Im heutigen Beitrag spricht Folker Hellmeyer erneut Klartext über das Thema Wirtschaftsstandort Deutschland. Er zeigt die vielen verschiedenen Stellen auf, an denen es aktuell regelrecht brennt, und weist auf mögliche Lösungsvorschläge für die Berliner Politik hin, die endlich beginnen sollte, im Interesse des eigenen Landes zu handeln. Zudem gibt es wie gewohnt alle weiteren wichtigen Infos für Wirtschaft und Kapitalmärkte weltweit.
Norwegen und Schweden verlieren die Geduld! Extrem volatile Preise, steigende Exportlast und deutsche Energiepolitik treiben den Norden an die Grenze der Belastbarkeit. Wenn Skandinavien seine Stromexporte einschränkt, drohen Mitteleuropa einschneidende Folgen – besonders in der Dunkelflaute.
Syrien wird erneut zum geopolitischen Brennpunkt: Während sowohl die USA als auch Großbritannien versuchen, das Land wieder in ihren jeweiligen Einflussbereich zu ziehen, sichern sich amerikanische Konzerne bereits die ersten Energieverträge. Russland, die Türkei, Israel und die Golfstaaten verfolgen derweil weiterhin eigene, teils widersprüchliche Ziele – ein komplexes Machtgefüge, das eine stabile Zukunft Syriens weiterhin infrage stellt.
Unternehmen und junge Familien kehren Hochsteuerstaaten wie Kalifornien und New York in großer Zahl den Rücken. Geringere Steuern, niedrigere Energiekosten und schnellere Genehmigungen machen Staaten wie Texas und Florida zu den großen Gewinnern eines Strukturwandels, der gerade erst beginnt. Was sagt uns das?
Die große Investitions-Offensive in Deutschland erweist sich immer mehr als Mogelpackung wie neue Daten zeigen und das ausgerechnet während selbst Politiker inzwischen vor dem Risiko Wirtschaftsinfarkt für die Bundesrepublik warnen. Folker Hellmeyer aktualisiert im neuen Beitrag die aktuellen Daten als auch Ereignisse und wirft einen Blick auf die Geschehnisse an den Börsen.
Nach den Zinssenkungen in den USA und Kanada dominieren an den Märkten Gewinnmitnahmen. Während sich die Finanzwelt über die geldpolitische Lockerung freut, verliert Deutschland weiter dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit. Folker Hellmeyer mahnt und warnt unermüdlich: Ohne eine grundlegende Neujustierung der Energiepolitik droht das Land ökonomisch abzurutschen.
Die US-Indizes erklimmen immer neue Rekorde, was nicht zuletzt an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den Vereinigten Staaten liegt. Derweil leiden deutsche Unternehmen laut dem Evonik-Chef stark unter den CO₂-Abgaben, weshalb er eine Abschaffung der Gebühren fordert. Folker Hellmeyer wirft einen Blick auf die aktuelle Daten- und Nachrichtenlage sowie die internationalen Zustimmungswerte für Regierungschefs, bei denen Friedrich Merz nicht allzu gut wegkommt.
Im Sommer sollte die Stimmung doch wieder steigen. Nein? Dann kam der „Herbst der Reformen“. Und was kam wirklich? Nichts. Während die Bürger auf Reformen warten – also auf tiefe Einschnitte –, liefert die Regierung heiße Luft bei sinkender Raumtemperatur. Muss der Klimawandel sein. Mit meinen frisch gepflanzten Tomaten im Oktober wird es wohl nichts. Auf nichts kann man sich verlassen – außer auf den politischen Leerlauf und die Zahlungen ans Ausland. Nach dem Winter kommen dann wieder die blühenden Landschaften...
Das Politikversagen in Deutschland und innerhalb der EU macht die Situation, insbesondere für die Unternehmen, immer prekärer und skurriler. Neue Nachrichten zur Versorgungs- und Energiesicherheit sieht Folker Hellmeyer als klare Kampfansage an den Wirtschaftsstandort. Außerdem steht Deutschland als Steuerstandort, der immer weiter abgehängt wird und die aktuell Einzug haltende Risikoaversion an den Aktienmärkten im Fokus.
Beim Blick in manche Medien wird der Eindruck erweckt, das Zeitalter von Kohle und Öl sei längst vorbei. Die Realität der globalen Energienutzung zeigt jedoch ein ganz anderes Bild.
Gold und Silber können angesichts der allgemeinen Unsicherheit weiter stark im Wert zulegen. Gleichzeitig nimmt sich Kontinentaleuropa selbst Chancen durch die eigene Energiepolitik und die Stimmung in Deutschland kippt immer mehr. Nicht ohne Grund, schreibt Folker Hellmeyer - und verweist in seinem neuen Beitrag außerdem auf die Probleme im Wohnungsbau und die Stimmung bei den Selbstständigen.
Während Deutschland endgültig aus der Kernkraft ausgestiegen ist, stellt Schweden die Weichen in die entgegengesetzte Richtung: Die Regierung in Stockholm plant bis 2045 bis zu zehn neue Reaktoren und will eine führende Rolle in der Europäischen Nuklearallianz einnehmen. Kleine modulare Reaktoren (SMRs), große Neuanlagen und die Verlängerung bestehender Laufzeiten sollen die Energieversorgung sichern, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und gleichzeitig wirtschaftliche wie sicherheitspolitische Vorteile bringen. Was sagt uns das hierzulande?
Ein Wochenende wie frisch aus einem Monty-Python-Skript – allerdings mit schlechterem Timing, höheren Kosten und deutlich weniger überzeugenden Hauptdarstellern. Donald Trump empfing Ursula von der Leyen im schottischen Golfressort Turnberry – irgendwo zwischen Abschlag und Abrechnung, zwischen Neun-Loch-Platz und politischer Vollkatastrophe. Ergebnis: ein sogenannter „Handelsdeal“, den Brüssel als Erfolg verkauft – vermutlich, weil man mit rosaroter EU-Sonnenbrille nicht erkennt, wie einem gerade die Hose heruntergezogen wird.
EUR/USD startet höher, US-Daten überraschen positiv und die Aktienmärkte steigen. Zugleich stehen Energiepreise und Standortdebatten in Deutschland im Fokus. Was die Märkte jetzt bewegt – kompakt von Folker Hellmeyer zusammengefasst und erklärt.
Viele betrachten geopolitische Auseinandersetzungen stets durch die gleiche Brille. Vor allem Abhängigkeiten von Energie- und Rohstoffexporten werden als statisch angenommen. Das ist - vor allem angesichts der wohl bedeutendsten Verschiebung auf dem internationalen Ölmarkt - irreführend.
Während sich die Rhetorik im Nahen Osten vordergründig beruhigt, bleiben die Folgen der jüngsten Eskalation spürbar. Israel, der Iran und ihre Nachbarn kämpfen nicht nur mit realen Schäden – insbesondere in der Energieversorgung. Die Region steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.
Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wird in Deutschland als zentrales politisches Ziel verfolgt, das oft mit moralischer Überlegenheit und ökologischer Dringlichkeit begründet wird. Der Blick auf den weltweiten Energieverbrauch wirft jedoch unabhängig von der generellen Einstufung etwaiger Einflussfaktoren und Risiken Fragen zur Verhältnismäßigkeit des hiesigen Handelns auf.
Die Konzerne Amazon und Nvidia nutzen den politischen „wind of change“ in den USA, um die Energieversorgung ihrer Rechenzentren anzupassen. Gleichzeitig verfolgen viele europäische und deutsche Unternehmen weiterhin einen ideologisch geprägten Ansatz, der die Art der Energieversorgung über die Bedürfnisse der Kunden stellt. Die Risiken dieses Weges sind enorm.
Die KI-Revolution verschlingt Unmengen an Strom – doch die Infrastruktur kommt nicht hinterher. Texas steht symbolisch für ein globales Dilemma: Wie viel KI ist überhaupt realisierbar, wenn Energie, Bauteile und Geld knapp werden? Und was heißt das für Anleger?
Die Aktienmärkte atmen nach turbulenten Tagen kurz durch, während Gold, Silber und Bitcoin weiter zulegen. Doch im Hintergrund brodelt es: Die US-Schulden explodieren, das Handelsdefizit wächst und der Dollar gerät zunehmend unter Druck. In Deutschland erreicht der Anteil erneuerbarer Energien ein Rekordhoch – doch der massive Stromimport und fehlende Grundlastfähigkeit stellen die Energieversorgung auf eine harte Probe. Dieses Modell ist ein teures Experiment mit unkalkulierbaren Risiken.
Die Finanzmärkte zeigen sich uneinheitlich, während das Gastgewerbe 2024 nominale Umsatzsteigerungen verzeichnet – real jedoch Rückgänge hinnehmen muss. Europas wirtschaftliche Schwäche wird immer deutlicher, geprägt von strukturellen Defiziten, politischen Fehlentwicklungen und fehlender Wettbewerbsfähigkeit. Ein Überblick über aktuelle Marktentwicklungen, wirtschaftliche Kennzahlen und geopolitische Rahmenbedingungen
Energieerzeugung aus Biomasse wird oft als „saubere Energieform“ eingestuft. Während man über diesen Punkt auch in den Industrieländern trefflich streiten kann, bedeutet die Nutzung von Bioenergie in vielen Ländern jedoch schlichtweg die Verbrennung von Holz oder Dung. Unabhängig von jeglicher Rucksack-Touristen-Romantik ist dies keine saubere Angelegenheit.
Bei wenigen Aspekten des Themas Energieversorgung ist die mediale Darstellung so emotional wie bei der Kernenergie. Manche Veröffentlichungen haben wenig bis gar nichts mit den zugrundeliegenden Daten zu tun. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Kleinreden der mittlerweile breit angelegten Rückkehr der Kernenergie.
Während Trump mit neuen Zöllen punktet und China seine Energieproduktion hochfährt, taumelt Deutschland weiter in die industrielle Bedeutungslosigkeit. Produktion und Autoindustrie brechen ein, die Energiepolitik bleibt ein Desaster. Ist Berlin blind für die Konsequenzen? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – wie lange kann das noch gut gehen?
Mancherorts wird mal wieder der angeblich sauberste Strommix in Deutschland seit Jahrzehnten gefeiert. Bei derartigen Euphorieschüben geraten die absoluten Werte sowie die mangelnde Versorgungssicherheit in Vergessenheit. Aber warum sollte eine Platzierung kurz hinter Pakistan die Jubelarien auch dämpfen?!
Zwei Dinge sind sicher, sagt der Volksmund, der Tod und die Steuern. Während der Tod ein zeitloses Phänomen bleiben dürfte zeigen sich die Steuern quicklebendig und streben mit raschen Schritten der Sonne entgegen. Zwischen diesen Welten gibt es Phänomene, die jeder sieht, die es aber einigen Auguren zufolge gar nicht geben dürfte: Schnee und Dunkelflauten.
Die fünf bevölkerungsreichsten Länder der Erde sind Indien, China, die USA, Pakistan und Indonesien. Abgesehen von den USA wurde in diesen Ländern in den letzten Jahren die Stromerzeugung aus Kohle per Saldo ausgebaut. Ein Ende ist nicht in Sicht, das Gegenteil ist der Fall.
Dieses Weihnachtsfest wird wohl so leuchtend wie eine Energiesparlampe im Sparmodus. Die Deutschen planen laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY, pro Kopf nur noch 265 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Vor ein paar Jahren war es noch deutlich mehr – aber gut, Inflation und Energiekosten haben ihren Beitrag geleistet. Wer sich den Spaß dennoch gönnt, sollte beim Weihnachtseinkauf unbedingt ein paar Kerzen mitnehmen. Die könnten schneller nützlich werden, als uns lieb ist.
Laut Bundesrechnungshof ist die „Energiewende“ in Deutschland nicht auf Kurs. Man müsse umgehend reagieren, um eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung zu gewährleisten. Das ist eine klare Ansage und während sich die meisten Bürger auch für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit interessieren, rückt im Alltag zumeist die Bezahlbarkeit in den Fokus. Die Einschätzungen zur künftigen Entwicklung der Stromkosten sind nicht wirklich rosig.
Aufgrund (zu) hoher Energiekosten liebäugeln immer mehr deutsche Unternehmen damit, ihre Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern. Besonders die USA gelten als potenzieller Gewinner dieser Entwicklung – vor allem unter der Präsidentschaft von Donald Trump, der mit einer energiepolitischen Wende das Land unabhängiger machen will. Doch auch in den USA gibt es Unterschiede: Kalifornien verschärft seine Umweltauflagen, was die lokale Erdöl- und Raffinerieindustrie stark belastet. Für deutsche Unternehmen, die einen Standortwechsel in Erwägung ziehen, könnte sich der Blick auf die politischen Gegebenheiten in den einzelnen US-Bundesstaaten als entscheidend erweisen. Zugleich steht hierzulande der nächste Kampf mit steigenden Gaspreisen und eine unsichere Energiezukunft bevor.
Zum Jahreswechsel könnte sich die Energieversorgungslage in Europa weiter verschärfen. Denn die Kiewer Regierung hat bekanntgegeben, ihren Energiedurchleitungsvertrag mit der Russischen Föderation nicht ein weiteres Mal verlängern zu wollen. Droht ein eisiger Winter für Europa?
Das Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen OMV mit Hauptsitz in Wien bietet eine regelrecht unanständig hohe Dividendenrendite, die anhand der Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr jenseits der 11 Prozent liegen dürfte. Doch abgesehen davon, dass man selbstverständlich von den Energiepreisen abhängig ist, sorgt der geplante Umbau des Geschäftsmodells für kaum einschätzbare Risiken. Christof von Wenzl analysiert das Für und Wider.
Am vergangenen Wochenende weilte der deutsche Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck in Thessaloniki. Die Themen Energie und Migration standen zur Diskussion, zudem gratulierte er dem griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis zur Leistung der griechischen Wirtschaft. So kann´s gehen…
In den USA schreitet die Renaissance der Kernkraft weiter voran. Ein aus überparteilichen Initiativen entstandenes und nun vom Präsidenten unterzeichnetes Gesetz ist ein Meilenstein für die Entwicklung neuer Anlagen sowie die Modernisierung bestehender Kapazitäten.
Energiepreise bestimmen unsere Wirtschaftsentwicklung und unser Konsumverhalten. Auf diese Binsenweisheit hat die griechische Regierung eine andere Antwort als die Ampel in Berlin.
An den Finanzmärkten ergab sich eine erhöhte Risikofreude, die zu Erholungen sowohl an den Aktien- als auch an den Rentenmärkten führte. Der Katalysator dafür war bemerkenswert. Bundeswirtschaftsminister Habeck erwartet zeitnah eine Einigung der Regierung auf das „Dynamisierungspaket“ zur Stärkung des Standorts. Die Richtung stimmt. Aber wird das Programm reichen? Folker Hellmeyer mahnt mit Blick auf unvermeidbare negative Konsequenzen für die gesellschaftspolitische als auch politische Stabilität, dass Halbherzigkeit an dieser Stelle nicht angebracht ist!!
Der Blick auf den globalen Primärenergiekonsum ist für viele ernüchternd. Denn blickt man nicht nur auf die Stromerzeugung, sondern auf den gesamten Energiebedarf, bleibt von manch gefeierter Wachstumsrate nicht viel übrig.
In den heutigen Ausführungen erfolgt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo sich die politischen Anstrengungen hinsichtlich der Verhängung eines Importbanns für angereichertes Uran aus der Russischen Föderation intensivieren. Woher das in einem solchen Fall alsbald ausfallende Material anderweitig bezogen werden soll, steht bislang in den Sternen. Ferner beginnt sich eine Wiederbelebung der amerikanischen Atomindustrie abzuzeichnen, in deren Zuge die heimische Uran-Nachfrage nochmals deutlich zulegen würde.
Die größte Hand, die ins Portemonnaie der Bürger greift, ist die Hand des Fiskus. An anderer Stelle wird das dort gefundene Geld mit vollen Händen ausgegeben, um dem Bürger höhere Strompreise zu bescheren.
Rückblick US-Börsen: Wallstreet weiter auf sehr hohen Niveaus / Volkswirtschaft: Erzeugerpreise Deutschland und US-Fed-Zinssitzung / Quartalszahlen: INDUS Holding AG, ProCredit Holding AG, PVA TePla AG, Deutsche Wohnen SE, Zeal Network SE / Gute Idee am Morgen: CEWE – Fundamental und charttechnisch interessant / Technischer Gesamtblick für heute (vorbörslich): Aktien Deutschland & Europa: seitwärts, US-Aktienmärkte: seitwärts, Asien: Nikkei und Hang Seng seitwärts, Gold & Silber seitwärts, WTI und Brent seitwärts, Bitcoin und Ethereum abwärts, Euro“familie“ seitwärts, Euro-Bund Future seitwärts
Wir blicken in den Mittleren Osten. Welche Fortschritte in der chinesisch-irakischen wie auch chinesisch-iranischen Zusammenarbeit lassen sich unter Berücksichtigung des voranschreitenden Projekts der Neuen Seidenstraße beobachten? Wie werden sich diese Kooperationen in der Zukunft nicht nur wirtschaftlich, sondern vielleicht auch auf militärischem Gebiet auswirken?
Die Finanzmärkte zeigten sich mit Ausnahme des Aktienmarktes in stabiler Verfassung. in den USA kam es zu außergewöhnlichen Verkaufsprogrammen, die die US-Aktienmärkte ins Minus drehten und weitere Märkte belasteten. Allen voran die deutschen Gastronomen wollen vor dem Hintergrund der Mehrwertsteuererhöhung ihre Preise erhöhen. Die Hochrechnung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen liefert beeindruckende Zahlen, wonach der Energieverbrauch – auch aufgrund der Konjunkturschwäche - auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen sei.
Keine Vorgängerregierung hat die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Stromerzeugung stärker betont als die aktuelle Ampelregierung - und dennoch wurde ausgerechnet im Jahr 2022 das LNG-Beschleunigungsgesetz verabschiedet, das die Genehmigungsphase für Terminals beschleunigt. Warum ist das ein Widerspruch?
Neulich habe ich gelernt, dass wir den wärmsten November seit 150.000 Jahren durchleiden. Und nun: Winter im Winter! Vielleicht aber ist es auch nur der wärmste Schnee, in dem wir feststecken. Wegen erster Minusgrade wurde sogar vor Lebensgefahr gewarnt wie auch vor ein paar Tagen vor klirrender Kälte bei drei Grad. Aus Angst hatte ich mich an der Heizung festgehalten und stellte dann erschrocken fest: Sie war warm! Was das kostet!
Strom ist in Deutschland knapp (gemacht worden) und wegen der Steuern und Abgaben auch besonders teuer. Manche wägen inzwischen ab, ob sie sich ein Brötchen oder eine Kilowattstunde leisten können.
Israel befindet sich nun seit über einer Woche im Krieg. Ein politisches Pulverfass hat seinen Funken gefunden. Um die Ecke sitzt der Erzfeind Iran und dazwischen liegt die Straße von Hormus. Kein Ort, an dem man unbedingt seinen Urlaub verbringen will, aber dort durch wird ein Drittel der gesamten maritimen Ölmengen der Welt geschippert. Mit Sorgen schaut man auf die Ölnotierungen und den Pegelstand an der Zapfsäule. Sollte jetzt der Iran die Kriegstrommel rühren und die Straße von Hormus sperren, hätte die Welt das nächste dicke Problem. Die Frage wäre dann, ob es bei uns nach der 2022er-Gasmangellage auch zu einer „Ölmangellage“ kommt. Dann wären Spritpreise von unter zwei Euro wahre Schnäppchen. Vielleicht nochmal tanken?
Die strategischen Petroleum Reserven der USA haben kürzlich einen neuen Tiefpunkt erreicht. Angesichts des Nah-Ost-Konfliktes und der bereits vorher entschlossen umgesetzten Begrenzung der Fördermengen durch die OPEC dürften die beliebten 100-Jahres-Visionen beim Thema Energieversorgung noch weiter in den Hintergrund rücken.