmärkte gelten als überhitzt, vor allem High-Tech. Viele warten auf die überfällige Korrektur, einige prophezeien den Crash. Da kommen die neuen Handelsscharmützel zwischen den USA und China offenbar wie gerufen, um den gewünschten Druckablass auszulösen. Sind wir jetzt im Risk off-Modus? Nimmt der Bullenmarkt nachhaltig Schaden? Droht er sogar zu einem fatalen Bärenmarkt zu werden?
Angesichts der im wahrsten Sinne des Wortes „goldenen Herbsttage“ wirft Dirk im neuen Video einen Blick auf Gold und Silber, erklärt die aktuellen Hintergründe der Entwicklungen und warum es sich auch trotz der hohen Kurse nicht anbietet, zu verkaufen. Außerdem im Fokus stehen die Turbulenzen an den Börsen nach Trumps Drohungen gegen China und seinem anschließendem Zurückrudern. Obwohl sich die Kurse kurzfristig erholt haben, könnte das noch nicht das Ende des Abverkaufs sein...
Während in Deutschland die wirtschaftliche Situation immer schlechter wird, zahlt der deutsche Staat Milliarden für Klimaschutz im Ausland. Ein klares Zeichen, dass die Bundesrepublik ein Ausgabenproblem hat, sagt Folker Hellmeyer. Außerdem wirft er heute einen Blick auf die Faktoren, die für einen steigenden Goldpreis sorgen, und das Risiko eines US-Shutdowns, das inzwischen stark erhöht ist.
Angesichts des immer weiter eskalierenden Konfliktes in der Ukraine trüben sich die Vorzeichen für die Weltwirtschaft ein und Gold, Silber sowie der Bitcoin profitieren. Einen weiteren Belastungsfaktor sieht Folker Hellmeyer in den neuen von Donald Trump angekündigten Zöllen. Er wirft einen genaueren Blick auf die Hintergründe und möglichen Folgen.
Der bisher vereinbarte Handelsdeal zwischen Südkorea und den USA scheint Donald Trump nicht mehr auszureichen. Der US-Präsident setzt sich über geltende Absprachen hinweg und könnte damit den Bogen überspannen. Gleichzeitig drohen Südkorea arge Konsequenzen bis hin zu einer möglichen Finanzkrise.
Donald Trump drängt die Fed zu einer Senkung der Zinsen, denn ihm selbst läuft die Zeit davon. Doch kann das angesichts einer schlechten Datenlage und verschiedener Kontroversen wirklich gut gehen?
Die von der Trump-Administration eingeführten Einfuhrzölle sollten Amerikas Industrie schützen – doch selbst Branchenriesen wie Alcoa schlagen Alarm. Hohe Abhängigkeit von Importen, steigende Energiekosten und politische Willkür führen dazu, dass die Zölle die Wettbewerbsfähigkeit eher schwächen als stärken. Was folgt daraus?
Die internationalen Börsen zeigen sich uneinheitlich – während der DAX stabil über 24.000 Punkten eröffnet, bleiben Unsicherheiten - nicht zuletzt durch Donald Trumps unberechenbare Politik - bestehen. Zinsen sind festgefroren, der Euro schwächelt deutlich, und eine Zinssenkung der Fed wird weitereingepreist. Während die Nvidia-Zahlen neue Impulse liefern könnten, gewinnt Europa trotz aller geopolitischen Spannungen als sicherer Hafen an Attraktivität, so Oliver Roth.
Die US-Regierung beteiligt sich erstmals massiv an privaten Unternehmen in strategischen Schlüsselindustrien – den Auftakt bildet Intel mit fast 10 Prozent Staatsanteil. Wir beobachten, wie dies die Halbleiterindustrie, Rohstoffmärkte und die globale Wettbewerbslage verändert. Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Unternehmen wie Intel, US Steel oder MP Materials? Und welche Folgen hat die wachsende Einflussnahme des Staates für Investoren und die Märkte?
Donald Trump wird in deutschen Medien eher kritisch gesehen, doch tatsächlich bringt seine Politik das Land voran, so Folker Hellmeyer. Amerika will Business machen und richtet sein Geschäftsmodell konsequent neu aus, was sich auch in der Einschätzung der Ratingagentur S&P niederschlägt. Gleichzeitig stagniert die deutsche Industrie weiter - eine Erholung ist scheinbar nicht in Sicht. Hier erfahren Sie alles, was heute wichtig ist:
Am Freitag fand der „Alaska-Gipfel“ statt, doch sein Ausgang wird laut Folker Hellmeyer von vielen Beobachtern unterschätzt. Während sich Europa weiter politisch isoliert, könnten die USA den Weg zum Frieden zwischen der Ukraine und Russland ebnen. Außerdem: In Deutschland wird der Aufschrei der Wirtschaft nach einem Handeln der Bundesregierung immer größer! Doch das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen...
Während an den Börsen das heutige Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin im Fokus steht, hat Thyssenkrupp gestern die Senkung der Jahresprognose verkündet. Laut Folker Hellmeyer zeigt sich daran erneut der historische Abstieg des deutschen Industriestandortes sowie der hiesigen Wirtschaft. Außerdem im Fokus: US-Zinsen. Denn nach schlechten Daten scheint eine doppelte Kürzung durch die Fed im September vom Tisch zu sein. Alles zu diesen Themen und noch vieles mehr, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Das Thema Zölle bewegt seit Monaten die Märkte und die Nachrichten. Doch die wahren, wirklich drastischen Folgen sind den meisten nicht bekannt. Dieser Beitrag zeigt anhand der Stahlindustrie Kanadas, welche extremen Auswirkungen die Handelsbeschränkungen haben und was die langfristigen Konsequenzen sein dürften.
Die deutsche Wirtschaft sendet erneut deutliche Warnsignale: Schlechte Geschäftserwartungen und steigende Insolvenzen lassen die von der Regierung ausgerufene „Trendwende“ wie eine Fata Morgana wirken. Während innenpolitisch dringende Reformen ausbleiben, richtet sich der Blick international auf die verlängerte Zollpause zwischen den USA und China sowie die wachsende strategische Abkopplung der BRICS-Staaten von USA und Europa. Das sind die entscheidenden Hintergründe, Ursachen und Folgen:
Die Börse ist eingeklemmt zwischen Zollkrieg und Zinssenkungen. Dass sie längst nicht schon tiefer steht, erstaunt inzwischen sogar Experten. Fakt ist: Seit Freitag gelten neue Zölle auf EU-Produkte. Offiziell ein „Deal“, inoffiziell ein geopolitischer Witz mit bitterem Beigeschmack. Kein Vertrag, kein Rechtsrahmen – offenbar nur ein Handschlag mit Missverständnissen. Kein Papier, nichts Schriftliches. Seltsam.
An den Börsen steht aktuell das zwischen Trump und Putin geplante Treffen im Fokus. Hier könnte sich mittelfristig das Schicksal des Ukraine-Konfliktes entscheiden, so Folker Hellmeyer. Außerdem zeigen aktuelle Ifo-Daten ein weiteres Mal, wie schlecht es um deutsche Unternehmen steht. Ein anhaltender Auftragsmangel bleibt ein wesentlicher Belastungsfaktor. Alles zu den Fakten, Hintergründen und Perspektiven erfahren Sie hier:
Neue Daten zeigen laut Folker Hellmeyer ein absolutes Fiasko in der deutschen Industriepolitik: Inzwischen ist die Bundesrepublik auf den schlechtesten Stand seit der Coronakrise zurückgefallen! Außerdem im Fokus: Das angekündigte Treffen zwischen Trump und Putin, das Friedenshoffnungen aufflammen lässt und den europäischen Börsen Auftrieb verleiht. Hier erfahren Sie die Hintergründe und Handlungsempfehlungen - und damit alles, was Sie dazu wissen müssen.
Der DAX kann nach positiven Meldungen von Unternehmensdaten weiter anziehen. Das Thema Zölle scheint die Märkte nicht mehr zu beeindrucken. Derweil sinken die Zinsen auf US-Anleihen weiter – ein weiteres Signal für eine Zinssenkung. Außerdem stehen heute wichtige Arbeitsmarktdaten sowie eine Rede von US-Präsident Trump an. Hier könnte es zu Bewegungen kommen. Alles, was Investoren jetzt wissen müssen, erfahren Sie in diesem Video.
Der DAX kann am Mittwoch positiv eröffnen. Im Fokus stehen weiterhin die Themen Zinsen und Zölle. Letzteres Thema besonders nach einer Drohung von Donald Trump gegen die Schweiz. Außerdem im Fokus: die Commerzbank und Siemens Energy sowie die Uneinigkeit innerhalb von Deutschlands Regierung. All das und was heute sonst noch wichtig ist, gibt es in diesem Video.
Die USA setzen neue Maßstäbe – nicht durch Verlässlichkeit, sondern durch politische Willkür. So droht Donald Trump der EU erneut mit Strafzöllen, sollte sie sich nicht an die 600 Mrd. USD schweren Investitionszusagen halten. Zugleich offenbaren dramatische BIP-Revisionen Deutschlands den inneren Reformstau - kommt uns das nicht bekannt vor? Während die Weltwirtschaft wächst, verliert der Standort Deutschland unaufhörlich an Boden. Wer jetzt nicht aufsteht, um für Leistungsfähigkeit, Eigenständigkeit und ökonomische Vernunft zu streiten, überlässt das Spielfeld anderen – mit fatalen Folgen für unseren Wohlstand und unsere politische Selbstbestimmung, wie Folker Hellmeyer einmal mehr eindringlich warnt.
Ein Wochenende wie frisch aus einem Monty-Python-Skript – allerdings mit schlechterem Timing, höheren Kosten und deutlich weniger überzeugenden Hauptdarstellern. Donald Trump empfing Ursula von der Leyen im schottischen Golfressort Turnberry – irgendwo zwischen Abschlag und Abrechnung, zwischen Neun-Loch-Platz und politischer Vollkatastrophe. Ergebnis: ein sogenannter „Handelsdeal“, den Brüssel als Erfolg verkauft – vermutlich, weil man mit rosaroter EU-Sonnenbrille nicht erkennt, wie einem gerade die Hose heruntergezogen wird.
Die globale Handelsarchitektur erlebt nach der im Januar in den USA erfolgten Amtsübernahme durch die zweite Trump-Administration ihre schwersten Erschütterungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Allerorts wächst die Unsicherheit. Indien rückt nun verstärkt ins Visier der USA. Welche Rückschlüsse lassen sich aus dieser Entwicklung ziehen?
Das angedachte Handelsabkommen zwischen den USA und der EU bringt erhebliche Vorteile für die USA, insbesondere in den Bereichen Rüstung und Energie. So hat sich die EU verpflichtet, amerikanisches Militärgerät „in riesigen Mengen“ zu kaufen, was sich als schwerer Schlag für europäische Rüstungsfantasien entpuppen dürfte.
Am Freitag sackt der DAX nach unten ab. Einzig positiv überrascht die Automobilbranche. In den USA und Japan steht derweil die Zinspolitik im Fokus, während sich China für einen potenziellen Deal mit Europa bereit zu machen scheint und die Lage zwischen Vietnam und Kambodscha eskaliert.
Die USA verlangen 30 % Zoll auf EU-Exporte – was auf den ersten Blick nach einer harten Verhandlungsposition aussieht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ökonomischer Affront. Denn: Das geplante Zollvolumen von rund 160 Mrd. EUR übersteigt den EU-Überschuss im Handelsaustausch mehr als um das Dreifache. Das ist nicht Verhandlung auf Augenhöhe – das ist Wirtschaftskrieg mit Ansage. Die EU steht jetzt vor der Frage: standhalten oder unterwerfen?
S&P 500 und Bitcoin erreichen neue Allzeithochs, während der DAX nach seinem Rekordstand unter Druck gerät. Der USD zeigt sich am Devisenmarkt uneinheitlich – Gold und Silber legen zu. Die Fed signalisiert erste Zinssenkungen, doch die Realzinsen bleiben international ungewöhnlich hoch. Trumps Ankündigung neuer Strafzölle belastet die Handelspartner, auch die EU und Kanada. Zugleich deutet sich ein Strategiewechsel bei den US-Waffenlieferungen an die Ukraine an. In Deutschland steigen die Baupreise weiter über das allgemeine Inflationsniveau, Italiens Industrieproduktion enttäuscht – Russland meldet einen neuen Rekord bei den Devisenreserven.