Sie haben gerade eine Entscheidung getroffen – aber woher wissen Sie, ob das Bauchgefühl dabei recht hatte? Ein Wirtschaftsnobelpreisträger erklärt, wann intuitive Urteile verlässlich sind, wann sie uns täuschen und wie langsames Denken vor schwerwiegenden Fehleinschätzungen schützt.
Wir alle kennen das: Da ist etwas, das möglich wäre – und dann sind da die Stimmen der anderen – der Eltern, der alten Freunde, des Chefs. Sie kosten mehr, als es scheint: Entscheidungen bleiben ungetroffen, Schmerz bleibt ungenutzt, und der Maßstab, nach dem wir uns beurteilen, ist am Ende nicht unser eigener. Wie kehren wir das um? Auf diese Frage hat Alex Hormozi – eine der reichweitenstärksten Unternehmerstimmen im englischsprachigen Raum – eine Antwort, die er sich durch konsequentes Handeln schwer erarbeitet hat: Er schlief auf dem Boden eines leeren Fitness-Studios, baute eine Unternehmensgruppe auf, verlor alles auf einen Schlag – und erzielte im Folgejahr mehr als in den fünf Jahren davor.
Jeden Tag treffen wir unzählige kleine Entscheidungen. Doch manchmal stehen wir vor Entscheidungen, die unser Leben prägen werden und die nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden sollten: ein neuer Job, ein Umzug, eine kostspielige Anschaffung oder die Beendigung einer schwierigen Beziehung. In solchen Momenten kommen Emotionen ins Spiel, die uns entweder lähmen oder zu impulsiven Entscheidungen verleiten. Um der Gefühlsfalle zu entgehen und Ordnung ins Chaos zu bringen, ist die 10-10-10-Methode genau das richtige Werkzeug.